Instrumentenfreak
Klampfengott
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Warum nimmt man nicht für alle Aufnahmesituationen möglichst lineare Mikrofone?


Wenn ich das erst mit nem EQ am Pult einstellen müsste wäre ich sicher ewig beschäftigt.
).
Muss ja nen Grund haben.ich frage mich, wieso ich noch nie in einem video oder auf einem bild gesehen hab, wie jemand in ein kleinmembran reinsingt
oder ist es (das was ich denke) eher ein "gefühl", daß da ein dickes mikro vor mir steht und da dann auch ein dicker sound dabei rauskommt
gibts hier leute, die sowas schon gesehen haben und das direkt mal als link rauszücken können ?
Im Fernsehen hat man ja ungern so einen großen Kolben im Bild. Die ARD-Tagesschau verwendet imho keine Schoeps mehr sondern ME 36 von Sennheiser*. Beim Frensehen spielt der optische Gesichtspunkt auch eine große Rolle.... hast Du schon mal Nachrichtensprecher mit Großmembranern gesehen? (Alles Schoeps-Domäne)
ganz einfach: weil linearität nicht immer gewünscht ist. ein gut recordetes & gemischtes drumset klingt auch "bigger than live" als wenn du direkt davor stehst & es live & unverstärkt hörst, nicht?Warum nimmt man nicht für alle Aufnahmesituationen möglichst lineare Mikrofone?
karumba schrieb:
Jain - stell dir vor, dass deine Ohren da sind wo die Mikrofone aufgestellt werden."bigger than live" als wenn du direkt davor stehst & es live & unverstärkt hörst, nicht?
nichtrauscher schreibtete:
...warum baut man ihn dann trotzdem? Und was ist, wenn man genau den Sound vom Raum unverbogen auf der Aufnahme haben will?Ein handelsüblicher Großmembraner ist also nur dann linear zu kriegen, wenn man den dazu passenden Raum mit passendem Hallradius mitliefert
...berechenbar. Aber zusammen mit unlinearem Frequenzgang schwierig zu handlen.nichtrauscher schreibteterettetetäterätätä *spässle gmacht*:
Nahbesprechungseffekt (...) Richtwirkung (...)
Saft = Rohmaterialartcore schrieb:
... setzten wir Mikrofone im besten Fall bewusst ein, um einen bestimmten Klang zu erreichen. Der am besten schmeckende Wein hat auch nicht unbedingt die optimalen Laborwerte. Das gilt insbesondere, wenn die menschliche Stimme abgenommen wird. Ein Negativbeispiel sind die gehypten Höhen bei Billigmikros, die Brillianz vorgaukeln sollen. Unerfahrene fallen darauf herein.
fertiger Wein = Endergebnis
Mikrofonsignal = Rohmaterial (<--darum gehts)
fertiger Mix = Endergebnis
Zusatzstoffe = gehypte Höhen = Nachteile kaschieren (Unerfahrene fallen drauf rein)
...damit will ich sagen, dass der Vergleich hinkt (sieht zumindest für mich danach aus).
wenn ich das drumset mit 10 mics abnehme, wo soll ich dann meine 2 ohren platzieren?Instrumentenfreak schrieb:
karumba schrieb:
Jain - stell dir vor, dass deine Ohren da sind wo die Mikrofone aufgestellt werden."bigger than live" als wenn du direkt davor stehst & es live & unverstärkt hörst, nicht?



= linearStahltanks sind theoretisch ideal
= nichtlineares -> vintagemics, röhren, tape, ...trotztdem werden die guten Weine immer noch im Holzfass ausgebaut
= chinamics mit gehypten höhenUm billigere Weine aufzuhübschen, werden Holzchips in die Edelstahltanks gegeben
