KI Musik ist manchmal besser

  • #21
Mich würde interessieren, wie die Menschen (Musiker) damals diskutiert haben, als die ersten E-Gitarren auf den Markt
kamen. Evtl. so ähnlich wie jetzt bezügl KI ?
Glaube ich nicht. Musik mit E-Gitarren ist ja nicht besser und nicht schlechter, es ist nur eine andere Klangfarbe. E-Gitarren haben auch nicht das Urheberrecht zerstört oder die gesamte Wahrnehmung in Frage gestellt. Ist also eine ganz andere Hausnummer.
 
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  • #22
Glaube ich nicht. Musik mit E-Gitarren ist ja nicht besser und nicht schlechter, es ist nur eine andere Klangfarbe. E-Gitarren haben auch nicht das Urheberrecht zerstört oder die gesamte Wahrnehmung in Frage gestellt. Ist also eine ganz andere Hausnummer.
Finde ich interessant deine Antwort, bezügl. Musik mit E-Giarre ist nicht besser und nicht schlechter.
also... KI-Musik ist dann auch nicht besser oder schlechter...
 
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  • #23
Mich würde interessieren, wie die Menschen (Musiker) damals diskutiert haben, als die ersten E-Gitarren auf den Markt
kamen. Evtl. so ähnlich wie jetzt bezügl KI ?
Es gab und gibt immer Menschen, denen das eine zu laut und das andere zu wild ist. In der diskussion pro vs. kontra KI-Musik geht es aber in erster Linie darum, ob es sinnvoll ist, dass völlig unmusikalische Menschen und/oder Menschen, denen Musik bisher egal war in die öffentlichkeit drängen und mit purer Masse den Markt zerstörern. Weiteres dazu im Grundsatz-Thread.

Hier geht es ja um die spezielle Frage, ob es für einen persönlich OK ist, wenn die Musik durch KI generiert wurde, solange sie einem gefällt.
 
  • #24
Es gab und gibt immer Menschen, denen das eine zu laut und das andere zu wild ist. In der diskussion pro vs. kontra KI-Musik geht es aber in erster Linie darum, ob es sinnvoll ist, dass völlig unmusikalische Menschen und/oder Menschen, denen Musik bisher egal war in die öffentlichkeit drängen und mit purer Masse den Markt zerstörern. Weiteres dazu im Grundsatz-Thread.

Hier geht es ja um die spezielle Frage, ob es für einen persönlich OK ist, wenn die Musik durch KI generiert wurde, solange sie einem gefällt.
Ich denke, das damals auch behauptet wurde, das unmusikalische Menschen E-Gitarre spielen, weil sie auf einer
akustischen Gitarre nichts zustande bringen.
 
  • #26
Finde ich interessant deine Antwort, bezügl. Musik mit E-Giarre ist nicht besser und nicht schlechter.
also... KI-Musik ist dann auch nicht besser oder schlechter...
Der Vergleich hinkt doch allein deshalb schon, da man, um einer Gitarre akzeptable Klänge zu entlocken, diese erst mal spielen können muss. Ist doch ne komplett andere Qualität als "füge von x bis y noch einen Kinderchor ein" oder "lasse die Melodie in Part B von einer Orgel spielen und mehr eskalieren".
 
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  • #27
Ist dann mit Photoshop bearbeitete Forgrafie dann noch "richtige" Fotografie ?
Ist digitale Fotografie überhaupt künstlerische Fotografie ?
Ist analoge (also mit Film) Fotografie die eigentliche "wahre" Fotografie ?

Kann man diese Thematik dann auch auf die Musik übertragen ? Ich frage nur....
 
  • #28
Beim Marktanteil muss strikt zwischen der Menge der hochgeladenen Musik und den tatsächlichen Streams (dem Konsum) unterschieden werden. Hier zeigt sich eine enorme Schere:

BereichMarktanteil & KennzahlenDetails & Hintergrund
Neuveröffentlichungen35% bis über 44% aller täglichen UploadsStreaming-Dienste werden mit KI-Inhalten geflutet. Der Anbieter Deezer gab bekannt, dass im Frühjahr 2026 rund 75.000 Songs pro Tag (ca. 44% aller neuen Uploads) rein KI-generiert waren. Auch bei Apple Music ist laut Branchenangaben bereits mehr als ein Drittel der neuen Songs zu 100% KI-generiert.
Tatsächliche Streams1% bis 3%des realen MusikkonsumsObwohl die Masse an KI-Songs gigantisch ist, machen sie auf großen Plattformen wie Spotify aktuell nur etwa 1% der tatsächlich generierten Streams und Auszahlungen aus. Die Nutzer hören nach wie vor überwiegend menschliche Künstler.
Streaming-BetrugBis zu 85%der KI-StreamsEin großes Problem der Industrie: Ein riesiger Anteil der Streams auf reine KI-Songs wird durch automatisierte Streaming-Bots künstlich erzeugt, um Tantiemen aus dem gemeinsamen Geldtopf der Streaming-Anbieter abzugreifen. Spotify löschte deshalb allein in einem Jahr über 75 Millionen solcher KI-Spam-Tracks.
 
  • #29
Der Vergleich hinkt doch allein deshalb schon, da man, um einer Gitarre akzeptable Klänge zu entlocken, diese erst mal spielen können muss. Ist doch ne komplett andere Qualität als "füge von x bis y noch einen Kinderchor ein" oder "lasse die Melodie in Part B von einer Orgel spielen und mehr eskalieren".
...was sind denn "akzeptable Klänge" ?
Wer kann behaupten (bestimmen), was ein "akzeptabler Klang" ist ?

...was der Eine unter "akzeptabel" versteht und genial findet, ist evtl. für den Anderen ein
Angriff auf seine Ohren.
 
  • #30
Ist dann mit Photoshop bearbeitet Forgrafie dann noch "richtige" Fotografie ?
Ist digitale Fotografie überhaupt künstlerische Fotografie ?
Ist analoge (also mit Film) Fotografie die eigentliche "wahre" Fotografie ?

Kann man diese Thematik dann auch auf die Musik übertragen ? Ich frage nur....
Für mich ist auch in der DAW editierte Musik noch richtige Musik. Selbst, wenn ich in den Gesang eingreife oder Noten wegeditiere.
Kommst du als nächstes mit dem Drumcomputer?
 
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  • #31
Ich denke, das damals auch behauptet wurde, das unmusikalische Menschen E-Gitarre spielen, weil sie auf einer
akustischen Gitarre nichts zustande bringen.
Das ist dann aber lediglich eine Falschbehauptung. Beides hat 6 Saiten. Beides hat Bünde. Ja, es gibt natürlich Unterschiede die Feeling und bestimmte Nuancen betreffen aber selbst wenn man bisher nur E-Gitarre oder nur akustische Gitarre gespielt hat, wird man was zustande bringen. Ein C-Dur-Akkord bleibt ein C-Dur Akkord, egal ob auf Akustik oder E-Gitarre.
Jemand der nur per Prompt generiert, kann ohne eine KI nichts zustande bringen.
Ich hoffe, dieser Unterschied ist jetzt klar?
 
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  • #32
Finde ich interessant deine Antwort, bezügl. Musik mit E-Giarre ist nicht besser und nicht schlechter.
also... KI-Musik ist dann auch nicht besser oder schlechter...

Für das Gitarrenspiel braucht es einen Menschen, einen Künstler der spielt.
Für KI Musik braucht es einen Prompt.
 
  • #33
KI-Musik ist dann auch nicht besser oder schlechter...
Richtig, KI Musik ist nicht besser oder schlechter als menschengemachte Musik. Die mangelnde Qualität ist nicht das Problem. Ganz im Gegenteil. Gerade weil sie so gut und inflationär ist, wird sie zum Problem.
 
  • #34
...was sind denn "akzeptable Klänge" ?
Wer kann behaupten (bestimmen), was ein "akzeptabler Klang" ist ?

...was der Eine unter "akzeptabel" versteht und genial findet, ist evtl. für den Anderen ein
Angriff auf seine Ohren.
Jetzt fängst du aber an zu trollen. :) Du weißt genau, was ich mit "akzeptabel" meine.
Man kann natürlich auch auf eine Rinderhälfte mit dem Fleischklopfer eindreschen und das als neue Kunstform propagieren. Irgendein Liebhaber wird sich schon finden, der auch darin akzeptablen Klang findet.
 
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  • #35
Ich brauche eigentlich gar keine neue Musik mehr von anderen zu hören - weder KI- noch menschengemachte. Ab Januar will ich ein persönliches Projekt starten:

ein Jahr lang nur das Wohltemperierte Klavier anhören. Bin gerade am Sondieren, welche Einspielung.

Ich gehe davon aus, dass mich das als Musiker ganz anders weiterbringt, als zehntausend neue Songs.
 
  • #36
Kommst du als nächstes mit dem Drumcomputer?
Ja, oder generell als der "Computer" Einzug in die Musik gehalten hat (303er) usw.
In den 70ern, 80ern hat man auf riesigen analogen Konsolen gemischt und auf 2 Zoll Bansmaschine
aufgenommen.

Ich denke, man wird bei diesem Thema der KI-(Musik) niemals zu einer "wahren" Schlußfolgerung kommen.
Da das Thema zu jung ist und auch zu komplex, wie die Musik selber und das Leben allgemein.

Dann müßte man auch in Frage stellen, warum es Metal gibt oder Jazz. Oder bestimmte
Mischformen von versch. Musik-Genren.

KI wird ein Bestandteil innerhalb der Musik, bzw. Musik-Produktion bleiben. Wieviel davon... keine Ahnung.
Entscheidet der Konsument, also Jeder für sich. Wäre jetzt meine Meinung dazu.
 
  • #37
Wer hätte gedacht das der Thread soo schnell eskaliert. Was war nochmal die Ausgangsfrage?

😄
 
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  • #38
KI wird ein Bestandteil innerhalb der Musik, bzw. Musik-Produktion bleiben. Wieviel davon... keine Ahnung.
Entscheidet der Konsument, also Jeder für sich. Wäre jetzt meine Meinung dazu.

35-44% KI Song Uploads täglich, 1-3% KI Songs werden davon nur gestreamt. Sagt die Google KI.
 
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  • #39
Jetzt fängst du aber an zu trollen. :) Du weißt genau, was ich mit "akzeptabel" meine.
Man kann natürlich auch auf eine Rinderhälfte mit dem Fleischklopfer eindreschen und das als neue Kunstform propagieren. Irgendein Liebhaber wird sich schon finden, der auch darin akzeptablen Klang findet.
Nee, hat mit trollen nichts zu tun. Ja, ich weiß was Du meinst. Und wenn ich hier alles öffentlich poste, was ich von diversen Mixen
in der Mischmaschine halte oder von Songs in der Rubrik "feedback gesucht", dann würde ich wohl hier schon von den Admins gesperrt worden sein.

Ich sag mal so. Selbst-Erkenntnis ist ein guter Weg zur Besserung. Ist aber ein beschwerlicher Weg. Und das sage ich Dir als
Jemand (61 Jahre alt), der so über die Jahrzehnte "Halb-professionell" Mucke gemacht hat. Und ich denke, hier gibt es viele Kollegen im Forum, die einen ähnlichen, musikalischen Weg eingschlagen haben.

Mein Tip. Alles etwas lockerer sehen. Wir haben hier ALLE eins gemeinsam. Und das ist die LIEBE zur Musik.
Und da sollten wir uns nicht gegegseitig verbal zerfleischen. Ich denke, Qualität wird sich immer durchsetzen.
Egal ob in der Musik, Handwerk usw.
 
  • #40
Ich brauche eigentlich gar keine neue Musik mehr von anderen zu hören - weder KI- noch menschengemachte. Ab Januar will ich ein persönliches Projekt starten:

ein Jahr lang nur das Wohltemperierte Klavier anhören. Bin gerade am Sondieren, welche Einspielung.

Ich gehe davon aus, dass mich das als Musiker ganz anders weiterbringt, als zehntausend neue Songs.
Klassische Musik ist immer gut.

Nicht umsonst bedienen sich alle daran, Elvis, Europe, Destruction und viele mehr.

Aber leider bedienen sie sich nur daran.

Ich bin aber fest davon überzeugt das ein talentierter Musiker sich inspirieren lässt und sein eigenes Ding daraus macht statt zu kopieren.

Aber ich drifte ab.
 

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