Erfahrungsbericht: Mein Weg zum Album Die Reiselust Von Förderabsagen, GEMA-Hürden und interaktiver Produktion

  • #21
Hallo Leute,

da bin ich wieder, phuuu

Jetzt hat @SteinHal was rausgefischt, was so absolut nicht vorgesehen war! Danke fürs Aufpassen! Das System von Steady hat da bei den Spalten total gesponnen. Die Wahrheit ist: Bei Steady liegt der Mindestbeitrag für jedes Paket zwingend bei min. 3 € im Monat. Daraus resultiert automatisch diese Jahressumme von 36 €.

Mir ist völlig klar: Für eine reine CD-Vorbestellung wäre das zu viel! Deshalb wird das neue Paket ein echtes Kombi-Erlebnis. Für die 36 € bekommt ihr nicht nur die physische CD portofrei nach Hause geliefert, sondern erhaltet ein ganzes Jahr lang exklusiven Zugriff auf:

Den kompletten Entstehungsprozess im Studio
Regelmäßige Backstage-Updates und Soundcheck-Videos
Direkte Kommunikation mit mir, um Details zu besprechen und eure Meinung einzubringen

Ich habe das fehlerhafte Paket erst mal versteckt und korrigiere das im Hintergrund.

Ein dickes DANKE übrigens an alle User, die sich schon beim ersten Post bedankt haben! Euer Support bedeutet mir die Welt. Um euch auf dem Laufenden zu halten: Heute Abend ab ca. 19 Uhr melde ich mich hier mit den allerersten, spannenden Statistiken von YouTube, TikTok, Instagram und Co. – der Start war nämlich extrem vielversprechend!

Und zu der Frage wegen dem Geschäftlichen: JA, unbedingt. Ich bin Musiker und möchte mein Herzblut in die Songs stecken. Da mir die ganze Verwaltung der Plattformen und Netzwerke über den Kopf wächst, werde ich die Tage mal einen offiziellen Thread im „Jobs“-Unterforum aufmachen. Wenn sich hier ein Webmaster oder Manager findet, der den Überblick hat und das übernehmen will – ich bin absolut bereit, diese Dinge in professionelle Hände abzugeben!

Wir hören uns um 19 Uhr mit den Zahlen!
 
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  • #22
Pünktlich wie versprochen ist es kurz nach 19 Uhr – und wie angekündigt lassen wir jetzt mal die Hosen runter und schauen uns an, was hinter den Kulissen von „Fred Feuerreim“ in den letzten Wochen wirklich passiert ist. Spoileralarm: Es fühlt sich an wie eine eigene kleine Reality-Show!

Bevor wir zu den Klicks kommen, wollte ich euch erzählen, was für ein unfassbarer Marathon das im Hintergrund war. Als reiner Musiker denkt man ja: „Ich lade einfach den Song hoch.“ Weit gefehlt!

Das Ganze ging schon mit der GEMA-Mitgliedschaft los. Ich musste wochenlang auf die Freischaltung warten. Der Anmeldeprozess ist strenger als bei einer Bank: Komplette Identifikationsprüfung, Personalausweis einscannen, Live-Foto zur Verifizierung machen... Ich dachte kurzzeitig, ich beantrage einen Diplomatenpass und keine Musik-Registrierung!
Sobald die Mitgliedschaft endlich da war, habe ich den Song hochgeladen und mir bewusst vier Wochen Zeit bis zum offiziellen Release gelassen. In dieser Zeit habe ich mich nicht auf die faule Haut gelegt, sondern über 30 Radiosender bemustert und angeschrieben. Von einigen kam tatsächlich Feedback – und ein Sender war so begeistert, dass er mir sogar den direkten Upload des Songs vorgeschlagen hat, was ich natürlich sofort gemacht habe!

Sobald ich den Smartlink hatte, ging auch der offizielle Pitch bei Spotify for Artists raus – natürlich mit allen korrekten und vollständigen Angaben. Und wie sieht es da jetzt aus? Sagen wir es so: Aufrufe gibt es da aktuell kaum (ich glaube exakt einen, und ich war es nicht, ich habe nämlich gar kein Spotify! 😂). Spotify braucht eben seine Zeit.
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​

Natürlich habe ich die Videos parallel auch auf TikTok hochgeladen. Und hier sieht man perfekt, wie krass unterschiedlich die Algorithmen der verschiedenen Plattformen arbeiten!

Während YouTube direkt steil ging, bin ich auf TikTok schnurstracks in die berühmte „250-Views-Jail“ marschiert. Jedes der drei Videos hat fast exakt dieselbe Zahl erreicht:

  • Video 1: 257 Views
  • Video 2: 255 Views
  • Video 3: 252 Views
Dazu gab es insgesamt 7 Likes, aber noch keine neuen Follower.

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Fortsetzung folgt...
 
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  • #23
Ich denke, das gehört einfach zum Lernprozess dazu: Wie man live singt und sich gleichzeitig auf die eigene Körperhaltung konzentriert. Da ich bei dem Auftritt auch eine Sonnenbrille aufhatte, konnte ich die Reaktionen der wenigen Zuschauer im Raum leider nicht mal richtig sehen. Hinzu kam, dass das Mikrofon einmal anfing zu knacksen, als ich es bei einem der ersten Songs in die Hand nahm. Danach habe ich es lieber nur noch am Ständer gelassen – und meine Hände, na ja, die habe ich dann gar nicht mehr kontrolliert
Versteh ich...an ungewohnte Situationen muss man sich erst gewöhnen, locker werden und irgendwann läuft es sicher von allein.

Was mir noch eingefallen ist, weil ich mich gerade beruflich damit beschäftige:
Du könntest deinen Investoren auch anbieten, Neuigkeiten per Whats App Business zu erhalten. Das ist für bis zu 256 Personen kostenlos und sieht nicht so aus wie ein relativ anonymer Newsletter per Mail. Die Leute müssen aber deine Nummer im Handy gespeichert haben. Ließe sich ja mit ner zweiten Karte lösen. Damit könntest du auch neue Links, z. B. "hinter den Kulissen", Produktionsupdates, CD-Cover Art o.ä. schicken.
Falls das interessant ist, musst du nur noch mal das Rechtliche klären. Da du das professionell aufziehst, könnte es ganz gut mit dem Funding matchen.
 
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  • #24
Aufrufe gibt es da aktuell kaum (ich glaube exakt einen, und ich war es nicht, ich habe nämlich gar kein Spotify! 😂). Spotify braucht eben seine Zeit.
Das war ich.☝️😂
Danke für die Rückmeldung. Von Spotify kannst du nicht viel erwarten, was Pitching und Vergütung betrifft. Aber mal abwarten …
 
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  • #25
Instagram:
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Facebook bis gestern! warum der Zuckerberg so langsam mit der Statstik ist?:
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und der Gewinner ist: musicyoutube! Ich glaub man soll sich viel mehr auf YouTube konzentrieren, was sind Eure Erfahrungen?

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  • #26
Ich glaub man soll sich viel mehr auf YouTube konzentrieren, was sind Eure Erfahrungen?
Ich finde das echt spannend, dass du deine Statistiken hier so transparent präsentierst. :2up:

Spotify/Streaming taugt imho nur, wenn man schon Follower hat oder wenn man in eine Playlist kommt. Tik Tok ... damit hab ich keine Erfahrung. Soundcloud funktioniert bei bestimmten Genres und ist sehr gut um Musik auf ner Website zu hinterlegen oder in einem Forum zu posten. Meiner Erfahrung nach ist Youtube das weit aus bessere Medium um eine Followerschaft aufzubauen. Allerdings funktioniert es am besten, wenn man richtige Videos postet und nicht nur Songs mit Cover. Entweder ein richtiges Musikvideo produzieren oder eben einen Konzertmitschnitt posten. So One-Take-Sing/Play-Throughs kommen eigentlich auch ganz gut an oder wenn man zeigt wie es gemixt gemastert wurde. Wenn ich das richtig verstanden habe, warst du in einem Studio? Dann beim nächsten mal vielleicht die Kamera/Handy laufen lassen, wenn man einsingt oder sowas.
 
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  • #27
(...)

2. Professionalisierung: GEMA, GVL und die Live-Feuertaufe​

Ich habe daraufhin Nägel mit Köpfen gemacht und alte Zöpfe abgeschnitten. Ich bin jetzt offiziell GEMA- und GVL-Mitglied und veröffentliche meine Musik ab sofort professionell über MusicHub, damit sie auf allen großen Plattformen landet.

