Synthesizer V Studio 2 - Quasi das Photoshop für Gesangsstimmen !

  • Ersteller Ersteller crayzeee
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  • #21
@Ethersis Letzter Versuch. ALLES durchlesen und nicht wieder einzelne Sätze rauspicken und zitieren.

Natürlich wird Menschen geben die das genauso sehen. Aber jeden als Doof, Ahnungslos und Anspruchslos hinzustellen, der eine andere Meinung vertritt als deine eigene finde ich recht gewagt.
Again: Ich habe nie geschrieben, dass alle doof sind, die nicht meine Meinung teilen.

Ich habe geschrieben, dass es Musik Konsumenten gibt, die Ahnung von Musik, (Musiktheorie, Instrumente, etc.) haben, ohne jedoch dass sie selbst Musik machen. Damit verbunden gibt es einen nicht unerheblichen Teil an Hörer, die einen gewissen Anspruch an die Musik besitzen. Also selbst wenn es für dich okay sein sollte Vocal Synths zu nutzen, für einen Teil deiner potentiellen Hörerschaft ist es das nicht.

Was ich sinnbildlich mit "doofen" Musik Konsumenten gemeint habe, hatte ich bereits in Beitrag #13 erläutert.

Für mich ist das genauso absurd, einen echten menschlichen Sänger zu faken. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der ein, oder andere "reine" Musik Konsument das auch so sieht. Die sind nicht alle doof und haben keine Ahnung und Anspruch, nur weil sie selbst keine Musik machen.
 

  • #22
Ich habe geschrieben, dass es Musik Konsumenten gibt, die Ahnung von Musik, (Musiktheorie, Instrumente, etc.) haben, ohne jedoch dass sie selbst Musik machen. Damit verbunden gibt es einen nicht unerheblichen Teil an Hörer, die einen gewissen Anspruch an die Musik besitzen. Also selbst wenn es für dich okay sein sollte Vocal Synths zu nutzen, für einen Teil deiner potentiellen Hörerschaft ist es das nicht.
Hier schreibst du im Umkehrschluss, wer Vocal Synth benutzt, hat keinen Anspruch an Musik.
 
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  • #23
Hier schreibst du im Umkehrschluss, wer Vocal Synth benutzt, hat keinen Anspruch an Musik.
Nein, hab ich nicht. :) Der Anspruch eines Hörers, bedeutet ja was ganz anderes, als der Anspruch eines Musik Produzenten.

Mein Anspruch als Hörer, an einer Klavieraufnahme der Deutschen Grammophon wäre z.B. NICHT, dass das mit einem Plugin am Rechner gerendert wurde. Deswegen könnte da trotzdem von der Produktionsseite her, ein gewisser Anspruch und eine gewisse Qualität dahinterstecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
@Ethersis Letzter Versuch. ALLES durchlesen und nicht wieder einzelne Sätze rauspicken und zitieren.


Again: Ich habe nie geschrieben, dass alle doof sind, die nicht meine Meinung teilen.

Ich habe geschrieben, dass es Musik Konsumenten gibt, die Ahnung von Musik, (Musiktheorie, Instrumente, etc.) haben, ohne jedoch dass sie selbst Musik machen. Damit verbunden gibt es einen nicht unerheblichen Teil an Hörer, die einen gewissen Anspruch an die Musik besitzen. Also selbst wenn es für dich okay sein sollte Vocal Synths zu nutzen, für einen Teil deiner potentiellen Hörerschaft ist es das nicht.

Was ich sinnbildlich mit "doofen" Musik Konsumenten gemeint habe, hatte ich bereits in Beitrag #13 erläutert.
Du wiederholst dich. Nur bist du mittlerweile davon abgerückt alle doof und Ahnungslos zu bezeichnen, die deine Meinung nicht teilen und konzentrierst dich darauf, sie als Anspruchslos hinzustellen.
 
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  • #25
Hier schreibst du im Umkehrschluss, wer Vocal Synth benutzt, hat keinen Anspruch an Musik.

Was eigentlich auch egal ist, weil es falsch ist. Denn wer keine Ahnung von Musiktheorie, dem Instrument Stimme, also Artikulation, Atmung und Energie hat, der wird mit Vocal Synth keine "echten" Ergebnisse hinbekommen. Denn das ist richtig Arbeit die man eben nur mit viel Ahnung erreicht, weil das Plugin das eben nicht von alleine macht. (für diejenigen die spekulieren das das eine Einkopf Ki Lösung ist)
 
  • #26
Du wiederholst dich. Nur bist du mittlerweile davon abgerückt alle doof und Ahnungslos zu bezeichnen, die deine Meinung nicht teilen und konzentrierst dich darauf, sie als Anspruchslos hinzustellen.
Als ob ich mich mit einem fünfjährigen unterhalten würde. 😉
 
  • #28
Cooles Pimmelfechten hier.
Aber da geht doch noch mehr ...
:popcorn:
 
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  • #29
richtig guten Gesang virtuell erzeugen
..Gesang ist etwas, dass Lebewesen, und hier in erster Linie den Menschen (und den ****** ;-) ) vorbehalten ist..

..vielleicht kann man maschinell "guten virtuellen Gesang" erzeugen, aber mehr halt nicht..
 
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  • #30
Wenn man einen Song schreibt, möchte man ja irgendetwas transportieren. Sei es ein Gefühl, ein Thema oder etwas anderes. Wie ich das aber erzeuge ist erstmal zweitranig finde ich.
Schaut man sich Filmmusik an, diese transportiert Stimmung und Gefühle, es wird kaum einer Meckern, das das eine Virtuelles Orchester spielt etc. Und ja man kann das genauso auf Vocals anwenden. Anders sieht das natürlich LIve aus das ist aber eine ganz andere Nummer. Ich höre oft auch lieber live Aufnahmen als eine Album Version eines Song. Trotzdem kann man mit den ganzen Virtuellen Instrumenten genauso viel Transportieren wie reale Organische Klangerzeuger. Man muss halt wissen wie man sie bediehnt. Klar gibt es immer gute und schlechte oder realistische Versionen.
 
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  • #32
..Gesang ist etwas, dass Lebewesen, und hier in erster Linie den Menschen (und den ****** ;-) ) vorbehalten ist..

..vielleicht kann man maschinell "guten virtuellen Gesang" erzeugen, aber mehr halt nicht..
Ist das so? Oder ist das eine Denkweise, die an ein starres moralisches Raster geknüpft ist und die aktuelle Entwicklung übersieht? Wir Europäer, besonders in Deutschland, hinken Trends und Technologien oft Jahre hinterher und importieren sie erst peu à peu. Ein Blick nach Asien zeigt, dass deine Einschätzung an der globalen Realität vorbeigeht. Du musst das nicht gut finden, aber am Ende entscheiden die Menschen selbst, was sie anspricht. Und für eine breite Masse an Menschen ist es zweitrangig, ob der Gesang rein menschlich ist oder mittels VST generiert wurde.
Auch das Live-Argument greift nicht mehr: Künstliche Stars füllen mittlerweile ganze Hallen mit virtuellen Shows, und es gibt echte Bands, bei denen lediglich die Stimme digital existiert. Alles was irgendwie möglich ist, wird gemacht. Die Berührungsängste werden mit jeder Generation mehr und mehr verschwinden.

Jeder kann ja frei entscheiden, was ihm gefällt. Wenn du Musik ablehnst, bei der virtuelle Stimmen zum Einsatz kommen, dann ist das eben so. Ich wundere mich nur immer wieder allgemein über diese Doppelmoral. Man nutzt selbst munter virtuelle Instrumente aber zieht plötzlich eine willkürliche Grenze und sagt: ‚Alles andere ist okay, aber Stimmen? Nein, die müssen echt sein.

Wenn das Thema virtuelle Stimmen in Asien interessiert, für den hab ich hier mal einen kurzen interessanten Bericht verlinkt:


View: https://www.youtube.com/watch?v=vPBRj0bE55w&t=6s
 
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  • #34
Das ist ne Glaubensfrage, Qualität spielt hierbei kaum noch eine Rolle, die KI Sänger sind gut, ich bin altmodisch, ich mag das net
 
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  • #36
Hi @Ethersis ,

Ist das so? Oder ist das eine Denkweise, die an ein starres moralisches Raster geknüpft ist und die aktuelle Entwicklung übersieht?
..ja, das ist so. Gesang definiert sich über die Erzeugung, eben per Stimme..das hat nichts mit Moral zu tun..
Und für eine breite Masse an Menschen ist es zweitrangig, ob der Gesang rein menschlich ist oder mittels VST generiert wurde.
..mag sein, es ändert nichts daran, dass es künstlich generiert ist..und das sollte man am Begriff erkennen..
Alles was irgendwie möglich ist, wird gemacht. Die Berührungsängste werden mit jeder Generation mehr und mehr verschwinden.
..ich hab da keine Berührungsängste und sehe auch viele daraus erwachsene kreative Möglichkeiten..
Wenn du Musik ablehnst, bei der virtuelle Stimmen zum Einsatz kommen, dann ist das eben so. Ich wundere mich nur immer wieder allgemein über diese Doppelmoral.
..ich wundere mich, was du in meinen Post hineinliest..ich lehne da nichts ab und zieh mir auch deinen Doppelmoral-Vorwurf nicht an..ich denke, Sprache darf nicht tun, als wäre künstlich und menschlich erzeugt dasselbe..
 
  • #37
Was heißt der Emoji? Kannst du das Video nicht sehen oder bist du einfach nur erschüttert? :roll:

Bin erschüttert – diese Japaner und sogar Lady Gaga feiern diese Zeichentrickfigur und gehen sogar auf Life Konzerte, also eigentlich dann ins Kino :vermut:
 
  • #38
Das ist ne Glaubensfrage, Qualität spielt hierbei kaum noch eine Rolle, die KI Sänger sind gut, ich bin altmodisch, ich mag das net
Dem stimme ich zu. Also das das ne Glaubensfrage ist. :altweise:
Ich bin zwar im Grundsatz ein Bandmensch und finde es immer cooler, als Band zu agieren, aber in meinem Fall funktioniert die Welt einfach so nicht. Zum einen finde ich es immens schwierig, Menschen zu finden, mit denen man musikalisch auf einen Nenner kommt. Dann muss das Zwischenmenschliche passen und technisch muss man auch zumindest einigermaßen auf einer Höhe sein. Ein Anfänger zwischen Semiprofis sorgt nur für Frust.
Als ich nach einigen Jahren Sucherei aufgegeben habe, war ich heilfroh, mit Toontrack* und Native Instruments* Software gefunden zu haben, mit der ich auch alleine Musik machen konnte. In der ersten Zeit habe ich dann noch nach Stimmen gesucht. Hin und wieder fand sich jemand, aber das Ganze hat sich als extrem zeitaufwendig und frustrierend gestaltet, und nicht selten musste ich Einschnitte hinnehmen – wenn es denn überhaupt funktioniert hat. Das hat dann dazu geführt, dass ich mich mehr dem Death Metal hingewandt habe und einfach auf cleane Vocals verzichtet habe.
Bei der Benutzung von Drum-VSTs und Orchester-Libs** ist übrigens eines nie gefallen: das Wort Glaubensfrage! Nur jetzt bei den Vocals. Dabei macht es vom kompositorischen Standpunkt aus keinerlei Unterschied, ob ich meine Streicher arrangiere oder eben die Gesangslinien.
 
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  • #39
Ich wundere mich nur immer wieder allgemein über diese Doppelmoral. Man nutzt selbst munter virtuelle Instrumente aber zieht plötzlich eine willkürliche Grenze und sagt: ‚Alles andere ist okay, aber Stimmen? Nein, die müssen echt sein.
Du glaubst das, was du glauben willst. Das ist das Problem. In jedem deiner Beiträge hier, ging es um den kleinen Ethersis, der gekränkt ist, weil andere Vocal Synths doof finden und das somit den Kern deines "Schaffens" in Frage stellt. That's the point. ;-)

Wenn es um Authentizität geht, dann sind je nach Genre, virtuelle Instrumente natürlich nicht okay. Ein Doom Metal Stück mit virtuellen Drums wäre nicht authentisch. Da gibt es keine zwei Meinungen. Ein Industrial Metal Stück mit einer Alesis HR16 Drummachine, oder andere hart quantisierte Drums wären wiederum authentisch. Wenn virtuelle Vocals 100% als synthetisch erkennbar wären, dann wäre dass für mich auch authentisch. Immer wenn versucht wird etwas reales zu faken, dann ist es das eben nicht.

Authentizität hin oder her, man kann da drauf pfeifen und es einfach trotzdem machen. Man muss dann halt nur ggf. mit Kritik, oder auch Ablehnung rechnen. Das sollte man als "Künstler" jedoch aushalten können, ansonsten muss man in seinem Schneckenhaus bleiben.
 
  • #40
Das hat dann dazu geführt, dass ich mich mehr dem Death Metal hingewandt habe und einfach auf cleane Vocals verzichtet habe.

Was hast Du davor für Musik gemacht?

Und ja, wenn man selbst nicht gut singen kann und keinen guten Säger oder Sängerin kennt die da mitmacht wird es halt teuer.

So wie hier:
 
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