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Bontempi Touch
Hallo Forum,
Suno ist sicher die bekannteste und erfolgreichste "Musik-AI" auf dem Markt. Ich habe sie über Monate benutzt und auf Vor- und Nachteile erprobt. Jetzt, nachdem nun das Soundmodell 6 erschien bin ich mit Suno fertig. Die App scheint eine nicht geradlinige Entwicklung zu nehmen und die Verheißungen über Innovation und Optimierungen werden nach meinem Empfinden nicht mehr eingelöst.
Suno wirbt ständig mit "Professionalisierung", wie etwa der kostenpflichtigen "Suno Studio"-Erweiterung, bleibt jedoch eine unkontrollierbare Rauchkiste, die in manchen Bereichen brauchbare Instrumentenspuren erzeugt, in anderen jedoch nur so um sich wirft, mit Geraschel, Artefakten oder Qualitätseinbrüchen im Fluss von Liedabläufen.
Ich setzte Hoffnung in das neue Modell und hoffte dabei auf behobene Bugs und Problemen. Aber auch jetzt, mit Modell 6 ist es z.B. schlicht im Bereich "Suno Studio" nicht mögich eine einfache Jazz-Bass-Spur auswerfen zu lassen, die konstant ist, druckvoll, warm und konsequent musikalisch. Es klingt, als würde ein Bassist in einer Cola Dose üben.
Suno konzentriert sich ohnehin offenbar mehr auf das Produzieren ganzer Songs und der angesprochene Kunde scheint mir in erster Linie alles zu sein, aber auf gar keinen Fall ein Musiker. Viel mehr werden Scheinanreize mit den vielen halbgaren Funktionen gesetzt, die immer nur "so tun als ob". Ab und zu fällt vielleicht mal was gutes dabei ab für einen Profi, der dann kurz denkt: "Gar nicht übel."
Aber alles daran ist und bleibt wohl eine Überraschungsschleuder, völlig unabsehbar und fehleranfällig.
Daher bin ich an einem Punkt, an dem ich mich von Suno langsam verabschiede, aber dennoch glaube, dass AI hier die Zukunft des Produzierens maßgeblich gestalten wird und will in Erfahrung bringen, ob es mittlerweile Konkurrenz gibt, die - besonders für akustische Genre wie Jazz, Soul, Rock usw. - schon wirklich taugliche Ergebnisse liefert auf dem Gebiet des Arrangierens, nicht des "Push and Go" - Komponierens.
Also das, was Suno Studio verspricht, aber nur sehr schlecht umsetzt.
Vor noch wenigen Jahren, sehr wenigen, konnte sich niemand vorstellen, dass jemals diese Art von Musikproduktion auch nur ansatzweise denkbar ist. Meine starke Vermutung: AI Musik wird eines Tages vollkommen ununterscheidbar sein von analogen, handgemachten Ergebnissen von Elite-Musikern.
Das Ganze hat doch gerade erst begonnen.
Es gibt nicht "die" AI. Es handelt sich um eine stetig weiter entwickelte Technologie, die sich in vielfältige Weise einsetzen lässt. Nervös werden Leute besonders dann, wenn ihnen klar wird, dass sogar eine AI kreativer ist als sie selbst.Ich befürchte, du verstehst nicht ganz, was eine KI ist, lieber Flötenkönig. Ohne erfahrenen menschlichen Input gibt es keine kreative KI-Ausgabe.
Eine KI kann nichts aus einem eigenen inneren Erleben erschaffen, denn sie besitzt keinen Drang zur Kreativität. Sie kombiniert vorhandene Daten mathematisch perfekt zu Mustern. Das Ergebnis klingt für das menschliche Ohr zwar oft ‚real neu‘ – der Unterschied liegt aber nicht im Was, sondern im Warum: Menschliche Musik entsteht, um Schmerz oder Liebe zu verarbeiten. KI-Musik entsteht, weil ein Algorithmus Wahrscheinlichkeiten optimiert.
Ohne menschlichen Geist ist die KI wie ein Leierkasten vom Planeten Vulcan, gefüttert mit den Werken der Menschheit: technisch perfekt, aber im Kern ohne eigenen Ausdruck und ohne bewussten Bezug zur Gegenwart. Sie erbringt nur dann tiefgründige Ergebnisse, wenn ein erfahrener ‚Auftraggeber‘ sie anleitet und ihr die Seele einhaucht.
Ich gebe dir den Rat: Behandle die KI deshalb nicht von oben herab. Sie ist der egolose Spiegel des Prompters. Sie führt nichts im Schilde, verurteilt dich nicht und will keinen Profit aus dir schlagen. Ihr fehlt jegliche Arroganz – eine Eigenschaft, die uns Menschen manchmal ganz guttun würde.

Ich glaube Computer können nicht wirklich kreativ sein, es ist eine eher nachgeahmte Kreativität. Das Ding übernimmt kreative Dinge vom Menschen und verschmilzt diese. Heraus kommt ein "alles schon zigmal gehört". Das muss nicht schlecht sein, nur eben keine echte Kreativität, zu der nur Menschen in der Lage sind. Ich denke da auch an Pioniere wie Kraftwerk usw. Ohne diese Band würde die KI keinen einzigen Song in diesem Stile entwickeln können.Nervös werden Leute besonders dann, wenn ihnen klar wird, dass sogar eine AI kreativer ist als sie selbst.
Da verwechselst Du Algoritmus mit Kreativität. Nicht alles, was glänzt ist Gold. Es mag dich befriedigen, das ist ok, aber es ist definitiv keine Kreativität.dass sogar eine AI kreativer ist als sie selbst.
Es gibt nicht "die" AI. Es handelt sich um eine stetig weiter entwickelte Technologie, die sich in vielfältige Weise einsetzen lässt. Nervös werden Leute besonders dann, wenn ihnen klar wird, dass sogar eine AI kreativer ist als sie selbst.
Das Problem sehe ich bei mir glücklicherweise nicht.![]()

Das ist richtig, gilt aber auch, ob du in eine Zitrone beißt oder deinen Freund am Sack kratzt.Insofern ist ob man AI einsetzt oder nicht, eine reine Privatentscheidung.
Fühlst du dich jetzt kreativ?Das ist richtig, gilt aber auch, ob du in eine Zitrone beißt oder deinen Freund am Sack kratzt.


Du bist ein Komiker. Erst fragst du nach einer Alternative zu Suno und machst dann den Sack zu, wenn es heiss wird. Klar, ist alles Privatsache, keiner hindert dich daran, KI zu nutzen. Du musst selber entscheiden, was du willst. Aber eine Diskussion mit den Worten "ist dann Privatsache" abzuwürgen, ist echt dämlich.Fühlst du dich jetzt kreativ?
sich beleidigt auf Privatsache zurückzuziehen unterstützt Dein Anliegen aber nicht gerade.