KI als Produzent der eigenen Songs - Legitim?

  • Ersteller Ersteller recordingfuzzie
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  • #81
Ich bin lieber ein Leben lang ein sau schlechter Musiker, als dass ich KI benutzen würde, sonst hätte ich die Kontrolle über mein Leben komplett verloren.
Auch aus Umweltgründen, was hier an Datenzentren aus dem Boden gestampft wird ist abartig. Was die für Probleme verursachen muss hoffentlich nicht erklärt werden.. oder vielleicht doch, denn es sind sehr viele & weitreichende..
 
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  • #82
Ich bin ein schlechter Musiker.
Und ich habe mich gegen KI entschieden.

Aber ich lasse mich gerne unterstützen.
Bei dem was ich ohnehin kann oder beim Erlernen von etwas.

Jedoch eine Prothetik kommt für mich, in diesem Lebensbereich, nicht in Frage.
 
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  • #83
Aber würdest du in die Credit reinschreiben: "dieser Song ist nach so vielen Bestandteilen von einer künstlichen Intelligenz produziert"?
Das ist etwas, was man nicht gerne zugibt, stimmt's? Es ist in Grunde wie mit irgendwelchen Quoten Jobs. Klar genießt man gerne die Vorteile von fremden Leistungen und der eigenen Leistungsminderung. Andererseits will man aber keine Quotenperson oder Apparatschik sein.
 
  • #84
Aber würdest du in die Credit reinschreiben: "dieser Song ist nach so vielen Bestandteilen von einer künstlichen Intelligenz produziert"?
Das ist etwas, was man nicht gerne zugibt, stimmt's? Es ist in Grunde wie mit irgendwelchen Quoten Jobs. Klar genießt man gerne die Vorteile von fremden Leistungen und der eigenen Leistungsminderung. Andererseits will man aber keine Quotenperson oder Apparatschik sein.
Hätte ich kein Problem damit, das ganz transparent in den Credits anzugeben.
Ich geh sogar noch weiter: Was ich eine faire Lösung fände wäre es, Suno als Bearbeiter bei der GEMA-Anmeldung anzugeben und dass dieser Bearbeiter-Anteil dann in einen Pool gehen würden, aus dem alle Mitglieder (die nachgewiesener Maßen betroffen sind, also nicht jeder, der sich einfach bei der GEMA anmeldet) eine monatliche pauschale Ausschüttung aus diesen Tantiemen bekämen.
Das wäre nur fair und ich selbst würde ja auch davon profitieren. Fände ich super so.

Was wohl noch so einigermassen laufen soll ist der Trailer-Bereich aber da müsst man heutzutage auch schon Kontakte zu den Verlagen haben. Vielleicht hast Du die ja und fragst da mal nach, wie der Stand der Dinge ist.
Ich war u.a. auch im Trailer-Bereich unterwegs.
Und ja, das war schon damals stressig und die Kollegen, die noch aktiv sind und zu denen ich noch Kontakt habe sagen, dass sie kaum noch Alben platziert bekommen, weil alles noch viel selektiver geworden ist.
Sprich: Kannste knicken.

Hauptproblem ist, dass Menschen, die sich über Jahrzehnte selbst Skills angeeignet haben, es nun noch schwieriger haben, sich Gehör zu verschaffen.
Ja. Willkommen im Club, da haben wir was gemeinsam...

War das vor 10, 20, 30 Jahren anders? Nö.
Doch. Im PM-Bereich definitiv.
Auch wenn es seit 2010 u.a. durch die ganzen Micro Licensing-Sites, aber vor allem auch durch GEMA-freie Anbieter wie Epidemic Music oder Artlist.io stetig bergab ging, ging selbst vor 5 Jahren im upper tier noch einiges.
Da gab es immer zumindest noch Produktionszuschüsse oder im High End-Bereich wie z.B. bei Audio Network wurden Orchester und Studio immer vorschüßig vom Verlag bezahlt (allerdings gegen Abtretung Deiner Mechanicals an den Verlag, also das britische Modell, dafür jedoch alle Vorschüsse non-recoupable). Aber da kamst Du natürlich schon damals ohne Vitamin B nur schwer rein. Ich hatte zwar einen Mentor gefunden, der dort schreibt, aber bevor ich ihn im UK besuchen konnte, kam die Pandemie und so wurde daraus nix und der Kontakt ist inzwischen auch abgerissen.

Aber auch bei dem Major-Verlag für den ich früher hauptsächlich geschrieben habe sitzt, auch wenn ich sicher wieder anklopfen könnte, das Geld einfach nicht mehr so locker. Zumindest berichten mir das alte Weggefährten zu denen ich noch Kontakt habe und die dort noch aktiv sind.
Und viele hochkarätige Verlage wie KPM/APM sind mittlerweile komplett verschwunden. EMI PM wurde z.B. ja schon vor Jahren von KPM/APM geschluckt und KPM wurde nun von Extreme Music (das ist die Library von Sony/ATV, für die u.a. auch Hans Zimmer zwischen Projekten schreibt) geschluckt. Die Website wird jetzt einfach stumpf auf Extreme weitergeleitet. Und da kommste definitiv nicht rein, wenn Du nicht schon Vitamin B im Sony/ATV-Universum hast.

Selbst bei Sonoton und West One findest Du keine Ansprechpartner für Submissions mehr auf den Websites.
Also ja, es ist in den letzten 5 Jahren im PM-Bereich alles deutlich schwieriger geworden.
Die unkaputtbare Cashcow, die die Musikindustrie durch die mp3-Krise getragen hat, stirbt jetzt auch.
Deshalb wird der Pop-Bereich wieder zunehmend interessant imho.
 
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  • #85
Es ist halt nur eine massive Zeitersparnis, wenn ich es nicht selber tun muss, weil ich hunderte Varianten ausprobieren und iterieren kann.
Ich finde, das ist so ein bisschen eine Argumentation, als ob Du sagst, nur der Koch der auch in der Spülküche alle Teller der Gäste per Hand spült ist ein guter Koch.
"Manipulative Analogie. Was es vielmehr ist: Der Koch drückt aufs Mikrowellen-Knöpfchen und macht dir ein Fertiggericht warm, auf das er vielleicht noch ein paar Gewürze und eine andere Fertigsoße kippt. Das ist kein Koch"

Das würde ich dramatischer ausrücken, denn eine KI produziert neue Kompositionen, nichts fertig vorbereitetes, auch wenn sie (wie das ja auch Menschen meistens machen) anhand vorhandener Musikkompositionen plus Mathematik jedoch ein völlig neues "Gericht" auftischt!

Wer jetzt mit einer KI produziert, der muss abgesehen vom möglichen Eingabeprompt auf den individuellen Eigengehalt verzichten, es ist fast wie wenn man wie ein Fürst zur Barockzeit ein eigenes Ensemble unterhielte, inklusive Komponist und ausführende Musiker. Ist der Prompt für die KI praktisch nicht vorhanden, ist das Endprodukt etwas das kaum noch etwas mit dem Urheber zu tun hat.

Ich will nicht sagen dass man mit Hilfe einer KI keine Musik machen könnte die der Gefühlswelt des verursachenden Menschen entspricht, das stimmt nicht mit Hilfe umfangreicher Vorbereitung und prompten mit einer KI, aber in 99% der Fälle nehme ich an wird ausser dem Musikstil wie "Spaghetti Bolognese" nichts vorgegeben. Die Meisten sind nicht einmal in der Lage einen vernünftigen Text zu schreiben mit persönlichem Inhalt.

Geschäftchen Macher drücken einfach auf den Knopf, nachdem sie in Primitivo est Nomen billigst gepromptet haben: Spaghetti Bolognese presto subito!

das habe ich unten exakt getan, es war die einzige Vorgabe an die KI, der Sound hat absolut nicht mit mir als Individuum zu tun, nichts ausser das ich solche Spaghetti gerne esse.





 
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  • #86
Wer jetzt mit einer KI produziert, der muss abgesehen vom möglichen Eingabeprompt auf den individuellen Eigengehalt verzichten, es ist fast wie wenn man wie ein Fürst zur Barockzeit ein eigenes Ensemble unterhielte, inklusive Komponist und ausführende Musiker. Ist der Prompt für die KI praktisch nicht vorhanden, ist das Endprodukt etwas das kaum noch etwas mit dem Urheber zu tun hat.
Man merkt, Du hast den thread nicht gelesen und weißt nicht worum es geht.
Ich rede hier von KI als Arrangier-Tool für eigene Songs.
Also im Prinzip so wie wenn ich mir früher einen Produzenten gesucht hätte, den ich bezahle.

Und wie ich oben schon schrieb, ich hätte nix dagegen, Suno als Bearbeiter oder sogar 50%igen Cowriter bei der GEMA-Anmeldung anzugeben.
Diese Einnahmen könnten dann in einen Pool gehen, der an alle Mitglieder deren Musik als Trainingsdata genutzt wurde umverteilt werden. Hätte ich überhaupt nichts dagegen.
Wirklich nicht, würde ich ja sogar auch von profitieren, da ich ja auch betroffen bin.

Aber anstatt es so zu regeln hat sich die GEMA mi Suno ja lieber auf irgendeine diffuse Abgabe, die wieder im intransparenten Verteilungsschlüßel versickert geeinigt...
 
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  • #87
Geschäftchen Macher drücken einfach auf den Knopf, nachdem sie in Primitivo est Nomen billigst gepromptet haben: Spaghetti Bolognese presto subito!


Inspiriert durch deinen Post habe ich einfach mal:
Cucumbers with Nutella. Mangia bene

Als prompt genutzt, poste ich hier jetzt nicht, aber wirklich verblüffend.

Der Pre Chorus hat mich gekillt:

Crunch, then sweet
Cold and rich
Weird turns gold
Right on my lips
 
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  • #88
Ich traue KI nicht genügend Urteilsvermögen zu um ein brauchbarer Produzent zu sein.
Als technisches Tool zum arrangieren und mischen vielleicht, aber selbst da werden doch viele kleine Entscheidungen getroffen, wo es nicht um "richtig oder falsch" sondern um einen bestimmten Vibe geht, den man raus arbeiten möchte.

Ein Zitat, was mir seit der Diskussion die seit ein paar Jahren zu KI läuft durch den Kopf geistert ist immer (sinngemäß): Warum sollte ich einen Text lesen wollen, wenn der Autor ihn nicht schreiben wollte?
Das bezieht sich auf KI-Texte, aber lässt sich 1:1 auf alle Artefakte übertragen, die ein Mensch erzeugen kann.

Ich denke das Zitat zeigt auch auf, worum es geht: es muss einen spürbaren Mehrwert haben und diesen auch sinnvoll kommunizieren und darstellen.
Das heißt eben auch: setzt man KI interessant ein und nutzt es als Tool um zielgerichtet etwas bestimmtes zu erschaffen, ist es vielleicht doch wertvolle Kunst. Weil es eine echte Botschaft transportiert, die es Wert ist aufgenommen zu werden.

Aber KI lädt extrem dazu ein es wie alle anderen zu machen. Der Code erzeugt ja quasi per Definition das wahrscheinlichste Ergebnis auf einen Prompt => Es gibt einen Drang zum Durchschnittlichen und man verschwindet im Einheitsbrei.
Ich fühle das als Konsument jetzt schon sehr eindeutig, dass mich KI Output in den meisten fällen nur langweilt und ungehört "übersättigt".

Von daher:
Ich wäre vorsichtig künstlerische Entscheidungen an ein automatisches System abzugeben und ich würde damit rechnen, dass es eine Hürde beim Hörer gibt, die man zusätzlich überwinden muss.
 
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  • #89
Man merkt, Du hast den thread nicht gelesen und weißt nicht worum es geht.
Ich rede hier von KI als Arrangier-Tool für eigene Songs.
Also im Prinzip so wie wenn ich mir früher einen Produzenten gesucht hätte, den ich bezahle.

Und wie ich oben schon schrieb, ich hätte nix dagegen, Suno als Bearbeiter oder sogar 50%igen Cowriter bei der GEMA-Anmeldung anzugeben.
Diese Einnahmen könnten dann in einen Pool gehen, der an alle Mitglieder deren Musik als Trainingsdata genutzt wurde umverteilt werden. Hätte ich überhaupt nichts dagegen.
Wirklich nicht, würde ich ja sogar auch von profitieren, da ich ja auch betroffen bin.

Aber anstatt es so zu regeln hat sich die GEMA mi Suno ja lieber auf irgendeine diffuse Abgabe, die wieder im intransparenten Verteilungsschlüßel versickert geeinigt...

wenn Du es nur als Arrangier Tool verwenden willst, arrangieren kann das neue VSL Vienna Ensemble Pro 8 neuerdings auch mit KI.


Doch ich bezweifle dass du damit etwas anfangen kannst, ich denke du willst ein Tool das nicht nur arrangiert für Dich, sondern auch was danach einfüllt, sonst kämst du kaum auf Suno. Ausserdem ist Vienna Ensemble Pro 8 ein Tool das erst dann gute Arbeit leistet wenn du einige VSL Librarys besitzt. Aber natürlich kann man auch andere Plugin integrieren, VSL Ensemble Pro 8 arbeitet nicht nur mit eigenen Libs zusammen.

Du könntest etwa der KI im Chat-Fenster von VE Pro exakt solche Prompts geben wie: „Baue mir ein komplettes Orchester- und Band-Template für einen 50er-Jahre Rock’n’Roll-Song im Stil von Elvis Presley“

Falls du solche Funktionen in deiner DAW haben willst, im Moment arbeiten glaube ich fast alle Hersteller daran KI so zu integrieren, so dass die KI als erweiterte Online Hilfe eingesetzt werden kann, um in der DAW einen Song vorzubereiten mit allen nötigen Spuren. Brauchst dann nur noch der KI in der DAW zu sagen, "ich möchte einen Song erstellen wie **** , bereite mir alle Spuren vor und mache in jeder Spur noch ein Midi Example rein".

In 2-4 Jahren wird das vermutlich in allen DAW Standard sein. Fender Studio hat bereits damit begonnen.
 
  • #90
Von daher:
Ich wäre vorsichtig künstlerische Entscheidungen an ein automatisches System abzugeben und ich würde damit rechnen, dass es eine Hürde beim Hörer gibt, die man zusätzlich überwinden muss.
Nein, die Entscheidungen muss man natürlich nach wie vor selbst treffen. Da bin ich voll D'Accord.
Die beginnen ja schon beim Songwriting und der Harmonisierung (die gebe ich in den Lead-Tracks vor, denn Suno harmonisiert meist sehr einfach und geschmacklos).

Und dann eben sorgfältiges iterieren.

Mein Ablauf ist ungefähr so: 20 Versionen generieren, die Beste davon als neue Referenz nehmen, wieder 20 Versionen generieren und gern 3-4 Durchläufe davon. Das dauert min 6-8h. Und das Ergebnis muss man oft noch schneiden, weil es zu lang ist oder was im Aufbau nicht so optimal ist..
 
  • #91
In 2-4 Jahren wird das vermutlich in allen DAW Standard sein. Fender Studio hat bereits damit begonnen.
Ja. Das ist der Punkt.

Das Problem bei Tools wie Ace Studio ist eben 1. die Qualität (Suno ist besser) und 2., wenn ich was einspiele und es durch etwas generiertes ersetzen will und sage "Electric bass guitar, real player" macht es trotzdem was es will, baut noch ne Gitarre und Drums mit ein und/oder verändert die Bassline, die ich eingespielt hatte ins unkenntliche etc.
Das ist im Moment halt der bottle neck.
Und den überbrücke ich halt solange mit dem Suno-Remix-Tool, in dem ich einfach meinen Song reinlade

Es geht mir nicht darum, dass ich zu faul bin was auf dem Keyboard einzuspielen. Und solche Tools wie das VSL-Arrangier-Tools brauche ich eigentlich auch nicht. Es geht mir darum, dass ich es leid bin mit tausenden MIDI-Parametern zu frickeln, wochenlange Sessions mit Musikern zu fahren, wenn ich weiß, dass so eine Technologie existiert. Das ist so, wie wenn Du mit Hammer und Meißel in Steinplatten gravierst, obwohl IBM bereits die Speicherschreibmaschine mit Kugelkopf erfunden hat...
 
  • #92
Das war ein Beispiel für einen komplett KI generierten Song, das extra mist klingen sollte..
Beispiel für eine mit KI aufgepimpte Nummer wär das hier.
Danke für das Posten konkreter Beispiele. Das ist das, was ich nach Lesen des Eingangsposts, bereits vorschlagen wollte. Ich denke, darüber kriegt man noch mal ein viel besseres Gefühl dafür, was du bist und was KI.

Ja mei. Ich finde dein Original geht schon gut ins Ohr. ...
Der Song ist in dem Fall ja wirklich noch ziemlich nah am Original. Wenns dir Spaß macht und das für dein aktuelles Projekt auch zutrifft, mach doch.
Das ist auch mein Eindruck:
Das Original ist schon ziemlich gut und gibt ziemlich viel vor. Deine KI-Überarbeitung ist eine soundmäßige Verbesserung. Genau das war es ja, was du auch so siehst, erklärt hast und anstrebst, wenn ich dich richtig verstanden habe.

Das bezieht sich eher auf das EDM-Pop-Projekt, das wär schon wesentlich aufwändiger.
Ganz nebenbei bemerkt:
Ich finde den Text sehr gut, schöne Balance aus Pop mit einem passenden Schuss Tiefgang.

Insgesamt finde ich deine Fragestellung und die Idee, die du hast legitim und auch sehr naheliegend.
 
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  • #94
Ja. Das ist der Punkt.

Das Problem bei Tools wie Ace Studio ist eben 1. die Qualität (Suno ist besser) und 2., wenn ich was einspiele und es durch etwas generiertes ersetzen will und sage "Electric bass guitar, real player" macht es trotzdem was es will, baut noch ne Gitarre und Drums mit ein und/oder verändert die Bassline, die ich eingespielt hatte ins unkenntliche etc.
Das ist im Moment halt der bottle neck.
Und den überbrücke ich halt solange mit dem Suno-Remix-Tool, in dem ich einfach meinen Song reinlade

Es geht mir nicht darum, dass ich zu faul bin was auf dem Keyboard einzuspielen. Und solche Tools wie das VSL-Arrangier-Tools brauche ich eigentlich auch nicht. Es geht mir darum, dass ich es leid bin mit tausenden MIDI-Parametern zu frickeln, wochenlange Sessions mit Musikern zu fahren, wenn ich weiß, dass so eine Technologie existiert. Das ist so, wie wenn Du mit Hammer und Meißel in Steinplatten gravierst, obwohl IBM bereits die Speicherschreibmaschine mit Kugelkopf erfunden hat...
Du widersprichst Dir selbst, du sagtest vorhin "Ich rede hier von KI als Arrangier-Tool für eigene Songs." Als ich dir dann eines aufgezeigt habe hast Du es ohne Begründung sofort beiseite gewischt. Wie ich vermutet habe stimmt es nicht das du nur ein Arrangier-Tool haben willst, du möchtest andere Musiker inklusive dich selbst damit ersetzen.

Kannst Du machen, aber mit Suno produzierte Musik ist KI Musik, auch wenn du zuerst einen Song von Dir oder jemand anderem reingeladen hast. Das dient der KI nämlich nur als Muster um selbst einzuspielen. Das Endprodukt kann dem Input ähnlich sein oder auch nicht, je nach Prompt Eingabe. Wie auch immer kannst Du das Produkt nicht als deine eigene Kunst vermarkten.

Die Zeiten, in denen man einfach einen Song per Knopfdruck generieren und ungestört als „eigene Kunst“ verkaufen konnte, sind vorbei. Ausweg der noch bleibt: Der generierte Song wird in ein Musikprogramm (DAW) geladen, dort nachbearbeitet, umarrangiert oder mit echten, selbst eingespielten Instrumenten und Gesang verfeinert.
 
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  • #95
Kannst Du machen, aber mit Suno produzierte Musik ist KI Musik, auch wenn du zuerst einen Song von Dir oder jemand anderem reingeladen hast. Das dient der KI nämlich nur als Muster um selbst einzuspielen. Das Endprodukt kann dem Input ähnlich sein oder auch nicht, je nach Prompt Eingabe. Wie auch immer kannst Du das Produkt nicht als deine eigene Kunst vermarkten.
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  • #96
Du widersprichst Dir selbst, du sagtest vorhin "Ich rede hier von KI als Arrangier-Tool für eigene Songs." Als ich dir dann eines aufgezeigt habe hast Du es ohne Begründung sofort beiseite gewischt. Wie ich vermutet habe stimmt es nicht das du nur ein Arrangier-Tool haben willst, du möchtest andere Musiker inklusive dich selbst damit ersetzen.

Kannst Du machen, aber mit Suno produzierte Musik ist KI Musik, auch wenn du zuerst einen Song von Dir oder jemand anderem reingeladen hast. Das dient der KI nämlich nur als Muster um selbst einzuspielen. Das Endprodukt kann dem Input ähnlich sein oder auch nicht, je nach Prompt Eingabe. Wie auch immer kannst Du das Produkt nicht als deine eigene Kunst vermarkten.

Die Zeiten, in denen man einfach einen Song per Knopfdruck generieren und ungestört als „eigene Kunst“ verkaufen konnte, sind vorbei. Ausweg der noch bleibt: Der generierte Song wird in ein Musikprogramm (DAW) geladen, dort nachbearbeitet, umarrangiert oder mit echten, selbst eingespielten Instrumenten und Gesang verfeinert.
Sorry, der Widerspruch ergibt sich daraus, dass im Moment alle Diffusiontools, die zumindest ich kenne auch immer leicht den musikalischen Kontext anfassen. Ein Tool bei dem Du mit einem Sample auf dem Keyboard z.B. eine Bassline einspielst und per Diffusion wird daraus ein realistisch klingender E-Bass, der EXAKT nachspielt was Du eingespielt hast, nur eben mit Human Feel und wie eine reale Aufnahme, habe ich noch nicht gefunden. Wenn Du eines kennst, sag mir bitte bescheid!
Das wäre ein Traum, insbesondere für orchestrale Sachen!

Der Punkt ist:
Ich wollte ja mit Ace Studio und/oder Suno studio so arbeiten, dass ich alles genau vorgebe und die AI nur realistische Instrumente generiert. Das wäre sogar mein ausdrücklicher Wunsch.
Das gibt die Technik aber zumindest im Moment noch nicht her, also bleibt nur hunderte Arrangements zu generieren und das Beste auszuwählen bzw. aus den Highlights was in der DAW zusammenzuschneiden.
Aber ich sehe da nach wie vor nicht den Unterschied, ob ich nun jemanden bezahle der arrangiert und Sessionmusiker aufnimmt, oder ob die KI das macht (was die Vergütung der Artist deren Trainings-Data anbelangt habe ich mich ja nun auch schon mehrfach geäußer, gern geb ich 50% der GEMA-Einnahmen ab, meinetwegen auch GVL und die Hälfte der Frontends, wenn es verlegt wird).

Ich seh da bei Dir einfach auch eine gewisse Engstirnigkeit...
 
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  • #97
Ein Tool bei dem Du mit einem Sample auf dem Keyboard z.B. eine Bassline einspielst und per Diffusion wird daraus ein realistisch klingender E-Bass habe ich noch nicht gefunden. Wenn Du eines kennst, sag mir bitte bescheid!
Das wäre ein Traum, insbesondere für orchestrale Sachen!

Ich kann nur Flöte spielen und Keyboard. Um von mir einen E-Bass einzuspielen in eine DAW, so dass es realistisch klingt, benötige ich entweder einen Musiker der das kann, oder ich verwende spezielle Hardware welche ein Saiteninstrument zusammen mit einer MPE fähigen Library emulieren kann. Ich nenne das Keyboard Osmose CE (Controller-Edition) von Expressive E.
 
  • #98
oder ich verwende spezielle Hardware welche ein Saiteninstrument zusammen mit einer MPE fähigen Library emulieren kann. Ich nenne das Keyboard Osmose CE (Controller-Edition) von Expressive E.
Ach komm, jetzt fang nicht noch an, mich über Soft- und Hardware zu belehren.
Echt nicht.
Ich mach diesen Job seit über 25 Jahren.

Die Frage war nach einem funktionierenden Diffusion-Tool, dass ohne den musikalischen Kontext zu verändern realistische Instrumente generieren kann, nicht der hundertsten Library oder einem MIDI-Controller.

Oder willst Du allen ernstes behaupten, Du zauberst mit einem MIDI-Controller und einer Sample Library einen Sound, als hätte Nathan East persönlich den Bass im Abbey Roads eingespielt?
Dann lass doch mal hören.
Oder schick mir alternativ per DM Deinen Spotify Artistlink.
 
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  • #99
Ach komm, jetzt fang nicht noch an, mich über Soft- und Hardware zu belehren.
Echt nicht.
Ich mach diesen Job seit über 25 Jahren.

Die Frage war nach einem funktionierenden Diffusion-Tool, dass ohne den musikalischen Kontext zu verändern realistische Instrumente generieren kann, nicht der hundertsten Library oder einem MIDI-Controller.

Oder willst Du allen ernstes behaupten, Du zauberst mit einem MIDI-Controller und einer Sample Library einen Sound, als hätte Nathan East persönlich den Bass im Abbey Roads eingespielt?
Dann lass doch mal hören.
Oder schick mir alternativ per DM Deinen Spotify Artistlink.

Um den ‚Nathan East‘-Vibe ohne echten Bassisten im Studio zu kopieren, bleibt der performative Weg über MPE/Physical-Modeling, wie ich gesagt habe, oder eben eine extrem detailverliebte MIDI-Programmierung bisher leider die sauberste Lösung für den Mix.
Mit Suno sicher nicht, Diffusions Technologie ist beim Bass nicht so weit, eine leblose Spur perfekt fotorealistisch zu morphen.

Du hast klargestellt, dass Du gar kein Instrument selbst spielen willst (weder mit Library noch mit Controller), sondern nach einem generativen KI (Diffusion-Tool) suchst, das eine fertige Audiospur nimmt und den Sound im Nachhinein fotorealistisch ersetzt – quasi ein Stable Diffusion für Audio. Das gibt es tatsächlich noch nicht, oder ich kenne es nicht.

Bleibt dir nur ein Profi E-Bassist :tatsch:
 
  • #100
Du hast klargestellt, dass Du gar kein Instrument selbst spielen willst (weder mit Library noch mit Controller), sondern nach einem generativen KI (Diffusion-Tool) suchst, das eine fertige Audiospur nimmt und den Sound im Nachhinein fotorealistisch ersetzt – quasi ein Stable Diffusion für Audio. Das gibt es tatsächlich noch nicht, oder ich kenne es nicht.

Bleibt dir nur ein Profi E-Bassist :tatsch:
Da haste mich mißverstanden. Ob nun über MIDI oder ob ich wie bei der Suno-DAW die MIDI-Performance, die ich auf dem Keyboard gespielt habe, nun noch vorher als Audio rendern muss, ist mir dann auch Wurscht.
Und was Musiker angeht, habe ich ein umfassendes Adressbuch.
Aber ich produzier sowas nicht mir nix dir nix ohne konkreten Auftrag für ein Spaßprojekt einfach ins blaue hinein, ohne zu wissen, dass da je wieder was reinkommt. Ich will in erster Linie endlich mal wieder zum Spaß Musik machen.
Sie soll aber trotzdem auch so gut klingen wie meine alten Sachen und nicht wie ein Haufen Müll aus dem Sampler.
Man ist dann halt doch etwas verwöhnt irgendwann.
Und da kommt dann eben die KI ins Spiel...

Wie dem auch sei.
Es ist alles gesagt zu dem Thema aus meiner Sicht.
 

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