Morning DAW free

  • Ersteller Ersteller Draf Gracula
  • Erstellt am Erstellt am
  • #81
Natürlich kann man sich hinsetzen und eine DAW neu bauen, abgekupfert haben alle von allen sowieso schon lange. Von daher ist weder das UI noch die Funktionalität von Morning DAW überraschend. Nur leider, für mich, auch eher langweilig, weil viele Ideen von dort genommen wurden, wo sie schon verwirklicht wurden. Alter Wein in neuen Schläuchen. Morning DAW ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt eine wirklich neue und weiterführende Idee braucht, um sich von KI was basteln zu lassen, in Details mag ich mich täuschen.

 
  • Danke
Reaktionen: BodoH

  • #82
Ich denke die Web Basierten DAW´s haben da einen gewissen Vorteil, weil einfacher umzusetzen und schneller updatebar. Ob man wirklich alles an Funktionen aber da reinbekommt, weiß ich nicht wirklich.
 
  • #83
Morning DAW ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt eine wirklich neue und weiterführende Idee braucht, um sich von KI was basteln zu lassen, in Details mag ich mich täuschen.
Und genau das hast du richtig erkannt, denn in der Audiotechnik gibt es seit Jahrzehnten gewisse Erkenntnisse, Regeln, Bedingungen usw., so dass eine KI diese nicht erfinden muss, sondern nur genau darauf aufbaut. Ein Reverb ist ein Reverb, ein Limiter ein Limiter usw. und wie die funktionieren, ist längst bekannt. Man kann zwar so tun, als sei irgendein Plugin u.ä. nun was vollkommen Neues, aber nein, das ist nicht der Fall, höchstens wie man was kombiniert und genauso ist es mit DAWs. Und genau deswegen ist das auch so gut kontrollierbar, wenn man weiß wie das Plugin, die DAW usw. funktionieren sollten und müssen. Im Prinzip gilt auch hier "die kochen alle nur mit Wasser", oder "man muss das Rad nicht neu erfinden" ;)
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: RK79 und Grummelrocker
  • #84
Und genau das hast du richtig erkannt, denn in der Audiotechnik gibt es seit Jahrzehnten gewisse Erkenntnisse, Regeln, Bedingungen usw., so dass eine KI diese nicht erfinden muss, sondern nur genau darauf aufbaut. Ein Reverb ist ein Reverb, ein Limiter ein Limiter usw. und wie die funktionieren, ist längst bekannt. Man kann zwar so tun, als sei irgendein Plugin u.ä. nun was vollkommen Neues, aber nein, das ist nicht der Fall, höchstens wie man was kombiniert und genauso ist es mit DAWs. Und genau deswegen ist das auch so gut kontrollierbar, wenn man weiß wie das Plugin, die DAW usw. funktionieren sollten und müssen. Im Prinzip gilt auch hier "die kochen alle nur mit Wasser", oder "man muss das Rad nicht neu erfinden" ;)
Es sind die Ideen, die zählen. Dazu muss man nicht bei Null anfangen und auch nicht irgendeinen Mix panschen. Mit diesen DAWs wie MonrningDAW bekommt man kaum die User, die schon seit Ewigkeiten mit den bekannten DAWs unterwegs sind. Einen einmal eingeübten workflow ändert man nur, wenn es einen echten dafür Grund gibt. Den sehe ich bei dieser DAW nicht, kein Feature, was ich bräuchte. Aber wer bin ich schon.
 
  • Danke
Reaktionen: Nicoletti und BodoH
  • #85
Es sind die Ideen, die zählen. Dazu muss man nicht bei Null anfangen und auch nicht irgendeinen Mix panschen. Mit diesen DAWs wie MonrningDAW bekommt man kaum die User, die schon seit Ewigkeiten mit den bekannten DAWs unterwegs sind. Einen einmal eingeübten workflow ändert man nur, wenn es einen echten dafür Grund gibt. Den sehe ich bei dieser DAW nicht, kein Feature, was ich bräuchte. Aber wer bin ich schon.
Genau, ich wollte zwar auch schonmal mit mehreren DAWs arbeiten, aber ist mir alles viel zu umständlich. FLStudio, oder Reason in meine DAW einbinden, geht ja noch, aber auf ein direktes springen von DAW A nach B hab ich keine Lust. Natürlich bleiben die Meisten wohl bei ihren altbewährten DAWs. Auf so eine "KI DAW" würde ich nie setzen, höchstens mal aus Spaß/Neugier ausprobieren. Ich glaube auch nicht, dass diese DAWs halbwegs fehlerfrei sind, denn schon bei kleinen Plugins macht die KI so viele Fehler, dass man reichlich zutun hat, diese zu beheben. Nee, das ist mir auch alles noch nichts.
 
  • #86
Auf so eine "KI DAW" würde ich nie setzen,
Dem kann ich nicht so einfach zustimmen. Für Menschen, die auf Produktion aus sind und das mindestens als sehr ernstes Hobby betreiben und natürlich auch für Profis, sind solche DAWs kaum der Rede wert, ok. Aber wenn das Produkt als solches gut ist, warum nicht? Dass das eine KI gecoded hat, spielt für mich absolut keine Rolle, viel wichtiger ist, ob die Personen dahinter zuverlässig sind und sich auch weiterhin um Updates bemühen und nicht auf halbem Weg den Bock verlieren, soll es ja geben. Gut, auch Programmierer haben schon oft genug was in die Tonne gehauen, aber mit KI kann eben jeder irgendwas fabrizieren. Sich dann vom Acker machen, da sehe ich eher die Gefahr.
 
  • #87
Dem kann ich nicht so einfach zustimmen. Für Menschen, die auf Produktion aus sind und das mindestens als sehr ernstes Hobby betreiben und natürlich auch für Profis, sind solche DAWs kaum der Rede wert, ok. Aber wenn das Produkt als solches gut ist, warum nicht? Dass das eine KI gecoded hat, spielt für mich absolut keine Rolle, viel wichtiger ist, ob die Personen dahinter zuverlässig sind und sich auch weiterhin um Updates bemühen und nicht auf halbem Weg den Bock verlieren, soll es ja geben. Gut, auch Programmierer haben schon oft genug was in die Tonne gehauen, aber mit KI kann eben jeder irgendwas fabrizieren. Sich dann vom Acker machen, da sehe ich eher die Gefahr.
Ja, aber wenn man selber KI zum programmieren nutzt, weiß man ja, dass das alles ganz viel Kontrolle braucht, merke ich ja bereits an eigentlich simplen Midi-Plugins. An so einer DAW müssten entweder mehrere Leute gleichzeitig arbeiten, oder es würde vermutlich viele Wochen/Monate dauern, um diese halbwegs fehlerfrei fertigzustellen. Nee, da vertraue ich der KI ja nun aus eigenen Erfahrungen noch nicht. Die meldet dir "Pass" und eine andere KI wieder 50 neue Fehler. Kommt natürlich auch drauf an, wer die KI nutzt, wie viel Erfahung er mit DAWs wirklich hat usw.
 
  • #88
Ja, aber wenn man selber KI zum programmieren nutzt, weiß man ja, dass das alles ganz viel Kontrolle braucht, merke ich ja bereits an eigentlich simplen Midi-Plugins. An so einer DAW müssten entweder mehrere Leute gleichzeitig arbeiten, oder es würde vermutlich viele Wochen/Monate dauern, um diese halbwegs fehlerfrei fertigzustellen. Nee, da vertraue ich der KI ja nun aus eigenen Erfahrungen noch nicht. Die meldet dir "Pass" und eine andere KI wieder 50 neue Fehler. Kommt natürlich auch drauf an, wer die KI nutzt, wie viel Erfahung er mit DAWs wirklich hat usw.
Definiere Fehler. Kein Bild ist jemals fertig geworden und keine Software ist frei von Fehlern. Funktionieren tun beide, mit dem Unterschied, dass Bilder keine Updates bekommen.
 
  • #89
Das heisst es dauert nicht mehr lange und jemand reverse engineered wieder ein uadacity ohne Musehub Anbindung?
:)
 
  • #91
Ach gibts schon, danke, gar nicht mitbekommen
 
  • #93
Was bin ich doch froh, dass ich keine DAW mehr suche. Auf der anderen Seite finde ich es gut, wenn sich das Angebot vergrößert.
 
  • #94
Heißt es eigentlich Auda-sittie oder Audäsiti?
 
  • #95
Definiere Fehler. Kein Bild ist jemals fertig geworden und keine Software ist frei von Fehlern. Funktionieren tun beide, mit dem Unterschied, dass Bilder keine Updates bekommen.
Das ist wohl wahr. Ich mache grad meinen "Drumator", einen Drumsequenzer und an was man da alles selber denken und kontrollieren muss ist schon ne Menge. Daher stell ich mir das bei ner ganzen DAW noch viel extremer vor und da könnte ich sicherlich schnell den Überblick verlieren. Aber keine Ahnung was das so für Leute sind, die sich an sowas ran wagen.
 
  • #98
Ja, aber wenn man selber KI zum programmieren nutzt, weiß man ja, dass das alles ganz viel Kontrolle braucht, merke ich ja bereits an eigentlich simplen Midi-Plugins. An so einer DAW müssten entweder mehrere Leute gleichzeitig arbeiten, oder es würde vermutlich viele Wochen/Monate dauern, um diese halbwegs fehlerfrei fertigzustellen. Nee, da vertraue ich der KI ja nun aus eigenen Erfahrungen noch nicht. Die meldet dir "Pass" und eine andere KI wieder 50 neue Fehler. Kommt natürlich auch drauf an, wer die KI nutzt, wie viel Erfahung er mit DAWs wirklich hat usw.
Für mich macht das den Eindruck, dass man nichts mehr braucht außer Stock Plugins einer DAW. Denn wie du schon sagst ist Reverb immer Reverb. Das bedeutet alle Reverbs sind gleich. Wozu also ein anderes Reverb benutzen? Die Stock Plugins reichen nach Deiner Aussage völlig aus. Also meinst du die Reverbs unterscheiden sich nur in dem was zu siehst - den Parametern die in einen zahlreicher Reverb-Algorithmen einfließen können?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #99
Für mich macht das den Eindruck, dass man nichts mehr braucht außer Stock Plugins einer DAW. Denn wie du schon sagst ist Reverb immer Reverb. Das bedeutet alle Reverbs sind gleich. Wozu also ein anderes Reverb benutzen? Die Stock Plugins reichen nach Deiner Aussage völlig aus. Also meinst du die Reverbs unterscheiden sich nur in dem was zu siehst - den Parametern die in einen zahlreicher Reverb-Algorithmen einfließen können?
Nein, es gibt verschiedene Methoden einen algorithmischen Reverb zu entwickeln. Das geht z.B. durch die Dattorro- / Griesinger-Schleife (z.B. Lexicon, Valhalla), Schroeder-Topologie (Freeverb, discoDSP Schroeder), eine FDN Matrix (z.B. Fabfilter Pro-R) usw., aber das sind alles bekannte Technologien, die muss eine KI nicht erst erfinden, auch wenn die mathematische Programmierung jeweils anders erfolgt. Um einen Reverb zu programmieren, würde man also je nachdem auf genau diese bewährten Methoden setzen.
Z.B. mein "Ugly Reverb" basiert hauptsächlich auf einer stark modifizierten Schroeder-Topologie, also parallelen Feedback-Comb-Filtern mit nachgeschalteten seriellen Diffusionsstufen.
 
  • #100
Nein, es gibt verschiedene Methoden einen algorithmischen Reverb zu entwickeln. Das geht z.B. durch die Dattorro- / Griesinger-Schleife (z.B. Lexicon, Valhalla), Schroeder-Topologie (Freeverb, discoDSP Schroeder), eine FDN Matrix (z.B. Fabfilter Pro-R) usw., aber das sind alles bekannte Technologien, die muss eine KI nicht erst erfinden, auch wenn die mathematische Programmierung jeweils anders erfolgt. Um einen Reverb zu programmieren, würde man also je nachdem auf genau diese bewährten Methoden setzen.
Z.B. mein "Ugly Reverb" basiert hauptsächlich auf einer stark modifizierten Schroeder-Topologie, also parallelen Feedback-Comb-Filtern mit nachgeschalteten seriellen Diffusionsstufen.
Dann ist ja die Mystic um den Vallhalla Reverb totaler Nonsense und die Leute die den toll finden haben keine Ahnung? Oder meinst Du der Vallhalla Reverb nutzt einfach mehr Drehregler auf der Oberfläche für einen Algorithmus der ehe alles verarbeitet hätte wenn man ihn gelassen hätte? Gibt es denn einen Hinweis bei Vallhalla oder irgendwelchen anderen Reverbs welcher DSP Algorithmus verwendet wurde oder woher bist du dir da absolut unfehlbar sicher?
 
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Neue Antworten


Oft gelesene Themen

Zurück
Oben