Röhrenpreamp für M930, M201, RE 20 (Vocs/A-Git)

  • Ersteller Ersteller Ennui
  • Erstellt am Erstellt am
  • #61
Kann ich notfalls eine durch die RME-Preamps aufgenommene Spur durch eine Röhre "reampen" oder ist das dumm?
Das kann man so mal probieren, um die klanglichen Auswirkungen zu testen. Dauerhaft würde ich es eher nicht machen. Letztlich wird Dir das klanglich keinen Vorteil bringen. Du möchtest ja nicht, dass der Klang darunter leidet.
 
  • Danke
  • Haha
Reaktionen: Glutamatjunkie, adt-paulchen und Ennui

  • #63
Ich pack mir beim Aufnehmen einen Kompressor über RME TotalMix aufs Ohr. Hab zu viel Angst, das Signal via Hardware für die nachfolgenden Mischer kaputt zu machen.

Wir haben ein UA 6176 im Studio. Mit dem 610 kannst meiner Meinung nach mehr kaputt machen als mit dem 1176.
Damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass ich mir darüber keine all zu großen Sorgen machen würde und Kompressor als Soundmachine doch noch nicht ausschließen würde.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #64
Mit dem 610 kannst meiner Meinung nach mehr kaputt machen als mit dem 1176.
Was macht man potenziell mit 'nem 610 kaputt? Keine rhetorische Frage, sondern Infosuche. Hat das Ding einen eingeschränkten Dynamikbereich, so dass man extrem auf seine Pegel achten muss? Oder verändert die Grundverstärkung stark den Klang? Ich bin ein wenig neugierig, wozu ein 6176 taugt, bin aber selbst eher potenzieller Kunde für den Dir wahrscheinlich unbekannten Behringernachbau.
Meine Überlegung: Wenn das Original schon zickig ist, dann spar ich mir die Kopie unbekannter Qualität.
Andererseits: Hat das Original Stärken, kann ich ja testen, ob die Kopie die auch hat.

P.S.: Dein Vergleich macht mir ein wenig Angst, weil ich denke, dass man schon mit einem 1176 extrem viel kaputt machen kann.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #65
Ich hab mich hauptsächlich auf die Aussage bezogen, dass Ennui ein Kompressor bei der Aufnahme zu heiß wäre.
Der Preamp ist nicht zickig, kann aber halt in die Zerre gefahren werden. Hatte schon Aufnahmen die dreckiger wurden als eigentlich geplant.
Dagegen hat ein 1176 auf Dr. Pepper meiner Meinung nach noch nie was schlechter gemacht.
 
  • Danke
Reaktionen: Phase1 und Ennui
  • #66
Der 1176 gilt eigentlich als Kompressor, mit dem man nichts kaputt machen kann. Der 6176 ist alles andere als zickig. Er ist sehr gutmütig. Das gilt auch für den 610er.
 
