"Hellfire" - Jetzt auch in Ihrer Mischmaschine!

  • Ersteller Ersteller Jorchime
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Cooles Stück, coole Mixe. Die Clean Vocals haben was von Jefferson Airplane.^^
 
  • Gute Antwort
  • Danke
Reaktionen: Jorchime und diagnostix

  • #22
Die Screams sind trocken.
Da habe ich exakt gar nichts gemacht.
Sie haben lediglich parallele Kompression bekommen.
Wow echt? Ich habe ab 0:44 irgendwie einen total deutlichen Raumeindruck auf den Screams. Aber kann echt sein, dass ich mir das im Kontext nur einbilde und sie komplett trocken sind. Eine akustische Täuschung? :)
 
  • #23
Wow echt? Ich habe ab 0:44 irgendwie einen total deutlichen Raumeindruck auf den Screams. Aber kann echt sein, dass ich mir das im Kontext nur einbilde und sie komplett trocken sind. Eine akustische Täuschung? :)
Muss ich mal schauen was da sein könnte.
 
  • #25
Noch ne Version. Ebenfalls nich mega vertraut mit der Stilistik
Anhang anzeigen 166223
Danke für deinen Mix!
Ich musste beim Sound ziemlich an diese alten steilen Theaterbühnen denken, die z.B. auch im EZX Big Stage genutzt werden.
Der Raumeindruck stellt mich jedenfalls in so eine Halle und das kann für Rock/Metal auch ziemlich gut funktionieren, wenn man den Klang lieber real statt "modern" (stark produziert) haben möchte. Ich glaube gerade in Zeiten von KI werden sich auch mehr Künstler bewusst dafür entscheiden, weil Authentizität und ein eigener Klang wichtiger werden könnten um sich von allem abzusetzen.

Die Snare und Toms gehen auf der großen Bühne leider etwas unter und ich habe bei Vocals und Gitarren stellenweise den Eindruck, dass es etwas zu viel in den unteren Mitten drückt und dadurch zu dumpf wird?

Ich hab zwar eigentlich kein Bock auf live spielen, aber in so einem steilen Theater Haus würde ich vielleicht doch gerne mal spielen. :)
 
  • #26
Für mich als Menschen der elektronischen Musik ist das immer eine kleine Herausforderung da ich Metal-mäßig in den 80er bzw. 90er stehen geblieben bin.

Habe jetzt nicht gegengehört, bin mal mutig :)

Anhang anzeigen 166206
Hier grooved es wenigstens etwas auf dem Handy.
Und die vocals sind grenzwertig, mal das Timing anpassen, tonal könnte das als Stielmittel durchgehen.
Sie hat den Phrasierungsbogen nicht raus könnte man sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: SilentWarrior
  • #27
Hier grooved es wenigstens etwas auf dem Handy.
Und die vocals sind grenzwertig, mal das Timing anpassen, tonal könnte das als Stielmittel durchgehen.
Sie hat den Phrasierungen nicht raus könnte man sagen.
Naja, besser geht immer, aber machen ist wichtiger.
 
  • #28
Muse - Psycho
Shim - Our Time
Da haste gute Song ausgesucht, besonders Muse - Psycho ist gut.

Die andern Jungs hier haben alle den Bass so schwammig oder unstabil.
Was den Gitarrensound angeht das ist oft ne undankbare Arbeit, wenn der einem nicht passt würde ich mich da nicht verbiegen.
Was für mich falsch oder uncool klingt , klingt für andere da gut bis perfekt.
 
  • Danke
Reaktionen: SilentWarrior
  • #29
Da haste gute Song ausgesucht, besonders Muse - Psycho ist gut.

Die andern Jungs hier haben alle den Bass so schwammig oder unstabil.
Was den Gitarrensound angeht das ist oft ne undankbare Arbeit, wenn der einem nicht passt würde ich mich da nicht verbiegen.
Was für mich falsch oder uncool klingt , klingt für andere da gut bis perfekt.
Ja Psycho ist wirklich gut.

