@SilentWarrior
Also ich hab hier grade was ausprobiert. So einfach ist das nämlich nicht mit dem nachbauen. Die Magie passiert, wenn man die Gain Regler bewegt. Die Regler korrelieren nämlich. Dh. z.b. das Sub Band ändert nicht nur einen Gain vom Sub Band sondern auch die gesamt gain. Außerdem verändert sich durch bewegen des 40hz regler nicht nur die Gain 40 hz sondern auch irgendeine Flankensteilheit. Und das ist noch der einfachere Fall. (Abgesehen davon dass das ganze nicht linear abläuft, was man mit
Ableton* fx rack - siehe unten - gar nicht abbilden lässt)
Ich habe jetzt mal die Grundcharakteristik und die Dynamik des Air-Gains nachgebaut. Die Veränderungen des Gain-Reglers hab ich in einem
Ableton* Live Fx Rack abgebildet. Dafür hab ich schonmal > 10 Bänder im Grafischen EQ verblasen, dass es sich *so ähnlich* verhält, wie wenn man an dem Air-Gain des echten Maag dreht.
Jetzt hab ich keinen Bock mehr weil mir im SubBand was begegnet ist, wovür ich nochmal ein extra Band brauche das gegensteuert und das gibt immer so hässliche Dellen rein. Man müsste wirklich jedem REgler eine Kennlinie zuweisen (können) wie es auf welche Parameter wirkt.
Fazit: Nachbau einer einzelnen Einstellung geht natürlich problemloser aber die Charakteristik der Regler-Bewegungen mit einem parametrischen EQ und sowas wie
Ableton* Live Rack nachzubauen - vergiss es. Spass machen tuts auch nicht wirklich, da es ein ewiges rumprobieren und fummeln ist, bis die Kennlinien in richtiger Korellation zueinander liegen. Hut ab, wer sowas mit analogtechnik entwickelt.
Da steckt schon einiges an Hirnschmalz drin in dem Ding.
Ich hänge mal das
Ableton* fx rack an. Da funktioniert zumindest mal der Air-Gain für 40 Hz einigermassen authentisch:
https://www.dropbox.com/s/ndgx2j9xt4zz0w9/Maag EQ4-.AirGain-40Hz.adg?dl=0