Ich will mal erlÀutern wie ich die KI zum erstellen meiner Software nutze.
Am Anfang steht meine Idee und ĂŒber diese plaudere ich mit der KI.
Danach folgt ein umfangreicher Check, was es bereits auf dem Markt gibt usw. und bei positiver Freigabe folgen dann die Details. Was genau brauchen wir fĂŒr Module, wie mĂŒssen diese funktionieren, was passiert wenn dies und das und jenes ist. Dabei fliessen weitere Ideen ein und es entsteht das Konzept. Da ich seit Atari Zeiten musikalisch aktiv bin, bringe ich natĂŒrlich einiges an Erfahrungen mit.
Dann bekommt die KI den Auftrag in meinen "Organisationsordner" mitsamt Arbeitsanweisung und Wissensdatenbank usw. zu schauen und mit "verstanden" zu agieren.
Nun wird alles in github angelegt, was man zum programmieren von z.B. VST3`s braucht, also die eigentlich Umgebung mitsamt Steinberg SDK usw. und das Gleiche befindet sich nochmal offline auf meinem Rechner.
Dann kann es losgehen, wir brauchen einen primitiven Prototypen, fĂŒr welchen die KI den Code schreibt und sich dabei exakt an Standards, bzw. Vorgaben hĂ€lt. Github prĂŒft dann diesen Code auf FunktionstĂŒchtigkeit und es folgt ein "Failure" oder eben "Pass".
Ist dieser Prototyp fertig, teste ich ihn das erste Mal in der DAW und stelle fest was funktioniert und was noch nicht.
Dann erfolgt die Ăberarbeitung durch die KI, insgesamt kann man so locker auf 200 Versionen kommen, wovon ich einen ganzen Teil immer wieder erneut in der DAW teste.
Um den Code zusĂ€tzlich abzusichern, haben wir einen speziellen Tester (Offline Programm) entwickelt, der immer wieder zum Einsatz kommt. Wenn der GroĂteil des Codes steht, bekommt das Plugin eine erste VSTGUI, alles noch simpel, nur auf Bedienung ausgelegt.
Erst wenn das VST3 nach meinen Vorstellungen funktioniert, es keinerlei Fehler mehr gibt, kommt noch das eigentliche GUI.
Auch da haben wir mittlerweile eine Art "Baukasten" entwickelt, womit die KI, oder ich selbst Knöpfe, Schalter, Regler, LEDs usw. erstellen können.
Ist das Plugin fertig, bekommen es meine Beta-Tester, ich selbst teste es nochmal in der DAW, die KI geht nochmal akribisch genau ĂŒber den Code usw. und auch der VST3-Tester kommt nochmals zum Einsatz. Passt alles, kommt meine Freigabe und es werden die Produktbilder, HandbĂŒcher, Readme, Installanleitungen, Lizens usw. erstellt und geschrieben und alles in einer fertigen zip verpackt.
Dann gehts (neuerdings) an die Demo-Versionen und ebenso an die Mac-Versionen.
Der Code ist also zigfach abgesichert und entscheidend ist, dass das Plugin funktioniert, das macht was es soll, sÀmtliche Belastungstests besteht usw., also auch nicht anders als ein Plugin von Fabfilter, Waves, Sonible usw.
Ja, so etwas funktioniert eben tatsĂ€chlich. Und nach einer 1.0.0 kann auch eine 1.0.1 kommen, wenn sich eben doch noch im Laufe der Zeit Optimierungsbedarf zeigt, so wie bei jedem Plugin auf dem Markt. Das Gute ist, eine KI hat keine eigenen Interessen, sie kann sich selbst ĂŒberprĂŒfen, ohne dir etwas vorzugaukeln.