Mix-Vergleich "Ismael"

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Turquoise

Turquoise

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Wer kurz ein Ohr übrig hat - hört Euch bitte mal diese beiden Mix im Vergleich an...:

Mix A


Mix B


Mix A ist der, den ich im Songvoting drinstehen habe.

Mix B habe ich jetzt gerade gemacht. Der zerrt zwar und klirrt und scheppert - aber einmal davon abgesehen kommt er mir viel direkter und druckvoller vor.

Und der Unterschied ist: ich habe bei Mix A auf fast allen Spuren einen Compressor gehabt, bei Mix B habe ich alle Compressoren (außer den auf der Hauptstimme) herausgenommen.

(Am Ende habe ich beide Mixe durch die Mastering-Grundeinstellung laufen lassen.)

Wie kann das sein? Das ist ja ein Unterschied wie Tag und Nacht...
 
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Mit Kompression kann man sich schnell die Transienten killen, dann hast du wohl möglich keinen Pegelangleich ausgeführt.
Kompression reagiert ja auch auf die Energie im Sound, dann wirkt ein Sound schon mal flacher bis Kleinlaut.
Komprimieren will gelernt sein.
Es ist auch Unsinnig auf allem einen Kompressor zu legen.
 
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Hoi,

Bei dem Mix A fehlen auf jeden Fall die Mitten und insbesondere bei dem Gesang, so wie ich das höre. Der Mix B ist deutlich ausgewogener, aber mich irritiert diese Crash oder was das ist am Anfang, das ist zu laut. Vielleicht solltest du den Gesang ein wenig weiter in den Vordergrund bringen. Ich würde dann noch die eine E-Gitarre weiter rechts im Panorama hindrehen, weil das irgendwie sich mit dem Bass.. du weist schon. Zumindest kann ich es nicht so richtig unterscheiden. Auf jeden Fall müsste dein Gesang mehr nach vorne.

:)
 
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Der Mix B ist deutlich ausgewogener
Trotz aller immer noch vorhandenen Schwächen des Mixes ist mir das eine Lehre, dass ich in Zukunft auf Compressoren so weit wie möglich verzichten werde.
 
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Also eigentlich sind beide Mixe nicht gut. Der zweite ist einfach nur deutlich lauter, klippt z.T. und klingt deswegen "druckvoller". Ich glaube nicht, dass Kompression per se nachteilig ist. Sie wird es erst wenn man z.B. 10 dB wegkomprimiert wo es gar nichts zu komprimieren gibt und dadurch den Sound völlig zermalmt. Und dann muss man die verloren gegangene Lautstärke naürlich auch wieder drauf geben, sonst macht das ganze ja keinen Sinn. Das Grundproblem scheint mir hier die tonale Unausgewogenheit zu sein. Sehr viele Hochmitten und Höhen. Dadurch setzt sich der Gesang nicht durch, so dass du wahrscheinlich Tonnen von Höhen und Saturation auf den Gesang gegeben hast, was das Problem verschärft. Und ist der Gesang wirklich in der Mitte? Ich würde alles runter nehmen und noch mal von vorne anfangen.
 
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Das Grundproblem scheint mir hier die tonale Unausgewogenheit zu sein. Sehr viele Hochmitten und Höhen. Dadurch setzt sich der Gesang nicht durch, so dass du wahrscheinlich Tonnen von Höhen und Saturation auf den Gesang gegeben hast, was das Problem verschärft. Und ist der Gesang wirklich in der Mitte? Ich würde alles runter nehmen und noch mal von vorne anfangen.
Ich glaube die angesprochene Unausgewogenheit des Mixes ist hier weniger in den Details des Frequenzspektrums zu suchen, sondern im Leveling der einzelnen Instrumente. Es sind doch einige Elemente die hier ausbalanciert werden wollen...

Ich durfte mich an den Spuren versuchen.... hier ein Versuch:
 
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Ich glaube die angesprochene Unausgewogenheit des Mixes ist hier weniger in den Details des Frequenzspektrums zu suchen, sondern im Leveling der einzelnen Instrumente. Es sind doch einige Elemente die hier ausbalanciert werden wollen...
Der Gegensatz ist vielleicht gar nicht so groß wie er zunächst erscheint. Denn Leveling kann ja auch zur Absenkung der der Lautstärke in kritischen Frequenzbereichen führen.
 
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Ich beschäftige mich schon ein paar Tage mit dem Mix und möchte nun mein Ergebnis vorstellen:



Die Spuren wurden zur Verfügung gestellt.
Ich denke, in die Produktion der Spuren wurde viel Arbeit investiert, die hat sich gelohnt!
 
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Bei Deinem Mix ist das eingetreten, was ich mit einem Post ursprünglich hatte verhindern wollen - ab 3:28 ist der Gesang um 1/16 nach vor gerückt und passt nicht mehr exakt aufs Instrumental.

Ich habe die Spuren jetzt alle noch einmal angepasst. Wenn der Wunsch besteht, kann ich sie auch noch einmal einstellen.
 
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Ja mach doch, würde mich schon interessieren....auch wenn ich wenig Zeit habe im Moment.
 
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O.K.
 
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Kleiner Hinweis noch:

Es gibt zwei Basspuren (passiv + aktiv), die komplett unterschiedlich klingen. Ich weiß nicht, welcher Bass besser passt. Bei meinem Mix habe ich es so gemacht, dass ich am Ende beide Spuren genommen habe - den tieferen, weicheren passiven (durch GP Lightstone Bass Tube verdichteten) für die tiefen Mitten und Bässe, den aktiven Bass für die knorrigen Mitten und höheren Anteile.

Ab 4:30 min ist aber auf beiden Spuren exakt der selbe Bass.
 
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Fühlte mich doch überfordert all die Dynamik und Ungezügeltheit zu zähmen. Erstmal nur Leveling, EQ und ein bisschen Kompression. Die Vocals sind schwer in den Griff zu kriegen. Hören sich irgendwie schon bearbeitet an.
 
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Geile Nummer. Könnte man wesentlich mehr rausholen, wenn die Spuren mehr natura und separiert wären, besonders Percussions.
 
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  • #17
@sanoor @Chris41

Zunächst vielen Dank für Eure Mixe. Ich freue ich, dass der Song nicht auf völliges Desinteresse gestoßen ist, sondern doch dem einen oder anderen gefiel. Ihre habt beide großen Wert auf eine gute Herausarbeitung der Stimme gelegt. Bei Sanoor klingt sie etwas weicher, bei Chris etwas schärfer. Beides funktioniert mMn gut. Mir gefällt auch jeweils der Hall sehr gut. In der Hinsicht habt ihr einen ähnlichen Ansatz, wie @Audiotic bei seinem ersten Mix (inzwischen hat er ihn gegen eine zweite Version getauscht, bei der er die Stimme auf meinen Wunsch etwas zurückgenommen hat).

Alle diese Mixe haben etwas, das sie für sich stehen können.

Es stimmt, @sanoor , dass das Rohmaterial etwas ungezügelt ist. Ich kann das gut nachvollziehen, dass es einem die starken Schwankungen nicht einfach machen. Die Vocals sind insofern vorbearbeitet, dass ich in den Vox Dopplungen und Einzelgesang abwechselnd zusammen gebounct habe. Mir gefällt das jetzt klanglich auch nicht mehr so richtig. Ich habe das gemacht, um das Mischen zu erleichtern, damit nicht zu viele Spuren bearbeitet werden müssen.

Bei den Percussions, @Chris41 , sind eigentlich nur Kick und Snare so auf einer Spur, dass man sie schlecht wieder trennen kann. Alle anderen Percussions sind so, dass man die Spuren auch wieder teilen und sich einzeln legen könnte. Auf der Orient-Percussion-Spur z.B. kommt entweder eine Drbouka oder eine tiefere orientalische Handtrommel, aber nie beides gleichzeitig.

Mich würde mal interessieren, wie ein Mix klingen würde, der von vornherein als (Hard-)Rocksong gemischt wird - also mit lauter Percussion und sportlicher, mittenlastiger Rhy-Gitarre.

@TonyPizza - kein Interesse?
 
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Ich habe es auch mal probiert:
 
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