Röhrenpreamp für M930, M201, RE 20 (Vocs/A-Git)

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Hallo Leute,

habe hier im Forum gelesen, dass Röhrenpreamps dem Mic-Signal mehr Schmackes geben, mehr "zum Anfassen" im Mix.

Dann habe ich gelesen, dass bei einem Vergleichstest viele den billigen Behringer*-Röhren-Preamp toll fanden.

Ich will zu 80% Vocals und zu 20% A-Gitarre (Konzert & Western) damit aufnehmen.

Ich habe dieses Interface:
Der Preamp soll mir dann logischerweise einen RME Preamp wieder für anderes freimachen.

Ich nutze hauptsächlich diese Mics:



Habe mir jetzt mal Informationen zu allem bei Thomann* bis zu 1.100 Euro geholt. Bei Thomann* selbst hatte ich mich durch einige gehört, aber finde meinen Notizen nicht mehr.

Mir geht's ja um diesen ominösen Röhrentouch. Viele Rezensenten (auch andernorts) widersprechen sich bezüglich dessen und schreiben manchen Röhrchen Neutralität zu.

Wenn ihr mir am Ende einen billigen ART oder Behringer* empfehlt, bin ich natürlich glücklich, weil Kohle übrigbleibt. Soll es aber ein 1.000 Euro Klotz sein, der die Mädels reihenweise beeindrucken wird, ok, seufz, nehm ich auch.

Danke für Tipps.

EDIT:
Hier ein Preamp-Vergleich von Kollege @diagnostix
 
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Den gibt’s übrigens auch als Behringer* 676. (Hattest ja nach B gefragt. 😇)
 
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Soll es aber ein 1.000 Euro Klotz sein, der die Mädels reihenweise beeindrucken wird, ok, seufz, nehm ich auch.

Danke für Tipps.
Das gelingt einzig und allein durch eine unfassliche Performance. Sich auf die Technik zu verlassen bei dem aller Ehren werten Ansinnen, ist Torheit und sendet ... das falsche Signal: Technik, die mit der aufrichtigen Minne, die das Herz des einen oder vieler Mädels gewinnen soll, wetteifert. Verwirrung und Verunsicherung wären eine mögliche Folge. Bias. Die Röhrenverstärkung - Stamina - ähem aus DIR kommen muss; der "Röhrentouch" woanders erfolgen muss. :altweise:
 
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Hier hast du beides in sehr guter Qualität:

 
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Ich vermute, dass Du einfach einen Gegenpart mit etwas Farbe im Vergleich zu den RME-eigenen nüchternen Preamps suchst. Da würde ich mich gar nicht so sehr auf Röhre festlegen. Viele legendäre färbende Schaltungen bauen auf Transistoren (Neve, API etc.).
Viele Rezensenten (auch andernorts) widersprechen sich bezüglich dessen und schreiben manchen Röhrchen Neutralität zu.
Eine Röhre ist ein Verstärkungselement. Du kannst um eine Röhre einen wenig färbenden hochkarätigen HiFi-Amp bauen oder einen Verzerrer der Marke Charaktersau. Nicht anders ist es mit Transistoren. Die Röhre ist ein Bauteil. Viele andere Teile sind aber auch für den Klang mitverantwortlich.
Dann habe ich gelesen, dass bei einem Vergleichstest viele den billigen Behringer-Röhren-Preamp toll fanden.
Warum nicht einfach mal ausprobieren? Wenn das Ding nichts ist, schickst Du es zurück.
 
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Gerade mit dieser Gainstation hat ein Kollege dreimal hintereinander schlechte Erfahrung gemacht. Zweimal war was mit der Röhrenschaltung/Röhre und einmal war die Phantomspeisung futsch und es gab ein 50 Hz-Brummen. Wenn sie funktioniert, ist sie bestimmt toll.
 
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Warum nicht einfach mal ausprobieren?

Da führt am Ende eh kein Weg dran vorbei. Niemand kann wissen, was ihm klanglich vorschwebt und was es ihm, wenn überhaupt, dann wert ist.
 
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  • #10
Ich kann dir den ART Solo MPA empfehlen. Ist die ein Kanal Version vom Pro MPA mit einigen zusätzlichen Features.
Kostet nicht die Welt und ist sehr flexibel.

Ich hatte echt schön viele Preamps und Channelstrips, auch deutlich terere, aber der ART gefällt mir vom Gesamtbild bisher echt am besten.... Ist halt nix um Mädels oder Foristen zu "beeindrucken", aber wer will das schon.
 
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  • #11
Ich würde dieses Ding einfach mal ausprobieren, wenn es wieder lieferbar ist.


Selbst wenn man damit keinen HiEnd-Preamp erwarten kann, hat man vielleicht ein inspirierendes Effektgerät und zusätzlich noch ne klangliche DI-Box-Alternative für E-Instrumente (ich kann mir vorstellen, dass das einen interessanten Bassverzerrer abgibt). Und wenn es Schrott ist, rauscht und brummt, geht es halt zurück.
 
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  • #12
Ich würde dieses Ding einfach mal ausprobieren, wenn es wieder lieferbar ist.

Ennui hat ein Fireface. Meinst du nicht, da ist das Behringer etwas sehr niedrig angesetzt? Zumindest die Soundbeispiele bei Amazona zum Behringer 676 überzeugen mich persönlich nicht. Wirkt eher dumpf, nicht gut aufgelöst usw. .
 
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  • #13
Versuch macht kluch. Im Blindtest haben hier vor etlichen Jahren viele das Behringer deutlich teureren Geräten vorgezogen.
 
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  • #14
Die kleinen Behringer und ART Boxen sind witzige, günstige, kleine dirt Boxes. Aber keine "seriösen" Preamps ;) Ich hatte mal den ART Tube MP zu diesem Zweck, aber der war schon noisy und klanglich eher kaputt brachial :D
Die MPA von ART sind da schon was anderes.
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/ART-SOLO-MPA/art-REC0016697-000?campaign=GShopping/DE&ProgramUUID=DYgKAQMENuIAAAGermN3W97B&gad_source=1&gad_campaignid=23694437023&gclid=CjwKCAjw9szSBhBNEiwAC57Sq1p-c7-IW-MdybMoObnfTNFS0hLFOnzfUl5AV6GQXxmrSkpyyir2vxoCSUgQAvD_BwE
 
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  • #15
ich würde auch sagen - für die stimme kann man natürlich auch röhre nehmen, aber befürchte dass die färbung eventuell nicht das bringt was man erwartet.
drums, amps, di gitarre/bass, keyboards dagegen - da drückt die röhre den stempel.

besonders die kombi ribbon mic/röhre kann man gut einsetzen.
dabei sollte man im kopf behalten dass die kombi zwar höhenarm klingt, jedoch schon ein wenig hi shelf nachträglich (oder auch schon beim tracking, wenn man sich traut) kann das signal zum leben erwecken.

und sonst bin ich beim kollegen - @Ennui, nimm einfach zuerst günstige behringer oder art tube boxen und guck was die dinger überhaupt machen.
wenn du dann auf geschmack kommst - class A röhrengeräte bringen dir vor allem viel mehr headroom und grössere sweetspots.

(habe selber art tube opto 8 und benutze ihn hauptsächlich analog. china böller die drin waren tuen auch ihr dienst, aber nach dem ich die röhren gegen mullards ausgetauscht habe, möchte ich den preamp nicht mehr missen. mullards haben deutlich mehr headroom und gehen viel später in die "frzzz - zerre" als standard 12AX7. dazu kommt dass die mullards mehr höhen und straffere bässe haben - sie neigen halt nicht zum schmieren. alternativ kann man auch 12AU7 einbauen, aber sie bieten weniger gain als AX und klingen halt nüchtern - kein unterschied zu einem transistor, würde ich sagen. und natürlich - wenn man das equipment auf konservative weise bedient, dann treten auch ganz wenige unterschiede zw. transe und röhre, wenn überhaupt).

"pad ein, in hoch, out niedrig" hat sich bei mir als pole position eingebürgert.
und dann gain und output mit beiden händen entgegengesetzt drehen, bis es klingt.
das ist natürlich nicht so einfach wenn man gleichzeitig performt.
am besten holste einen kumpel dazu.
irgendwann kennste dann die sweetspots und kannst preamp blind einstellen.
 
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  • #16
  • #17
hehe, beim glutamat weiss man nie ob er ernst meint, oder nicht. :)

natürlich hast du bei röhren mehr obertöne (gerade obertonreihen zweiter ordnung).
transistoren erzeugen aber ungerade harmonische wenn man sie hart anfährt.
alles messbar, alles physik.
dadurch "klingt" die röhre "musikalischer" und "dichter" als transe.
neve 1073 und co. nutzen aber übertrager als "röhrenersatz", und obwohl 1073 eine transe ist, das effekt ist gleich: spitzen abgerundet, sound dicht und "fett", und es kratzt nicht beim anfahren.
 
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  • #18
SPL Goldmike; siehe Kleinanzeigen. Gebraucht gerade 260 VB
Die Röhre arbeitet hier mit 250 Volt Anodenspannungen wie das auch sein soll. Siehe Anhang
Das machen die anderen kleinen Dinger nicht. Da wird die Röhre ausserhalb ihrer Spec. betrieben.
Ansonsten ein reines Röhrengerät wie den 610.
 

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  • #19
Ich nehme Gesang prinzipiell nur noch mit Kompression auf. Je nachdem kannst du auch einen (Röhren)Kompressor nachschalten und mit einem cleanen pre aufnehmen
 
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  • #20
hehe, beim glutamat weiss man nie ob er ernst meint, oder nicht. :)

natürlich hast du bei röhren mehr obertöne (gerade obertonreihen zweiter ordnung).
transistoren erzeugen aber ungerade harmonische wenn man sie hart anfährt.
alles messbar, alles physik.
dadurch "klingt" die röhre "musikalischer" und "dichter" als transe.
neve 1073 und co. nutzen aber übertrager als "röhrenersatz", und obwohl 1073 eine transe ist, das effekt ist gleich: spitzen abgerundet, sound dicht und "fett", und es kratzt nicht beim anfahren.

Mit meinem "klar" wollte ich nur sagen, daß er etwas beschreibt was er selbst nicht greifen kann. Ich war auch an dem Punkt wo es Röhre sein musste und dies und das.
Es ist was anderes wenn man am analogen Pult/Outboard mischt als wenn man einzelnes analoges Equipment in die DAW schickt und es dort dann mit Plugins weiterbearbeitet.
Die Erwartungshaltung ist groß und der Unterschied zwischen Röhre und RME eher im Mü Bereich.
Bitte nicht falsch verstehen, wenn das Geld dafür da ist, dann Platzhirsch kaufen und stets Platin produzieren.
 
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