Neuer Kopfhörer oder Sonarworks SoundID Reference for Headphones oder...?

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  • #61
Meistens liegt ein schlechter Mix an einem schlechten Mischer und nicht an der Technik.
Komischerweise kenne ich einige Profis (inkl. mir) die mit stinknormalen Kopfhörern (DT770, DT150, HD650) jeden Tag ihr Geld verdienen.
Don´t belive the Hype!
Die Poster die in KH-Threads immer wieder mehr oder weniger penetrant erscheinen, ändern ihre Expertise eh alle paar Monate wieder. :)
 
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  • #62
@Lessismore Welche Rolle spielen die Kopfhörer den bei dir? Es ist ja immer mal wieder die Rede davon, dass Kopfhörer lediglich als "Lupe" für bestimmte Bereiche eingesetzt werden.
Machst du auch komplette Mixe auf den KH? Was hält man als Profi von Korrektursoftware wie Sonarworks?
 
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  • #63
Welche Rolle spielen die Kopfhörer den bei dir?
Es gibt nur zwei Profis im Großen Sinne die ausschließlich mit Kopfhörer ohne Studio arbeiten.
Beide Mastering Engineers.

Die meisten haben noch Monitore und Auto und und und.
 
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  • #64
Um zu verstehen warum die Gates so gut funktionieren können, und die meisten dynamischen Kopfhörer schon bauartsbedingt abstinken, muss man sich vorstellen, was nötig ist um Transienten so gut wie möglich abbilden zu können. Das ist das was Silent Warrior mit Detailreichtum betitelt, korrekte Dynamikdarstellung. Und das im Gesamten Frequenzspektrum.

Hierfür muss der Treiber, also die Membran, extrem schnell anfangen können "von null auf hundert" zu schwingen, und genauso schnell stoppen können ohne großartige Anlaufzeiten bzw. Nachschwinger. Gegen diese Anforderung spricht naturgemäß Masseträgheit. Je größer die Masse der Membran und allem was dran hängt und mitbewegt werden muss (Stichwort Tauchspulenkern bei den dynamischen), desto größer ist der Widerstand gegen dieses extrem schnelle Einschwingen. D.h. das Membranen mit kleineren Gewichten naturgemäß extrem im Vorteil sind. Planartreiber arbeiten mit extrem dünnen Membranen und werden über Magnetfelder direkt zum Schwingen angeregt, das macht sie prädestiniert für sehr gute Transientendarstellung. Die dynamischen haben vergleichsweise schwere Mmembranen plus den Anhang den das Anregen über Spulen mit sich bringt. Warum der dynamischen Gate trotzdem so unfassbar gut funktioniert, weil die Membran und alles was dran hängt wirklich winzig ist im Vergleich zu richtigen Kopfhörern. Die In Ears haben also den gleichen Vorteil wie die planaren auch, sehr wenig zu bewegende Masse.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt das es von Focal einen dynamischen KH mit Berillyum Treibern gibt, welche gewichtsseitig ebenfallls in der gleichen Liga spielen. Den würde ich mir gerne mal selber anhören um mir ein Urteil hiervon bilden zu können, ich traue dem zu auch was zu können.
Danke für die Erklärungen...jetzt bin ich noch gespannter auf die Truethear Gate...kommen schon morgen
:)
 
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  • #66
Danke für die Erklärungen...jetzt bin ich noch gespannter auf die Truethear Gate...kommen schon morgen
:)
Berichte, ich kenne sie nicht, aber laut @Schlumpfpeter müssen diese gut sein.

Vielleicht lege ich mir welche mal zu
 
  • #67
  • #68
Berichte, ich kenne sie nicht, aber laut @Schlumpfpeter müssen diese gut sein.

Vielleicht lege ich mir welche mal zu
Mach mal, für den Preis kann man das mal machen! Das sind die NS10 unter den Inears, mit erweitertem Bassbereich.
 
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  • #70
Ich kann gar nicht KH only
Einfach, weil ich regelmässig mit mehreren Menschen in meinem Studio arbeite.
Aber z.B. da letzte Hörbuch habe ich zu 90% mit KH editiert und gemastert. Geht voll klar. Aber ich will und muss nicht nur mit KH arbeiten. Ist auch eher suboptimal für mein Kopfgefühl wenn man das regelmässig über viele Stunden so praktiziert.
Ab und zu benutze ich TB Morphit um die Beyer DT770-Höhen etwas zu zähmen.
Aber eher nur Spielerei.

Einen Sennheiser* HD650 mit ordentlichem AMP habe ich auch, aber vergessen das meistens, obwohl die Kombo auch gut funktioniert.

Irgendwie gehe ich je länger ich das mache immer pragmatischer Ran und sehe das Entwicklungspotential eher bei mir, meiner Arbeitsmoral und Skills, als bei den Tools.

Peace :)
 
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  • #71
Komischerweise kenne ich einige Profis (inkl. mir) die mit stinknormalen Kopfhörern (DT770, DT150, HD650) jeden Tag ihr Geld verdienen.
Das las sich extrem als würdest du KH only arbeiten.
 
