Kopfhörerverstärker - Entschiedenheit vs. Beliebigkeit

  • Ersteller Ersteller adt-paulchen
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  • #21
Der ist doch auch sogar teurer oder? (Liest sich gerade so, als wäre das die selbe Leistung für much less)
Der Elysia ist für die Ausstattung nach meinem Empfinden gar nicht mal so teuer. Mit aufgerundet €1100,- ist er seinen Preis wert.
Der G118 von LakePeople kostet rund €1300,- . Der Violectric HOA V324 schlägt mit ca. €2500/2600,- zu Buche. Alles aufgerundete Bruttopreise.
 
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  • #23
Und aktive Boxen könnte man auch noch anschließen. Auch dafür hat der XPPECTOR extra Ausgänge und die Schaltmöglichkeit auf der Bedienseite. Wer die Kopfhörerkabel nicht vorn haben möchte, kann sie auch auf der Rückseite anschließen.
 
  • #24
Alles klar! Hatte den mit dem 108 verwechselt...
Wenn man die symmetrischen Ausgänge nicht braucht und der Klang gut ist, ist der G108 wegen der Kopfhörerausgänge bestimmt ein sehr interessantes Gerät.
 
  • #25
Und beim Aufdrehen kann man sich auch immer vor Augen halten, daß das Gainpoti ja meistens keine steigende Verstärkung anzeigt sondern eine Dämpfung, die mit zunehmender Rechtsdrehung abnimmt. Und gute KH-Verstärker werden mit abnehmender Dämpfung/höherer Lautstärke immer rauschärmer. D.h., es macht dem KH-Amp nix aus, bei entsprechend leistungshungrigen KHn so hoch zu verstärken bzw. so gering zu dämpfen. Oder ist das nur blanke Theorie? Morgen bin ich wieder im Studio, da werde ich das mal testen.
Doch wenn ich an die Verstärkungsskala des KH-Verstärkers I26 aus der INTEGRATOR-Serie von adt denke, auf der tatsächlich dB-Werte festgelegt sind, wird mein Gedanke schon richtig sein.
Das ist ja auch eine besondere Form des Commitments: diese Dinge auf einer Skala festzulegen, denn wenn's draufsteht, muss es auch stimmen/ist es messtechnisch nachweisbar. Das kenne ich so nur von Herrn Funk und von Herrn Jüngling. 🥰
 
  • #26
So. Für diejenigen, die es interessiert: nie im Leben hätte ich damit gerechnet, daß eine symmetrische Kopfhörerverbindung, in diesem Fall an meinen DCA NoireX und E3, einen so krassen Unterschied zur normalen Klinkenverbindung ausmachen könnte. Jetzt bekomme ich auch langsam einen Eindruck davon, was diese ominöse "schwarze Hintergrundfolie" sein soll, vor der sich dann Musik in all ihrer Plastizität, in ihren Farben und Charakteristiken darstellt.
Das selbe Kabel, anderer Stecker am Verstärker, anderer Klangeindruck. Definitiv besser. Das höre sogar ich. Ob in einem Blindtest... weiß ich nicht. Jedenfalls könnte ich in so einem System sehr gut arbeiten. Vielleicht lade ich doch auch mal ausgesuchte Verlage und Kolleg:innen ein, in meinem Studio zu arbeiten und mache die Technik. Analoge Postproduktion. Diese "andere" Seite der Scheibe scheint auch Spaß zu machen.

Konkret: der NoireX spielt jetzt noch freier auf, selbst Sprache, also meine eigenen Aufnahmen, die ich gut kenne, klingt jetzt noch differenzierter oder differenzierbarer. Und bei aller gewonnenen Präzision auch musikalischer.
Der E3 hat die räumliche Distanz, die ich bisher damit empfunden habe um eine entscheidende Winzigkeit überwunden und läßt den aufgenommene/hergestellte Räumlichkeit noch souveräner als eigenständige oder im Idealfall eingebundene Klangfacette auftreten, weniger als Distanz. Und auch hier hat die Musikalität, die Sogfähigkeit der Musik nochmal ne Schippe zugelegt.
Dabei habe ich keine Ahnung, ob und wie man diese Unterschiede der Steckverbindung und natürlich auch des Antriebs messtechnisch darstellen kann. Ich kann es nur beschreiben und feststellen, daß es hörbare und fühlbare Unterschiede gibt. Vielleicht kann man den Glasschliff/Linsenschliff bei Lupen und Ferngläsern als Pendant heranziehen.
Ich staune. Oida!
 
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  • #27
bei welchem amp fällt dir der unterschied mit symmetrischer ansteuerung auf?

soweit ich weiß hat symmetrische anbindung ansich keine klanglichen vorteile bei kopfhörer, kann aber helfen dass das system insg. effizienter ist - also weniger power insg benötigt wird und somit lauter spielt bei gleicher reglerstellung.
wenn du das nicht ausgleichst klingt lauter natürlich immer besser.

wenn du den pegel genau absenkst liegen
die klangunterschiede wohl eher dran dass der kh-amp davor schon recht gefordert war und danach mehr in seinem sweetspot läuft.
 
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  • #28
Die einzigen Amps mit symmetrischer Schaltung, die ich aus eigener Anschauung kenne, sind der G 118 und der V 324 aus der Schmiede von Fried Reim. Einen Vergleich zu anderen Herstellern kann ich leider oder zum Glück für meine Portokasse nicht herstellen.
Die Pegelunterschiede sind mir erst im Nachhinein aufgefallen, weil ich bei Einschalten das Volume von unten hochziehe und nach Gehör einstelle. Da ist mir das leisere Abhören aufgefallen, weil ich weiß, wo der Regler sonst steht.
An die Grenzen sind diese Geräte, also Kopfhörer und Amps gewiss nicht gekommen. Die Amps von Fried Reim haben sicher genug Dampf, um auch mit unsymmetrischer Verstärkung souverän und mit genügend Luft die Dan Clark Audios NoireX und E3 anzutreiben. Aber mit der symmetrischen Schaltung klingt es unterm Kopfhörer in Sprachaufnahmen einfach noch erregender und leichter und der Klang, die Erzählung gewinnt an Tiefe und Plastizität. Gestern hab ich die Korrekturen für ein krasses Hörbuch gemacht und zwangsläufig die aufgenommenen Files immer stückchenweise angehört. Es hat sich bestätigt, daß meine aktuelle Aufnahmekette einfach hammermäßig geil ist und besonders geil ist, daß ich meine bisherigen Einstellungen nur minimalst verfeinern kann. Präzise genau. Bisher hielt ich den Headmaster von Herrn Funk für den besten Kopfhörerverstärker, das ist er messtechnisch und hinsichtlich Leistungsreserven auch immer noch, aber der Klang! Der Klang! Die weckbaren Emotionen, die erzählerische Inspiration, die stimmlichen Details und die der Musik, die noch direkter und freier und besser im Kontext zur Geltung kommen.
Mein bisheriger Kopfhörerverstärker von adt-audio klingt gleich, nur hat er für den E3 nicht ganz so ganz viel Luft und Kraft. Für den NoireX schon. Und klanglich ist der adt echt krass ausgereift und gibt einfach die Richtung vor. Und mit der symmetrischen Schaltung geht ein vorher nicht wahrgenommener Vorhang auf, der Raum gewinnt an Tiefe, Musik und Sprache werden noch plastischer, die Spuren von Scarpello und Martello sind noch deutlicher zu erkennen. Michelangelos Atemrhythmus wird nachvollziehbar. So. Das war der Strauß Blumen.
 
  • #29
bei welchem amp fällt dir der unterschied mit symmetrischer ansteuerung auf?

soweit ich weiß hat symmetrische anbindung ansich keine klanglichen vorteile bei kopfhörer, kann aber helfen dass das system insg. effizienter ist - also weniger power insg benötigt wird und somit lauter spielt bei gleicher reglerstellung.
wenn du das nicht ausgleichst klingt lauter natürlich immer besser.

wenn du den pegel genau absenkst liegen
die klangunterschiede wohl eher dran dass der kh-amp davor schon recht gefordert war und danach mehr in seinem sweetspot läuft.
... und da mich @Schlumpfpeter freundlicherweise erinnert hat, präzise in der Formulierung zu sein, :bigup:will ich noch hinzufügen, daß es bei den Geräten eben um solche handelt, die nicht bloß zusätzlich eine entsprechende 4-Pol-Buchse als Ausgang haben, sondern dahinter verbirgt sich tatsächlich eine symmetrische Schaltung, die L+R doppelt antreibt. Also gefühlt wie 8 statt 4 Zylinder.
Als Beleg dafür, verriet mir Herr Reim im Telefonat letzte Woche, könne ich heranziehen, daß der zweite/rechte Klinkenausgang verdreht/phasig anhöre, was bei Musik nicht zwingend jeder Mensch hört und auch nicht sofort auffällt. Bei Sprachaufnahmen fällt es sofort auf. Und das sei schaltungstechnisch auch nicht aufzulösen, sondern sei elektronisch richtig. Wenn ich dann das Mikrophonsignal beim Reinsprechen am Mikrophonvorverstärker, NICHT am Kopfhörerverstärker, phasendrehe, ist wieder alles richtig. Live sei also eine Möglichkeit, der vorhandenen symmetrischen Schaltung auf die Schliche zu kommen. Ausproduzierte Hörbücher werden ja stereo ausgeliefert bzw zweimal mono. Da hört man es auch. Und jeweils der Kanal, der bei einem KH-Amp phasengedreht wird, muss dann beispielsweise in Totalmix gedreht werden, damit man wieder das vollständige Signal richtigrum hört. Sorry, falls ich langweilige elektrotechnische Selbstverständlichkeiten ausbreite, es hilft mir, den Sachverhalt im Kopf klarzukriegen, weil ich ja gar nicht vom elektrischen Fach bin.
 
  • #30
ich glaube du verwechselst da jetzt etwas.

zum einen symmetrische signalführung an sich, ja klar da muss das eine seitensignal zwangsläufig gegenphasig sein zum anderen damit das ganze funktioniert.

zum anderen die phase des signales an sich. da hört man normalerweise als zuhörer keinen unterschied wenn man hier die polarität dreht (von einem bzw dem gesamten programmsignal) - wohl aber beim aufnehmen wenn man die person ist die spricht und gleichzeitig via kopfhörer abhört.

oder ich versteh nicht ganz was du gerade meinst....
 
  • #31
Ich glaube, wir meinen das Gleiche. Vielleicht kann ich es einfach nicht besser erklären ... bestimmt hilft der Verweis auf das Kopfhörer-Kochbuch von F. Reim:

Und über die PreGain-Schaltung kann man wirklich je nach Kopfhörer alles rausholen, was zu leisten er im Stande ist. Ich lasse den Verstärker jetzt meistens im letzten Viertel der Verstärkung/des Volumereglers arbeiten. Herr Mallmann meinte, das sei in keiner Weise abträglich oder dauerhaft schlecht - gar nicht -, sondern würde den Amp in den (mess)technisch optimalen Bereich bringen. Ich kann's leider nicht elektrotechnisch ausdrücken. Dazu bräuchte ich jemanden vom Kaliber von Herrn Jüngling, der es mir in verdauliche Häppchen zerlegt und in meinem Kopf zusammensetzt. Ich weiß nur, daß auch seine Mikrophonvorverstärker ab einer definierten Verstärkung/geringeren Dämpfung in den technisch besseren Bereichen arbeiten.

Das mit dem phasengedrehten Ding: ich höre trotz schlechten Hörens (O-Ton Partnerin) einen Unterschied als Zuhörer abgespielter Musik. Da stimmt ein Kanal nicht. Herr Reim meinte, dazu gäb's eine Studie, die das Phänomen beschreibt. Vielleicht kann er sie mir mal schicken oder ich suche selbst danach und leite sie weiter... :symb:
 
  • #32
Danke für das Kochbuch, werd ich mir später mal anschaun.

Also es kann schon geringfügige Vorteile geben abseits von Pegel bei symmetrischer Kopfhörer-Verkabelung (weniger Übersprechen usw.) aber wenn es im totalmix wirklich besser klingt wenn du die phase von einem kanal drehst, dann stimmt entweder etwas mit dem signal (mehr gegenphasige signale als gleichphasige) oder der abhörkette/verkabelung nicht - oder die symmetrische verkabelung vom kh-amp ist nicht so belegt wie sonst üblich und wir sprechen eher von einem workaround/alternativbetriebsmodus der eben auch abhörseitig einen workaround benötigt.
 

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  • #33
Ja, symmetrische kh-Verstärker sind oft nicht wirklich symmetrisch, sondern nur in optional Doppel mono aufgebaut, liefern also ca. Die doppelte Leistung (nicht automatisch den doppelten Pegel) am symmetrischen Ausgang. Dass dann einer der Wege dann phasengedreht ist, definitiv nicht Usus sondern ggf. Ein charakteristikum eines deiner Geräte.
Einige Geräte sind so aufgebaut, dass der unbalanced Ausgang die gleiche (höhere) Leistung nutzen kann. Andere sind so aufgebaut, dass der symmetrische Ausgang, weil da nichts wirklich symmetriert oder symmetrisch weitergegeben wird, auch nur die Leistung des unsymmetrischen Ausgangs nutzen kann.

Es könnte zu Unsauberkeiten im Micro-matching der Verstärkereinheiten kommen, die für phasenverschiebungen zwischen den Kanälen führen - die wollen so klein, dass sie sicherlich als besser, luftiger, usw. Empfunden werden.

Es gab da eine schöne kleine Ausführung von Hermann Gier zum SPL Phonitor und den Hintergründen der "symmetrischen" Implementierung
View: https://youtu.be/_ZZ66HgPgtw?si=Ms2HxoNhtBelwilb&t=1208
 
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Ja, symmetrische kh-Verstärker sind oft nicht wirklich symmetrisch, sondern nur in optional Doppel mono aufgebaut, liefern also ca. Die doppelte Leistung (nicht automatisch den doppelten Pegel) am symmetrischen Ausgang. Dass dann einer der Wege dann phasengedreht ist, definitiv nicht Usus sondern ggf. Ein charakteristikum eines deiner Geräte.
Nun, ich empfehle in solchen Angelegenheiten Geräte, die man weder kennt oder je wenigstens die Ansichten und Beschreibungen sich zu Gemüte geführt oder gehört und dazu auch die Manuals nicht gelesen oder sich über diese Technologieimplementierung des Herstellers nicht in Kenntnis gesetzt hat, nicht zu mutmaßen, auch nicht, ob es sich um ein Fake oder eine bewertbares Charakteristikum handeln könnte.
Es fällt mir ehrlicherweise nicht leicht, einem Kopfhörerverstärkerentwickler wie fried Reim und seinem Team, die seit vierzig Jahren solche Geräte bauen und immer weiter entwickeln, zuzutrauen, aus einer vermeintlichen elektronischen Unzulänglichkeit eine Tugend machen zu wollen. Da muss ich mich ohne tiefe Fachkenntnis und faktisch höchst unnötig etwas vor diese Firma stellen.
Zu dem Video, das Du verlinkt hast: Bis 23:15 ist es sehr interessant und aufschlußreich. Herr Gier ist offensichtlich ein sehr ernsthafter Entwickler mit einem tollen Hintergrund und einer praxisorientierten und, wo möglich, wissenschaftlich gestützten Herangehensweise und Firmenphilosophie. Super.
Was er in seinen wenigen Sätzen zur "Symmetrie" sagt, bezieht sich jedoch hauptsächlich auf die Ausgänge bzw. Steckverbindung als 4-Pol-XLR und nur am Rande mit der Verstärkertechnik mit seinem Hinweis auf die höhere Leistungsfähigkeit wegen der höheren Verstärkeranzahl, die er ja gut und hilfreich findet. Seinen Hinweis zu den Laufzeitunterschieden finde ich auch bemerkenswert und werde den Gedanken in meine weiteren Überlegungen dazu mitnehmen. Aber mit der tatsächlichen Verstärkerschaltung setzt er sich in der Kürze der Darstellung natürlich nicht erschöpfend auseinander. Muss er ja auch nicht, immerhin sind es die Konkurrenten von bspw. LakePeople und Topping, die diese Technologie anbieten. Das muss man ja auch nicht loben. Vollkommen verständlich.

Wenn man sich die Front des G118 ansieht, sieht man den symmetrischen Anschlußbuchse mittig zwischen den beiden Klinkenausgängen, die NICHT einer nur das linke Signal und der andere das rechte Signal ausgibt, die sind schon beide in Stereo und beide gleichzeitig auf mono schaltbar. Da gibt es leider nicht die Schaltungsraffinesse wie beim G 105.
Beim V324 von Violectric sieht man auch drei Ausgänge unter dem dicken Volumeregler, allerdings ohne einen zweiten 6,3mm-Ausgang neben dem 4-Pol-XLR, stattdessen gibt es den 4,4mm-Pentaconn-Ausgang. Mit meiner direkten Erfahrung, daß der Ausgang ganz rechts auf der Front des G118 diese Polaritätsdrehung hat, kann ich das Fehlen selbigen Ausgangs beim V324 verstehen. Nun ist der V324 auch rein von der Optik bestimmt auch viel in der privaten Umgebung zu finden, wo der Bedarf an 6,3mm Klinkenbuchsen vielleicht ein andere ist als im Studiobetrieb, für den der G118 konzipiert ist. Und da man bei Abhören die gedrehte Polarität eines Kanals wohl nicht so weitverbreitet wahrnimmt, bei Aufnehmen aber sehr wohl unmittelbar (und dem kann man ja beikommen, wie ich oben beschrieben habe), ist es nach meinem schlimm-laienhaften Verständnis nachvollziehbar, diesen Zustand zu belassen, zumal er nach Aussage von Fried Reim nunmal nicht zu ändern sei; vielleicht nicht ohne erheblichen Aufwand, der in keinem verantwortbaren Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit steht. Und das kann ich wiederum voll nachvollziehen. Kenne ich so auch aus meinen Gesprächen mit Herrn Jüngling, anderen Entwicklern und Fachleuten.
Ich muss mich da einfach auf seine Aussage verlassen, ich kann es nicht überprüfen. Aber er weiß ja, daß ich sehr gut vernetzt bin und mich über diese Dinge mit Leuten unterhalte - austauschen wäre deutlich zu hoch gegriffen - und da wird er mir schon nicht einen Bären aufbinden.
Vielleicht ist dieser Sachverhalt oder diese Problematik den Entwicklern bei SPL längst bekannt und sie verzichten bewußt auf die Implementierung und gehen deswegen etwas dadrüber. Kann ich auch voll verstehen! Immerhin hat der G118 eine X-Feed-Funktion, die ich gern weg hätte und statt dessen einen ordentlichen Balanceregler mit der Schaltmöglichkeit wie beim G105. Und einen stufenweisen Dimmregler. Für diese Funktion kann man wiederum das "PreGain" verwenden.
Ich frage bei Gelegenheit mal Herrn Funk zum Thema "true balanced", er hat dazu bestimmt auch brauchbare Gedanken.
 
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  • #35
Ich werde nach den Bemerkungen von Herrn Gier auch beim nächsten mußevolen Musikhören sehr genau darauf achten, ob ich seine beschriebene Stereoverbreiterung als Effekt tatsächlich wahrnehme. Bisher hatte ich den Eindruck, daß sich der Raum nicht verbreitert sondern vertieft hat und höher geworden ist bzw. mehr Platz in der Tiefenentwicklung und im wörtlichen Headroom für einzelne Instrumente und für die gesamte Entfaltung eines Songs da ist. Ich kann es nur so bildhaft beschreiben.
 
  • #36
Auf kleinanzeigen verkauft jemand gerade einen V100 von Violectric für einen anständigen Preis. Der hat auf jeden Fall genug Power, um diese KH alle anzutreiben. Das Mäuseklavier ist sogar rückseitig sehr leicht zugänglich und einstellbar.
Der V100 klingt, wie ich es von meinem Exemplar kenne, eine Spur heller als der G118 oder der V324; zwar ohne symmetrische Verstärkungsleistung, dafür mit sehr viel Ausgangsleistung. Den kann man auch mit ner RCA-Verbindung anfahren und leicht zugänglich rückseitig per Taster umschalten. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man auf der Platine umstecken, ob die RCA-Buchsen unabhängig von der XLR-Eingangsschaltung als Eingänge oder Ausgänge dienen sollen. Finde ich gar nicht mal so unpraktisch, aber ausprobiert habe und weiß ich es noch nicht. Aber wenn ich daran kleine Breitbandlautsprecher anschließen könnte... wäre doch nett zum Gegenhören und Mischungchecken
 
  • #37
Ich habe es gerade im Manual zum V100 von Violectric nachgelesen: man kann unabhängig von den XLR-Buchsen als Eingangsbuchsen die RCA-Buchsen wahlweise als Ein- oder Ausgänge verwenden. Ziemlich pfiffig!
 
  • #39
Da hat der Carsten was großartiges geleistet. War mir aber schon bekannt.
 
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  • #40
Mir schlackern gerade etwas die Ohren bei den aufgerufenen Preisen für solche “Vorverstärker”

Merke nach Wechsel auf Babyface pro das mein ganze Abhörmöglichkeiten doch sehr beschränkt sind. Jedenfalls kam am Babyface nun weitaus mehr an Tiefe Staffelung und Bühne zu Tage, selbst mit einem sehr günstige Superlux HD660pro 150ohm als zuvor mit nem Audient Evo oder Fireface UC auch mit DT880pro 250ohm.

Wollte mir schon fast so nen Fosi ZH3 Pre für mein 2009er Fireface holen, aber hab mich dann zum Glück dagegen entschieden uns fur etwa den doppelte Preis nun ein Babyface pro bekommen….ja Fosi, Fiio, Topping Kopfhörerverstärker sind wohl eher China Spielzeug wie es ausschaut, wird oftmals gleich wieder abgegeben von so Nerds wie euch hier :smil470517ae17d09:bei Lehmann oder Lake People geht es dann wohl langsam mit high end los?

Ist fur mich gerade Alles neu mit solchen Studio Monitoring Sachen, hab in die Richtung lediglich Erfahrung im hochpreisigerem PA Segment

Habe hier noch von Mindprint ein DI Port Preamp/Kopfhörerverstärker der auch 260mw Leistung am KH bringt, aber für Planar KH braucht es dann doch etwas mehr!?

Welchen von den drei Planar KH, Avantone Planar 1, Audeze LCD1 oder Verum 1 mk2 würdet ihr mit welchem Vorverstärker empfehlen?

Das ist gerade so mein preislisches Limit, fur den sehr schäbigen KH Ausgang meines F8n Liverecorders wird es wohl auch ein Douk U3 mit 5dc USB tuen.

Dynamische KH sind wohl bis auf den AKG K872, bzw HD600 - NDH20/30 was wohl die Einstiegs Referenz darstellt, dann echt ned so geil fürs Mastern^^ Mein Wohnzimmer optimieren wird wohl nix…
 
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