Hallo,
ok ganz schön viel Feedback hier, hätte ich gar nicht erwartet.
Vielleicht schreibe ich doch mal etwas zum Track?
Es gibt Tonarten die für diese Musikrichtung funktionieren, weil der Bass dann in einem richtigen Bereich spielt.
Also D, E, F und G sind typisch, bei A, C und B(H), wandert der Bass zu hoch oder zu tief.
Deshalb habe ich blind D gewählt (meine ich zumindest das es D Moll ist).
Das die Stimme reinkommt wusste ich nicht, sie brachte mich auch bisschen zur Verzweiflung, weil Tonart gar nicht passte und ich da hin und her pitchte, aber das war viel später.
Danach habe ich mir eine Arrangierspur erstellt mit Mix in, Intro, Build Up, Breakdown usw.
Also eine reine optisch Spur. Deswegen ist der Aufbau des Tracks so wie er ist.
Intro bisschen lang, Outro bisschen lang. Das erklärt es eigentlich.
Ich habe den Track in insgesamt ca. 8 Stunden gemacht. Einmal ca.2 Stunden und einmal in ca. 6 Stunden am Stück.
Also im Prinzip würde ich mit genügend Abstand von mehreren Tagen paar Dinge ändern oder ich hole mir einfach Feedback
Wegen Kick oder Mix:
im Prinzip gibt es keine besondere Kick oder Mix.
Die Kick besteht aus zwei Kicks. Im Part wo die Frauenstimme zu hören ist spielt die tiefe Kick die ich mit dem EQ etwas bereinigte .
Bei den anderen Stellen des Tracks spielt noch eine zweite Kick drüber die nur den Attack liefert.
Beide Samples von Battery 4.
Und so richtig einen Mix gibt es nicht. Der ganze Klang kommt von der Summe.
Ich glaube ich habe hier und da Lowshelfs auf Spuren, selten Lowcuts.
Und wenn Bell Filter dann nur bei der Clap weil die bei 2 oder 3 khz einen Peak hatte und ich meine bei der Stimme.
Klar, bei manchen White Noise Geschichten noch Hicut/Highshelf.
Hofa IQ Transient mein Tool wenn ich etwas kürzer oder punchiger machen möchte.
Was ist auf der Summe:
Pro Q 4 (weiß ich gerade nicht ob es was macht)
Spectre (obere Mitten breit und Höhen mit Shelf etwas angehoben)
Pro C 2 (nur Mittensignal wird komprimiert)
Nachtrag: Pro MB, siehe weiter unten
Pro L (Spitzen abfangen)
Slate M-OTT mit 15-20%
Smart EQ 4? bisschen adaptives EQ, sehr weiche Kurven, nichts dramatisches
The God Particle (hier habe ich das Mittenband um 2 dB aufgedreht)
Ich habe diese Plugins als Master Preset in Cubase abgespeichert.
Unter anderem ist noch Reference, Vison 4x und Levels dabei.
Ich habe aber erst als der Track stand The God Particle eingeschaltet.
Und dann eines nach dem anderen und dann erst in den Spuren etwas gemacht.
Also der Track stand schon ohne Bearbeitung gut da.
Hall: Black Hole und Supermassive
Delay: Waves H-Delay ob ich Eternity von
Arturia* verwendet habe weiß ich nicht, aber Delay ist ziemlich egal welches. Der H-Delay hat lässt sich schnell bedienen, mehr nicht.
Da ich kein absolutes Gehör habe und ich das gerade nach mehreren Stunden merke, habe ich beim Mac Book Pro Bluetooth eingeschaltet und mit Anker Soundcore 2 verbunden der bei mir auf dem Tisch steht.
In Cubase auf die Bluetooth umgeschaltet und dann noch einmal Dinge geändert.
Einmal pitch der Vocals und einmal EQ der Snare.
Sowie den EQ von Vocals geschmissen und Volcano 3 ein "old radio" Preset draufgeschmissen.
Die die Anker Box in diesem Part die Kick immer wieder wegdrückte (ist eine Eigenart der Box, wie ein pumpen eines Limiters) habe ich die Vox noch per Sidechain von der Kick wegducken lassen.
Ich verwende die Anker Box sehr gerne als Reset für die Ohren.
Oh, Sidechain....
Ich habe was vergessen, vor oder nach Pro L ist auf der Summe noch der Pro MB.
Hier wird der Bassbereich per Sidechain von der Kickspur getriggert.
Ich glaube 3db angehoben und wenn Kick kommt wird es auf 0 runtergedrückt.
Also noch einmal:
auf der Summe wird ein Multiband Kompressor von der Kick Spur im Track getriggert.
Ich glaube das ist es was die Kick so wirken lässt und natürlich auch Slate M-OTT
Ok, ich sehe gerade das ich langsam los muss.