  • Danke
Reaktionen: Phase1 und Ennui
  • #67
Also, wenn ein FET-Kompressor in der üblichen Bauweise "gutmütig" sein soll, mit dem man nichts kaputt machen kann dann, dann, dann ... würde ich diese Aussage stark bezweifeln.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #68
Du hast halt keine Erfahrung mit dem 1176. Deshalb ist er doch seit Jahrzehnten weltweit auch so beliebt. Der FET-Kompressor von Jüngling war übrigens sehr ähnlich. Ich habe ihn zum Vergleich da gehabt.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #69
Ich kenne das UAD-Plugin sehr gut. Das soll ja sehr nah an der Hardware sein. Woher weißt Du eigentlich, wer wieviel Erfahrung womit hat ...
Die Schaltung von Jünglings FET ist eine andere. Das Gerät habe ich auch seit Jahren in Benutzung. Das Serienmodell UND das Modell, an dem er entwickelt hat. Ich weiß also, wie ein FET wirkt.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #70
Das Plug-in ist nahe dran aber nicht dasselbe. Übrigens habe ich mit Jüngling sehr lange über den 1176er und den TM 114, wenn ich mich in der Typenbezeichnung nicht irre, ausgetauscht. Ich habe alle Kompressoren von Jüngling aus der ToolMod-Serie ausführlich testen können. Er hat den TM 114 als "bessere" Alternative zum 1176 entwickelt. Er ist tatsächlich deutlich rauschärmer, ansonsten sehr ähnlich. Der 1176 ist bei sehr vielen musikalischen Erfolgen der letzten 60 Jahre der Kompressor gewesen. Man kann ihn sehr sanft eingreifen lassen, hat aber mit dem All-Knob-Modus interessante Möglichkeiten zur Klangestaltung.
Dass Du mit dem 1176er gearbeitet hast, hast Du noch nie berichtet. Und Du äußerst Dich häufig. Du arbeitest aber nicht in musikalischen Zusammenhängen. Dafür haben wir seinerzeit denn 6176er angeschafft. Und er hat uns sehr wertvolle Dienste geleistet.
Nichts für ungut!
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #71
Ja, ich hatte irgendwie noch den UAD-1176 im Sinn und der ist nur mit Abstrichen mit Hardware vergleichbar. Du hattest recht: hab' eben nochmal den TM 114 in die Kette genommen und hart angefahren, auch mal ohne Pegelkompensation (nur am Kopfhörerverstärker) über den Outputregler. Das Signal zerrt natürlich und ist nur für sehr spezielle Anwendungen bei Sprachaufnahmen verwendbar. Selbst bei fast Rechtsanschlag am Input und entsprechender Kompensation über den Outputregler bei "normaler/gemäßigter" Ratio bis 5:1, könnte ich das Signal evtl. verkaufen/weiterverwenden. Es klingt dann zwar sehr komprimiert, aber nicht kaputt-kaputt = unbrauchbar. Die Schaltung, die Herr Jüngling da übernommen und weiterentwickelt hat, ist schon sehr geil. Das Envelopefilter ist einfach genial! Genauso das HUE-Filter: bei Linksanschlag verliert das Signal dann an Härte oder Harschheit. Hat er sehr gut gemacht.
TM114TM111.webp
 
  • Interessant
Reaktionen: Ennui
  • #72
Der Preamp ist nicht zickig, kann aber halt in die Zerre gefahren werden. Hatte schon Aufnahmen die dreckiger wurden als eigentlich geplant.
Halt eine Brutale Fehlbedienung! Gehört schon viel dazu den 610 so satt zu fahren das die Aufnahmen anfangen zu verzerren!?
 
  • #73
  • Danke
  • Haha
Reaktionen: Ennui und Entone
  • #75
Zur Info:
Röhrenpreamp ist noch nicht vom Tisch, ich werde kaufen und testen. Muss erst noch auf Finanzspritze warten.
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: Entone, adt-paulchen, diagnostix und eine weitere Person
  • #76
Was hatte ich schon alles? Den billigen Preamp von Behringer* , den billigen von ART, aber auch den PRO MPA von Art, den Goldmike, ein Vintager-Teil von Behringer*, von Bellari ein richtig megaschickes Ding. Alle Geräte hatten einen eigenen Sound. Man kann also mit dem Billigteil von Behringer* das Billigteil von ART nicht ersetzen und umgekehrt. Klingt ganz anders. Aktuell nutze ich die Preamps vom Scarlett, versaue deren reinen Klang dann aber gerne wieder. Ich träume aktuell auch wieder von einem neuen Mic Preamp mit Röhre.


Der Goldmike 2 mit seiner interessanten, regelbar hinzumischbaren Röhrensättigung könnte für Ennui auch ein ganz heißes Teil sein. Sind dann halt zwei Kanäle, die man aber gut gebrauchen kann. Und er sieht so dermaßen schick aus, dass auch der Part mit den Mädels erfüllt wird.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #78
Ganz dumme Frage, aber wäre mein erster externer Preamp:

Für den hier
und den hier

benötige ich solch ein Kabel
damit ich auch wirklich den RME-Preamp umgehe?
 
  • Danke
Reaktionen: adt-paulchen
  • #79
Ganz dumme Frage, aber wäre mein erster externer Preamp:

Für den hier
und den hier

benötige ich solch ein Kabel
damit ich auch wirklich den RME-Preamp umgehe?
jup
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: adt-paulchen, Astronautenkost und Ennui
  • #80
"Die einfachen Fragen es sind, die zu Licht und Weisheit führen, junger ... Sinewalker." :altweise: ...denkt ihn euch klein, grün, mit spitzen großen Ohren und einem verschmitzten Lächeln.
 
  • Haha
  • Gute Antwort
Reaktionen: Profiamateur und Ennui
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben