Mixing von Vocals - Eure häufige Vocalkette

  • Ersteller Ersteller Tenshinhan
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  • #41
dass die cla's, maseratis & co. so "gut" sind, liegt zu 95% daran, dass sie das glück hatten mit genialen künstlern zusammenarbeiten, als die künstler noch "klein" waren und dann den durchbruch schafften, was aber ebenfalls zu 95% an den künstlern lag, weil die wussten, was sie wollten, das macht auch deren genialität ein stück weit aus. trifft glaub ich genau so auf die meisten der big boys zu. wenn du da mal drin bist wirst du aus verschiedenen gründen sehr schnell dann wirklich "gut", das würde ich fast garantieren.... whatever... aber man sollte sich als knöpfchendreher vielleicht öfters mal nicht zuviel an einfluss bzgl. den möglichen grossen erfolgen einbilden. sorry für ot.
Ja, da bin ich auch Deiner Meinung (Fab Dupont findet sich bspw. etwas zu wichtig...)

Es sind nicht nur die Bands, oft auch die Produzenten, die das Endresultat vor Augen haben, natürlich mit den Künstlern zusammen.
Der Engineer ist da, das bestmöglichste Klangerlebnis zu schaffen, eben für die Künstler.

Alerdings verschwimmt bei ein paar die Aufgaben auch ein bißchen, Producer, Executive Producer und Engineer.
Siehe bspw. Alan Parsons, oder auch im besonderen James Guthrie.

Ich halte The Wall, und Roger Waters Amused To Death eine Wohltat für die Ohren, und eine herrausragende Leistung von James Guthrie, der ja auch später Produzent wurde.
Ich kann mir die Songs klanglich gar nichts anders vorstellen (wobei Alan Parsons und folgende natürlich auch den Grundstein legten für DEN Pink Floyd Klang)
Hier hat er mit der Band und Bob Ezrin bei The Wall wunderbares geleistet, bin ich heute noch hin und weg.
 
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  • #42
Wir arbeiten, sofern man produktiv oder generativ tätig wäre, innerhalb industrieller Erwartungswerten.

Sobald man diese Ebene verlässt, kann man den Kunstbereich für sich selber einstempeln und herumkramen wie man will.
Man entzieht dann damit einer Vergleichbarkeit, gibt sich selbst einen Nimbus und kann alles entschuldigen.

Wenn man jedoch dann wieder versucht, sich in die industriellen Vergleichsbereiche, weil dort die Märkte sind, einzumischen, wird man wieder mit deren Gesetzmäßigkeiten konfrontiert.

Und nachdem sich, in Wirklichkeit, kaum was an den Bedingungen in der Wildbahn geändert hat, landet man bei den bewährten Methoden.
Die kann man schlichtweg methodisch lernen.

Die, grenzenlos zur Verfügung stehende, digitale Technologie, macht halt einem die Entscheidung schwerer.
Aber der prinzipielle Move ist immer der selbe und fällt zurück in die unverzauberte Physik

Der aktuelle Honk ist, wer nur Eine Bewegung oder gar Anstrengung mehr macht, als der Andere, ist Dumm :-)

Do it your self ist BähBäh
Let something somewhat do ist prime

Ich sag' mal:
Sozial verdelte Faulheit - persönliches Unvermögen - wird versucht als gewichtig zu schallen.

Das ist der Aufruf der Prothesenverkäufer :-)
 
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  • #44
Unter uns, das ist die beste Methode. Denn damit bekommt man eine Automation hin welche Plugins, welche auch immer, nie erreichen werden.




Gehen tun beide. M-Leveler ist einfacher zu bedienen und dessen Regelverhalten ist nie hörbar. Das ist so rum gesehen die bessere Variante. Danach dann weiter mit was auch immer für einem Vocal Chain.
Ist es damit nicht so, dass ich viel zu viel "bewege"? In logic pro gibt es den Touch-modus. Da kann ich ja automation durch bewegen des faders schreiben und anpassen. Aber man werde ich damit nicht massive Schwankungen in den vocals haben?
 
  • #45
Wenn man nur mit digitalen Systemen zu tun hatte und hat, dann muss man das erst mal lernen. Und braucht dazu auch einen physikalischen Fader. Keine Bildschirm-Fader.

Ich hatte mit Pro Audio angefangen, da gab es ausschließlich analoge Geräte. Und natürlich Mischer. Mit echten Federn. Ohne Automation.

Kann man das, wird der Mischer zum Instrument, auf dem man das musikalische Geschehen unterstützen kann, es auf den Punkt bringen kann, indem man die Dynamik im Griff hält und im richtigen Moment den entscheidenden Push mitgibt.

Ja, geht auch mit Automation. Also Maus. Dauert aber ungleich länger. Ich habe nur einen physikalischen Fader. Aber das reicht schon. Und damit kann man nicht nur Vocals schieben, damit kann man alles Mögliche machen. Einschließlich FX-Kanäle, noch was Automation mitgeben.
Wenn mir danach ist, dann mache ich nach den Basic Levels nur Automation drauf. Vocals und Soloinstrumente. Nur das allein macht dann schon einen großen Unterschied. Ohne ein einziges Plugin verwendet zu haben.

Geht zu Not auf mit der Maus. Also einfach mal ausprobieren. Erst dadurch bekommt man da ein Gefühl dafür…… (;
 
  • #46
Wenn man nur mit digitalen Systemen zu tun hatte und hat, dann muss man das erst mal lernen. Und braucht dazu auch einen physikalischen Fader. Keine Bildschirm-Fader.

Ich hatte mit Pro Audio angefangen, da gab es ausschließlich analoge Geräte. Und natürlich Mischer. Mit echten Federn. Ohne Automation.

Kann man das, wird der Mischer zum Instrument, auf dem man das musikalische Geschehen unterstützen kann, es auf den Punkt bringen kann, indem man die Dynamik im Griff hält und im richtigen Moment den entscheidenden Push mitgibt.

Ja, geht auch mit Automation. Also Maus. Dauert aber ungleich länger. Ich habe nur einen physikalischen Fader. Aber das reicht schon. Und damit kann man nicht nur Vocals schieben, damit kann man alles Mögliche machen. Einschließlich FX-Kanäle, noch was Automation mitgeben.
Wenn mir danach ist, dann mache ich nach den Basic Levels nur Automation drauf. Vocals und Soloinstrumente. Nur das allein macht dann schon einen großen Unterschied. Ohne ein einziges Plugin verwendet zu haben.

Geht zu Not auf mit der Maus. Also einfach mal ausprobieren. Erst dadurch bekommt man da ein Gefühl dafür…… (;
Ich habe mal das mit dem 1176 und limiter getestet und meine Vocals werden richtig schön nach vorne gepresst. Leise Bereiche sind auch ordentlich hörbar. Ich habe die Vocals vorher gar nicht gelevelt und auch nicht clip gain usw. Vorgenommen. Ist das Pflicht bei allen Vocal-Aufnahmen?
 
  • #47
Ich habe mal das mit dem 1176 und limiter getestet und meine Vocals werden richtig schön nach vorne gepresst. Leise Bereiche sind auch ordentlich hörbar. Ich habe die Vocals vorher gar nicht gelevelt und auch nicht clip gain usw. Vorgenommen. Ist das Pflicht bei allen Vocal-Aufnahmen?

Nein, denn im Idealfall levelt ja der Kompressor die Dynamik – so ist es zumindest gedacht. Das Akzentuieren von einzelnen Phrasen geschieht i.d.R. NACH der Kompression, sonst arbeitet man u.U. gegen den Kompressor, z.B. mit dem Fader oder per gezeichneter Automationskurve oder durch Kopierern einzelner Regionen, z.B. Refrain auf extra Spuren, weil der Refrain z.B insgesamt größer mit mehr/anderem FX etc. gewünscht ist. Da gibt es viele Herngehensweisen.
 
  • #48
Ich habe mal das mit dem 1176 und limiter getestet und meine Vocals werden richtig schön nach vorne gepresst. Leise Bereiche sind auch ordentlich hörbar. Ich habe die Vocals vorher gar nicht gelevelt und auch nicht clip gain usw. Vorgenommen. Ist das Pflicht bei allen Vocal-Aufnahmen?

Ich empfehle Dir ein wirklich gutes Compressor Tutorial was die Ohren und Augen öffnet.
Der von mir etwas gescholtene Fab Dupont hat auf Puremix ein solches Tutroial wie man mit Kompressoren umgeht, im speziellen auch 1176 und LA-2A.
Viele vergessen, ohne Clip Gain Leveling vorher zu machen, das die Kompressoren bei schnellen Pegelsprüngen klanglich überfordert sind.
Man hört das , das auf einmal bei lauten Spitzen die Dynamik viel zu stark eingegrenzt wird, deswegen leveln Engineers sich gerne bis zur Bewusslosikkeit, sofern der Gesang eben sehr dynamisch war.

Meine Hörerfahrung bzgl. dessen war wie der berühmte "bis der Groschen fiel", nun höre ich dieses Komprimierartefakt sehr schnell.
 
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  • #49
nun höre ich dieses Komprimierartefakt sehr schnell.
Ob man das richtig hört, hat auch mit der Abhöre zu tun. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich damals die Yamaha HS80 hatte und auf die K&H O300 umgestiegen bin: auf den Yamahas konnte ich Kompression kaum hören, egal was ich da gehebelt habe, es klang immer ok. Auf den Hummels dann wirkte plötzlich alles überkomprimiert (natürlich nur wo's das auch ist) und jeder Move am Kompressor ist hörbar.

Und heute, wo sich meine Tätigkeit zu einem Grossteil ins Mastering verschoben hat, wundere ich mich regelmässig über *falsch* komprimierte und EQte Vocals, wo im Mixing einfach die Sensibilität fehlte und ich genau merke, dass man die Arbeit Plugins wie Soothe & co überlassen hat (sind ja nützlich wenn gehändelt with cäre). Zu hell, grany, keine Resonanzen und Ecken mehr, einfach blutleer und trotzdem irgendwie aggressiver sound. Das Gehör ist evolutionär einfach nicht dafür gemacht. Das begegnet mir immer wieder, ist für mich so ein bisschen das Equivalent zu den ganzen Rode* nt1a Aufnahmen vor 20 Jahren. Hin beschissene Transparenz aber keine gute Auflösung mehr, sobald man mal die Höhen runterschraubt. Im Mixkontext kann's wieder funktionieren, gerade bei kommerz-Pop ABER...dann muss halt der ganze Mix drum rum bombe sein.
 
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  • #50
Ob man das richtig hört, hat auch mit der Abhöre zu tun. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich damals die Yamaha HS80 hatte und auf die K&H O300 umgestiegen bin: auf den Yamahas konnte ich Kompression kaum hören, egal was ich da gehebelt habe, es klang immer ok. Auf den Hummels dann wirkte plötzlich alles überkomprimiert (natürlich nur wo's das auch ist) und jeder Move am Kompressor ist hörbar.

Und heute, wo sich meine Tätigkeit zu einem Grossteil ins Mastering verschoben hat, wundere ich mich regelmässig über *falsch* komprimierte und EQte Vocals, wo im Mixing einfach die Sensibilität fehlte und ich genau merke, dass man die Arbeit Plugins wie Soothe & co überlassen hat (sind ja nützlich wenn gehändelt with cäre). Zu hell, grany, keine Resonanzen und Ecken mehr, einfach blutleer und trotzdem irgendwie aggressiver sound. Das Gehör ist evolutionär einfach nicht dafür gemacht. Das begegnet mir immer wieder, ist für mich so ein bisschen das Equivalent zu den ganzen Rode nt1a Aufnahmen vor 20 Jahren. Hin beschissene Transparenz aber keine gute Auflösung mehr, sobald man mal die Höhen runterschraubt. Im Mixkontext kann's wieder funktionieren, gerade bei kommerz-Pop ABER...dann muss halt der ganze Mix drum rum bombe sein.

Das kommt noch dazu, volle Zustimmung.

Ich höre seit Jahren auf K+H O110, die klingen für mich ehrlicher als die Neumann 120a Nachfolger, da hört man das zwar auch, den Komprimiereffekt, aber einiges vieles klingt einfach zu gut.

Mir sind Komprimiereffekte zu Beginn zwar aufgefallen, aber fand das gut.
Allerdings wenn man viele Spuren hat ist das ein "Gematsche", manchmal braucht der Song das, aber oft nicht.

Das Gehör ist dafür nicht gemacht.
So geht es zumindestens mir.

Ich kann viele moderne Alben einfach nicht mehr als 2 Songs hören, das strengt mich innerlich an.

Während ich zuletzt, The Wall komplett durchgehört habe.
 
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  • #51
Bevor ich mir wieder eine Demoleiche zu lege, taugt der autom. Fader von The Spirit etwas, oder sind spezielle Rider alà Vocal Rider doch noch besser?

Cool, da sind wir wieder beim Thema Rider, hatten wir doch vor langer Zeit schon einmal, wenn ich mich nicht irre.

Ich habe dir paar Files gemacht, einmal roh, einmal mit Rider und dann noch einmal mit allen Spirit Effekten.

Hier der rohe Gesang (im Hinterkopf St. Vincent Smoking Sections, du erinnerst dich bestimmt noch an diesen Song von St.Vincent)



Hier mit dem Rider ohne weitere FX:



und hier mit dem kompletten Channelstrip von The Spirit (Compression und Focus sehr dezent eigestelltz, wobei Focus auf 0 da mir persönlich zu hell):

 
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  • #52
Um meinen Senf nochmals loszuwerden:
wie immer, um so besser die Performance der Vocalaufnahme um so weniger Tools im Einsatz. Und ich bleibe dabei, die händische Nachbearbeitung mit dem Trimtool funktioniert für meine Anwendungen noch immer am besten, ist etwas mehr Aufwand aber der/die Comp's können viel stressfreier arbeiten. Mit solchen Plug's wie z.B. Vocalrider oder ähnlichem, war ich nie zufrieden, funktionierte für mich nicht. Und bei den Comp's landete ich in 90% der Fälle wieder beim 1176-er und LA2A.
 
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  • #53
Um meinen Senf nochmals loszuwerden:
wie immer, um so besser die Performance der Vocalaufnahme um so weniger Tools im Einsatz. Und ich bleibe dabei, die händische Nachbearbeitung mit dem Trimtool funktioniert für meine Anwendungen noch immer am besten, ist etwas mehr Aufwand aber der/die Comp's können viel stressfreier arbeiten. Mit solchen Plug's wie z.B. Vocalrider oder ähnlichem, war ich nie zufrieden, funktionierte für mich nicht. Und bei den Comp's landete ich in 90% der Fälle wieder beim 1176-er und LA2A.
Du meinst Clipanpassung, trimtool ist doch kürzen von Events?
Wenn ja, ich arbeite genau so, wobei ich wieder Vocal Rider ausgepackt habe, nach dem ich die Phrasen vom Gain her angepasst habe.
Da zappelt der Rider deutlich weniger, sehr smooth, und dann letztlich wie bei Dir 1176 und LA-2a, manchmal verwende ich gerne den dba-160 wenn es dynamisch aber "Körper" haben soll
 
  • #54
Cool, da sind wir wieder beim Thema Rider, hatten wir doch vor langer Zeit schon einmal, wenn ich mich nicht irre.

Ich habe dir paar Files gemacht, einmal roh, einmal mit Rider und dann noch einmal mit allen Spirit Effekten.

Hier der rohe Gesang (im Hinterkopf St. Vincent Smoking Sections, du erinnerst dich bestimmt noch an diesen Song von St.Vincent)

Anhang anzeigen 170623

Hier mit dem Rider ohne weitere FX:

Anhang anzeigen 170624

und hier mit dem kompletten Channelstrip von The Spirit (Compression und Focus sehr dezent eigestelltz, wobei Focus auf 0 da mir persönlich zu hell):

Anhang anzeigen 170625

Danke für die Files.
Ja, die Diskussion kommt immer mal hervor, vielleicht gibt es ja den KI-Overburner-Rider ;-)

Ich höre da in Ruhe rein, melde mich.
 
  • #55
Ich höre da in Ruhe rein, melde mich.
Hier noch mein Eigenbau Rider mit Plugins die du bestimmt hast:

Pro C und MV2 (sonst nichts, kein Eq usw.)

Beim Pro C habe ich den Sidechain Filter auf die Frequenz eingestellt die konstant vorhanden ist (siehe Bild).
Attack auf 30ms, Release ganz kurz, Hard Knee und wichtig: Hold auf Maximum und Autogain ON.
Danach bisschen MV2.

Hier eine Kette die ich gerne verwende da mir 1176 + La2a bisschen zu banal ist:




Bildschirmfoto 2026-09-18 um 12.46.10.webp
 
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  • #57
Roher Gesang? Das ist ein kompletter Mix.
Roher Gesang im Mix natürlich, sonst kannst Du doch nichts fest machen.
Du brauchst ja Bezugspunkte um sagen zu können ob an dieser Stelle die Vocals untergehen usw.
Aber ich kann auch rohen Gesang posten ohne Instrumental, wenn erwünscht.
 
  • #58
Ich kann viele moderne Alben einfach nicht mehr als 2 Songs hören, das strengt mich innerlich an.

Während ich zuletzt, The Wall komplett durchgehört habe.

Ich weiß, was Du meinst. Interessanterweise gab es bei The Wall noch kein Clipgaining. Das ist ein Ding vieler modernen Alben. Der Master des Clipgaings ist für mich Serban Ghenea, das ist die Grundlage für seinen Pop Vocalsound.

Clipgaining ist eine sehr praktische Technik, keine Frage. Am Ende ist immer entscheidend, was man wie erreichen will. Wenn man aber ohne zufrieden ist, ist das kein Muss mMn.
 
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  • #59
Ich weiß, was Du meinst. Interessanterweise gab es bei The Wall noch kein Clipgaining. Das ist ein Ding der modernen Alben. Der Master des Clipgaings ist für mich Serban Ghenea, das ist die Grundlage für seinen Vocalsound.

Clipgaining ist eine sehr praktische Technik. Am Ende ist immer entscheidend, was man wie erreichen will.
Da wurde mal seine Vocal Kette erklärt, falls es jemanden interessiert:

View: https://www.youtube.com/watch?v=xjk_Mw11Iug
 
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  • #60
...

Clipgaining ist eine sehr praktische Technik, keine Frage. Am Ende ist immer entscheidend, was man wie erreichen will. Wenn man aber ohne zufrieden ist, ist das kein Muss mMn.

Ja klar, das ist EINE der Möglichkeiten wenn man mit dem Vocalmix Schwierigkeiten hat, ein Muss ist das nicht.
Ich habe meine Projekte vor Jahren ohne Clipgain gemanaged, da ging halt einiges mit Lautstärkeautomation, aber nicht immer.
Klingt immer noch top für mich.

Richtig, kein Muss, nur eine der vielen Optionen.
 
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