Modeller für Gitarre und Bass?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 92174
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  • #61
Nur noch kurz zur Klärung: Anbei ein Screenshot von der Software des Valeton GP-200. Wie ihr sehen könnt, ist die Zahl der NAM Slots (Snaptones) dort arg begrenzt. Verfügbar ist in der Amp Sektion nur der rot markierte Bereich:
GP200 Temp.webp

Ich konnte mir tatsächlich nicht vorstellen, dass die kleineren Modelle mehr Speicherplätze haben, aber gut: Dann ist es eben so :) .
 

  • #62
Bei mir fiel gerade der Groschen. Das GP-200 hat zwar einen deutlich größeren Funktionsumfang, ist aber auch deutlich älter als GP-5/50.
 
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  • #63
Wild, dann wäre das im Grunde ein downgrade. Vielleicht irre ich mich, aber ich glaube nicht. Schaue mir das in jedem Fall noch mal in Ruhe an, eventuell habe ich was übersehen.
Das ist insofern kein downgrade, da der GP-200 deutlich älter ist, als GP-5 und GP-50, die nicht nur die neuere Technik, sondern auch die bessere App benutzen.
 
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  • #64
Das ist insofern kein downgrade, da der GP-200 deutlich älter ist, als GP-5 und GP-50, die nicht nur die neuere Technik, sondern auch die bessere App benutzen.
Ist angekommen: Ich war halt ein bisschen doof und hatte erwartet, dass die dann auch eine neue Modellbezeichnung bekommen oder so. Bin in jedem Fall trotzdem glücklich mit dem GP-200 :)
 
  • #65
Ist angekommen: Ich war halt ein bisschen doof und hatte erwartet, dass die dann auch eine neue Modellbezeichnung bekommen oder so. Bin in jedem Fall trotzdem glücklich mit dem GP-200 :)

Ganz im Ernst: Manchmal ist weniger auch mehr. In meinem Haupt-Setup komme ich mit genau 2 Ampsounds (clean und verzerrt) und idR 2-3 Zerrern vollkommen aus. Die werden dann hier und da nochmal geboostet, das war's dann aber auch schon. Und ich kann damit sämtliche Sounds, die ich bei "functional" Gigs benötige, locker abdecken.
 
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  • #66
Ganz im Ernst: Manchmal ist weniger auch mehr. In meinem Haupt-Setup komme ich mit genau 2 Ampsounds (clean und verzerrt) und idR 2-3 Zerrern vollkommen aus. Die werden dann hier und da nochmal geboostet, das war's dann aber auch schon. Und ich kann damit sämtliche Sounds, die ich bei "functional" Gigs benötige, locker abdecken.
Same, ich hatte allerdings mal die Idee meiner Band eine Auswahl an verschiedenen Amps zu präsentieren, damit wir irgendwie gemeinsam "DEN SOUND™" finden können. Da wurde mir dann aber die Auswahl zu knapp und war letztlich auch Wumpe. Aus ursprünglich drei Klängen (Clean, Edge, Drive) sind mittlerweile auch nur zwei geblieben, weil der Edge halt mit bisschen weniger Volume clean genug ist. Insofern alles gut und wenn es mal experimenteller werden soll, ist auch das weniger Amp sondern eher Effektfrage.

An einer guten Chain für einen Piezopickup werkel ich noch, aber jetzt wirds langsam OT.
 
  • #68
  • #70
Eine Frage zum Tonex Pedal: kann das Pedal Stereo Cab IR laden und auch Stereo wiedergeben?
 
  • #72
Nein.
Aber aus Neugier: Wofür bräuchtest du das?
Um Cab IRs mir Raummikros (Stereo) zu nutzen. Z.B. erstelle ich mir mal ganz gerne IRs über das Overloud SuperCabinet mit Raummikros. Bei den Celestion IRs werden diese mitgeliefert.
 
  • #73
Ganz im Ernst: Manchmal ist weniger auch mehr. In meinem Haupt-Setup komme ich mit genau 2 Ampsounds (clean und verzerrt) und idR 2-3 Zerrern vollkommen aus. Die werden dann hier und da nochmal geboostet, das war's dann aber auch schon. Und ich kann damit sämtliche Sounds, die ich bei "functional" Gigs benötige, locker abdecken.
Genauso muss dat. Live immer einen Grundsound und den kann man dann je nach Song einfach mit Effekten nachschmücken. Das ist insofern besser, weil der Sound nach draußen und innen möglichst gleich bleibt und auch der Mischer draußen einen guten Sound machen kann statt bei jedem Patch wieder von vorne anzufangen. ^^
 
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  • #74
Das ist insofern besser, weil der Sound nach draußen und innen möglichst gleich bleibt und auch der Mischer draußen einen guten Sound machen kann statt bei jedem Patch wieder von vorne anzufangen

Genau so. Gerade im Bereich der genannten "functional" Gigs, bei denen man ja zumindest vermeintlich unglaublich viele Sounds abdecken muss, ist es, seit der Kram programmierbar und in gut verfügbar ist, eine regelrechte Unsitte geworden, pro Song einen Patch mit diversen Scenes und Co. zu benutzen. Mischer treibt sowas idR in den Wahnsinn (ich spreche gerne mal mit denen und kenne auch einige aus dem Freundeskreis).
Ich benutze deshalb auch für einzelne Gigs immer nur genau eine IR. Damit erleichtere ich mir zudem noch mein eigenes Monitoring anstatt zwischen diversen Frequenzverläufen hin und her zu springen.
Und bisher gab's auch noch nie Klagen.
 
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  • #75
Um Cab IRs mir Raummikros (Stereo) zu nutzen. Z.B. erstelle ich mir mal ganz gerne IRs über das Overloud SuperCabinet mit Raummikros. Bei den Celestion IRs werden diese mitgeliefert.

Das wird mit den meisten Hardware-Geräten schon an der maximalen IR-Länge scheitern. Die meisten Teile können bestenfalls ca. 40ms Länge (2048 Samples) abbilden, manche sogar weniger. Das reicht nicht für Raummikros.
Live sorgt sowas übrigens idR für ein komplettes Absaufen des Sounds (stereo ist ja live ohnehin problematisch) und im Aufnahmebetrieb würde ich solche IRs dann erst für's Mixen verwenden.
 
  • #76
Genau so. Gerade im Bereich der genannten "functional" Gigs, bei denen man ja zumindest vermeintlich unglaublich viele Sounds abdecken muss, ist es, seit der Kram programmierbar und in gut verfügbar ist, eine regelrechte Unsitte geworden, pro Song einen Patch mit diversen Scenes und Co. zu benutzen. Mischer treibt sowas idR in den Wahnsinn (ich spreche gerne mal mit denen und kenne auch einige aus dem Freundeskreis).
Ich benutze deshalb auch für einzelne Gigs immer nur genau eine IR. Damit erleichtere ich mir zudem noch mein eigenes Monitoring anstatt zwischen diversen Frequenzverläufen hin und her zu springen.
Und bisher gab's auch noch nie Klagen.
Ja, man muss es sich wirklich nicht zu kompliziert machen. Für die Gigs habe ich ein durchschnittliches verzerrtes Amp-Model laufen, das sehr dynamisch ist. Ich kann dann die Zerre mit der Anschlagdynamik steuern, womit ich mir sogar das Rumgetrete zwischen Strophe und Refrain sparen kann. Mein Sound als Rhythmusgitarrist halte ich sehr trocken, weil durch den Raum oder Fläche der Location sowieso meist natürlicher Hall und Delay drauf kommt und ich meine Transienten nicht noch zusätzlich zumüllen will. Bei Bedarf überlasse ich das sonst dem Mischer.
 
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Live sorgt sowas übrigens idR für ein komplettes Absaufen des Sounds (stereo ist ja live ohnehin problematisch) und im Aufnahmebetrieb würde ich solche IRs dann erst für's Mixen verwenden.
Selbstverständlich nur fürs Vergnügen hier im Studio bzw. fürs mischen vor den Monitoren! Live würde ich sowieso nur zu echten Amps greifen. Und mit Raummikros meine ich Raummikros und keine Hallfahne, ist schon klar. Ich habe dir oder wem auch immer mal eine IR Stereo beigelegt, klingt aber tatsächlich nur in Stereo gut.
 

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  • #78
Selbstverständlich nur fürs Vergnügen hier im Studio bzw. fürs mischen vor den Monitoren!

Na, dann würde ich eh auf ein IR Plugin zurückgreifen. Das IR Management in fast allen Hardware-Modellern ist mMn sehr unkomfortabel.
 
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  • #79
Für die Gigs habe ich ein durchschnittliches verzerrtes Amp-Model laufen, das sehr dynamisch ist. Ich kann dann die Zerre mit der Anschlagdynamik steuern, womit ich mir sogar das Rumgetrete zwischen Strophe und Refrain sparen kann.

Mache ich für rockigere Angelegenheiten auch genau so, gibt dann nur noch zusätzlich:
- RC Boost Clone (Pure Boost von Mooer, ist mMn geiler) für "mehr". An sich erhöht das nur leicht den Zerrgrad ohne den Hauptsound zu verändern. Klappt für fast alles.
- Für Leads simultan geschaltet einen Pre-Compressor (sehr leichte Kompression, etwas Volume-Boost) und einen Post-EQ (finale Lead-Lautstärke und sanfte, breitbandige Mittenanhebung je nach Bedarf oder Geschmack). Mache ich tatsächlich schon seit meinem ersten analogen Loopswitcher-Setup genau so, läuft mMn super (geht auch für cleanen Kram).

Leider komme ich nicht immer ganz so einfach davon, denn da ich ja als widerwärtiger Fusionkasper auch ein Faible für laute Pseudojazzsounds habe, brauche ich immer auch noch einen komplett cleanen Kanal mit sehr viel Headroom (der im Leadboost-Modus also auch noch komplett clean bleibt). Der ist aber eh auch sehr oft im Einsatz für cleane Funk-Gitarren (spiele ich recht viel).
Zusätzlich dient mir der mit einem separaten EQ als "Pedal Platform". Wenn der Gig es erlaubt, ist das eigentlich so meine Spaß-Spielwiese.
Sind dann also insgesamt quasi 2,5 Kanäle.

Aber wie bereits gesagt, alle Sounds laufen über ein und dieselbe IR.

Mein Sound als Rhythmusgitarrist halte ich sehr trocken, weil durch den Raum oder Fläche der Location sowieso meist natürlicher Hall und Delay drauf kommt und ich meine Transienten nicht noch zusätzlich zumüllen will.

Meine Haupt-Rhythmussounds sind live komplett trocken. MMn isses so, dass wenn man Hall und/oder Delay so zumischt, sodass man die auch wirklich in einem Bandmix auf einer lauten Bühne wahrnimmt, man so viel davon reindrehen muss, dass es eben, so wie du sagst, den Sound zumatscht. Diese Matsche will ich nur entweder bei Leads (gibt dann eben auch etwas mehr Tragfähigkeit) oder für flächige Angelegenheiten, sofern denn Platz dafür ist.

Ich bin ja eh der Meinung (also alles unter der Prämisse, dass es live ist), dass man alle Effekte entweder richtig reindreht oder sie einfach ausgeschaltet lässt. Macht mMn auch die Organisation einfacher, denn ich muss mir nicht noch einen extra Hall (oder was auch immer) für Rhythmussounds programmieren, den abspeichern und aufrufen.
 
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  • #80
Leider komme ich nicht immer ganz so einfach davon, denn da ich ja als widerwärtiger Fusionkasper auch ein Faible für laute Pseudojazzsounds habe, brauche ich immer auch noch einen komplett cleanen Kanal mit sehr viel Headroom (der im Leadboost-Modus also auch noch komplett clean bleibt). Der ist aber eh auch sehr oft im Einsatz für cleane Funk-Gitarren (spiele ich recht viel).
Also clean spiele ich auch neben dem ganzen Rockkram. In unserem Set sind paar Funk-Dinger. Allerdings habe ich da noch keinen Amp gefunden, der beides zufriedenstellend kann. Muss dann leider einen ganzen Parallelweg verschwenden mit einem anderen Amp, damit ich beides zur Hand habe. Ich muss bei einigen Songs eine Rock-Refrain spielen und die Strophe hat dann Funk-Einlagen. Kennst du einen Amp, der beides gut kann? Oder machst du das deshalb auch mit 2 Amps?
 

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