Das mit dem Windschutz für ein Mikrofon stimmt völlig. Davon mal ganz abgesehen, ist die Hintergrundgeräuschunterdrückung von iPhones ja schon ziemlich gut.
Man könnte in der ersten Nachbearbeitung ja auch mal erst mit einem auf die jeweiligen Verhältnisse gut eingestellten Expander anfangen und wenigstens in den Pausen etwas Ruhe reinbringen und den evtl. so einstellen, daß er auch im Sprachteil vielleicht ein halbes, ein bis anderthalb dB reduziert. Und dann würde ich erst die entsprechenden Spezialtools für de-reverb, de noise, dynamischen EQ und das alles schön zart anwenden. Je nach dem, welche DAW Du verwendest, gibt's ja auch schon eingebaute Plugins. Für's Entrauschen schwört ein mir bekannter, sehr erfahrener Tonmeister auf den Entrauscher von Audacity.
Und ganz am Ende könnte man versuchen, gebaute Räumlichkeit wieder drunterzulegen, um alles etwas besser anzugleichen. Für sehr, sehr seltene Raumzugabe verwende ich beispielsweise "seventh heaven", allerdings in der damals nicht ganz günstigen pro-Variante.