REW-Messung nach HOFA Hilfe bei der Interpretation (inkl. .mdat)

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Marius89

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Hallo zusammen,
ich habe heute meine Abhörposition mit REW eingemessen und mich dabei streng an den HOFA-Ablauf aus dem Video gehalten (
View: https://www.youtube.com/watch?v=4E_p4qck-tQ) und es auch nochmal mit dem Workshop hier im Forum abgeglichen. Ich denke, die Messung ist korrekt durchgeführt.

Ich habe die .mdat-Datei hier hochgeladen. Gemessen habe ich bei 75 dB SPL (mit einem dB-Messgerät an der Hörposition kontrolliert), das Mikrofon zur Decke ausgerichtet, mit 90°-Kalibrierdatei.

Könnte mir jemand beim schwierigsten Teil helfen – nämlich bei der Interpretation der Ergebnisse und was daraus die nächsten Schritte wären?

Habe auch meine aktuelle Sonarworks-Kurve angehängt. 25m² Raum - L-Form. Ziel: Singer-Songwriter Projekte abmischen, bei denen meist ein Low-Cut bei ~70 Hz sitzt.

Danke und viele Grüße!
 

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Bin absolut kein Profi, aber sowas war bei mir kürzlich auch Thema. Hier lohnt es sich durchaus auch mal KI zur Interpretation als zusätzliche Hilfe zu nutzen.

Vielleicht kann ein Profi das hier bestätigen?!
Im Mittel- und Hochton sieht das alles ziemlich ordentlich aus, das ist für ein Homestudio absolut im grünen Bereich und zeigt, dass Lautsprecher und Grundakustik passen. Die eigentlichen Probleme liegen – wie in fast jedem Wohnraumstudio – im Bass: unter 150 Hz gibt es deutliche Überhöhungen, Einbrüche und langes Nachschwingen durch Raummoden und die unsymmetrische Raumform. Links und rechts reagieren im Tiefton unterschiedlich, was in so einem Raum völlig normal ist. Insgesamt ein typisches, solides Homestudio-Ergebnis mit guter Basis, bei dem vor allem Bassaufstellung und Bassabsorption den größten Unterschied machen würden.
 
  • Danke
Reaktionen: Marius89
Zwei Bassfallen (jede 2m hoch und 45cm Durchmesser) stehen hier bereits rechts und links von meinen Monitoren - Deckensegel und Absorber sind noch nicht montiert
 
Die zwei Bassfallen helfen bereits (sonst würde es sicher schlimmer aussehen), trotzdem bleiben typische Probleme durch Moden (also die stehende Schallwellen im Raum, die bestimmte Bassfrequenzen überbetonen oder auslöschen) bestehen, vor allem wohl auch wegen der Raumform.
Dass Deckensegel und Absorber noch fehlen, zeigt sich in frühen Reflexionen. Insgesamt ist die Basis aber gut, mit den geplanten Maßnahmen wird der Klang bestimmt noch mal kontrollierter und präziser.

Ich bin seinerzeit dann noch günstig an das IK Multimedia ARC Plugin (ohne die Hardware) und deren Messmikrofon gekommen.
Nachdem ich dann damit in Ruhe ein Profil erstellt hab konnte ich noch mal besser den Mix beurteilen, weil es die verbleibenden akustischen Fehler des Raums (und ggf. der Monitore) ausgleicht und so eine viel neutralere, ehrlichere Abhörsituation schafft. Will ich nicht mehr missen. Das aber nur am Rande.
 
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