Röhrenpreamp für M930, M201, RE 20 (Vocs/A-Git)

  • Ersteller Ersteller Ennui
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Mit meinem "klar" wollte ich nur sagen, daß er etwas beschreibt was er selbst nicht greifen kann. Ich war auch an dem Punkt wo es Röhre sein musste und dies und das.
Es ist was anderes wenn man am analogen Pult/Outboard mischt als wenn man einzelnes analoges Equipment in die DAW schickt und es dort dann mit Plugins weiterbearbeitet.
Die Erwartungshaltung ist groß und der Unterschied zwischen Röhre und RME eher im Mü Bereich.
Bitte nicht falsch verstehen, wenn das Geld dafür da ist, dann Platzhirsch kaufen und stets Platin produzieren.
Und das soll ich aus deinem "Klar." riechen können?
Jedenfalls danke für den Nachtrag.
 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie

  • #22
Ich würde das Thema Röhrenpre ehrlicherweise unter Geschmackssache verbuchen. Wenn du und da du (wenndundaddu) ja ein gutes IF hast und die Pres unterstellt "technisch einwandfrei sind", d.h. nicht rauschen und einen guten Pegel liefern, dann hast Du alles, was man dann später noch weiter verunstalten kann, z.B. unterschiedliche "Flavors" an Saturation oder Zerre drauflegen.

Ich bilde mir aber auch von meinen jüngeren Experimenten an mir ein, ääh, mit Pedalen vor dem Kemper oder vor der DI Box, die dann ins IF geht, dass der Ton irgendwie mehr hmmm, halt "mehr" ist. Daher kann ich diesen Implus, noch ein paar Prozent zu holen, sehr gut nachvollziehen.

Fraglich ist aber, ob es objektiv nötig ist (in beiden Fällen) und ob v.a. andere das dann auch so hören. Bin sicher, dass ich, wenn ich deinen Track mixe, die 2% Geilheit des Tubepre durch hässliche Delays total zerstöre. :D Oder durch "disconnected" klingende Vox, was mir immer wieder berichtet wird (primär von einem, aber ich nehme es an).
 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie
  • #23
  • Haha
Reaktionen: Ennui
  • #25
Muffy hat das gut auf den Punkt gebracht. 2% Geilheit, mehr ist es nicht.
 
  • Gute Antwort
  • Danke
Reaktionen: Ennui und adt-paulchen
  • #26
Du musst dat Ding in die Sättigung fahren. Wozu kauft man sich sowas denn. Damit man seinen RME Preamp simuliert, sicher nicht.
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: Profiamateur und Ennui
  • #27
Bei z.B. nur A-Gitte und Gesang sollte das ein größerer Faktor sein, ansonsten ist z.B. auch das genutze Gefell sehr neutral, nicht irre ´3-D´ und nicht so ´groß´ wirkend.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #28
Du hast bei den großen Versendern eine 30tägige Rückgabegarantie. Also, probier aus und lass Dein Gehirn entscheiden, ob Dich ein Röhrenpramp weiter bringt.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #29
habe hier im Forum gelesen, dass Röhrenpreamps dem Mic-Signal mehr Schmackes geben, mehr "zum Anfassen" im Mix.

Was meinst Du mit mehr Schmackes und mehr zum Anfassen im Mix genau?
Da hilft es, das so gut auch gerne mit Beispielen das zu beschreiben.

Ich vermute was ganz anderes als Röhrenpreamps.

Nur mal so nebenbei:
Der hervorragende Röhrenpreamp von ADesigns MP2a ist wunderbar grazil, klingt harmonisch, macht eine super Bühne, aber keiner mit Schmackes, vor allem bei lauter Rock/Popmusik.
Der verdelt wunderbar austarierte akustische Arrangements, und das sehr edel.
In Sachen Schmackes und Anfassen im MIx ist eher der Pacifica aus gleichem Hause das Richtige, aber das mit voller Inbrunst. Übertragerbasiert, aber keine Röhre.
Das gleiche gilt für den Neve 1073.
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #30
Ich habe bei Bass Pres auch immer in der Röhre die Heilung gesucht. Aber dort macht Röhre imho weich und verschmiert. Das mag bei sahnigen Leadsounds gut sein. Für "präzisen" Sound habe ich Transe bzw. Transformer entdeckt. Transe macht den Sound hart und "extrudiert", wenn man so will. Vielleicht dann eher nen snappy SSL Pre, oder, Aaalta, das hier ist der Hämmä - ein SSL 4k Channelstrip.


Komplette Chain. Wenn Du es nicht käufst, käuf ichs. :D
 
  • Danke
Reaktionen: Ennui
  • #31
Oder ne schöne Custom Chain aus 500er Modulen...

1783975329701.webp
 
  • Haha
  • Gute Antwort
Reaktionen: Ennui und adt-paulchen
  • #32
Ich glaube, ich bin der einzige hier, der mit einem Röhrenpreamp, jahrelange praktische Erfahrung hat. Wir haben lange Zeit, bis wir auf Sprachproduktionen gewechselt haben einen UA 6176 für Vocals eingesetzt. Der 610er Preamp liefert tatsächlich "Schmackes".
 