Ich glaube das viel zu viel Wert auf Sound der Gitarre gelegt wird und man den Mix drum herum bauen möchte.
Ich halte das für falsch. Aber in der MM sind immer Leute dabei die einzelne Sounds statt den gesamten Mix beurteilen.
Metallica hat paar Alben wo der Gitarrensound nicht so geil ist, aber es überhaupt keine Rolle spielt.

Ich finde auch die Gitarren insgesamt bei manche Mixe zu laut.

Gitarre Leveln einfach gemacht:

Kompressor auf Summe
Gitarre langsam hochfahren bis die Drums beginnen nach hinten zu wandern. Das ist der Sweet Spot wo man die Gitarre ungefähr haben muss.
Ich selbst gehe soweit wieder zurück bis Kick wieder puncht.

Aber ich bin Techno Mensch, vielleicht gibt es bessere Methoden?
 
  • Danke
Reaktionen: Jorchime und diagnostix
  • #30
vielleicht gibt es bessere Methoden?
na "besser" ist immer relativ - ich würde es eher behaupten: es ist gut mehrere pfeile im köcher zu haben als nur eins.
man bekommt als toni im laufe des lebens so krass unterschiedlich aufgenommene spuren, dass "die eine" lösung öfter nicht das bringt, was man erwartet. gitarrensound muss halt den song unterstützen und nicht umgekehrt, und da gebe ich dir recht.

das ist übrigens der fall mit allen harmonie instrumenten (synths,keys) in einem mix, nicht nur mit gitarren.
und ich habe mittlerweile (nach einem sehr langen irr- und holzweg) aus den ganzen tutorials eine gewisse essenz ausgearbeitet, nämlich - einfach strukturiert arbeiten. nicht plugins, sondern struktur bringt einen weiter beim mixing.

auch wenn manche "profis" sagen werden - nee, das ist käse - egal: ich lade zu allererst nur den kick in die daw, höre mir das ding an und lade dazu noch bass. dann gucke ich dass die soße nicht über -6db einschlägt, und wenn ich es schaffe dass es dabei groovt und an sich einigermaße separiert klingt ohne eq und comp, dann weiss ich dass es nicht mehr viel zu tun gibt.

ein mix ist halt mit einer torte vergleichbar: ich kann die torte nicht auf einem schicht sahne aufbauen.
da muss zuerst einen festen boden her, und dass sind in der musik die bässe.
sie haben die meiste energie die den headroom ausfüllen, und der rest von instrumenten und stimmen muss sich halt mit den restlichen 6db zufrieden geben. ;)
dann kommen nach und nach die restlichen spuren, mit snare und stimme nach dem kick und bass. die vier sind den rückgrat, der rest ist nur harmonische zierde.
ein mix ist nämlich ein balance akt, und wenn ich es schaffe ohne plugins einen ausgewogenen "mix" nur durch gain (also pre fader) zu stemmen, dann bin ich der bolle. ;)
so brauche ich im durchschnitt weniger plugins als mit anderen mixing methoden. es dauert ziemlich lange bis ich den ersten plugin insertiere - weil nur ohne plugins kann ich gezielt hören wo die probleme liegen.
und natürlich darf ich dabei auch auf die nase fallen - manchmal sind bässe zu viel, manchmal die stimmen zu leise, manchmal kratzen die gitten - aber dieses "optimieren" und gegenhören wäre für die mischmaschine doch verlorene und vor allem unbezahlte zeit.
entw. gibt das material nötige "qualitätsstufe" oder nicht. flicken und ausbessern kann man immer noch später.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui, Andaraginga, Nicoletti und eine weitere Person
  • #31
ein mix ist nämlich ein balance akt, und wenn ich es schaffe ohne plugins einen ausgewogenen "mix" nur durch gain (also pre fader) zu stemmen...
Joh, wahre Worte. Da kann ich @diagnostix nur zustimmen.
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix
  • #32
Eigentlich zählt nur das Ergebnis.

Ich habe kein System das immer genau abläuft.

Spuren sortieren und färben ist das einzige was immer gleich ist.

Würde ich Lasagne kochen, dann wäre das Rezept immer ziemlich gleich, aber da jeder Song oder Track anders ist, habe ich auch jedesmal eine etwas andere Herangehensweise.

Im Prinzip, immer das was mir zuerst auffällt wird behandelt.
 
  • #33
Ich habe Probleme mit den Spuren, bei mir fällt der Sound aus, liegt wohl am Puffer, sowas hatte ich noch nie.
Kein Plan was da los ist, sonst lade ich Spuren und gut is.
Seltsam.
So kann ich meine Ideen nicht umsetzen.

@SilentWarrior deine Methode habe ich noch nicht getestet, aber ich denke das es da einige Faktoren gibt / Vorrausetzungen gegeben sein müssen um so vorgehen zu können, alles ist ja ne Pegelsache und sind die Gitarren von der Balance her passend stimmt das Panorama um so vorgehen zu können. Manchmal will man die Gitarren ja lauter / gibt das den Drive zusammen mit dem Bass.
Darum ist die Methode nicht immer zwingend zielführend / nicht als die Methode zu sehen, auch müsste man das dann Part für Part durchführen.
Wie bei allem, geht es um Eindrücke und dementsprechend setzt man die Pegel, nutz Plugins.

Lässt du den gesamten Mix laufen wenn du diese Methode anwendest oder lässt du nur das Drumset und die Gitarren laufen wenn du in den Kompressor pegelst?
 
  • #34
Ich habe Probleme mit den Spuren, bei mir fällt der Sound aus, liegt wohl am Puffer, sowas hatte ich noch nie.
Kein Plan was da los ist, sonst lade ich Spuren und gut is.
Seltsam.
So kann ich meine Ideen nicht umsetzen.

@SilentWarrior deine Methode habe ich noch nicht getestet, aber ich denke das es da einige Faktoren gibt / Vorrausetzungen gegeben sein müssen um so vorgehen zu können, alles ist ja ne Pegelsache und sind die Gitarren von der Balance her passend stimmt das Panorama um so vorgehen zu können. Manchmal will man die Gitarren ja lauter / gibt das den Drive zusammen mit dem Bass.
Darum ist die Methode nicht immer zwingend zielführend / nicht als die Methode zu sehen, auch müsste man das dann Part für Part durchführen.
Wie bei allem, geht es um Eindrücke und dementsprechend setzt man die Pegel, nutz Plugins.

Lässt du den gesamten Mix laufen wenn du diese Methode anwendest oder lässt du nur das Drumset und die Gitarren laufen wenn du in den Kompressor pegelst?
Also das mit Kompressor auf der Summe kommt zum Schluss.
Ich mische nicht in den Kompressor rein.
Ich lasse auch alles zusammen laufen und mache die Gitarre leise, sehr leise.
Ich stelle den Kompressor ein so daß dieser 3dB Peak der Drums abfängt.
Jetzt schiebe ich die Gitarre langsam lauter bis eben die Drums beginnen nach hinten zu wandern und wieder etwas zurück bis Kick wieder unberührt klingt.

Ich muss dazu sagen das ich den Pro C2 auf der Summe habe der M/S arbeitet und dabei nur das Mittensignal komprimiert wird und das Seitenkanal unberührt bleibt.
Muss man nicht, es funktioniert auch mit einem SSL Bus Kompressor oder was auch immer.

Ich möchte ja das am Ende der Limiter tatsächlich nur Peaks der Drums abfängt und nicht irgendwas zwischen Drumschläge und pumpt.
Das ist ja was dir bei den anderen Mixen nicht gefällt.
Gitarren zu laut und Limiter macht ne ungroovige Soße daraus.

Kann ja jeder testen. Ich schnappe mir ja auch von überall Ideen auf und das habe ich bestimmt auch irgendwo aufgeschnappt.
Evtl von Chris Lord Alge? Ich meine er war es.

Das mit dem Pro C2 im Mid/Side war 100% Pretolesi.
 
  • #35
Hab jetzt mal mit Ach und Krach was hinbekommen.

@SilentWarrior , das muss ich mal testen, muss mal überlegen welcher meiner Komps jetzt M/S kann?
 
  • Danke
Reaktionen: Jorchime
  • #36
 
  • Danke
Reaktionen: Jorchime
  • #37
Hab meinen Mix wieder raus nehmen müssen da die OH nicht drin waren ohne die geht gar nix.
Werde da noch mal versuchen was zu machen, sollte das System nicht mehr so rumzicken.
 
  • #38
Auch hier noch mal danke @leary
Für mich ist dieser Mix extrem on-point und hat mir gezeigt was man alles aus dem Material raus holen kann.

Dieser direkte A/B-Vergleich (und mit den anderen Versionen sogar eher A/B/C/D/...) ist für mich extrem Aufschlussreich.
Damit kann ich überhaupt erst ein Gefühl entwickeln wo der Sound noch hin gehen könnte.

Wenn ich vor dem Material sitze fehlt mir diese Vision manchmal. Vielleicht ein Indiz noch viel mehr mit Referenzen zu arbeiten, gerade im Mix!
 
  • Danke
Reaktionen: leary
  • #39
Wenn ich vor dem Material sitze fehlt mir diese Vision manchmal. Vielleicht ein Indiz noch viel mehr mit Referenzen zu arbeiten, gerade im Mix!

Was wichtig ist:

Was soll in die Mitte und was außen. Das trennt schon gut.

Sind es eher legato oder staccato Töne?

Kick und Snare wären ja "staccato". Die Spuren kommen sich nicht in die Quere.

Die Frauenstimme und diese Leadguitar sind eher legato und kommen sich in die Quere.
Beide haben ähnliche Frequenzbereiche.
Bei der Bassgitarre wiederum egal, weil diese weit unten die Arbeit verrichtet.

Also ist die erste Aufgabe zu schauen wie du diese beide Spuren gut trennst.
Ich habe den Waves PS22 auf die Leadguitar gelegt damit von den Mitten aufwärts alles breiter wird
und platz für die Vocals in der Mitte bleiben.
Man könnte aber auch die Leadguitar per Sidechain der Vocals ducken, z.B. mit dem Pro MB.
Immer wenn die Vocals kommen wird der Mittenbereich der Leadguitar runtergedrückt.

Staccato Töne ziehen auch mehr Aufmerksamkeit auf sich weshalb man die z.B. oft leiser im Mix platzieren kann ohne das sie
untergehen.
Bestes Beispiel wäre eine 16tel Hihat.
Auf der anderen Seite können Staccato Töne wenn man sie laut levelt auch Drive erzeugen, also einen Song antreiben.

Und wie erwähnt, alles was kurz gespielt wird kommt sich seltener in die Quere, z.B. Metallica "One" der Schluß.
Gitarre, Bassgitarre und Snare spielen dasselbe Muster, kommen sich nicht in die Quere.
Und die Stimme kommt ja auch noch im selben Muster daher "landmine, has taken my...."

Wenn du dich auf legato und staccato konzentrierst, dann wirst du immer ein schlüssiges Bild kreieren.

Ok, habe wieder einmal viel geschrieben, aber evtl. ist das ja interessant wie ich das sehe bzw. wie der großartige Bob Power (RIP) mir die Augen öffnete.
 
  • Danke
Reaktionen: Jorchime

Ähnliche Themen

G
Antworten
411
Aufrufe
40K
Gel Mitglied 73663
G
A
Antworten
18
Aufrufe
1K
AWF
A
G
Antworten
1K
Aufrufe
105K
LM18
LM18
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben