Neuer Mac - Was braucht man wirklich?

Lina

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Bedroomproducer
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Hi,

ich möchte in den nächsten Monaten von meinem 2017 iMac Pro Intel Xeon auf ein aktuelles Macbook umsteigen. Ich habe auch über einen Mac Mini nachgedacht, aber die MacBook Mobilität ist mir wichtig.

Natürlich habe ich schon viel gelesen, YouTube Filme geschaut und mit ChatGPT Informationen eingeholt. Aber die Frage die bleibst ist immer noch: Für Musik Komposition lieber das Macbook Air oder das MacBook Pro und mit welchem CPU und wieviel RAM?
Mein iMac Pro hat 64 GB RAM Arbeitsspeicher was damals echt teuer war und ich habe das nie wirklich gebraucht ehrlich gesagt. Ausserdem hat er eine 2TB interne SSD Festplatte und ich würde das wohl beim Macbook heute auch wieder genauso machen und in den sauren Apfel (haha) beissen was den Preis angeht. Ich möchte einfach so wenig wie möglich externes Geraffel vermeiden.
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Für welche Konfiguration würdet ihr euch entscheiden ? Ich tendiere ja eher zu einem MacBook Pro M5 wegen der Leistung und dem eingebauten Lüfter. Das MacBook Air drosselt seine Leistung bei Vollast um nicht zu überhitzen so habe ich das verstanden, richtig ?
Aber auch die Anschlüsse sind am MacBook Pro ja schon etwas mehr. Wobei ich zu Hause das ganze Ding an ein Apple Studio Display schließen würde, welches dann auch nochmal als HUB agiert und das Macbook gleich audläd.

Was würdet ihr machen? Wieviel Zoll, welche CPU, welches Display ? Wieviel RAM ?

Freue mich über Antworten :)

PS: Ich bin mit meinem alten iMac Pro 3,2 GHz 8-Core Intel Xeon W niemals an Grenzen gekommen. Damit gehen noch immer Pop Produktionen mit 80, 90 oder 100 Spuren easy.
 

Ich tendiere ja eher zu einem MacBook Pro M5 wegen der Leistung und dem eingebauten Lüfter. Das MacBook Air drosselt seine Leistung bei Vollast um nicht zu überhitzen so habe ich das verstanden, richtig ?
Das stimmt. Mein MacBook Pro mit M3 Chip hat aber noch nie den Lüfter angeschmissen. Mit 18GB RAM auch alles völlig ausreichend.
Wenn der Bounce 15 Sek länger mit dem Air braucht und du die Zeit hast, würde ich das Air nehmen.

Schau doch auch mal bei ihm vorbei: https://www.youtube.com/@JamesZhan/videos
Er testet regelmäßig Macs speziell für Audioproduktionen.
 
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Das MacBook Air drosselt seine Leistung bei Vollast um nicht zu überhitzen so habe ich das verstanden, richtig ?

Ich bin mit meinem (Macbook Air M3, 24GB) noch nie in den Bereich gekommen. Das wird selbst unter Fast-Volllast und geschlossen (dann am externen Monitor) selten mehr als handwarm. Mit den neueren Modellen (M4/5) sollte das noch weniger ein Problem sein.
Ich würde persönlich, wenn du wirklich viel unterwegs arbeiten willst, nicht an der SSD sparen (aber das hast du ja auch nicht vor). Ich habe mir trotz der frechen Preise seinerzeit die 2TB SSD gegönnt und hätte mich mit Sicherheit schon sehr oft geärgert, wenn ich das nicht gemacht hätte.
 
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Ich hab hier auch ein MacBook Air M4 welches ich regelmäßig auf Veranstaltungen im Livebetrieb (also unter Echtzeitanforderungen) nutze. Ich fahre damit sorgenfrei 4 Instanzen De-Feedback von Alphalabs bei 16 Samples und 96kHz. Das schafft der M2 Max NICHT. Der M4 ist da im Vergleich noch mal deutlich performanter und ich würde mir für normalen Studiokram überhaupt gar keine Sorgen machen. Beim M5 dann erst recht nicht. Ich denke nicht, dass da was zu warm wird. Ist aber natürlich nur eine Subjektive Einschätzung meinerseits.
 
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Die drastische Preiserhöhung ist schon gelaufen.
Ich würde ein MacBook Air M5 kaufen. Bietet einiges mehr als ein M4. Z.B. 512 SSD als Standard.
 
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Keine Ahnung, was Ihr macht, aber mein MacBook Pro M3 Pro mit 36 GB RAM und ner 2 TB SSD pustet bei der Stem-Isolation mit SpectralLayers unter Cubase Pro 15 zumindest bis 2.600 rpm und die Temperatur geht auch hoch.

Wie das bei einem Air aussehen würde, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeiten nicht sagen.

Aber wenn du dir 2017 einen iMacPro mit 64 GB RAM gekauft hast, würde ich als Ersatz für diesen kein MacBook Air, sondern ein MacBook Pro zulegen.

Selbst beim Pro habe ich nur 3 USB-Steckplätze, wobei einer schon für die schnelle externe SSD draufgeht.

Da dir die Leistung des iMac Pro ja bisher mehr als ausreicht, geht es dir vermutlich eher um die zusätzliche Mobilität. Wenn du den iMac im Studio behälst, wäre ein MBA als zusätzliche mobile Lösung denkbar. Allerdings musst du dann immer 2 Geräte pflegen, und der iMac geht ja maximal bis macOS 15. Neue MBA werden ja mindestens mit macOS 26 oder demnächst 27 ausgeliefert.
 
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MacBook Pro ist schon super! Hat halt auch einen Lüfter eingebaut. Ist eine Frage des Preises.
Ich will mir jetzt auch ein neues MacBook kaufen. Air oder Pro.
Das kleinste Pro hat kürzlich mit 1TB SSD nur 1600.-€ gekostet. Ist aber jetzt teuerer.
Den Gebrauchtmarkt beobachte ich auch genau.
Der Rechner soll aber auch für die Arbeit sein, also dann doch eher neu, wegen der Steuererklärung. Und er soll 7 Jahre halten, bis ich in Rente gehe.
 
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Wird auf jeden Fall schon ein MacBook Pro werden. Ich bin noch am überlegen ob 14 oder 16 Zoll und was ich wegen SSD mache. Hab wirklich keine Lust auf externe Platten, aber der Preis bei Apple ist schon 🤯
 
Wegen der ganzen Libraries werden 1TB auch nicht reichen!
Toontrack* mit den ganzen SDXen.
NI Komplete CE, …
 
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  • #10
Wird auf jeden Fall schon ein MacBook Pro werden. Ich bin noch am überlegen ob 14 oder 16 Zoll und was ich wegen SSD mache. Hab wirklich keine Lust auf externe Platten, aber der Preis bei Apple ist schon 🤯
Dann so viel TB, wie du Geld hast.
 
  • #11
Dann so viel TB, wie du Geld hast.
Ich glaub bei Apple isses wirklich so, je mehr Geld du reinsteckst um so mehr kriegste am Ende. Man muss nur rechtzeitig aufhören :D
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  • #12
Wird auf jeden Fall schon ein MacBook Pro werden. Ich bin noch am überlegen ob 14 oder 16 Zoll und was ich wegen SSD mache. Hab wirklich keine Lust auf externe Platten, aber der Preis bei Apple ist schon 🤯
Ich habe ein Mac Book Pro mit M2.
Da hängt wegen Native Komplete eine Samsung SSD dran. USB Powered, winzig und funktioniert einwandfrei.
Ob Du jetzt deine Sonnenbrille oder diese SSD von Samsung neben dran legst macht keinen Unterschied von der Größe.
Die SSD ist wirklich klein und handlich.
 
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  • #13
Gut, wenn man in den letzten vielen Jahren immer wieder mal eine günstige SSD gekauft hat!
 
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  • #14
Wird auf jeden Fall schon ein MacBook Pro werden. Ich bin noch am überlegen ob 14 oder 16 Zoll und was ich wegen SSD mache. Hab wirklich keine Lust auf externe Platten, aber der Preis bei Apple ist schon 🤯
Externe ist eh für Time Machine Backups zu empfehlen.

Ich habe 1 TB am Mac Mini und obwohl ich Libraries extern speicher, gehen die schneller voll als man denkt.
 
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  • #16
Ich würde mir den Pro holen um generell Anschluss- und Leistungsreserven zu haben.

Zudem bietet der Pro den Vorteil, einen Lüfter zu haben, was das MacBook Air nicht hat. Da könntest Du bei rechenintensiven Tasks schneller mal in thermische Limits geraten. Du bekämst in einen Pro sicherlich auch mehr DRAM rein.
Also 32 GB würde ich mindestens in Betracht ziehen.
Ich weiß nicht wie es bei Dir im Hinblick auf Foto- oder Videobearbeitung aussieht.
Also, 32 GB hören sich zwar nach viel an, aber wenn Du dieses Gerät gedenkst, weitere 5–8 Jahre einzusetzen, dann könnten 32 GB möglicherweise auch schon eine Limitierung darstellen, und da man bei den Laptops nichts an Speicher nachrüsten kann, sollte man hier vorsorgen. Bei den internen Laufwerken kann man ja noch externe Laufwerke, ggf. auch Netzwerklaufwerke, anhängen.
Beim Hauptspeicher kannst Du es nicht.

Ich habe meinen Windows Desktop noch vor 2 Jahren von 32 auf 64 GByte aufgerüstet und dachte, sicher ist sicher.
Und siehe da, als ich dann eine Canon R5 Mark II mit 45 Megapixeln kaufte, da war ich dann froh über die 64 GByte.
Gerade Adobe Lightroom verbraucht manchmal massig Platz. Ich habe das Abo auch aus anderen Gründen storniert.
Capture One ist das professionellere Produkt und geht auch konservativer mit dem Hauptspeicher um. Es bietet nebenbei bemerkt, auch mehr Möglichkeiten und auch Stabilität beim Tethering über LAN und WLAN.
Es wird immer mal eine Applikation geben, die auf einmal mehr Speicher braucht, und dann sollte man dafür vorbereitet sein.
Ein anderes Beispiel: Cubase, Nuendo, SpectraLayers. Die neuen KI-Funktionen können vereinzelt auch mehr Speicher brauchen.
Falls Du solche Dinge vorhast einzusetzen. Bei Windows-PCs kann die GPU eine CPU sehr bei der Rechenleistung unterstützen.
Bei SpectraLayers dauert das Rendering nur halb so lange, nur 5 anstelle von 10 Minuten beim Einsatz einer nVidia RTX 4070 mit 12GB RAM. Bei Apple ist die Unterstützung durch die GPU nicht so hoch, da muss die CPU ordentlich werkeln.
Erkundige Dich mal danach, wenn Applikationen mit KI Funktionen auch auf Dich jetzt oder in Zukunft zutreffen könnten.
Es kann sein, dass Du hier mangels GPU‑Unterstützung vor allem auch eine flinke CPU brauchen könntest.

Das Pro hat einen weiteren Vorteil: Das eingebaute Display unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hz.
Bei externen Displays kommt’s beim Air auf die Auflösung an: 6k nur bis 60 Hz und 5k bis 120 Hz schwurbelt hier die KI. Ich habe, was diesen Punkt anbelangt, aus Zeitgründen Claude befragt. Das kann stimmen, muss aber nicht. Für Dich vielleicht ein Punkt, den Du mal genauer beleuchten müsstest.

Da 1 TB zusammen mit Anwenderdaten nicht viel ist, falls man mit VSTi bzw Sample Libraries arbeitet, empfehle ich, mindestens 2 TB in Betracht zu ziehen. Da sowohl Memory als auch Storage momentan überteuert sind, scheiden vermutlich 4 TB aus, was ich persönlich in Betracht gezogen hätte, Du vermutlich auch.

Den Rest könntest Du versuchen, über Gigabit- oder 10-Gbit-Netzwerk abzufackeln. Die Festplatten sind zwar heutzutage auch teurer geworden, aber eine Backup-Lösung brauchst Du ja ohnehin. Und wenn das NAS schon da ist, dann könntest Du da auch Daten speichern, die auf 1 oder 2 TB Disc lokal nicht mehr draufpassen. Aber Vorsicht. Meine präferierte Lösung ist das nicht, ein lokaler Storage ohne Netzwerk hinten dran ist schneller, und den hast Du vor allen Dingen auch immer mit dabei.

Einen iSCSI-Client scheint es für macOS nicht zu geben. Scheinbar nur die zu teure Profilösung SAN. Schade, iSCSI ist pfeilschneller blockorientierter Storage, der preiswerter als SAN ist. iSCSI ist schneller, weil es den Overhead von NFS- oder SMB-Protokollen nicht hat.

Wenn es nicht unbedingt eine mobile Lösung sein muss, dann würde ich einen Mac Studio in Betracht ziehen.
Da hast Du dann auch direkt 10-Gbit-LAN-Anschluss mit dabei, was ich als Vorteil sehe.
Bei den MacBooks (Air und Pro) gibt es keinen GBit-LAN-Anschluss, da musst Du wieder mit Adaptern arbeiten, entweder über USB4 oder Thunderbolt, wenn ich das richtig verstehe.

Keine einfache Entscheidung, aber zu billig (MacBook Air) zu kaufen ist vermutlich ein „zu teurer“ bzw. „folgenschwerer“ Kompromiss. Also etwas Lüfterloses in dem kleinen Format muss einfach mit Limitierungen einhergehen, und wenn ich lese, was Du vorher so hattest, dann passt ein MacBook Air nicht so recht ins Bild. Eigentlich eher ein Mac Studio.
Und wenn’s dann doch mobil sein muss, dann halt eher ein MacBook Pro als ein MacBook Air.
 
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  • #17
Die Größe von SSD und RAM ist schon wichtig:
Aber: Bei RAM: Gerade beim M5 gibt es eine sehr schnelle Verbindung zur in den Chip integrierten SSD, so dass ein Speicher von nur 16GB nicht/ kaum auffällt, im Gegensatz zu der Architektur eines Windows Systems.
Außerdem: Bei den jetzigen Speicherpreisen müssen vermutlich viele Umdenken, wenn man nicht das doppelte ausgeben will.
Mein Musikrechner, ein MacStudio, hat 64GB RAM. Da müsste man aber im Moment 2000.-€ mehr zahlen als vor einem Jahr.
 
  • #18
Was ist wenn die SSD mal randvoll ist. Hat man dann nur noch 16GB RAM zur Verfügung? Frage nur so als Neugier… :rolleyes:
 
  • #19
Die Größe von SSD und RAM ist schon wichtig:
Aber: Bei RAM: Gerade beim M5 gibt es eine sehr schnelle Verbindung zur in den Chip integrierten SSD, so dass ein Speicher von nur 16GB nicht/ kaum auffällt, im Gegensatz zu der Architektur eines Windows Systems.
Außerdem: Bei den jetzigen Speicherpreisen müssen vermutlich viele Umdenken, wenn man nicht das doppelte ausgeben will.
Mein Musikrechner, ein MacStudio, hat 64GB RAM. Da müsste man aber im Moment 2000.-€ mehr zahlen als vor einem Jahr.

Zur schnellen SSD-Anbindung beim M5: Die SSD sitzt nicht im Chip, nur der Controller. Die NAND-Bausteine sind aufs Board gelötet und hängen über PCIe-Lanes am SoC. Der Basis-M5 kommt gemessen auf rund 6.300 MB/s, M5 Pro und Max laut Apple auf bis zu 14,5 GB/s. Das ist PCIe-4.0- beziehungsweise PCIe-5.0-Niveau, also genau das, was gute NVMe-Laufwerke im PC auch liefern. Ein prinzipieller Vorsprung gegenüber Windows ist das nicht.

Was real ist: macOS komprimiert und swapt früher und feiner als Windows, deshalb fühlen sich 16 GB am Mac länger ausreichend an. Das ist ein Verhaltensunterschied des Betriebssystems, keine Eigenschaft des M5. Unified Memory spart darüber hinaus Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU, was bei LLM-Inferenz und großen Videoframes real etwas bringt. In einer DAW, in der die GPU nur Wellenformen und Plugin-GUIs zeichnet, ist dieser Vorteil praktisch bedeutungslos.

Der Punkt ist nur: Voll ist voll. Frühes Swapping verschiebt den Moment, an dem es eng wird, es verhindert ihn nicht. Wenn das Working Set nicht mehr ins RAM passt, wird ausgelagert, und dann zählt nicht die Bandbreite, sondern die Latenz. DRAM liegt bei rund 100 Nanosekunden, ein NVMe-Zugriff bei 50 bis 100 Mikrosekunden. Das sind drei Größenordnungen. Im Audio-Thread unter Echtzeitbedingungen bedeutet das Aussetzer, und daran ändert auch die schnellste SSD nichts.

Dazu kommt beim Unified Memory, dass GPU und Display sich aus demselben Pool bedienen. 16 GB sind 16 GB für alles zusammen. Geteilt werden dabei nicht nur die Kapazität, sondern auch die Bandbreite und der gemeinsame Cache davor. Bei kleinen Puffergrößen ist nicht der Durchsatz das Problem, sondern der Worst Case eines einzelnen Durchlaufs, und genau den macht Konkurrenz um Speicher und Cache unberechenbarer.

Und der unangenehme Nebeneffekt: Dauerhaftes Swapping schreibt permanent auf eine verlötete SSD, die sich nicht tauschen lässt. Man handelt sich also Verschleiß an einem nicht wechselbaren Bauteil ein, um an der einzigen Komponente zu sparen, die man später ebenfalls nicht nachrüsten kann.

Wer von einem 64-GB-iMac-Pro kommt und mit Sample-Libraries arbeitet, sollte beim RAM nicht knapp kalkulieren.
 
  • Interessant
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  • #20
Ich hab ein MacBook Pro mit M4 Pro, 48GB RAM und 1TB SSD. Die Samples liegen bei mir alle auf einer externen Thunderbolt-Platte, ich brauche die aber auch unterwegs quasi nie. Ich glaube aber auch, mir wäre es in dem Fall die Bequemlichkeit aber den Aufpreis auch nicht wert. Das kann aber jeder anders sehen. 🙃 Beim RAM würde ich allerdings nicht sparen, denn da kann man nicht einfach mal was dazu stecken. Netter Nebeneffekt: man kann die immer besser werdenden lokalen KI-Modelle direkt mit auf dem MacBook laufen lassen... mache ich in der Tat recht regelmäßig mit Gemma und Qwen 3.6. Die können inzwischen schon einiges, man hat sie immer dabei und die Daten bleiben lokal. Selbst wenn man heute noch nicht glaubt, das zu brauchen... die Zeiten ändern sich manchmal schneller als man denkt. 😉
 
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