  • Interessant
  • Danke
Reaktionen: ranzman und Ennui
  • #33
Ich glaube, ich bin der einzige hier, der mit einem Röhrenpreamp, jahrelange praktische Erfahrung hat. Wir haben lange Zeit, bis wir auf Sprachproduktionen gewechselt haben einen UA 6176 für Vocals eingesetzt. Der 610er Preamp liefert tatsächlich "Schmackes".
Oh je, immer diese Selbstüberschätzung :D
Schon klar, du bist natürlich der einzige, der jemals in professionellen Studios gearbeitet und natüüüürlich der einzige, der sich hier mit röhrenpreamps auskennt! Der wirklich checkt was abgeht! .. Diese Forum ist wieder mal so erfrischend! :D
 
  • Haha
Reaktionen: Astronautenkost
  • #34
Du bist natürlich ausgenommen!
 
  • Haha
Reaktionen: whitealbum
  • #35
:hammer:
back to topic.
@Ennui
da wir normal sterbliche hier absolut keine ahnung haben, werde ich demnächst (spätestens am we) ein experiment durchführen.

aufbau:
DI telecaster ---->digitech jamman solo xt (loop).
der loop geht dann in folgende preamps:
Zoom* L12 (digital);
art tube opto 8 (starved plate);
reussenzehn mic-mic (real tube).

dabei werde ich beide röhrendingens bewusst in die sättigung fahren, aber nicht extrem übersteuern.
(L12 kann man nicht "sättigen").
da bei der immer empfohlener recording lautstärke von ca. -18dbfs alle preamps sowieso irgendwie "gleich klingen", werde ich die files in der daw auf max. -1db peak normalisieren und ohne eq, comp und anderen geier nacheinander (natürlich nicht in genannter reihenfolge) in eine datei kombinieren und hier uploaden.
(viell. recorde ich den loop direkt auf -1db peak, aber das scheint mir zumindest theoretisch ein wenig fummelig. mal sehen).

und ganz ehrlich gesagt: bin selber gespannt, wie groß die unterschiede ausfallen werden.
und ob überhaupt.
 
  • Danke
  • Gute Antwort
Reaktionen: adt-paulchen, Ennui und Entone
  • #36
In der letzten Zeit hab ich sehr viel Gutes über den Skulpter von Elysia gehört. Den Preamp gibt es ja auch im 500er Modulformat. Falls Du da schon welche hast, könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß Du da sehr schnell und bei einem Kanal kostengünstig zu Ergebnissen kommst, die ALLE beglücken. Wäre ich nicht schon so derbe ausgestattet mit ADT-Audio-Zeuch, wäre ein Qube mit dem Skulpter/Mpressor oder zwei Skulpter in einem Qube wahrscheinlich genau mein go-to/must-have: sauberes oder gut einfärbbares Signal in einer kleinen Box mit richtich, richtich sinnvollen Features und Möglichkeiten. Super mobil, qualitativ über viele Zweifel erhaben und der Entwickler und Hersteller, Ruben Tilgner, ist ein erstklassiger Typ. Freundlich und klug! Und dat Dingen kommt aus Nettetal. Weisse Bescheid. Als 500er ist der Skulpter sogar in dem Budget bis 1K.
Elysia
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: diagnostix, muffy und Ennui
  • #37
  • Danke
Reaktionen: diagnostix und Ennui
  • #38
In der letzten Zeit hab ich sehr viel Gutes über den Skulpter von Elysia gehört. Den Preamp gibt es ja auch im 500er Modulformat. Falls Du da schon welche hast, könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß Du da sehr schnell und bei einem Kanal kostengünstig zu Ergebnissen kommst, die ALLE beglücken. Wäre ich nicht schon so derbe ausgestattet mit ADT-Audio-Zeuch, wäre ein Qube mit dem Skulpter/Mpressor oder zwei Skulpter in einem Qube wahrscheinlich genau mein go-to/must-have: sauberes oder gut einfärbbares Signal in einer kleinen Box mit richtich, richtich sinnvollen Features und Möglichkeiten. Super mobil, qualitativ über viele Zweifel erhaben und der Entwickler und Hersteller, Ruben Tilgner, ist ein erstklassiger Typ. Freundlich und klug! Und dat Dingen kommt aus Nettetal. Weisse Bescheid. Als 500er ist der Skulpter sogar in dem Budget bis 1K.
Elysia

Die Combo Skulpter/mpressor ist sehr smart. Ich hatte mal ne kleine Outboard Chain von Elysia, das waren tolle Kisten.

(Ich habe es aber wieder aufgegeben wegen Printen, Latenzausgleich, Gainstaging -> Unvermögen + Faulheit. Aber für "on the way in" ist es suppa.)
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix
  • #39
also auf die schnelle - nur zwei preamps (der dritte ist im proberaum).
loop level (looper augang) ist bei beiden files auf 12 uhr. beide files auf -1db normalisiert.
0:00 - 0:11 pre 1
0:11 - 0:23 pre 2
und so on, also drei wiederholungen.

ich höre die unterschiede.
so nun: was ist was? was ist transe, und was ist röhre?

und hier die loops durch uad showtime 64, standard einstellung, nur room auf 50% gedreht.

 
  • Danke
Reaktionen: Glutamatjunkie, Humanizer und Ennui
  • #40
MIr gefällt das erste Stück bis 0:11 am besten zusammen mit den Stück von 0:25 bis 0:35 und 0:46 bis 0:59. Die klingen in meinen Ohren am direktesten und klarsten und am meisten engaging. Alles andere ist mir zu dumpf, verwaschen und zu undefiniert. Mit dem ganzen loop durch das uad-ding kann ich nix anfangen.
 
  • Danke
Reaktionen: diagnostix
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben