Chat GPT bewertet Eure Tracks

  • Ersteller Ersteller SoundMystery
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  • #242
Na dann will ich mal tasten mit die Gpt.
"Sommer Sonne und bimsen" hab ich ihm gegived.
Die Aufgabe:
Daraus einen Trashmetalsong machen der
- Gesangsmelodie und Text behält, aber nach Iron Maiden klingt
- ein bayrisches akkordeon Solo
- ein Outro mit prägenanten melodien aus dem song, aber im Raggea Style

Der fragt, ob ich das als DAW Projekt und Midifiles möchte oder als Audiofile...

Er benötigt aber etwas, sagt er.

Das Orginal mal vorweg:



bin gespannt was die KI daraus macht
 
  • #243
Habe mal gefragt, wielange "er" dafür benötigt.
1-2 Stunden.
Ist das jetzt ein Low Performer ? 🤔
 
  • #245
Also der Gpt ist zwar nett, aber irgendwie dumm.
Er sagte, er macht mir einen fertigen Song, den ich als Mp3 laden kann.
knapp 2,5 Std hat das gedauert. Gut, läuft ja nebenbei.
Zwischenfragen, wie lange wohl noch, beantwortete er mit "bald soweit, ich rendere die Mp3, bin bei 90%" usw.
Am Ende erhalte ich einen Link, der zu einer Audiodatei mit einem Sinuston führt.
Gpt sagt Entschuldigung und teilt mir mit, dass er keine Audiodatei in Mp3 rendern kann.
Gute Musiker hätten in 2,5 std zumindest schon ein brauchbares Grundgerüst eingespielt.
 
  • #246
Ja, das mit Audiodatei erzeugen ist so eine Sache. Ich hatte für mein Sohn über GPT ein Hörspiel erstellen lassen und fragte
ob er mir eine Audiodatei machen kann. Klar antwortete GPT und ergänzte soll ich Geräusche hinzufügen.
Dachte prima und habe gesagt ja bitte erstellen, ging dann auch 2-3 Std. am Ende kam Null raus.
Ich habe dann geschrieben, warum bietest du sowas an, wenn du es nicht machen kannst. Als Antwort
entschuldigte GPT und schrieb dann, dass er aktuell noch in bestimmten Funktionen begrenzt sei.
Vielleicht müssen wir aber auch erstmal mir kleinen Schritten zufrieden sein und nicht gleich zuviel wollen,
dass merkt man aber dann halt hinterher.
 
  • #247
Es gibt hier ein großes Missverständnis darüber, was ChatGPT tatsächlich "hört" und versteht.

Was ChatGPT definitiv nicht kann "akustisch Hören".

Wenn du eine MP3 direkt bei ChatGPT hochlädst oder verlinkst, nutzt die KI im Hintergrund ein Spracherkennungssystem wie OpenAI Whisper oder der Gleichen.

ChatGPT hat kein Gehör, analysiert dabei keine Frequenzen, Wellenformen oder die Reinheit von Tonhöhen im eigentlichen musikalischen Sinne. Das ist ein Blindflug, den ChatGPT kann die Audiodatei nicht "anhören", um zu sagen: "Bei Minute 1:20 singt die Sängerin ein schiefes Fis statt eines F". Wenn du ChatGPT fragst, wie der Song klingt, rät die KI oft anhand des Titels oder halluziniert klangliches Feedback.

ChatGPT ist ein reines Text- und Logikmodell. Es kann dir bei Disharmonien hervorragend helfen, sobald du die Musik in Text, Daten oder Code übersetzt.

Hast du das??? Ich glaube nicht, denn das besagte Stück will nicht in mein Ohr, hier herrscht zuerst der Krieg im Track selbst zwischen gewählten Instrumentierung und jenen (Dis)-Harmonien.
 
  • #248
Es kann dir bei Disharmonien hervorragend helfen, sobald du die Musik in Text, Daten oder Code übersetzt.

Warum sollte *du" das machen? Und wie? "du" könnte bestenfalls eine Analyse einer Audio Datei anfordern. Da kommen dann LUFS, Peak, Frequenzverteilung und andere numerische Daten bei raus. Das was man auch mit den üblichen Analyse Tools machen kann. Acoustica zum Beispiel.

Bei Disharmonien ist eine KI nicht hilfreich. außer wenn man gezielt Einzelspuren zu Analyse reinbringt und dann die Tonart angibt in der das sein soll.

Das ist ein vollkommen taube, emotionslose Maschine. Vollkommen untauglich für die Beurteilung von Musik.
 
  • #249
Ich habe mal einen eigenen Song als mp3 geschickt und um Beurteilung der Lautstärkeverhältnisse und Frequenzen gebeten. Kam da ein Unsinn bei raus 🥳😂.
 
  • #250
Kam da ein Unsinn bei raus

Das geht wenn man das richtige Tool verwendet. Bei ChatGPT ist das wohl CODEX. Der Rechenknecht. Bei Anthropic Claude Code.

Ich hatte das mit Claude Code durchgeführt. Und der hat dann anschliessend auf Anfrage gleich noch ein Python Programm generiert welches das macht und als Tabelle ausgibt. Die Ergebnisse waren deckungsgleich mit dem was Acoustica als Ergebnis geliefert hat.
 
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  • #251
Ich habe mal einen eigenen Song als mp3 geschickt und um Beurteilung der Lautstärkeverhältnisse und Frequenzen gebeten. Kam da ein Unsinn bei raus 🥳😂.
Die KI gibt ihren Senf zu allem. Sie hat ein Helfersyndrom und ist darauf ausgelegt dich im Dialog zu halten. Ob es stimmt oder falsch ist, ist der KI egal.
 
  • #252
Die KI gibt ihren Senf zu allem. Sie hat ein Helfersyndrom und ist darauf ausgelegt dich im Dialog zu halten. Ob es stimmt oder falsch ist, ist der KI egal.
Hier sind wir wieder, wenn du einen guten Prompt machst, dann nicht, nur leider nehmen sich viele hier zu wenig Zeit, da sie schnell ein Ergebnis sehen wollen.
 
  • #253
Fein raus ist der, der selber hören kann, ob ihm sein Lied gefällt.
 
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  • #254
Ja klar, aber manchmal hat man eine Störfrequenz, die man schwer findet, hier wäre es dann eine Erleichterung, wenn man dann konkrete Infos bekäme, wo Sie wäre.
 
  • #255
Warum sollte *du" das machen? Und wie? "du" könnte bestenfalls eine Analyse einer Audio Datei anfordern. Da kommen dann LUFS, Peak, Frequenzverteilung und andere numerische Daten bei raus. Das was man auch mit den üblichen Analyse Tools machen kann. Acoustica zum Beispiel.

Bei Disharmonien ist eine KI nicht hilfreich. außer wenn man gezielt Einzelspuren zu Analyse reinbringt und dann die Tonart angibt in der das sein soll.

Das ist ein vollkommen taube, emotionslose Maschine. Vollkommen untauglich für die Beurteilung von Musik.
Genau das sagt ja mein Text aus. Für mich zeigt ein Musiker, der für eine Analyse seiner eigenen Arbeiten eine KI benötigt, seine eigenen Schwächen auf. Disharmonien sollte man schon heraus hören können. In meiner Musik verzichte ich bewusst auf den Einsatz von KI. Für mich steht der eigene Schaffensprozess im Vordergrund: Nur indem ich alles selbst mache, kann ich wirklich dazulernen und mich künstlerisch weiterentwickeln.
 
  • #256
  • #257
Hier sind wir wieder, wenn du einen guten Prompt machst, dann nicht, nur leider nehmen sich viele hier zu wenig Zeit, da sie schnell ein Ergebnis sehen wollen.
Nein, bei Chatbots bleibt es immer nur statistisches Dünnschiss-Gelabber.

Aber manche Menschen führen dennoch zum Chatbot ein Verhältnis wie zur Wahrsagerin.
 
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  • #258
Was hat sich da geändert im Vergleich zu 4.0 bis heute 5.6? Also wenn ich jetzt einen Track mit Version 4.0 bewerten lassen würde und jetzt einen Track mit der heutigen Version 5.6, welche Unterschiede würden da rauskommen?

BereichGPT-4GPT-5.5
FrequenzanalyseErkennt offensichtliche ProblemeErkennt Zusammenhänge zwischen Instrumenten und bewertet sie differenzierter
MixingGibt allgemeine Tipps („mehr Höhen“, „Bass reduzieren“)Erklärt, warum etwas maskiert und welche Lösung am sinnvollsten ist
ArrangementWird oft nur kurz erwähntFließt deutlich stärker in die Gesamtbewertung ein
NatürlichkeitFokus eher auf KlangErkennt besser, wenn das Problem eigentlich Humanizing oder Performance ist
PriorisierungViele Verbesserungsvorschläge gleichzeitigSortiert eher nach „das bringt den größten Effekt“
UnsicherheitTeilweise recht sicher formuliertKennzeichnet Vermutungen deutlicher


Der größte Unterschied​


Ich finde, der größte Fortschritt liegt nicht darin, dass das Modell mehr Fachbegriffe kennt.


Sondern darin, dass es eher fragt:


„Was ist die eigentliche Ursache?“

Statt sofort Plugins vorzuschlagen.


Beim Mixing ist das entscheidend, denn viele Probleme entstehen nicht durch einen schlechten EQ, sondern durch:


  • Arrangement,
  • Soundauswahl,
  • Spielweise bzw. MIDI-Programmierung,
  • Lautstärkebalance,
  • oder Frequenzmaskierung.

Wenn du mir die Audiodatei hochlädst​


Dann kann ich wesentlich mehr machen.


Ich kann den Track analysieren, zum Beispiel:


  • Lautheitsverlauf
  • Frequenzverteilung
  • Dynamik
  • Stereoverteilung
  • Transienten
  • Clipping
  • Phasenprobleme
  • Spektralanalyse
  • Wellenform
  • Crest-Faktor
  • Headroom
  • Stille, Noise Floor usw.

Das ist eine technische Analyse.


Ich kann also objektive Messwerte auswerten.

Wird die Analyse dadurch "richtiger"?​


Sie wird wahrscheinlich fundierter, aber sie ersetzt trotzdem nicht das menschliche Hören. Ein Mixing-Engineer kann Nuancen wahrnehmen, die ich ohne Audio nicht erfassen kann. Mit einer hochgeladenen Audiodatei kann ich technische Messungen und Muster deutlich besser auswerten als nur aufgrund einer Beschreibung, aber die endgültige klangliche Beurteilung bleibt immer eine Kombination aus objektiver Analyse und menschlichem Höreindruck.


Deshalb wäre eine heutige Analyse meist weniger auf einzelne Plugins fokussiert und stärker auf die Ursachen des Problems ausgerichtet. Das ist aus meiner Sicht der größte Fortschritt.
 
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  • #259
Ja, die seitdem ich teilweise mal hin und wieder einen Track auswerten lasse oder Nachfrage,
kommt oft die Antwort, dass mein Mixing nicht richtig ist, seitdem konzentriere ich mich mehr darauf
und merke und höre auch deutlich Verbesserungen. Also Plugins spielen bei mir seither eine untergeordnete Rolle.
 
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  • #260
Nein, bei Chatbots bleibt es immer nur statistisches Dünnschiss-Gelabber.
Du kannst das gerne noch weitere tausendmal hier rein schreiben.
Deine Abneigung haben aber wohl alle längst verstanden.

Deine Aussage ist und bleibt kompletter Unsinn und reines bashing von KI.
Meanwhile in real life kann KI bereits seit längerer Zeit sehr gut mit Tabellen, mit Diagrammen, mit verschiedenen Daten umgehen und daraus sehr hilfreiche und richtige Schlussfolgerungen ableiten.
Analyse Tools funktionieren auch prima.
 
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