Röhrenpreamp für M930, M201, RE 20 (Vocs/A-Git)

  • Ersteller Ersteller Ennui
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
Danke für all eure Beiträge und größten Dank an @diagnostix für seinen Input und den Preamp-Test.

Werden den Beiträgen noch allen antworten, lasse aber mal kurz Luft, damit der Preamp-Test nicht untergeht.
MIr gefällt das erste Stück bis 0:11 am besten zusammen mit den Stück von 0:25 bis 0:35 und 0:46 bis 0:59.
Gefallen mir auch besser, haben mehr Fleisch. An meinen Airpods klirren sie, an den ATH-R70x etwas weniger. Wäre das Röhrenzerre? Im Mix sicher vernachlässigbar.
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix

  • #42
beide files auf -1db normalisiert.
Danke für die Files! Und trotzdem ist Pre1 lauter, was für eine Komprimierung spricht, wenn Du auf peak und nicht auf RMS normalisiert hast. Hörbar ist bei Pre1 auch eine Zerre.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie, Humanizer, diagnostix und eine weitere Person
  • #43
  • Danke
Reaktionen: adt-paulchen und diagnostix
  • #44
Also ich löse es auf - ihr wisst schon sowieso was transe und was Röhre ist.
Pre 1 ist reussenzehn, pre 2 ist Zoom* l12.
hörbare zerre (frzz im Signal) war nicht beabsichtigt. Hab das erst beim normalisieren gemerkt und wollte nicht wieder alles von vorne machen, also geschenkt.
Das was @Entone meint, ist röhrenkompression. Sie wirkt wie eine Art soft clipper und rundet die Spitzen ab. Dadurch kann man das Signal lauter aussteuern als eine transe.
Signal bekommt jede Menge obertöne und wirkt spritziger, dichter und 3d, da die Röhre es nach vorne holt.
L12 klingt im Vergleich matt und eindimensional, hat aber mehr peaks, ist also dynamischer.
Das kann man auch an der Wellenform in der DAW deutlich sehen.

Bin ehrlich gesagt froh dass es so ist.
Euch zu verarschen wäre bestimmt lustig, aber mich selber durch confirmation bias hinterm Ofen zu führen wäre gacke. 😁

(Notiz an mich: Input am reussenzehn 1-2 dents zurück fahren, und Output 1-2 dents lauter machen, dann gibt es kein frzzz mehr im Signal. Markierungen
stimmen nicht mehr, ev. frische Röhren einbauen).
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: Glutamatjunkie und Ennui
  • #45
So ein bisschen Transienten durch soft clipping entspitzeln und evtl noch Höhen entharshen wär schon etwas, das ich mir mit dem Gefell durchaus bei mir wünschen würde. Das meine ich jedenfalls in deinem Röhren-Beispiel rauszuhören.
 
  • Danke
Reaktionen: adt-paulchen und diagnostix
  • #46
Jetzt wäre noch spannend, ob es jemanden gelingt, die zweite Aufnahme per Nachbearbeitung anzugleichen. :)
 
  • Danke
  • Interessant
Reaktionen: diagnostix und Ennui
  • #47
So ein bisschen Transienten durch soft clipping entspitzeln und evtl noch Höhen entharshen wär schon etwas, das ich mir mit dem Gefell durchaus bei mir wünschen würde. Das meine ich jedenfalls in deinem Röhren-Beispiel rauszuhören.
Dann bezieh auch Neve(Clones) in Deine Überlegungen ein. Das machen meine nämlich auch. Die Peaks bei lautem Gesang sind da deutlich entschärft.
 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie, diagnostix und Ennui
  • #48
So ein bisschen Transienten durch soft clipping entspitzeln und evtl noch Höhen entharshen wär schon etwas, das ich mir mit dem Gefell durchaus bei mir wünschen würde. Das meine ich jedenfalls in deinem Röhren-Beispiel rauszuhören.
Der Klangwunsch klingt aber fast nach zwei oder zweieinhalb möglichen Maßnahmen: entweder einem entsprechend gut eingestellten Kompressor ODÄÄÄ einem Gerät, daß die Anstiegsgeschwindigkeit der Höhen begrenzt und dadurch schon merklich angenehme Effekte bringt. Stichwort Slew-Rate und Begrenzung selbiger. Keine Sorge, ich habe keine tontechnisch über Jahrzehnte ausgefeilte Erfahrung durch Studium oder ebenso lange Praxis. Ich kenne diese Wirkungsart nur von meinen adt-Geräten. Dort heißt es so und wird bei Vorverstärkern, Kompressoren und EQs als Funktion bereitgestellt.
Dort wird es beispielsweise im Manual meines TM109 (sog. Voice-EQ) als dreistufiges Schalterchen als eine Möglichkeit beschrieben, das Signal leicht zu "verrunden" und "anzusättigen" im Sinne eines Tape-Effekts. Bestimmt gibt's das auch als digitales Plugin.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui und diagnostix
  • #49
IMG_7394.webp
Dit is der EQ mit dieser Funktion. Auf MAX wird mit dieser Funktion kein Einfluß auf das Signal genommen, bei 3 dann so'n bisschen und bei 1 eben am meisten. Und die Beruhigung der Peaks ist in den Abstufungen absolut hörbar. Mit diesem Schalterchen bekomme ich auch das sehr feine Röhrenmikrophon MTG M990 oder gar das TLM 103 in den Griff. (Stehen übrigens beide zum Verkauf auffer Liste zusammen mit nem MTG UM 70 und einem AKG C414 BULS.) Dann noch -1,5 bis -2 dB bei 40 kHz im flachen oder steilen (je nach Geschmack) Shelf-Modus oder den Roll-Off bei 40 kHz und dann hat man diese herrlichen Mikrophone gezähmt. Wahrscheinlich auch das M930.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #50
So ein bisschen Transienten durch soft clipping entspitzeln und evtl noch Höhen entharshen wär schon etwas, das ich mir mit dem Gefell durchaus bei mir wünschen würde. Das meine ich jedenfalls in deinem Röhren-Beispiel rauszuhören.
bro, mit mikrofonen für gesang und röhren ist immer so eine sache, desw. bin ich echt vorsichtig mit empfehlungen.
es könnte passieren, dass ein "helles" kond. mikrofon noch mehr präsenz bekommt die du nicht haben möchtest, und dann bin ich der dödliore ausm internet. :)
aber ribbons und dynamische mics profitieren davon, das kann ich ruhig aus eigener erfahrung behaupten.
oktavas mk012 mögen auch röhren, z.b., obwohl kondenser.
generell alle mikrofone die "fleischige" untere mitten und eine eher dezente präsenz haben sind gute kandidaten für tube pre.
 
  • Haha
  • Interessant
Reaktionen: Astronautenkost, adt-paulchen und Ennui
  • #51
... merklich angenehme Effekte bringt. Stichwort Slew-Rate und Begrenzung selbiger. ....
Eine (zu) geringe Slew Rate bringt keinen angenehmen Effekt sondern ein unangenehmes Zischeln. Also genau das was man mit dem Deesser beseitigt.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui und adt-paulchen
  • #52
Ja, die Zischlaute werden, auch ein bisschen abhängig von meiner sonstigen Tagesform, vielleicht eine Winzigkeit deutlicher, aber Jüngling hat diese Funktion schon sehr, sehr gut ausgetüftelt, sodaß ich da nicht wirklich Probleme habe. Nicht mit jedem Mikrophon bringt die Absenkung der SR ja Vorteile. Aber sehr "mordern" oder "hell" klingende Mikros, mit dieser recht prominenten Anhebung wie beim TLM 103 und den M990 und 930, können das gut ab und klingen etwas ruhiger. Mein UM 70 braucht das nicht und die MK4 von Schoeps auch nicht. Hingegen die MK4V verträgt die Einstellung auf "3", also eine sanfte Reduktion der Slewrate, sehr gut. Hängt auch von der Art und Menge der Kompression ab.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #53
Jetzt sind wir aber schon sehr weit von der Ausgangsfrage entfernt.
 
  • Gute Antwort
  • Danke
Reaktionen: Ennui und whitealbum
  • #55
Den hatte ich auf der Liste! Hab da ein paar alte Posts von dir dazu gelesen. Wäre auch als DI für Gitarre nicht schlecht.
Den gibt’s übrigens auch als Behringer 676. (Hattest ja nach B gefragt. 😇)
Ah, den hatte ich ganz verdrängt, vermutlich auch, wegen dem Compressor. Da mach ich 100% das Signal so kaputt, dass jeder Mischer noch genervter von meinen Spuren ist. ^^
Aber der Preis ist natürlich hochattraktiv. Sollte es ohne Compressor geben, dann wär's interessant.
Hier hast du beides in sehr guter Qualität:


Gerade mit dieser Gainstation hat ein Kollege dreimal hintereinander schlechte Erfahrung gemacht. Zweimal war was mit der Röhrenschaltung/Röhre und einmal war die Phantomspeisung futsch und es gab ein 50 Hz-Brummen. Wenn sie funktioniert, ist sie bestimmt toll.

Ich habe die seit vielen Jahren ohne Probleme. Aber da gab es wohl einmal vor etlichen Jahren zweitweise ein Problem. Sollte aber schon lange nicht mehr sein.
Mit der Gainstation habe ich auch immer wieder gehört, dass die herumzickt, deswegen gleich verdrängt. Wäre nicht schlecht, wenn das eventuelle Produktionsproblem behoben wäre.
 
  • Danke
Reaktionen: adt-paulchen
  • #56
Ich vermute, dass Du einfach einen Gegenpart mit etwas Farbe im Vergleich zu den RME-eigenen nüchternen Preamps suchst. Da würde ich mich gar nicht so sehr auf Röhre festlegen. Viele legendäre färbende Schaltungen bauen auf Transistoren (Neve, API etc.).

Eine Röhre ist ein Verstärkungselement. Du kannst um eine Röhre einen wenig färbenden hochkarätigen HiFi-Amp bauen oder einen Verzerrer der Marke Charaktersau. Nicht anders ist es mit Transistoren. Die Röhre ist ein Bauteil. Viele andere Teile sind aber auch für den Klang mitverantwortlich.

Warum nicht einfach mal ausprobieren? Wenn das Ding nichts ist, schickst Du es zurück.
Ok, ich werde testen, vielleicht auch mit dem Ohr vom Forum. ^^
In Post #47 erwähnst du Neve, da kann ich ja mal dem Golden Age Audio Premier PRE-73 eine Chance geben.
Einem mir ebenbürtigen Belt-Voice-Profi :smil451c7211b9e19: wie dir vertrau ich da absolut.

Da führt am Ende eh kein Weg dran vorbei. Niemand kann wissen, was ihm klanglich vorschwebt und was es ihm, wenn überhaupt, dann wert ist.
Natürlich, aber ich kann mir ja anhand der Vorschläge eine Liste machen. Leute schlagen ja meist vor, was sie selbst haben und was ihnen gefällt.

Ich kann dir den ART Solo MPA empfehlen. Ist die ein Kanal Version vom Pro MPA mit einigen zusätzlichen Features.
Kostet nicht die Welt und ist sehr flexibel.

Ich hatte echt schön viele Preamps und Channelstrips, auch deutlich terere, aber der ART gefällt mir vom Gesamtbild bisher echt am besten.... Ist halt nix um Mädels oder Foristen zu "beeindrucken", aber wer will das schon.
Uh, den gibt's nicht beim Thomann*, doch ich könnte den über den Musikladen in der Nachbarstadt holen. Würde vielleicht Rückabwicklung vereinfachen.

Ich würde dieses Ding einfach mal ausprobieren, wenn es wieder lieferbar ist.


Selbst wenn man damit keinen HiEnd-Preamp erwarten kann, hat man vielleicht ein inspirierendes Effektgerät und zusätzlich noch ne klangliche DI-Box-Alternative für E-Instrumente (ich kann mir vorstellen, dass das einen interessanten Bassverzerrer abgibt). Und wenn es Schrott ist, rauscht und brummt, geht es halt zurück.
Bezüglich Bass bin ich sehr glücklich mit meinem Aguilar Tone Hammer Preamp Pedal*. Den in Neural DSP Darkglass Ultimate geschickt und ich kann mir alles hinbiegen, was mir gefällt.

Versuch macht kluch. Im Blindtest haben hier vor etlichen Jahren viele das Behringer deutlich teureren Geräten vorgezogen.
Ja, da hab ich mich daran erinnert, dass du das mal geschrieben hattest.

ich würde auch sagen - für die stimme kann man natürlich auch röhre nehmen, aber befürchte dass die färbung eventuell nicht das bringt was man erwartet.
drums, amps, di gitarre/bass, keyboards dagegen - da drückt die röhre den stempel.

besonders die kombi ribbon mic/röhre kann man gut einsetzen.
dabei sollte man im kopf behalten dass die kombi zwar höhenarm klingt, jedoch schon ein wenig hi shelf nachträglich (oder auch schon beim tracking, wenn man sich traut) kann das signal zum leben erwecken.

und sonst bin ich beim kollegen - @Ennui, nimm einfach zuerst günstige behringer oder art tube boxen und guck was die dinger überhaupt machen.
wenn du dann auf geschmack kommst - class A röhrengeräte bringen dir vor allem viel mehr headroom und grössere sweetspots.

(habe selber art tube opto 8 und benutze ihn hauptsächlich analog. china böller die drin waren tuen auch ihr dienst, aber nach dem ich die röhren gegen mullards ausgetauscht habe, möchte ich den preamp nicht mehr missen. mullards haben deutlich mehr headroom und gehen viel später in die "frzzz - zerre" als standard 12AX7. dazu kommt dass die mullards mehr höhen und straffere bässe haben - sie neigen halt nicht zum schmieren. alternativ kann man auch 12AU7 einbauen, aber sie bieten weniger gain als AX und klingen halt nüchtern - kein unterschied zu einem transistor, würde ich sagen. und natürlich - wenn man das equipment auf konservative weise bedient, dann treten auch ganz wenige unterschiede zw. transe und röhre, wenn überhaupt).

"pad ein, in hoch, out niedrig" hat sich bei mir als pole position eingebürgert.
und dann gain und output mit beiden händen entgegengesetzt drehen, bis es klingt.
das ist natürlich nicht so einfach wenn man gleichzeitig performt.
am besten holste einen kumpel dazu.
irgendwann kennste dann die sweetspots und kannst preamp blind einstellen.
Dia, mein Bester, ich will dir herzlichst Danken für deine Knowledge und Tests, die du hier mit uns teilst. Ich hab in diesem Thread wieder eine Menge gelernt.

Ich nehme Gesang prinzipiell nur noch mit Kompression auf. Je nachdem kannst du auch einen (Röhren)Kompressor nachschalten und mit einem cleanen pre aufnehmen
Ich pack mir beim Aufnehmen einen Kompressor über RME TotalMix aufs Ohr. Hab zu viel Angst, das Signal via Hardware für die nachfolgenden Mischer kaputt zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: Entone und diagnostix
  • #57
Fraglich ist aber, ob es objektiv nötig ist (in beiden Fällen) und ob v.a. andere das dann auch so hören. Bin sicher, dass ich, wenn ich deinen Track mixe, die 2% Geilheit des Tubepre durch hässliche Delays total zerstöre. :D Oder durch "disconnected" klingende Vox, was mir immer wieder berichtet wird (primär von einem, aber ich nehme es an).
Das ist ein Punkt.
Du musst dat Ding in die Sättigung fahren. Wozu kauft man sich sowas denn. Damit man seinen RME Preamp simuliert, sicher nicht.
Ganz dumm gefragt:
Kann ich notfalls eine durch die RME-Preamps aufgenommene Spur durch eine Röhre "reampen" oder ist das dumm? Klar, der RME-Preamp hat dann Auswirkungen und mein Wunsch, einen Preamp am Fireface frei zu haben, ist damit für die Katz ...

Bei z.B. nur A-Gitte und Gesang sollte das ein größerer Faktor sein, ansonsten ist z.B. auch das genutze Gefell sehr neutral, nicht irre ´3-D´ und nicht so ´groß´ wirkend.
Ich habe mit dem Gefell und meinen logopädisch behandlungsbedürftigen Sprachstörungen ein Zisch-Problem. Wenn ich dann ganz schnell die Cubase Tonhöhenkorrektur benutze und da nicht die Zischlaute vorher rausschneide, wird es ganz schlimm.
Da muss ich mit dem Gefell mehr mit der Positionierung herumspielen.

Was meinst Du mit mehr Schmackes und mehr zum Anfassen im Mix genau?
Da hilft es, das so gut auch gerne mit Beispielen das zu beschreiben.

Ich vermute was ganz anderes als Röhrenpreamps.

Nur mal so nebenbei:
Der hervorragende Röhrenpreamp von ADesigns MP2a ist wunderbar grazil, klingt harmonisch, macht eine super Bühne, aber keiner mit Schmackes, vor allem bei lauter Rock/Popmusik.
Der verdelt wunderbar austarierte akustische Arrangements, und das sehr edel.
In Sachen Schmackes und Anfassen im MIx ist eher der Pacifica aus gleichem Hause das Richtige, aber das mit voller Inbrunst. Übertragerbasiert, aber keine Röhre.
Das gleiche gilt für den Neve 1073.
Ich meine mit Schmackes und Anfassen (aus anderen Posts im Forum entnommene Begrifflichkeiten) im Grunde mehr Saturation, die aber trotzdem musikalisch bleibt und sich hauptsächlich im Alternative Metal/Rap gut mixen lässt.

es könnte passieren, dass ein "helles" kond. mikrofon noch mehr präsenz bekommt die du nicht haben möchtest, und dann bin ich der dödliore ausm internet. :)
aber ribbons und dynamische mics profitieren davon, das kann ich ruhig aus eigener erfahrung behaupten.
Dynamische wären ja dabei, mit dem M 201 und dem RE 20. Da shoute ich vermehrt.

Jetzt sind wir aber schon sehr weit von der Ausgangsfrage entfernt.
Das ist tatsächlich ok für mich, weil ich hier wieder eine Menge lernen kann.
 
  • Danke
Reaktionen: adt-paulchen und diagnostix
  • #58
Sollte es ohne Compressor geben, dann wär's interessant.
Der Behringer* 676 ist - wie sein Vorbild - zwei Geräte in einem Gehäuse. Du kannst also lediglich den 610 verkabeln und den Kompressor komplett ignorieren. Oder den für was Anderes nutzen.
Wie der klanglich im Vergleich zum UA 610/6176 (?) ist, kann ich nicht beurteilen. Und soviel ich weiß, ist der 610er-Preamp ja sowieso nichts, worauf sich die ganze Welt einigen kann. Da hilft wahrscheinlich nur Ausprobieren. Oder natürlich ignorieren und seine Musik statt den Gerätschaften verbessern. 😁
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #59
Hab zu viel Angst, das Signal via Hardware für die nachfolgenden Mischer kaputt zu machen.
Das ist nicht unbedingt ein Entweder-oder:
Ich habe es meistens so verkabelt, dass ich das Mikro über einen passiven Splitter einerseits direkt ins olle Fireface, andererseits über eine Kette von veralteter Radiotechnik und Behringerschrott schicke.
Dadurch habe ich die Möglichkeit, später das glockenreine mit dem verhunzten Signal zu mischen. Zumindest Cubase unterstützt auch mehrspuriges Compen ganz gut.
Jedenfalls kann sich der Mischer dann aussuchen, was er nimmt.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #60
Ein befreundeter Kollege hat mir gestern Vergleichsfiles geschickt bei denen er mal direkt mit seinen beiden Mics - AKG C414 BXLS und TLM 170 - pur mit dem RME UCX II und dann mit dem Neve 8801 Channelstrip auch nur durch den Preamp. Der Unterschied ist da, aber er ist marginal. In'nem Blindtest könnte man das ganz schlecht auseinanderhalten und mit Sicherheit benennen. Nur in einem Punkt ist der Unterschied ganz klar: das Rauschverhalten ist beim UCX II besser. Allerdings klingt der ganze Channelstrip, wenn (!) er denn gut eingestellt ist inkl. Expander gar nicht mal sooo übel. Und falls ich mich recht erinnere, hat er rückseitig einen Ausgang direkt am Preamp, um ein zweites, sauberes Signal zu haben. Der EQ sei'n bisschen zickig, der Kompressor hingegen würdig.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben