Neuer Kopfhörer oder Sonarworks SoundID Reference for Headphones oder...?

  • Ersteller Ersteller inception
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Monitore sind überhaupt nicht thematisiert worden, weshalb die willkürlich angesetzten 1.000 € noch viel blödsinniger sind. Hier wird eine bestimmte Zielgruppe angesprochen, offensichtlich nicht du, wohl aber der Threadersteller. Außerdem wird der Einsatz und das Ergebnis von Sonarworks mit einigen KH besprochen. Übrigens wird auch dein heißgeliebter LCD-X thematisiert.
Es geht darum bei einem Kopfhörer Vergleich kein Budget anzusetzen so wie ich das auch gemacht habe in meinem Thread.
Und ich bin mir ziemlich sicher das Leute die 500€ für KH ausgeben dann Monitore für über 1000€ haben. Das sind Erfahrungswerte die man seit Jahren in Foren sieht.

Je billiger die Monitore desto günstiger müssen Kopfhörer sein.

Und dann drehen sich diese Vergleiche immer um dieselben Marken und insbesondere um dieselben Modelle.

Sonarworks zielt auch wieder auf Zielgruppe Geld sparen ab. Ergebnis nicht gut, was soll man da diskutieren?

Und der gute KH AMP wird auch gerne als unnötig geredet. Wäre zumindest sinnvoller als Sonarworks.
 
  • Danke
  • Interessant
Reaktionen: adt-paulchen, Vast und Glutamatjunkie

  • #22
@inception Hast du dir mal die Demo gezogen und ausprobiert? Der Kristian Kohle hat gerade auch ein Video zu dem Thema gebracht und verschiedene KH empfohlen/getestet. Auch mit Sonarworks. Seine Empfehlung übrigens: Sonarworks nie mit 100% benutzen.


View: https://www.youtube.com/watch?v=YtmYWMMiVBY

Nein, aber das werde ich morgen machen und dann mal schauen, wie sich der Mix anhört.
Es geht darum bei einem Kopfhörer Vergleich kein Budget anzusetzen so wie ich das auch gemacht habe in meinem Thread.
Und ich bin mir ziemlich sicher das Leute die 500€ für KH ausgeben dann Monitore für über 1000€ haben. Das sind Erfahrungswerte die man seit Jahren in Foren sieht.

Je billiger die Monitore desto günstiger müssen Kopfhörer sein.

Und dann drehen sich diese Vergleiche immer um dieselben Marken und insbesondere um dieselben Modelle.

Sonarworks zielt auch wieder auf Zielgruppe Geld sparen ab. Ergebnis nicht gut, was soll man da diskutieren?

Und der gute KH AMP wird auch gerne als unnötig geredet. Wäre zumindest sinnvoller als Sonarworks.
Ich kenn mich da leider wirklich nicht aus. Für mich stellt sich eben nur die Frage, inwiefern ich mit "begrenztem" Budget überhaupt etwas sinnvolles erreichen kann. Also in Bezug auf neutraleres Hören durch eine "Kalibrierung" des KHs oder einem Kopfhörerverstärker, der diese Funktion übernimmt. Damit würde ich zumindest teilweise etwas mehr über meinen Pre-Mix erfahren ohne gleich mit Spektrum-Analyzer, etc. gezielte Korrekturen durchzuführen. Wie gesagt, mein Schwerpunkt ist das Song schreiben aber wenn's geht, will ich auch massive Mix-Fehler vermeiden lernen.
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: Vast
  • #23
Ich kenn mich da leider wirklich nicht aus. Für mich stellt sich eben nur die Frage, inwiefern ich mit "begrenztem" Budget überhaupt etwas sinnvolles erreichen kann. Also in Bezug auf neutraleres Hören durch eine "Kalibrierung" des KHs oder einem Kopfhörerverstärker, der diese Funktion übernimmt. Damit würde ich zumindest teilweise etwas mehr über meinen Pre-Mix erfahren ohne gleich mit Spektrum-Analyzer, etc. gezielte Korrekturen durchzuführen. Wie gesagt, mein Schwerpunkt ist das Song schreiben aber wenn's geht, will ich auch massive Mix-Fehler vermeiden lernen.
Das wichtigste ist das die Abhöre Details wiedergibt.
Du benötigst gute Transienten um Kompression richtig anzuwenden.
Du benötigst diese auch um eine vernünftige Tiefenstaffelung zu hören bzw. zu realisieren.

Damit Transienten gut dargestellt werden wird eine gute Verstärkung benötigt, egal ob Kopfhörer oder Monitore.

Mit normalen EQs erzeugt man Phasenprobleme und mit Linear Phase eben Transienten Probleme.
Egal was Sonarworks macht, eines dieser Dinge wird es verschlechtern.

Je besser das Signal von Haus aus dargestellt wird desto eher hast du ein ehrliches Signal an den Ohren.

Hinzukommt deine Präferenz.

Ich selbst mag es wenn Bässe richtig stark dargestellt werden wie beim Hifiman Arya Organic.

Der nächste mag es eher Mittenbetont.

Deshalb höre dir selbst Kopfhörer an und diese sollten von Haus aus richtig klingen.
Aber wichtig: du musst vergleichen können.

Hier habe ich das gemacht:


Ich muss erwähnen das mir aber Dan Clark nicht zur Verfügung standen weshalb ich diesen Test als nicht vollständig sehe.
 
  • Danke
  • Interessant
Reaktionen: adt-paulchen, Vast und Glutamatjunkie
  • #24
Es geht darum bei einem Kopfhörer Vergleich kein Budget anzusetzen so wie ich das auch gemacht habe in meinem Thread.
Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du dir kein Budget zurecht legen brauchst. Die meisten haben nur ein begrenztes Budget zur Verfügung und müssen damit haushalten.
Und ich bin mir ziemlich sicher das Leute die 500€ für KH ausgeben dann Monitore für über 1000€ haben. Das sind Erfahrungswerte die man seit Jahren in Foren sieht.
Da bin ich mir gar nicht so sicher. Für viele sind Kopfhörer eine Möglichkeit Musik eben auch mal etwas lauter zu hören ohne Ärger mit Nachbarn oder der besseren Hälfte zu bekommen. Oder haben nicht die Möglichkeit einen Raum akustisch zu optimieren.

Sonarworks zielt auch wieder auf Zielgruppe Geld sparen ab. Ergebnis nicht gut, was soll man da diskutieren?
Das ist deine Meinung. Die Meinung von Kristian Kohle ist eine andere. Solange die Optimierung pi mal Daumen zwischen ca. 40 und 70 liegt, verbessert es, seiner Aussage nach, den Klang merklich.
Und der gute KH AMP wird auch gerne als unnötig geredet. Wäre zumindest sinnvoller als Sonarworks.
Das mag beim allgemeinen Stammtisch Gerede der Fall sein, im Video ist das Gegenteil gesagt worden und beides empfohlen worden. Im Grunde genommen sehr ähnlich dem, was du auch in Beitrag #23 gesagt hast. Nur hat er eben auch diejenigen im Blick, die eben nicht über das Budget verfügen über 1.000 Euro in einen KH + KH-Amp zu stecken. Oder die Ausgaben planen müssen. Oder eben auch gar nicht wollen. Wenn jemand sagt, er möchte Musik mit einem 300€ KH machen, sollte das auch Akzeptanz finden.
 
  • Danke
Reaktionen: Vast
  • #25
Ich hatte auch x Kopfhörer bis ich hier bei SilentWarrior mitgelesen habe. Zähneknirschend hab ich dann den Audeze LCD X bestellt und seit zwei Jahren ist es mein Kopfhörer. Ich kann mit dem alles recht schnell beurteilen. Von einigen hier aus dem Forum weiß ich, die kommen mit dem LCD X gar nicht klar. Ich denke sowas wie neutral ist eher irreführend, es muss passen.
 
  • Interessant
  • Danke
Reaktionen: Ethersis, Realist und Vast
  • #26
Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du dir kein Budget zurecht legen brauchst. Die meisten haben nur ein begrenztes Budget zur Verfügung und müssen damit haushalten.
Nein auch ich habe ein Budget, aber ich möchte doch wissen wie ein 300€ Kopfhörer gegen ein 5000€ abschneidet
Und bei meinem Hörtest habe ich die 8000€ Susvara als Sieger erkannt, aber auch gleichzeitig hingewiesen das die 1000€ Modelle nicht weit entfernt sind.
Und der Hifiman Ananda Nano war im Low Budget sogar eine Überraschung im Vergleich zu den 8000€ Susvara.

Aber nur Low Budget gegen Low Budget ist halt nichts.
Es fehlt die Referenz.

Susvara ist für mich die Referenz.

Aber ich würde auch mit den Ananda Nano glücklich sein. Weil es geht dann wirklich nur noch um Feinheiten.

Hätten diese den Bass der Arya Organic gehabt, dann hätte ich die gekauft.
Geld sparen schadet auch mir nicht.

Bei Audeze ist unter 1000€ nicht wirklich was dabei.
Kann man deshalb immer nur eingeschränkt empfehlen.

Die Truthhear die @Schlumpfpeter empfiehlt kenne ich nicht weil mich InEar nicht so ansprechen.
Aber ich denke günstiger geht es kaum noch.
 
  • #27
ich mochte die Stabilität von Sonarworks auch nie, plus verplemperte Rechenpower und Latenz, was wirklich toll ist, ist die Integration mit RME und DAD Interfaces, ich habe meine Amos 7.1.2 Abhöre mit Sonarworks gemessen, die Filter in das Avid* Mtrx Studio exportiert und da noch etwas angepasst, sehr hilfreich war auch die automatische Kompensation der Delay´s und Gains,
 
  • #28
Aber nur Low Budget gegen Low Budget ist halt nichts.
Es fehlt die Referenz.
Die KH-Referenz war der LCD-X.

Kann man deshalb immer nur eingeschränkt empfehlen.
Das war im Grunde aber auch die Aussage des von mir verlinkten Video:
Bester Konstellation: LCD-X mit KH-Amp, ich glaube, er hat einen SPL erwähnt, selber nutzt er da noch was anderes. Da hat er aber auch Sonarworks am laufen (nicht mit 100%) und hat sicher selber auch noch eine Korrekturkurve gemacht (und auch zum Download bereit gestellt).

2. beste Konstellation: Der "günstige" Audeze ... ich glaube MM-100 + KH-Amp + Sonarworks

Dann die anderen. Den Hinweis, dass die alle nicht an den LCD-X herankommen lässt er übrigens nicht weg.

aber ich möchte doch wissen wie ein 300€ Kopfhörer gegen ein 5000€ abschneidet
Also ich nicht. Macht mich nur unglücklich. 😢
 
  • Danke
Reaktionen: SilentWarrior
  • #29
Also ich nicht. Macht mich nur unglücklich. 😢
Eben nicht, weil der Aufpreis mehr ist als der Mehrwert.

Ja gut, den LCD-X als Referenz nehmen ist natürlich ok.
Bin davon ausgegangen das wieder einmal keine Referenz am Start ist wie bei allen Videos irgendwie, jedenfalls keine preislich höhere Referenz.

Die günstige Audeze wären für mich nichts.
Da wäre mir der Ananda Nano lieber.
Aber das ist persönlicher Geschmack.
 
  • Danke
Reaktionen: Ethersis
  • #30
Eben nicht, weil der Aufpreis mehr ist als der Mehrwert.
Bei 5.000 Euro für einen Kopfhörer ist der Spaß bei mir vorbei. ... Zumindest zu aktuellen Zeitpunkt. :smil451c7211b9e19:
Wer weiß schon was die Zukunft bringt.
 
  • #31
Die KH-Referenz war der LCD-X.


Das war im Grunde aber auch die Aussage des von mir verlinkten Video:
Bester Konstellation: LCD-X mit KH-Amp, ich glaube, er hat einen SPL erwähnt, selber nutzt er da noch was anderes. Da hat er aber auch Sonarworks am laufen (nicht mit 100%) und hat sicher selber auch noch eine Korrekturkurve gemacht (und auch zum Download bereit gestellt).

2. beste Konstellation: Der "günstige" Audeze ... ich glaube MM-100 + KH-Amp + Sonarworks

Dann die anderen. Den Hinweis, dass die alle nicht an den LCD-X herankommen lässt er übrigens nicht weg.


Also ich nicht. Macht mich nur unglücklich. 😢
Ich habe mir das Video angeschaut.
Zumindest scheinen Sonarworks mit dem EQ nachgebessert zu haben. Ich verwende das jetzt schon längere Zeit nicht mehr.
Was ich ein bissel strange finde.
Er lädt das Profil des Kopfhörers, stellt es auf eine bestimmte Prozentzahl ein und korrigiert dann nochmal mit dem EQ.
Das erscheint mir irgendwie doppelt gemoppelt und ich traue ehrlich gesagt da auch nicht der Software und den Algos.
Du greifst ja dann zweimal mit dem EQ ein. Es kann natürlich sein, dass das irgendwie intern verrechnet wird.
M.M. ist, wenn er denn die Unterschiede hört und weiß, welche Bereiche ihn stören, warum nutzt er dann nicht nur den EQ ohne Profil?
Bei Realphones geht das auch, aber es geht auch ohne Profil.
Bei meinen Hifiman habe ich z.B. nur mit EQ etwas um die 2KHz abgesenkt, da es für mich dort too much war.
 
  • Danke
Reaktionen: Ethersis
  • #32
Hallo zusammen,
an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps und Infos. Allerdings habe ich bemerkt, dass mein Beitrag auch zu einigen Unstimmigkeiten beigetragen hat und das war natürlich nicht meine Absicht. Ich weiß, dass es schwierig werden könnte aber vielleicht wäre eine Rubrik für "Profis" hier auch eine Lösung. Ich als Hobbymusiker werde mir das z.T. erwähnte Equipment allein schon vom Preis her nicht anschaffen können und selbst wenn ich es könnte, wären es bei mir wohl eher "Perlen vor die Säue", da ich weder das Gehör noch die Skills habe, solch ein Equipment effizient einzusetzen.
Die Rubrik hätte auch den Vorteil, dass Leute wie ich, bei den Großen auch mal reinschauen können, um sich zu informieren was hier State of the Art ist, aber dennoch genau wissen, dass ist nicht Dein Revier. Vielleicht könnte es das ja dann auch mal werden ;-)
 
  • #33
wären es bei mir wohl eher "Perlen vor die Säue", da ich weder das Gehör noch die Skills habe, solch ein Equipment effizient einzusetzen.
Das ist ja das Problem:

Ohne richtige Abhöre bekommst du weder Gehör noch Skills.
Du tretest praktisch auf der Stelle herum.

Aber die erwähnten Truthhear oder meinetwegen Ananda Nano sind ja keine brutale Preise.

Du solltest wirklich einfach probehören und dir ein eigenes Bild machen.
 
  • Danke
Reaktionen: EineGuteFrage, inception und Realist
  • #34
Hallo zusammen,
an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps und Infos. Allerdings habe ich bemerkt, dass mein Beitrag auch zu einigen Unstimmigkeiten beigetragen hat und das war natürlich nicht meine Absicht. Ich weiß, dass es schwierig werden könnte aber vielleicht wäre eine Rubrik für "Profis" hier auch eine Lösung. Ich als Hobbymusiker werde mir das z.T. erwähnte Equipment allein schon vom Preis her nicht anschaffen können und selbst wenn ich es könnte, wären es bei mir wohl eher "Perlen vor die Säue", da ich weder das Gehör noch die Skills habe, solch ein Equipment effizient einzusetzen.
Die Rubrik hätte auch den Vorteil, dass Leute wie ich, bei den Großen auch mal reinschauen können, um sich zu informieren was hier State of the Art ist, aber dennoch genau wissen, dass ist nicht Dein Revier. Vielleicht könnte es das ja dann auch mal werden ;-)
Okay, ich habe mir nochmal deinen Anfangspost durchgelesen.
Meine Fragen wären jetzt:
Kommst Du denn zur Zeit klar mit deinem Equiqment?
Kannst Du damit komponieren, klingt alles stimmig für Dich?
Klingen auch Referenzen stimmig für Dich?
Wenn ja, dann bleib dabei und suche dir Hilfe beim Mixing z.B. hier in der Mischmaschine.
Wenn Du anfängst mit "Tools" zu arbeiten, kann es sein, dass Du gerade als Anfänger in Sachen Mixing und Mastering in einen Teufelskreis gerätst.
Wenn Du mit InEars klarkommst, kannst Du mal die von Schlumpfpeter angesprochenen Truthear Gate oder Zero:Red probieren. Die Gate fand ich persönlich etwas "nasal" bei Stimmen ohne Korrektur, Die Zero:Red nutzt meine Frau und klingen für mich runder.
Das alles sind aber ein Stück weit auch Erfahrungen die man selbst machen muss, da jeder ein etwas anderes Hörempfinden hat. Die einen mögen vielleicht eine etwas hellere Abstimmung und andere eine etwas dunklere.
Der eine mag es im Bassbereich wuchtig, der andere eher neutral. Mit den Höhen ist es ebenso.
Jeder Jeck is anders. ;)
 
  • Danke
Reaktionen: inception
  • #35
Okay, ich habe mir nochmal deinen Anfangspost durchgelesen.
Meine Fragen wären jetzt:
Kommst Du denn zur Zeit klar mit deinem Equiqment?
Kannst Du damit komponieren, klingt alles stimmig für Dich?
Klingen auch Referenzen stimmig für Dich?
Wenn ja, dann bleib dabei und suche dir Hilfe beim Mixing z.B. hier in der Mischmaschine.
Wenn Du anfängst mit "Tools" zu arbeiten, kann es sein, dass Du gerade als Anfänger in Sachen Mixing und Mastering in einen Teufelskreis gerätst.
Wenn Du mit InEars klarkommst, kannst Du mal die von Schlumpfpeter angesprochenen Truthear Gate oder Zero:Red probieren. Die Gate fand ich persönlich etwas "nasal" bei Stimmen ohne Korrektur, Die Zero:Red nutzt meine Frau und klingen für mich runder.
Das alles sind aber ein Stück weit auch Erfahrungen die man selbst machen muss, da jeder ein etwas anderes Hörempfinden hat. Die einen mögen vielleicht eine etwas hellere Abstimmung und andere eine etwas dunklere.
Der eine mag es im Bassbereich wuchtig, der andere eher neutral. Mit den Höhen ist es ebenso.
Jeder Jeck is anders. ;)
Ja, prinzipiell komme ich klar aber wie gesagt, wenn ich nach Gehör auf meinen Focals und dem 712er mische kommt dann nix tolles dabei heraus...hier mal kurz, was Ozone an Korrekturen durchgeführt hat:
Einmal der EQ1 und der Dynamic EQ. Hier sieht man schon sehr deutlich, wo es massiv hakt...
Wenn ich so etwas vorher "hören" oder "visuell" erkennen könnte, würde wahrscheinlich auch der Grundmix besser werden.
Also deshalb zurück zur Ausgangsfrage: Sonaworks ja oder nein?
Truthear Gate oder Zero:Red sind preislich natürlich kein Ding aber wäre das ein Ersatz für Sonarworks? Selbst der Ananda Nano wäre auch mal machbar aber dann muss sich dadurch auch ein deutlicher Benefit ergeben.
Die Mischmaschine werde ich sowieso demnächst mal belästigen ;-)
Danke :-)
 

Anhänge

  • image (1).webp
    image (1).webp
    31,1 KB · Aufrufe: 20
  • image.webp
    image.webp
    38,6 KB · Aufrufe: 20
  • #36
Das ist ja das Problem:

Ohne richtige Abhöre bekommst du weder Gehör noch Skills.
Du tretest praktisch auf der Stelle herum.

Aber die erwähnten Truthhear oder meinetwegen Ananda Nano sind ja keine brutale Preise.

Du solltest wirklich einfach probehören und dir ein eigenes Bild machen.
Aber wo fange ich da an? "Richtige" Abhöre, "richtige" Raumakustik...
Wie muffy mir ja schon geraten hat...schreib lieber Songs...
Mach ich ja...aber ich möchte nichts als kompletter ***** dann zum Mischer gehen und sagen...hier mach mal...
Ich werde mir die Kopfhörer dennoch mal anhören auch der Ananda Nano ist machbar...vielleicht nicht sofort.
Danke
 
  • #37
Aber wo fange ich da an? "Richtige" Abhöre, "richtige" Raumakustik...
Müsste ich heute von null anfangen, dann würde ich mich für Kopfhörer und nicht für Monitore entscheiden.
Bei Monitore sind einfach zu viele Faktoren wie Raumakustik, Aufstellungsmöglichkeiten, Reflektionen vom Tisch oder sonst was.

Kopfhörer immer derselbe Klang und somit erlernbar.

Selbst bei Umzug hat man wieder denselben Klang und beginnt nicht von vorne mit Raumakustik usw.
 
  • Danke
Reaktionen: Schlumpfpeter, Glutamatjunkie und inception
  • #38
Er lädt das Profil des Kopfhörers, stellt es auf eine bestimmte Prozentzahl ein und korrigiert dann nochmal mit dem EQ.
Das erscheint mir irgendwie doppelt gemoppelt und ich traue ehrlich gesagt da auch nicht der Software und den Algos.

... M.M. ist, wenn er denn die Unterschiede hört und weiß, welche Bereiche ihn stören, warum nutzt er dann nicht nur den EQ ohne Profil?
Es ist nicht doppelt gemoppelt, er macht gewisse Korrekturen rückgängig. Andere Korrekturen sind dann wohl zweckmäßig und verbessern den Klang. Deswegen ist unterm Strick die Korrektur (mit Korrektur der Korrektur :smil451c7211b9e19: ) besser.
 
  • Danke
Reaktionen: inception
  • #39
Hallo zusammen,
an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank für die vielen Tipps und Infos. Allerdings habe ich bemerkt, dass mein Beitrag auch zu einigen Unstimmigkeiten beigetragen hat und das war natürlich nicht meine Absicht. Ich weiß, dass es schwierig werden könnte aber vielleicht wäre eine Rubrik für "Profis" hier auch eine Lösung. Ich als Hobbymusiker werde mir das z.T. erwähnte Equipment allein schon vom Preis her nicht anschaffen können und selbst wenn ich es könnte, wären es bei mir wohl eher "Perlen vor die Säue", da ich weder das Gehör noch die Skills habe, solch ein Equipment effizient einzusetzen.
Die Rubrik hätte auch den Vorteil, dass Leute wie ich, bei den Großen auch mal reinschauen können, um sich zu informieren was hier State of the Art ist, aber dennoch genau wissen, dass ist nicht Dein Revier. Vielleicht könnte es das ja dann auch mal werden ;-)
Von diesen gewissen Unstimmigkeiten lebt ja ein Forum auch zu einem gewissen Teil. Die Rubrik "Profis" gibt es übrigens auch. Audio wird immer anders wahrgenommen und es wird niemals einen vollständigen Konsens geben.

Es wurden aber ein paar wichtige Dinge angesprochen: Zum einen lernt man nur dazu, wenn das Equipment es auch her gibt. Und es kann durchaus besser sein, sich auf gute Kopfhörer zu Konzentrieren anstatt sein Geld in mäßig gute KH und mäßige Boxen zu streuen.
Dein Argument ist aber auch schlüssig. Hört man den Unterschied? Oder kann man lernen, den Unterschied zu hören? Wenn man weiß worauf man achten sollte, ist das manchmal schon die halbe Miete.

Letztendlich Muss man sich immer fragen:
Wo stehe ich?
Wo will ich hin?
Wie viel Zeit und Geld bin ich bereit zu investieren, um dorthin zu kommen?

P.S.: Die Vorschläge von Ozone können gut sein, müssen es aber nicht.
 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie, inception und Realist
  • #40
Also ich mache Musik und Mixing als Hobby und bin weit weg davon, ein Profi zu sein. Aber ich habe trotzdem den Anspruch, dass sich die Musik für mich "richtig" anhören muss. Nur so kann ich diese bewerten und weiß, was vielleicht noch fehlt und was nicht.

Ich hatte mir letztes Jahr neue Monitore und neue Kopfhörer gekauft. Die letzten knapp 20 Jahre habe ich mich mit KRK V8 S2 rumgeschlagen und nie einen vernünftigen Mix hinbekommen - oder wenn, war es mehr Glück als hören.
Dann habe ich mir die Genelec 8050 gekauft und bin seitdem mehr als glücklich damit.

Selbiges war auch mit meinen Kopfhörern. Ich wollte aber auch keine x-tausend Euro dafür ausgeben, weil die Kopfhörer mehr für mich zum gegenhören sein sollten. Ich hatte mir dann bei Thomann* 7 verschiedene Modelle bestellt und diese ausgiebig getestet.

Am Ende ist es bei mir ein Beyerdynamic DT 1990 Pro geworden. Viele mögen den Sound nicht, weil zu viele Höhen, etc. etc. Aber ich komme mit dem Sound super zurecht und genau darauf kommt es an.

Ich habe auch Sonarworks, ARC4 und auch Realphones und nutze hiervon nur noch Realphones für das Stereobild. Die Anpassung der Frequenzen hat mir nicht gefallen (übrigens bei keinem der Programme).

Den Tipp mit dem Topping L30 kann ich nur bestätigen. Den habe ich auch hier und der ist super.

Am Ende können wir dir nur Empfehlungen aussprechen. Und das macht natürlich auch jeder aus seiner Perspektive - mal professioneller, mal weniger prof.
Da musst du für dich einfach die wichtigen Dinge rausnehmen und wenn etwas nicht in deinen Rahmen passt, dann ist das nicht schlimm.
Es wird vermutlich auch niemand verurteilt, wenn er keinen LCD-X kauft :p
Wie gesagt... vermutlich... hahahaha
 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie, Ethersis, inception und eine weitere Person

Ähnliche Themen

RECORDING-Redaktion
    • Danke
  • Artikel Artikel
Antworten
7
Aufrufe
2K
Norro
Norro
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben