Synthesizer V Studio 2 - Quasi das Photoshop für Gesangsstimmen !

  • Ersteller Ersteller crayzeee
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  • #81
Bei der Qualität die dieser v-synthesizer hinlegt fühle ich mich als echter Sänger überhaupt nicht bedroht 😂😂😂
Im Profi- und im Semi-Profi-Sektor ist das sicherlich so, im Bereich der Hobby-Sänger und -Sängerinnen jedoch überwiegend nicht. Ich habe mich in den letzten 20 Jahren in diesem Bereich bei meinen Online-Kollaborationen mit enormen und sehr unbefriedigenden Kompromissen abfinden müssen. Wenn überhaupt Sänger(innen) zu finden waren, dann in den allermeisten Fällen mit sehr mittelmäßigen bis schlechten Ergebnissen. Das macht Synthesizer-V, ein bisschen Geschick und Fleiß vorausgesetzt, erheblich besser.

Aber auch im Rahmen von Profi-Produktionen kann Synthesizer-V für Demos durchaus seinen Nutzen haben.
 
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  • #82
Daraufhin sofort Absturz und das Plugin war sofort verschwunden...
Benutzt du die "normale" Version oder die Beta? Die aktuelle Beta läuft meiner Erfahrung nach wesentlich stabiler.
 
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  • #83
Benutzt du die "normale" Version oder die Beta? Die aktuelle Beta läuft meiner Erfahrung nach wesentlich stabiler.
Von einer Beta weiss ich nichts. Bin zumindest in keinem Beta-Programm drin. Hab nur die offiziellen Versionen, die über die normalen Updates rauskommen.

Für die VST3-Versionen hab ich wenig Hoffnung, dass sich da was bessert bzgl. der Stabilität. Deswegen versuch ich mein Glück jetzt mit der Standalone.
 
  • #84
Benutzt du die "normale" Version oder die Beta? Die aktuelle Beta läuft meiner Erfahrung nach wesentlich stabiler.
Guter Hinweis! Ich nutze auch die Beta der Version 2.3.0, schon wegen der Unterstützung der deutschen Sprache.
 
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  • #85
Habt ihr in den "Einstellungen" beim "Rendering" was optimiert, damit es schneller rendert?
 
  • #86
Man kann aber einen echten Sänger niemals so mikroskopisch detailiert und flexibel editieren wie das Plugin.
Nein ein Sänger editiert sich selbst und denkt selbstständig mit was in der Regel bessere Ergebnisse bringen kann oder soll. Warum es nicht so sein kann, dafür gibt es jedoch auch viele Möglichkeiten es zu verhindern.
 
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  • #87
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  • #89
Na dann hast du'n Power-Rechner (i9 oder sowas) 🤔
Ne, überhaupt nicht. Ein i7, der mittlerweile auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
Wie lange dauert das denn bei dir und wie lang sind die Gesangsteile?
 
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  • #90
Ne, überhaupt nicht. Ein i7, der mittlerweile auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
Wie lange dauert das denn bei dir und wie lang sind die Gesangsteile?
Ich hab ein i7 von Ende 2023.
Also in den Standard-Einstellungen erhöht sich die Renderzeit je mehr Text ich drin habe. Deswegen bin ich irgendwann auf die Idee mit den Groups gekommen. Sonst wird jedesmal ALLES irgendwie gerendert. Das dauert dann bis zu ca. 15 Sekunden oder länger.
Bei den Groups werden scheinbar nur die Dinge gerendert die dort drin sind. Die anderen bleiben dann dabei außen vor, was ja gut ist.
 
  • #91
@crayzeee Die Frage war mehr darauf bezogen, ob du einen Song, sagen wir 4 Minuten, mit mehreren Stimmen, in dem Projekt hast. Es gibt wohl 2 Methoden:


1. Option: Das Live- oder Hintergrund-Rendering (Standard)
  • Wie es funktioniert: Sobald Sie eine Note verschieben, den Text ändern oder einen Parameter (wie Pitch oder Tension) zeichnen, fängt die KI sofort im Hintergrund an zu rechnen.
  • Der Vorteil: Wenn Sie auf „Play“ drücken, hören Sie das Ergebnis augenblicklich in perfekter Qualität, ohne warten zu müssen.
  • Der Nachteil bei großen Projekten: Ändern Sie sehr viele Noten schnell hintereinander, rattert die CPU ununterbrochen. Bei älteren Systemen oder Laptops kann es dann zu kurzen Gedenksekunden oder Lüftergeräuschen kommen.

2. Option: Das manuelle Rendering (Auf Knopfdruck / Verzögert)
  • Wie es funktioniert: Sie können das automatische Hintergrund-Rendering komplett deaktivieren oder auf „Manuell“ stellen. Sie bearbeiten Ihren gesamten Gesangspart in aller Ruhe, verändern Noten, Timbre und Dynamik, ohne dass die Software sofort losrechnet. Erst wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf den „Render“-Knopf (oder exportieren die Spur), und die Software berechnet das gesamte Projekt in einem Rutsch.
  • Der Vorteil: Absolut flüssiges Arbeiten im Editor, selbst auf schwacher Hardware oder im Akkubetrieb auf dem Laptop, da die CPU während des Editierens geschont wird.
  • Der Nachteil: Beim Abspielen vor dem finalen Rendern hören Sie entweder gar nichts, eine stark vereinfachte Vorschau-Stimme (ohne die feinen KI-Nuancen) oder den alten Stand vor der Änderung.
 
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  • #92
@crayzeee Die Frage war mehr darauf bezogen, ob du einen Song, sagen wir 4 Minuten, mit mehreren Stimmen, in dem Projekt hast. Es gibt wohl 2 Methoden:


1. Option: Das Live- oder Hintergrund-Rendering (Standard)
  • Wie es funktioniert: Sobald Sie eine Note verschieben, den Text ändern oder einen Parameter (wie Pitch oder Tension) zeichnen, fängt die KI sofort im Hintergrund an zu rechnen.
  • Der Vorteil: Wenn Sie auf „Play“ drücken, hören Sie das Ergebnis augenblicklich in perfekter Qualität, ohne warten zu müssen.
  • Der Nachteil bei großen Projekten: Ändern Sie sehr viele Noten schnell hintereinander, rattert die CPU ununterbrochen. Bei älteren Systemen oder Laptops kann es dann zu kurzen Gedenksekunden oder Lüftergeräuschen kommen.

2. Option: Das manuelle Rendering (Auf Knopfdruck / Verzögert)
  • Wie es funktioniert: Sie können das automatische Hintergrund-Rendering komplett deaktivieren oder auf „Manuell“ stellen. Sie bearbeiten Ihren gesamten Gesangspart in aller Ruhe, verändern Noten, Timbre und Dynamik, ohne dass die Software sofort losrechnet. Erst wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf den „Render“-Knopf (oder exportieren die Spur), und die Software berechnet das gesamte Projekt in einem Rutsch.
  • Der Vorteil: Absolut flüssiges Arbeiten im Editor, selbst auf schwacher Hardware oder im Akkubetrieb auf dem Laptop, da die CPU während des Editierens geschont wird.
  • Der Nachteil: Beim Abspielen vor dem finalen Rendern hören Sie entweder gar nichts, eine stark vereinfachte Vorschau-Stimme (ohne die feinen KI-Nuancen) oder den alten Stand vor der Änderung.
Oha, danke 😳👍🏾 Also, das ist mir in den Einstellungen noch nicht aufgefallen. 🤔 Und ich geh mal davon aus, dass die KI den Text nicht halluziniert hat.

Wie lang der Gesangs-Text zeitlich ist / wird, weiss ich noch nicht genau. Ist noch in der Mache.
Jedenfalls hab ich bis jetzt ca. 7 kurze Zeilen fertig eingegeben und gerendert (wav) . Jede Zeile hat übrigens eine Harmonie-Stimme.

Das Rendern funktioniert jetzt ganz ok ohne sonderlich auffällige / nervige Renderzeiten.
Die Standalone scheint bis jetzt zufriedenstellend zu laufen. Keine Abstürze - Gott sei dank, ich bin gerettet. 🙏🏾😂😍

Bin später mal gespannt, ob die internen Automationskurven (beim Eingeben) Stress machen. Hab nämlich noch keine drin.
 
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  • #93
Interessanter Weise hatte ich jetzt beim Editieren eine Situation, bei dem quasi das gewünschte Szenario nicht direkt erreicht werden konnte. Es hängt wohl manchmal auch von den verwendeten Wörtern ab, ob manche Kombinationen vom Tonfall her wie gewünscht funktionieren. Mit einem anderen, eingesetzen Wort ging es dann plötzlich.

Jedenfalls hatte ich die Zeile: "is a fire"
is (D#4) a (A#3 zu D#4) fire (G4)

Bei 'a' hatte er, wenn ich danach das Wort fire verwendet hatte, den Sprung innerhalb von A#3 zu D#4 nicht mehr gemacht. Wenn anstatt fire bspw. das Wort "la" verwendet wurde, funktionierte es komischerweise.
Auch die anderen Werkzeuge konnten die Sache nicht "beibiegen".
Ich hatte versuchsweise auch die Noten von 'a' und 'fire' in beide Richtungen mit Raster an / aus verschoben/gekürzt/verlängert. Es half alles nichts. Sogar Punkte gesetzt und auch noch Freizeichnen-Werkzeug angewendet. Keine Besserung. Am Ende musste ich halt die Wav-Dateien zusammensetzen, so dass die Gesangsphrase pitchverlauf-mäßig funktioniert. Leider konnte man auch die gewünschte Pitchkurve mit keinen Werkzeugen wirklich fixieren, damit man dann die Wörter austauschen kann (la gegen fire)
Bei den vorigen Zeilen hatte ich solche Probleme nicht. 🤔
 
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  • #94
Welche Voice hattest Du genommen? Ich hab es mal mit Solaria probiert, mit einer kleinen Pause zwischen "a" und "fire" klappt es sofort:
1784635633790.webp


Wenn die Pause fehlt, wird das Eb4 vor "fire" zunächst verschluckt.
Das kann man aber in der Lane "Phoneme Timing" korrigieren:
1784635881293.webp
 
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  • #95
mit einer kleinen Pause zwischen "a" und "fire" klappt es sofort:
Genau. Kleine Pausen sind manchmal die Lösung. Ansonsten kann man auch mal testen, ob es besser funktioniert, wenn man direkt einfluß auf die Phonetik nimmt. Ich hatte letztens auch Probleme beim Wort "Power", dass ich geteilt habe (mit dem Minus). Die 2. Silbe wurde verschluckt. Nachdem ich aus dem eine Wort "Power" "Po" "wer" gemacht habe ging es dann. Man muss dabei beachten, dass man sowohl das eigentliche Wort, als auch die phonetische Aussprache (kleines Feld darüber) korrekt benennt.
 
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  • #96
Welche Voice hattest Du genommen? Ich hab es mal mit Solaria probiert, mit einer kleinen Pause zwischen "a" und "fire" klappt es sofort:
Anhang anzeigen 169093

Wenn die Pause fehlt, wird das Eb4 vor "fire" zunächst verschluckt.
Das kann man aber in der Lane "Phoneme Timing" korrigieren:
Anhang anzeigen 169094
Oha, 😅 erstmal vielen Dank, dass du dir das genauer im Plugin angeschaut hast. 😅👍🏾 Das 'Phoneme Timing' hatte ich in DEM Zusammenhang gar nicht aufm Radar.

Ich hatte auch ganz vergessen zu erwähnen, dass das f von fire immer verschluckt wurde, beim "Ausbalancieren".
Vor allem dann, wenn das mit dem 'a' funktioniert hatte.

Die BPM ist übrigens 85 und ich hab 'Solaria 2' in Verwendung in der Default-Einstellung.

Ich muss mich glatt nochmal ransetzen und es mit dem besagten Ph... Timing probieren, ob ich es doch noch hinbekomme. 🤔
 
  • #97
Teil 2:
So, ich hab das nun mit dem Tip hinbekommen: Bei dem "Ph.. Timing" konnte man das verschluckte f von fire weit aufziehen, so dass es dann endlich zu hören war. Zudem musste ich noch die Note vom 'a' und die Note von 'fire' ein Stück vorziehen damit ich wieder besser im Takt bin. Auch da musste wieder stark balanciert werden. 😅
 
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  • #98
Mir ist jetzt aufgefallen, je mehr Text im Projekt dazukommt, desto länger dauert das ständige Rendern. Auch wenn ich mittlerweile Groups einsetze.
Hab mittlerweile schon im Rendermenü den Wert von 8 höher gesetzt auf 12. Jetzt geht's wieder n Tick schneller.
Die Verwendung von Gruppen bringt vielleicht nur wenig Verbesserung bei der Rendergeschwindigkeit. 🤔
Morgen mach ich die letzte Strophe. Dann hab ich ingesamt - ich nenne es einfach mal - 4 Textblöcke.
Mal kuckn ob ich das überhaupt alles im Song unterbekomme. Hab noch kein Gefühl für sowas. ...
 
  • #99
Ja, das Rendern hat mich letztlich auch vom Programm weggebracht. Für kleine Einwürfe cool, aber sonst absolut nervtötend. Und am Ende hat man nur eine Software-Stimme ohne weiteren Nährwert.

Kein Sänger sollte sich "bedroht" fühlen. Spiel jemandem ein gelungenes Lied mit deiner Stimme vor. Wenn der dann fragt, wow, wer hat das gesungen, bist du der Gewinner. Und man kann dich sogar auf eine Bühne stellen und dir viele Schlüpfer entgegenwerfen.


Cool und nützlich finde ich den Synth V dennoch. Ich will ihn nicht "madig reden". Aber an den dicken Nachteilen kommt keiner vorbei, der sich ausschließlich darauf verlässt. Denn ja, es klingt schön, aber das war es dann und nichts passiert mehr.
 
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  • #100
Muss man mit Synth V produzierte Track jetzt eigentlich als KI kennzeichnen ? (in dem Sinne "muss", damit man nich von irgendeiner "AI" rausgeworfen wird, falls genutzt und nicht gekennzeichnet). ALso zB bei Distrokid angeben?
Aus meiner Sicht ist das ein Instrument wie ein Halion oder so. Ich spiele die Musik, mache Text und finetune alles und Synth V liefert lediglich den KLang, wie ein anderer Klangerzeuger auch.
 
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