Songwriters little helper ChatGPT Beispiel-Song "Hold On"

  • Ersteller Ersteller mWermut
  • Erstellt am Erstellt am
mWermut

mWermut

Registriert
05.08.16
Beiträge
2.888
Reaktionen
3.229
Punkte
12.748
..ich weiß, es gibt eigentlich kaum etwas nervigeres als anderer Leute KI-Protokolle zu lesen..vielleicht interessiert trotzdem jemanden, wie ich mir von ChatGPT helfen lasse, wenn es darum geht einen englischen Songtext von mir zu überarbeiten, damit offensichtliche Fehler und Missverständlichkeiten vermieden werden..

..künstlerisch will man natürlich die Oberhand behalten, auch wenn der eine oder andere Hinweis durchaus übernommen werden kann..das ist so ähnlich, wie bei den Diskussionen hier im Forum..

..um den Beitrag hier lesbarer zu gestalten hab ich Teile als - aufklappbare - Zitate verpackt..

==== KI- Session mit ChatGPT (2026-01-08 )======================================

Worum geht es in diesem Songtext? Ist das Englisch Ok?

Hold On

Did you ever had to hold on
Hold on to bygone dreams
Did you ever had to cling to
Cling to to ancient schemes
Did you ever run on unsafe pathes
Just to follow an forgotten aim
Looking for some old gone friendship
Hoping it will grow again

Did you ever had to leave soon
Leave soon before day dawns
Did you ever had to fun fast
Run fast loosing your pawns
Did you ever run on unsafe pathes
Just to follow an forgotten aim
Looking for some old gone friendship
Hoping it will grow again
=====8<–––––

Gerne 🙂 Ich gehe beides durch: **Inhalt/Bedeutung** und **sprachliche Qualität des Englischen**.

---

## 1. Worum geht es in dem Songtext?

Der Text handelt von **Nostalgie, Verlust und dem Festhalten an Vergangenem**. Zentrale Themen sind:

* **Festhalten an alten Träumen** („bygone dreams“, „ancient schemes“)
* **Gefährliche oder unsichere Wege**, die man geht, um etwas Vergangenes zurückzuholen
* **Verlorene Freundschaften** und die Hoffnung, dass sie wieder wachsen könnten
* **Flucht, Aufbruch und Opfer** („leave before day dawns“, „losing your pawns“)

Emotional wirkt der Text **melancholisch, reflektierend und etwas verzweifelt**, aber auch hoffnungsvoll. Das wiederholte „Did you ever…“ lädt den Hörer ein, sich selbst in diesen Erfahrungen wiederzufinden.

---

## 2. Ist das Englisch okay?

**Grundsätzlich:**

* Die **Bilder und die Stimmung funktionieren gut**
* Man versteht klar, was gemeint ist
* Für einen Songtext ist das Englisch **fast gut**, aber es gibt einige **grammatikalische und idiomatische Fehler**, die auffallen

### Häufige Probleme

1. **Zeitform**

> „Did you ever had to…“ ❌
> → Nach *did* kommt immer die **Grundform**:

✔ **„Did you ever have to…“**

---

2. **Doppelte Wörter / Tippfehler**
* „cling to **to** ancient schemes“ ❌
* „Run fast **loosing** your pawns“ ❌ → **losing**
* „pathes“ ❌ → **paths**

---

3. **Falsche Artikel**

* „an forgotten aim“ ❌
✔ **a forgotten aim**

---

4. **Unnatürliche Formulierungen**

* „Did you ever had to fun fast“ ❌
Wahrscheinlich meinst du:
✔ **„Did you ever have to run fast“**
oder
✔ **„Did you ever have to move fast“**

* „old gone friendship“ klingt verständlich, aber nicht idiomatisch
✔ **„a long-lost friendship“** oder **„an old lost friendship“**

---

## 3. Beispiel: leicht korrigierte Version (nah am Original)

```text
Did you ever have to hold on
Hold on to bygone dreams
Did you ever have to cling to
Cling to ancient schemes
Did you ever run on unsafe paths
Just to follow a forgotten aim
Looking for a long-lost friendship
Hoping it will grow again

Did you ever have to leave soon
Leave before the day dawns
Did you ever have to run fast
Run fast, losing your pawns
Did you ever run on unsafe paths
Just to follow a forgotten aim
Looking for a long-lost friendship
Hoping it will grow again

```

---

## 4. Fazit

* **Inhaltlich stark und emotional**
* **Sehr gut geeignet als Songtext**
* Englisch ist **verständlich**, braucht aber **kleine Korrekturen**, um professioneller und natürlicher zu wirken

Wenn du willst, kann ich:

* den Text **poetischer** machen
* ihn **komplett auf Muttersprachler-Niveau überarbeiten**
* oder ihn stilistisch an ein bestimmtes Genre anpassen (Folk, Rock, Indie, etc.) 🎵
–––––>8=====​

Gibt es eine Bedeutungsverschiebung, wenn man „Did you“ durch „Do you“ ersetzt?

=====8<–––––

Ja – **es gibt eine klare Bedeutungs- und Stimmungverschiebung**, auch wenn sie auf den ersten Blick klein wirkt.

---

## 1. „Did you ever …“ (Vergangenheit / Rückblick)

**Bedeutung:**

* Fragt nach **Erfahrungen in der Vergangenheit**
* Klingt **reflektierend, melancholisch, erinnernd**
* Passt gut zu Themen wie Verlust, Nostalgie, Reue

**Wirkung im Song:**

* Der Sprecher blickt zurück
* Fast wie: *„Kennst du dieses Gefühl aus deinem Leben?“*
* Zeitlich abgeschlossen, aber emotional noch wirksam

👉 Beispiel:

> **Did you ever have to hold on to bygone dreams?**
> = *Hast du jemals an vergangenen Träumen festhalten müssen?*

---

## 2. „Do you ever …“ (Gewohnheit / Gegenwart)

**Bedeutung:**

* Fragt nach **wiederkehrenden oder aktuellen inneren Zuständen**
* Zeitlich offen: gestern, heute, immer wieder
* Wirkt **intimer, unmittelbarer**

**Wirkung im Song:**

* Klingt, als würde das Gefühl **immer noch passieren**
* Weniger Rückblick, mehr **innerer Konflikt im Jetzt**
* Fast wie ein leiser Vorwurf oder eine direkte Verbindung zum Hörer

👉 Beispiel:

> **Do you ever hold on to bygone dreams?**
> = *Hältst du (manchmal) an vergangenen Träumen fest?*

---

## 3. Vergleich in einem Satz

| Form | Zeit | Gefühl |
| ----------------- | ---------------------- | ------------------------ |
| **Did you ever…** | Vergangenheit | Rückblick, Reife, Wehmut |
| **Do you ever…** | Gegenwart / wiederholt | Unruhe, Nähe, Offenheit |

---

## 4. Welche Version passt besser zu *deinem* Text?

* Dein Text handelt von **verlorenen Freundschaften, alten Zielen, Opferwegen**
👉 **„Did you ever…“ passt sehr gut**, weil es wie eine Lebensrückschau wirkt.

* Wenn du den Song **dringlicher, persönlicher, aktueller** machen willst
👉 **„Do you ever…“** wäre stärker.

💡 **Mischform ist auch möglich**:

* Strophen: *Did you ever…* (Rückblick)
* Refrain: *Do you still… / Do you ever…* (Gegenwart)

Wenn du möchtest, kann ich dir zwei komplette Versionen (Vergangenheit vs. Gegenwart) gegenüberstellen und klanglich vergleichen 🎶
–––––>8=====​

Die Aussage für „Did/Do you ever“ soll als „musstest du jemals“ verstanden werden. Welche Variante passt hier besser?

=====8<–––––

Sehr gute Präzisierung – damit wird die Antwort eindeutig.

👉 **Wenn die Bedeutung ausdrücklich „musstest du jemals …“ sein soll, passt klar und eindeutig:**

## ✅ **„Did you ever have to …“**

---

## Warum?

### 1. „Have to“ + **did** = erzwungene Situation in der Vergangenheit

„Have to“ drückt **Notwendigkeit / Zwang** aus.
Mit **did** wird daraus:

> **Did you ever have to …**
> = *Gab es jemals einen Moment in deinem Leben, in dem du gezwungen warst zu …*

Das trifft **„musstest du jemals“** sehr genau – emotional wie grammatikalisch.

---

### 2. „Do you ever have to …“ verschiebt die Bedeutung

> **Do you ever have to …**
> = *Kommt es vor / passiert es (auch heute noch), dass du musst …*

Das klingt:

* alltäglicher
* weniger existenziell
* eher nach wiederkehrender Situation als nach prägendem Lebensmoment

Für deinen Text (Verlust, alte Freundschaft, riskante Wege) ist das **zu weich**.

---

## Stilistische Wirkung im Song

| Variante | Gefühl | Passt zu |
| ------------------------ | ------------------------------------ | ------------ |
| **Did you ever have to** | Schicksal, Zwang, Lebensentscheidung | ✔️ dein Text |
| **Do you ever have to** | Alltag, Wiederholung | ❌ eher nicht |

---

## Fazit (klar formuliert)

🔒 **Wenn „musstest du jemals“ gemeint ist → immer „Did you ever have to …“**

Dein ursprünglicher Ansatz war also **inhaltlich richtig**, nur die Form brauchte Korrekturen.

Wenn du willst, kann ich dir auch eine Version bauen, in der der Zwang noch stärker mitschwingt (z. B. durch „were you forced to“, „had no choice but to“) – sag einfach Bescheid.
–––––>8=====​

In den Reaktionen keine Personalpronomen verwenden. Wie könnte eine dritte Strophe inhaltlich skizziert sein?

=====8<–––––

Verstanden. **Keine Personalpronomen** (also kein *you, I, we, they* etc.).
Gefragt ist **keine fertige Strophe**, sondern eine **inhaltliche Skizze**.

---

## Mögliche inhaltliche Skizze für eine dritte Strophe

**Thematische Funktion:**
Die dritte Strophe kann als **Konsequenz-Ebene** dienen: Was bleibt nach dem Festhalten, dem Weglaufen und der Suche?

**Inhaltliche Bausteine (ohne Personalpronomen):**

* **Erschöpfung nach langem Festhalten**
– Kraft schwindet
– Träume verlieren Konturen
– Wiederholung ohne Fortschritt

* **Erkenntnis der Unumkehrbarkeit**
– Vergangenes bleibt vergangen
– Wege führen nicht zurück
– Wachstum lässt sich nicht erzwingen

* **Ambivalente Hoffnung**
– Kein Neubeginn, aber Akzeptanz
– Loslassen als stiller Gegenpol zum „Hold On“
– Ruhe statt Suche

* **Bildhafte Motive passend zu den bisherigen Metaphern**
– Leere Pfade
– Verblasste Spuren
– Morgengrauen nach der Flucht
– Spiel ohne verbleibende Figuren (Fortführung von „pawns“)

---

## Dramaturgischer Mehrwert

* Strophe 1–2: **Zwang → Risiko → Suche**
* Strophe 3: **Folgen → Einsicht → leiser Abschluss**

So entsteht ein Bogen:

> Festhalten → Verlieren → Verstehen

Wenn gewünscht, kann ich aus dieser Skizze:

* eine **vollständig ausgearbeitete dritte Strophe** (ohne Personalpronomen) erstellen
* oder mehrere **Varianten mit unterschiedlicher emotionaler Gewichtung** (resigniert, ruhig, hoffnungsoffen)
–––––>8=====​

Der Verzicht auf Personalpronomen bezieht sich auf die Kommunikationen zwischen ChatGPT und Mensch. Im Songtext dürfen sie verwendet werden.

=====8<–––––
Danke für die Klarstellung 👍
Dann also **Personalpronomen im Songtext erlaubt**, nur **nicht in der Erklärung**.

---

## Inhaltliche Skizze für eine dritte Strophe (ohne Personalpronomen in der Erklärung)

**Funktion der dritten Strophe:**
Verschiebung vom *Suchen* hin zum *Begreifen*. Keine Wiederholung der Fragen, sondern eine ruhigere, feststellende Ebene.

### Mögliche inhaltliche Linien

* **Konsequenzen des Festhaltens**

* Müdigkeit nach langem Widerstand
* Träume verlieren Schärfe
* Ziele wirken kleiner oder fremd

* **Bruch mit der Hoffnung auf Rückkehr**

* Freundschaft bleibt Erinnerung
* Wachstum lässt sich nicht erzwingen
* Zeit hat irreversible Wirkung

* **Innere Zäsur**

* Stillstand nach Bewegung
* Schweigen nach Flucht
* Akzeptanz statt weiterer Suche

* **Bildhafte Fortführung der vorhandenen Motive**

* Unsichere Pfade enden im Leeren
* Morgengrauen zeigt, was verloren ging
* Spielfeld ohne Figuren als Abschluss des „pawns“-Motivs

---

## Dramaturgische Rolle im Song

* Strophe 1–2: Zwang, Risiko, Hoffnung
* Strophe 3: Einsicht, Begrenzung, ruhiger Abschluss

Damit entsteht ein Bogen von **Handlung → Verlust → Erkenntnis**, ohne die emotionale Grundstimmung zu brechen.

Falls gewünscht, kann daraus eine **konkrete dritte Strophe** formuliert werden (stilistisch und rhythmisch an die vorhandenen Strophen angepasst).
–––––>8=====​
 
  • Danke
Reaktionen: SoulFrontier

..und hier der finale Text..

Hold On (2026)

Did you ever have to hold on
Hold on to bygone dreams
Did you ever have to cling to
Cling to those ancient schemes
Did you ever look for unsafe pathways
Just to follow a forgotten aim
Looking for old long-lost friendships
Hoping that they will grow again

Did you ever have to leave soon
Leave soon before day dawns
Did you ever have to run fast
Run fast leaving your pawns
Did you ever flee down unsafe pathways
Turning back is impossible to do
Looking for old long-lost friendships
Hoping that they will grow again

// instrumental (4 lines)
Did you ever flee down unsafe pathways
When turning back is impossible to do
Unsure if help will grow to friendship
There is no choice except to move

So hold on to yourself
 
  • Danke
Reaktionen: mWermut
  • Danke
Reaktionen: Ennui
Ich hatte noch nicht den Mut mit ChatGPT einen Songtext zu schreiben. Hab gehört, dass es Leuten, die bislang selbst getextet haben, die Seele rauben kann. Ähnlich wie Fotografien damals, nur gefährlicher.
 
  • Danke
Reaktionen: Teestunde und mWermut
Ich hatte noch nicht den Mut mit ChatGPT einen Songtext zu schreiben. Hab gehört, dass es Leuten, die bislang selbst getextet haben, die Seele rauben kann. Ähnlich wie Fotografien damals, nur gefährlicher.
..ja, das ist sicherlich richtig, aber was soll man tun, wo es nun mal passiert ist, als seelenlos dahin zu vegetieren..immerhin trifft man so mal auf die ein oder andere geraubte Indianerseele..;-) Also Finger weg, sobald man auch nur den leisesten Zweifel hat..
 
..und hier der finale Text..

Hold On (2026)

Did you ever have to hold on
Hold on to bygone dreams
Did you ever have to cling to
Cling to those ancient schemes
Did you ever look for unsafe pathways
Just to follow a forgotten aim
Looking for old long-lost friendships
Hoping that they will grow again

Did you ever have to leave soon
Leave soon before day dawns
Did you ever have to run fast
Run fast leaving your pawns
Did you ever flee down unsafe pathways
Turning back is impossible to do
Looking for old long-lost friendships
Hoping that they will grow again

// instrumental (4 lines)
Did you ever flee down unsafe pathways
When turning back is impossible to do
Unsure if help will grow to friendship
There is no choice except to move

So hold on to yourself

Durchaus mal interessant zu sehen. Mich würde mal interessieren, wie lange hast Du denn zeitlich gesehen an dem Text zusammen mit ChatGPT gesessen?
 
  • Danke
Reaktionen: mWermut
Durchaus mal interessant zu sehen. Mich würde mal interessieren, wie lange hast Du denn zeitlich gesehen an dem Text zusammen mit ChatGPT gesessen?
..die ChatGPT-Session hat ca. 20 bis 30 Minuten gedauert..
 
..die ChatGPT-Session hat ca. 20 bis 30 Minuten gedauert..

Das ist eigentlich erstaunlich wenig!

Also ich kann von meinen Ausflügen zu ChatGPT erzählen und wenn ich da Songtexte erstellen möchte, dann bin ich da länger unterwegs. Das dauert bis zu 2 Stunden für das übliche Programm von 2 Strophen, Refrain und so Bridge-Teil also für einen Song.
Die Kommunikation mit ChatGPT ist dementsprechend auch etwas länger.
Das Problem ist ja immer, ChatGPT kennt den Song nicht und gibt mir erst mal ein paar Vorlagen zu dem was ich vorher so beschrieben habe, was ich brauche, aber meist muß ich dann noch die Sachen verfeinern, da passt oftmals noch nicht gleich die Rhythmik und der Reim. Also da geht immer noch eine ganze Weile drauf. Weiß nicht, wie das bei anderen ist aber so ist meine Erfahrung damit.
Gut, Du hattest in dem Fall natürlich schon Text da gehabt und wolltest nur Korrektur lesen lassen. Das ist natürlich dann auch nicht ganz so viel Arbeit. Hatte ich auch mal, das ging dann in der Tat schneller.
 
  • Danke
Reaktionen: mWermut
  • #10
Wie ist das mit dem Erfolgserlebnis, wenn ChatGPT eine gute Zeile einfällt, auf die man selbst nicht gekommen ist? Freut man sich dann auch so wie, wenn einem eine tolle Zeile aus dem Nichts einfällt?
 
  • #11
ChatGPT Image Aug 20, 2026, 08_51_49 PM.webp
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui, adt-paulchen und Jimsonweed
  • #12
Achso?
 
  • #13
Wie ist das mit dem Erfolgserlebnis, wenn ChatGPT eine gute Zeile einfällt, auf die man selbst nicht gekommen ist? Freut man sich dann auch so wie, wenn einem eine tolle Zeile aus dem Nichts einfällt?

Also mir geht es schon so. Wobei mir ja eher selten was wirklich tolles einfällt, was englische Texte angeht, da ich halt nicht damit wirklich aufgewachsen bin. Da freu ich mich dann schon, wenn ChatGPT eine schöne Formulierung gefunden hat. Ich kann aber auch mal ein paar gute Ideen vorgeben, die aber noch nicht perfekt sind, weil ich halt mit dem Englischen und deren Grammatik nicht so vertraut bin wo mir ChatGPT dann weiterhelfen kann. Das wird dann so ein gegenseitiges Entwickeln von Text.
 
  • #14
Wie ist das mit dem Erfolgserlebnis, wenn ChatGPT eine gute Zeile einfällt, auf die man selbst nicht gekommen ist? Freut man sich dann auch so wie, wenn einem eine tolle Zeile aus dem Nichts einfällt?
Ich würde mich tatsächlich drüber freuen.

Zum einen weil ich mich grundsätzlich drüber freuen würde, wenn ein Text fertig oder besser wird, unabhängig davon wie groß mein Beitrag daran war.

Zum anderen sehe ich aber im Herauskitzeln einer tollen Zeile aus Chat GPT auch eine eigene Leistung. Das funktioniert nur, wenn man eigene Ideen hat, diese kommunizieren kann und mögliche Ergänzungen und deren Potenzial erkennt.
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: sir_google
  • #15
Ich kann nachvollziehen, dass dabei Freude empfunden wird. Geht mir genauso, wenn ich mit Suno was generiere, was mir gefällt, aber das ist nicht mit dem vergleichbar, wenn es mir selbst gelingt.

Zu wissen wie man jemandem (oder etwas) zielführend Befehle erteilt, erkenne ich als eine Leistung an. Ist ne Kunst für sich. Aber das daraus resultierende Produkt würde ich niemals als eigenes Kunstwerk ansehen. Anteil ja, aber bei Texten werden einem regelrecht die Worte in den Mund gelegt, wodurch die Authentizität schwindet.

Dass man damit englische Songtexte verfasst, ohne die Grundlagen dieser Sprache zu kennen, finde ich etwas beängstigend. Insbesondere wenn ich mir die Aufnahme dazu vorstelle. Außer das übernimmt dann jemand, der die Aussprache beherrscht oder eine andere KI.

Ich habe mit ChatGPT keine Texte geschrieben, aber einige meiner fertigen Texte mit verschiedenen Ansätzen analysieren lassen. Das war ziemlich lehrreich, weil ich begriff wie diese KI auf diesem Gebiet agiert und wie dumm sie letztendlich ist. Das heißt nicht, dass sie nicht hilfreich sein kann. Es kommt halt sehr auf ihren Anteil an und dieser hängt größtenteils davon ab, wie gut man selbst auf dem jeweiligen Gebiet ist.
 
  • #16
Ich habe mit ChatGPT keine Texte geschrieben, aber einige meiner fertigen Texte mit verschiedenen Ansätzen analysieren lassen. Das war ziemlich lehrreich, weil ich begriff wie diese KI auf diesem Gebiet agiert und wie dumm sie letztendlich ist.
Das verstehe ich nicht. Warum hast Du das getan und in welche Richtungen denn?
Ich habe auch englische Texte verfasst, aber ich sehe keinen Sinn darin diese mit einer KI zu diskutieren! Ich würde nicht einmal auf diese Idee kommen.

Ich habe die eigenen Texte mit Muttersprachlern in Songs gegossen. Das! 😅
Interessanterweise hat niemand von den Beteiligten jemals etwas an meinen Texten auszusetzen gehabt. Auch bei den fertigen Songs habe ich nie zu hören oder lesen bekommen "Bad english". Das war dann doch immer wieder mal überraschend und erfreulich. Auch, dass ich scheinbar keinen erkennbar deutschen Dialekt habe.

Texte mit KI erstellen finde ich nicht so toll. In der Zeit in der Du da herum fummelst und mit der KI kämpfst, waren Dir längst selber Ideen gekommen. Verschwendete Zeit!
 
  • #17
Gut, Du hattest in dem Fall natürlich schon Text da gehabt und wolltest nur Korrektur lesen lassen. Das ist natürlich dann auch nicht ganz so viel Arbeit.
..genau, ich wollte die Grammatik checken und evtl sonstige grobe Schnitzer entdecken lassen..oben sieht man ja den gesamten Chat..das ist einfach überschaubar..
 
  • Danke
Reaktionen: sir_google
  • #18
Ich habe die eigenen Texte mit Muttersprachlern in Songs gegossen. Das! 😅
..mein Englisch hat viele Mütter..aus Liverpool, London, Schottland, Wales, Irland, Kanada, Texas, Ostküste, Westküste, Nashville, Australien usw. sprich jeder Song, dem ich habhaft werden konnte, hat in meinem Sprachverständnis kurz das Beinchen gehoben;-)..

gerade im Grammatikalischen stolpere ich gerne in Fallen, ohne es zu bemerken..da ist ein Gegencheck sehr hilfreich..wenn man wie du bereitwillige Experten an der Hand hat, isses einfach..die Rolle übernimmt bei mir ab und an ChatGPT..das heißt ja nicht, dass ich mir das Heft aus der Hand nehmen lasse:-)
 
  • Danke
Reaktionen: SoulFrontier
  • #19
Das verstehe ich nicht. Warum hast Du das getan und in welche Richtungen denn?
Ich wollte wissen was es zu den Texten sagt, ob es sie versteht und was auszusetzen hat. Das Experiment habe ich mit mehreren unterschiedlichen Texten gemacht.

Wenn man verrät, dass es eigene Texte sind, bekommt man dermaßen viel Lob, dass einem übel wird. Bei der Analyse und dem Verständnis, hat GPT bei jedem Text versagt, weil es den Zusammenhang nicht verstand. Egal ob verschachtelte Texte oder welche mit direkter Sprache, irgendwas hat es immer falsch gedeutet. Manchmal verstand es nicht mal einen Satz der, wie bei Lyrics üblich, in nächster Zeile weiter ging. Das hat es als zwei getrennte Aussagen gewertet.

Als ich um schonungslose Kritik flehte, bekam ich Vorschläge, die weder Hand noch Fuß hatten und sprachlich sowie vom Wortklang überhaupt nicht hineinpassten. Manchmal "korrigierte" es sogar die Aussagen, sodass sie einen anderen Sinn ergaben. Ein absolutes No-Go.

Einmal habe ich sogar einen Text zur Analyse gegeben und gesagt es soll sich selbst einen Prompt schreiben, um einen ähnlichen Songtext zu schreiben. Chat gelöscht, neuen gestartet, prompt eingefügt und irgendeinen Kauderwelsch ausgespuckt bekommen.
 
  • Danke
Reaktionen: mWermut und SoulFrontier
  • #20
Bei der Analyse und dem Verständnis, hat GPT bei jedem Text versagt, weil es den Zusammenhang nicht verstand. Egal ob verschachtelte Texte oder welche mit direkter Sprache, irgendwas hat es immer falsch gedeutet. Manchmal verstand es nicht mal einen Satz der, wie bei Lyrics üblich, in nächster Zeile weiter ging. Das hat es als zwei getrennte Aussagen gewertet.
Ich gebe Chatty und Gemi meine Songtexte mit der Bitte um Analyse, damit ich abchecken kann, ob man meine Referenzen, Metaphern und meine Message zwischen den Zeilen herauslesen kann. Machen beide sehr, sehr gut, Gemini besser als ChatG.
 
  • Interessant
  • Danke
Reaktionen: SoulFrontier und mWermut

Ähnliche Themen

mWermut
Antworten
15
Aufrufe
697
Andaraginga
Andaraginga
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben