DIY U47 Fet upgrade, wer kann helfen

  • Ersteller Ersteller occ shredder
  • Erstellt am Erstellt am
occ shredder

occ shredder

Master of Desaster
Registriert
25.07.23
Beiträge
294
Reaktionen
84
Punkte
579
IMG_3499.webp



Ich hab hier nun zwei Se Electronics H3600/F47 Feilo U47 fet mäßige Mics rumfliegen, das schon länger bei mir genutzte scheint sogar etwas gemodded, da die Kapsel ein wenig dünner ist und das Heute angekommene, einen PVC Ring mit Messingscheibe darüber besitzt.

Die Ausgangs Transformer sehen ähnlich aus sind aber auch scheinbar nicht baugleich. Die Schaltung basiert auf zwei PNP A105 Transistoren

Das ältere klingt wirklich gefälliger und scheint 32mm zu haben das andere/orginale dann mit 34mm Membran und diese sieht auch dicker aus, die Membran des älteren Mics ist wesentlich transparenter.

Nun meine Frage welches Kapselupgrade wäre besser, Arienne K47 Flat oder besser eine Ak47 von Advanced Audio.

Maiku ist scheinbar aus dem Geschäft und Perluso etc seh ich vom Preis nicht ein.

Suche guten Sound und nicht high enden Wahnsinn für großes Geld, aber doch schon was Ordentliches, matched Kapseln wären wohl am Ende ganz gut.

Mir geht es drum, den Rauschteppich etwas zu senken (aktuell so um die 21db) und auch den Transformer zu upgraden gegen einen dezidierten BV8 1:6.5.
Hierbei sind die Preisunterschiede allerdings auch nicht ohne, bei Advanced Audio kostet ein Transformer 40€ ein Cinemag dann schon 150 ein Tab Funkenwerk ist dann ein bissl sehr teuer

Bei SOS Magazine steht ein Neumann U47fet hat 18db snr.

Hab bis jetzt immer nur Kondensatoren usw verbessert oder eben lediglich ne Schaltung repariert.

Haben hier Nutzer Ahnung von solchen Mods und können Tips geben, wie man was ausmessen sollte etc.

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

Frag inm group diy forum.
 
Hallo, so wie ich das auf Deinem Bild (Platine) sehe bzw. vermute hat Dein Mikro keine extra Schaltung für die Kapselvorspannung. Die wird dann einfach aus der Phantomspannung benutzt. Das ist nicht so gut für die Kapsel da der Signalrausch abstand relativ klein ist. Daher auch wahrscheinlich das hohe Rauschen in Deinem Mikro. Übliche Vorspannung so ca. 50 Volt.
Ich würde in dieses Mikro keine Kapsel für 100 Euro oder mehr einbauen, das lohnt sich nicht.

Ich selber habe ein t bone sc1100 umgebaut und eine ak67 Kapsel von advanced rein.
Für mich klingt es super; würde es als sehr smooth bezeichnen, im Gegensatz zu vorher. Alles andere im
Mic habe ich org behalten; muss man meiner Meinung nach nicht unbedingt ändern.
Im Sc1100 ist aber auch eine extra Schaltung für die Vorspannung. Bevor man aber einen Umbau tätig
sollte man sich vorest mal Schaltungstechnisch mit dem Thema beschäftigen.
Habe Dir zur Ansicht ein Schema beigefügt.
grüße
 

Anhänge

  • gxl3000-schematic.webp
    gxl3000-schematic.webp
    57,4 KB · Aufrufe: 26
  • Danke
Reaktionen: occ shredder
Danke für den wichtigen Hinweis mit der Phantomspannung, ja wieder was gelernt, hmm doof bzw dann irgendwie bissl schade ums Geld, aber trotzdem klingt das Mic gerade für Pauke in Decca Tree Anordnung mit nem paar Studio Projects C1 echt gut.

Ich weiß da werden jetzt viele hier drüber schmunzeln, aber diese ganze Chinamics waren jetzt echt nicht sonderlich teuer und dafür taugen sie.

Werde mal am Recorder ausprobieren wie das ganze mit nur 24v Phantomspannung aussieht. Dachte bis jetzt immer das diese Schoeps artigen Schaltung doch meist sehr einfach gehalten ist….:smil46a4bf6f3cb89:

An sich kommt der ganze Kram, auch dein Sc1100 wohl aus der gleichen Produktionsecke, und der Ingenieur dahinter hat dann wohl SE aufgebaut^^

Microphone Parts selektiert wie ich im DIY Forum gelesen habe auch nur Chinakapslen, bei eBay vielleicht mal zwei k47 ordern, aber mehr Geld auf garkeinen Fall hierfür ausgeben!!!

…..so what alles nur Hobby…..

und wenn manche hier sehen würden in welchem Rahmen ich diese günstigen Mikros einsetze, würden se ehh die Hände überm Kopf zusammen schlagen :teufelswerk: von wegen umsichtiger Umgang und 🔥

Die Mics sind auf jeden Fall weite Niere und dann vielleicht in AB Anordung für Drums mit Dynamischen direkt auf die Drums gerichtet jetzt ne gute Sache, da sie ja hier bissl wie Kugeln im Abstand von 4-5 Metern ganz gut funktionieren sollten.
 
Im Sc1100 ist aber auch eine extra Schaltung für die Vorspannung. Bevor man aber einen Umbau tätig
sollte man sich vorest mal Schaltungstechnisch mit dem Thema beschäftigen.
Habe Dir zur Ansicht ein Schema beigefügt.
grüße
Ja Wahnsinn die Schaltung, sehe das mit dem MIC basteln ist echt so ne Sache für sich und dein Z3300 finden wohl viele ganz dufte.

Bei meinem Bruder fliegt noch ein Joemeek JM47a herum, was allerdings ein ganz leichtes rumpeln in den Tiefen Frequenzen aufweist… werde mal damit ein bissl herum experimentieren

Der Austausch der Ausgangskondensatoren in einem MXL V69 gegen Nichocon FG hat echt einiges gebracht…

Daher wenn ich jetzt die Schaltung zu folgendem Mod Kit sehe scheint das ja fast die gleiche wie in meinen F47 zu sein.

https://www.ebay.de/itm/323167381526?srsltid=AfmBOopdj4r7baRI8JaudeEl8gw77TBYsN7YN7XTg26HCpanQqOFTxTK

IMG_3502.webp
 
Ich bin ja kein DIY guy... aber über ein paar Sachen bin ich jetzt doch gestolpert:
@occ_shredder: Du schreibst, dass das U47 ein klasse DECCA Mic ist... Das ist es (zumindest das Originale) wirklich nicht. Da kannst auch lange suchen, Du wirst wahrscheinlich keine historische Aufnahme mit einem U47 als Decca finden. Das U47 hat zwar keinen komplett katastrophalen Off-Axis Frequenzgang. Aber es färbt dafür doch recht stark. Hier möchte man eigentlich Kleinmembran Kugeln haben; im Idealfall dann auch noch richtende Kugeln--> da wären wir dann bei den M50 bzw. M150 oder KM 133 in neu. Bei einem echten Decca sollte man auch 3 gleiche Mics haben...
Dann schreibst Du, dass die Schoepsartigen einfachen Schaltungen... Woher hast Du die denn? Soviel ich weiß sind nur die alten bis CMC4/5 aus den 70-er bekannt. Und auch die waren schon recht clever :-)
Dann vielleicht noch ein Hinweis zu Klonen der K47. Da kann man Glück haben, aber gerade wenn Du Stereofonie machen möchtest im Decca Tree mit 3 Mikros, wird Dir die Streuung von drei K47 Klonen mit hoher Wahrscheinlichkeit weh tuen.

Aber generelle finde ich DIY richtig gut... und man lernt immer etwas dabei :)
 
Ich geb’s zu ich hab nicht viel Ahnung, bin da leider durch die vielen gegensätzlichen Aussagen im Netz Jetzt etwas verwirrt.

Ausgewählte Chinakapseln verkauft wohl Mic&Mod aus Frankreich für teuer Geld, die gleiche Kapselversion, den Bildern nach zu urteilen, wird auf eBay ab 30€ das Stück verkloppt.

Die MicParts/Roswell Audio Sachen sind dann schon ne höhere Liga….

Sonst scheint es wohl so, das meine besagten Feilo Mics, offenbar ne low cost Variante des H3600 darstellen…

Wenn die Unterschiede nicht so frappierend sind, obwohl eine Kapsel ähnlich einer K49 und wenn ich das jetzt mal richtig sehe die andere einer Tbone sct700/sc450 K67/87 Kapseln ähnlich sieht mit dem transparenten PVC Ring,
reichen mir die Mics auch so für unsere Outdoor Recordings…

Jetzt ergibt es auch Sinn weshalb die zwei SP C1 mit dem Feilo so gut harmonieren, gleiche Kapseldesign, eine K87 aber mit Transformer…:aaah:

Besser richtig nachschauen, bevor man :schaem:

Muss dann leider akzeptieren das bis auf das JM47a (das Platinen und mehr Transistoren hat), weiterführende Mods meiner Mikros keinen großen Sinn machen.

Werde dann mal die Transformer Ratio ausmessen…
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe mal recherchiert was hier an DIY Stuff am meisten taugt und man bekommt wohl ab 200€ schon eine ordentliche 47fet Kopie zusammen gebastelt

Die Bausätze werden als:

UTM47LB bzw. D-U47fet vertrieben und mit UTM547f oder AMI T49 Transformer und Arriene Flat 47 Kapsel hat man am Ende schon was sehr Feines.

Meine Feilo Chinamic Kracher haben wohl 797 Kapseln drinne stecken, das eine davon hat aber eine 797 CYY001 47er Kapsel offenbar als Ersatz verpasst bekommen, harmoniert echt Prima mit den U87 797Audio K67 Klonen.

Die F47 Mics haben dann hier Schoeps artige Schaltung mit zwei SK30a Fets verbaut, was wohl eine sehr einfach gehaltene Schaltung ohne einstellbaren BIAS Wiederstand zu sein scheint.

Heute werden aber meist 2n3806 PNP Fets verwendet, die 117 PNP Variante hingegen taugt was ich gelesen habe hierfür nicht.

Der Vintage Sound meiner Chinamics kommt hier offenbahr durch die SK30a Fets und den 9:10 Transformer zustande was bei Group DIY so zu lesen war, welche ein eher schwächeres Signal in den Transformer schicken, damit hier nichts verzehrt.

Beide Bausätze sind auch 2-3db leiser als andere Mikrofontypen berichten Nutzer.

Eine originale 47fet PCB besitzt 2 Transistoren fur das Eingangsignal nach der Kapsel und 5 BC550b/BC560b Transistoren fur die weitere Verstärkung.

Jetzt erstmal mit dem vorhandenen Mikrofon Material was Gescheites auf die Reihe bringen und wenn’s pressiert, werde ich mir den Square D-U47fet Bausatz samt Kapsel und T49 Trafo gönnen ;)

Am Ende sind ehh die Musiker, ihre Instrumente und das ganze Drumherum viel Entscheidender als das aller aller tollste Mikrofon!

Damit hat meine Mikrofonodysee nun dann mal ein Ende gefunden!
 
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Neue Antworten


Oft gelesene Themen

Zurück
Oben