Wie bekomme ich in RX7 dieses Störgeräusch weg?

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Moin Leude,

ich digitalisiere hier momentan einige Radiohörspiele von Tapes und hab hier einen Spezialfall, den ich mit Spectral Repair nicht wirklich weg bekomme.
Bitte hört kurz mal in die ruhige Stelle rein. Ich kenn dieses digitale Geräusch teils noch von früher, mir fällt der Name aber nicht ein.
Der Sound zieht sich durch die komplette Aufnahme.

Spectral Repair funktioniert nur, wenn ich die Reduction auf Max setzte, das zerstört natürlich alle Dialoge. Kann man vergessen. Das sonstige Rauschen bekomme ich ganz gut in den Griff.
Wie gehe ich in diesem Fall am besten vor? Ich nutze RX 7.

 

Meinst du diese hohe "Melodie"?
Wenn du sie durchgängig hinter Dialog und Sound hast, wirst du sie vermutlich nicht wegbekommen.
 
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jo, das ist nicht einfach.
aber das ding ist recht leise, ehrlich gesagt.
ich hätte mit normalen gate probiert, in der hoffnung dass die dialogen den geräusch genug maskieren.
wenn das klappen würde, dann hätte ich versucht die "gegatete" räumlichkeit mit einem room reverb nachzubilden, falls gate stark wahrnehmbar wäre.
 
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Wird schwer, das denke ich auch. Wie ist denn das LS-Verhältnis zu dem Dialog. Wenn das Störsignal sehr Laut erscheint geht möglicherweise auch Stem-Separation mit Ultimate Vocal Remover (Open Source). Bei UVR gibt es auch mehrere Modells die man frei laden kann. Es ist vielleicht eins dabei welches funktioniert. Die Dialoge rausrechnen und dann wie diagnostix schon schrieb, den Raum künstlich nachbilden.
Wenn es leise ist wird das aber wohl nix.:vermut:
 
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Ich habe RX8 und würde es damit glaube ich nicht mal versuchen, sondern mit zB. Acon Digital ExtractDialogue oder sowas in die Richtung.

Wenn du magst, kannst du mir ja mal einen kurzen Ausschnitt schicken, dann kann ich's damit testen.

Ist der Timecode vom Tape der übergesprochen hat..?
 
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Frage:

Wenn man Stimme mit Stem Separation extrahiert.

Diese dann mit dem Original Phasen invetiert spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Hintergrund übrig.
Wenn man dann den Hintergrund exportiert, dieses dann Phasen invetiert wieder mit Original spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Stimme übrig ohne jegliche Geräusche.

Irre ich mich?
 
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@zoolander, habe mal dein Störgeräusch heruntergeladen und es mit meiner Stimme gemischt.
im ersten Audio ist Stimme und Störgeräusch unbehandelt:


Im zweiten Audio habe ich mal den VoiceAssist pro von Noiseworks eingesetzt und da aber nur Noisecancelling eingesetzt.
Klar man hört kleine Artefakte.


Beides ist das gleiche Audio-Master.

Der VoiceAssist Pro würde natürlich auch andere Hintergrundgeräusche (die gewollten) herausrechnen...

Achso, sorry, hab gerade gelesen das Du explizit nach RX Möglichkeiten gefragt hast. Das tut mir leid sorry nochmal.
 
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Die nervigsten Peak Frequenzen sind 510 Hz und 1160 Hz, die man mit sehr hohem Q Wert per EQ absenken kann. Dazwischen sind die anderen Töne. Das von @SilentWarrior vorgeschlagene Vorgehen finde ich absolut verständlich, denn durch das Drehen der Phase bei einer Kopie dieser Stelle erreicht man eine Auslöschung des Signals. Ist nur die Frage, ob man dieses Detail per Stem Separation vom Rauschen trennen kann.
 
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Frage:

Wenn man Stimme mit Stem Separation extrahiert.

Diese dann mit dem Original Phasen invetiert spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Hintergrund übrig.
Wenn man dann den Hintergrund exportiert, dieses dann Phasen invetiert wieder mit Original spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Stimme übrig ohne jegliche Geräusche.

Irre ich mich?

Bei der Stem-Seperation bekommst du ja auch eine Datei nur mit der Stimme und eine Datei nur mit dem Hintergrund. Warum sollte ich da noch irgendwas phaseninvertieren?
 
  • #10
Bei der Stem-Seperation bekommst du ja auch eine Datei nur mit der Stimme und eine Datei nur mit dem Hintergrund. Warum sollte ich da noch irgendwas phaseninvertieren?
Nochmal lesen 😉
 
  • #11
@ollo123 Hast Du Dir das Sample mal in einen Audioeditor geladen und zum Verständnis der Situation mal normalisiert ? Da hört man ein Sinuswellen Funksignal, welches vom Rauschen getrennt werden soll. Es geht hierbei nicht um das breitbandige Rauschen.
Durch eine Stemseparation wäre die Hoffnung, nur das Funksignal zu erwischen. In solch einem Fall könnte man dieses Signal dann phaseninvertiert in eine weitere Spur packen und diese mir der Originalspur verheiraten, so daß dieses Signal ausgelöscht wird

Wenn man es geschafft hat, nur das Signal herauszuoperieren, könnte man mit Audacity sehr leicht dieses Signal als Rauschsignal anlernen und mit dessen Rauschentfernungsfunktion herausrechnen lassen. Nach meinen eigenen Erfahrungen würde ich sowas über die Funktionalität von RX sogar bevorzugen.
 
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  • #12
Hi Leute, schön, dass hier so viele aktiv sind.
Ich lade einen Schnipsel mit Stimmen hoch, wenn ich wieder zu Hause bin. Bis dahin schon mal Dankeschön.
 
  • #13
Hier ist ein kleiner Auszug des Hörspiels:



Ob ich den Ton jetzt komplett rausbekomme? Davon hängt kein Leben ab. Mir geht es eher um den sportlichen Anreiz, da eine bestmögliche Lösung zu finden. Die Aufnahme an sich ist auch nicht perfekt (70er Jahre Billigtape) und das Rechts-Links-Verhältnis ist auch nicht optimal.
Meinst du diese hohe "Melodie"?
Wenn du sie durchgängig hinter Dialog und Sound hast, wirst du sie vermutlich nicht wegbekommen.
45 Minuten lang durchgehend.
aber das ding ist recht leise, ehrlich gesagt.
Find ich eigentlich nicht. Bis auf ein paar lautere Stellen im Dialog hab ich die Melodie konstant im Ohr.

@Jimsonweed
Gut geworden. Das Hörspiel ist eher zweckmäßig vertont. Also kein Film zum Hören, normale Hintergrundgeräusche eben.

Frage:

Wenn man Stimme mit Stem Separation extrahiert.

Diese dann mit dem Original Phasen invetiert spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Hintergrund übrig.
Wenn man dann den Hintergrund exportiert, dieses dann Phasen invetiert wieder mit Original spielen lässt, dann bleibt doch nur noch Stimme übrig ohne jegliche Geräusche.

Irre ich mich?
Interessant. Da muss ich mich erst mal einlesen (noch nie gemacht) und sehen, wie das dann mit dem Software-Tipp von @Jimsonweed funktioniert.

Ist der Timecode vom Tape der übergesprochen hat..?
Das kann ich dir nicht sagen. Keinen Plan, kenn ich nur teils von anderen alten Aufnahmen.
 
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  • #14
@ollo123 Hast Du Dir das Sample mal in einen Audioeditor geladen und zum Verständnis der Situation mal normalisiert ? Da hört man ein Sinuswellen Funksignal, welches vom Rauschen getrennt werden soll. Es geht hierbei nicht um das breitbandige Rauschen.
Durch eine Stemseparation wäre die Hoffnung, nur das Funksignal zu erwischen. In solch einem Fall könnte man dieses Signal dann phaseninvertiert in eine weitere Spur packen und diese mir der Originalspur verheiraten, so daß dieses Signal ausgelöscht wird

Wenn man es geschafft hat, nur das Signal herauszuoperieren, könnte man mit Audacity sehr leicht dieses Signal als Rauschsignal anlernen und mit dessen Rauschentfernungsfunktion herausrechnen lassen. Nach meinen eigenen Erfahrungen würde ich sowas über die Funktionalität von RX sogar bevorzugen.

Achso, okay, jetzt habe ich das Problem richtig verstanden.
 
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  • #16
Ich kann nicht wirklich helfen, möchte aber rein informell folgendes beitragen:
Ich kenn dieses digitale Geräusch teils noch von früher, mir fällt der Name aber nicht ein.




 
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  • #17
Also ich hab jetzt mal UVR (open Source) genommen. Als Modell MDX-Net Inst HQ 5 geladen und zwei Stems separiert.
Stem 1 ist Instrumental ( also das herausgetrennte Signal). Stem 2 sind die Vocals.

Instrumental(Geräusch):



Vocals:



Ich finde es schon ganz gut herausgenommen und vor allen Dingen, Ultimate Vocal Remover kost nix und die Modells auch nicht.

Nachträglich habe ich das gesäuberte Vocal noch mit Unmask von Three Body Technology ( z.Zt. 59 € beim großen T) behandelt
um etwas mehr rauszuholen.

mit Unmask:



Wenn man den Ultimate Vocal Remover nutzt, ist es gut wenn man eine Nvidia Graka mit Cuda Berechnung hat.
Denn man kann in UVR einstellen ob der PC rechnen soll (länger), oder die GPU (Nvidia) geht einiges flotter. wobei ich im Studiorechner auch nur eine alte Nvidia Quattro M4000 habe, die macht das aber auch schon sehr flott (eben wegen Cuda).
 
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  • #18
Als alter Sack würde ich erst mal ganz oldschool an die Sache herangehen. Heisst anstelle eine schlechte Aufnahme mit allerlei Software Programmen zu ver(schlimm)bessern würde ich als erstes versuchen eine saubere Aufnahme herzustellen.
Du schreibst dass du alte Tapes digitalisierst. Ist das Störgeräusch bereits auf den Bändern vorhanden? Wenn ja auf allen?
Wenn es nicht schon auf den Tapes ist, wann kommt es dazu?

WIE kommt es dazu? Liegt ein HF Signal auf den Tapes? Schwingt irgend etwas am Aufbau? HF kann vom AD Wandler in den hörbaren Bereich heruntergefaltet werden.

ich würde mein Haupt Augenmerk darauf verwenden eine Rohaufnahme ohne das Störgeräusch zu erstellen!
 
  • #19
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  • #20
Schreibt @zoolander in seinem Eingangspost ja eigendlich auch, das es schon durchgehend auf der Aufnahme ist.:)
 
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