  • #72
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt das es von Focal einen dynamischen KH mit Berillyum Treibern gibt, welche gewichtsseitig ebenfallls in der gleichen Liga spielen.
Bei meinem Test:

Focal Utopia: ein kurzes nö. Bass ist einfach nicht wirklich gut, war zu erwarten, gilt auch für Hifiman Isvarna.
Die haben sich schnell erledigt.
 
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  • #73
Focal Utopia: ein kurzes nö. Bass ist einfach nicht wirklich gut, war zu erwarten
Lustig. Gibt einen Kopfhörer gleichen Namens für 4.000 Euro. Der von dem du da sprichst kann doch höchstens 50 kosten.
:]->
 
  • #74
Das las sich extrem als würdest du KH only arbeiten.
Ich kenne trotzdem einige Kollegen, die ganz normale Cans benutzen, ihr Geld damit verdienen und einen Kopfhörer als das was er ist sehen. Ein nützliches Tool. Mehr nicht. Auch nicht weniger.
 
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  • #75
Lustig. Gibt einen Kopfhörer gleichen Namens für 4.000 Euro. Der von dem du da sprichst kann doch höchstens 50 kosten.
:]->
Ne ne, war schon der teure.

Referenz war Susvara für 8000€.

Und Kopfhörer für 1000-1500€ waren einfach besser als Utopia, was ja eine gute Nachricht ist.
Zum Glück habe ich diesen Test nicht alleine gemacht.
 
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  • #76
Ne ne, war schon der teure.
Das war Ironie, ich glaube, dass ich nicht richtig rüber gekommen. :smil451c7211b9e19:
Es klang so, als wäre der 4.000 Euro teure Kopfhörer richtig schlecht.

Und Kopfhörer für 1000-1500€ waren einfach besser als Utopia, was ja eine gute Nachricht ist.
Zum Glück habe ich diesen Test nicht alleine gemacht.
Ich soll von einem Freund folgende Frage ausrichten: Wenn 1.000 – 1.500 Euro Kopfhörer besser sein können, als ein um ein vielfaches teureres Model, könnte es sich im darunterliegenden Segment nicht genauso verhalten?
Dann könnte man folgende Aussage wohl in Frage stellen::lalala:

Deshalb finde ich prinzipiell Videos mit einem unter 500€ Budget wortwörtlich blödsinnig.

:]->
 
  • #77
Auflockerung des Themas, kleiner Spass am Abend, ich bitte um Verzeihung ....

Banausen, ich höre nur noch mit Sennheister HE1 ab, alles andere isch Chabissalat! :hammer:

Der Kopfhörer ist so rein und klar, ich habe davon tagelange Flash. Es ist so echt dass Du, wenn du den Kopfhörer abnimmst glaubst die Welt im Klirren versinken zu hören.

Wenn Du direkt neben Asmik Grigorian stehst und sie singen hörst, dann mache das niemals ohne aufgesetzten HE1, erst das macht den Klang so lebensecht wie der Gesang einer ein Jahre alten Amsel.

Ich laufe nur noch mit HE1 durch das Studio, das hebt mich dann von allen Anderen ab die sich so etwas niemals leisten können, es beruhigt mich ungemein das ich selbst nicht mehr klar denken muss beim abmischen, der HE 1 macht alles für mich, selbst die neuste KI kann nicht besser abhören als ich.


Der Produktexperte im religiösen Vollrausch: "Man kann den Unterschied wirklich hören" .... hat gant klar nicht Jeder .... Genau!

View: https://www.youtube.com/watch?v=OlDOjm8Mu00
 
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  • #78
Ich soll von einem Freund folgende Frage ausrichten: Wenn 1.000 – 1.500 Euro Kopfhörer besser sein können, als ein um ein vielfaches teureres Model, könnte es sich im darunterliegenden Segment nicht genauso verhalten?
Dann könnte ma
Gut, die 1000-1500€ Kopfhörer sind planar und der Utopia eben nicht und hat somit seine Schwäche die auch ein übertriebener Preis nicht weg zaubern kann. Planare sind einfach bautechnisch besser.

Ich würde sogar sagen das der Hifiman Ananda Nano für 350€ besser klingt als der Utopia.

Wie gesagt, Referenz war Susvara und alle Kopfhörer wurden gegen Susvara hin und her gestestet.

Ich habe alles getestet was da war, auch HD800, HD650, DT1990, DT880 usw. habe diese nicht in meinem Test großartig erwähnt. Spielen einfach keine Rolle.

Ich habe halt ohne Budget getestet.
Sonst hätte ich ja nur 5 Kopfhörer derselben Preisklasse getestet, was mich nicht schlauer gemacht hätte.

Leider fehlt mir noch Dan Clark. Wäre ich noch auf der Suche dann hätte ich mir Dan Clark zum Test bestellt. Gerade der XO soll ziemlich gut sein und ist ebenfalls in der 1000-1500€ Preisklasse.

Aber unter 500€ sieht es nicht wirklich rosig aus.
Da wird es keine Over Ear Kopfhörer geben die mit den 1000er mithalten, da bin ich mir sicher.
 
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  • #80
Banausen, ich höre nur noch mit Sennheister HE1 ab, alles andere isch Chabissalat! :hammer:
Ja der HE1 ist schon was. Als ich den das erste mal gesehen habe, dachte ich es handelt sich um eine Art Aprilscherz. Aber was so ein richtig audiophiler Oligarch sein will, der braucht halt auch sowas.
 
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