Davor hatte ich meinen allerersten Live-Auftritt im MusikZentrum Hannover vor ein paar Freunden. Ich hatte quasi zwei Durchgänge: Erst den Soundcheck (inklusive intensiver Diskussion mit dem Tonmann, um die Bodenmonitore für meine Stimme anzupassen) und danach die anderthalbstündige Live-Aufführung meiner 10 Songs. Mein wichtigstes Learning als Produzent: Zu Hause im Studio mit Kopfhörern einzusingen ist das eine – aber live vor dem Mikrofon zu stehen, ohne perfektes Monitoring, ist eine ganz andere Hausnummer! Jedes Mikrofon verhält sich anders, man muss den Abstand perfekt halten. Beim Soundcheck lief es super. Ich habe mich dabei aus verschiedenen Perspektiven gefilmt und werde das Live-Material nach und nach für kurze Clips nutzen.

(...)

In der Enwicklung sind vernünftige Ansätze zu erkennen. Das verdient eine gewisse Anerkennung.

Du bleibst dir natürlich treu: schön was du schreibst, viel interessanter ist, was du nicht schreibst:
"Beim Soundcheck lief es super." = Das Konzert selber war schei*e?

Ich denk halt, dass du das Pferd trotzdem falsch aufgezäumt hast. GEMA/GVL bringt dir aktuell gar nichts, sind eher Klötzer am Bein.

Du bräuchtest halt Performance. Wenn du dich um größere Auftrittsoptionen bemühen möchtest, ist Soundcheck oft ein Privileg, was nicht jedem zuteil wird. Du müsstest trotzdem abliefern. Routine, vielleicht eigene InEars/Mikros, bestmögliche Vorbereitung, Variablen ausschalten und soweit möglich durch Konstanten ersetzen. Bringt per se Ergebnisse und wirkt sich auf die Geisteshaltung aus.

Dort müsste aktuell dein Fokus liegen. Nicht so aufs Geld anderer Leute schielen. So wird das nichts. Wenn du die Kröten so sehr jagst, kriegen die Angst und verstecken sich.
 
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  • #28
Erstmal finde ich super spannend wie offen du hier sprichst und was du alles zur Verfügung stellst. Das ist am Ende für die meisten "Musiker" deutlich realistisch, als die gehypten Erfolgsstories, die es in die Medien schaffen.

Es ist absolut nicht mein Musikgenre, daher kann ich dazu kein qualifiziertes Feedback zur Musik abgeben.
Wenn ich den Song jedoch gehört hätte und wäre begeistert gewesen, hätte mich das Bezahlmodell in vielerlei Hinsicht abgeschreckt:
1. Du gibst deinen Supportern ein Mitspracherecht; wie weit geht das? Drückt dir die Mehrzahl der Leute eine ultraglatte, moderne Produktion aufs Auge, obwohl ich eigentlich diesen "Underground-Sound" liebe - das würde mich stören.
2. Was bekomme ich am Ende für ein Produkt? Ist der Song typisch für deinen Sound oder ist das die eine Ballade aus einem Stoner Rock Album? Das würde ich gerne im Voraus wissen.

Ich finde, dass du die Grenzen hier noch klarer ziehen solltest, damit man als Supporter weiß, worauf man sich einlässt. Ansonsten überwiegt ja wirklich der "Reality-Show-Aspekt", wie du es so schön genannt hast. Aber ich sehe bei dir eher die Absicht Musiker zu werden.
Ich denke jeder, der Musik liebt, hat schon mal eine Band an den Mainstream oder andere Strömungen verloren ;)
(talking about you, Opeth).
 
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  • #30
Hallo Leute,

mein Plan ist es, euch ein wenig zu unterhalten und nicht zu langweilen. Von daher habe ich mich entschieden, mich alle vier Wochen zu melden und die Statistiken aus der vergangenen Zeit zu präsentieren.

Mein Unterstützungsangebot habe ich auch etwas verfeinert – im Rahmen dessen, was auf dieser Plattform möglich ist. Schaut gerne noch mal rein:

👉 https://steady.page/de/fred-feuerreim/about

Hier sind die aktuellen Zahlen bis vor ca. zwei Tagen (die Übermittlung der Daten dauert ja immer ein wenig):

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Wer sind meine Höhrer?

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Mein neuer Song "Ein altes Lied" ist gerade frisch auf allen Platformen!



View: https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nzYijSm9-HJISzetL1KvEcJTfXNOPh_nA

Ein Full-Video zum Song „Ich lass dich frei“ ist auch gerade frisch online!


View: https://youtu.be/NVeKPBno-sg

(Achtung, wichtig: Macht es nicht so wie ich! Nehmt euch die besten Videokameras und stellt sie auf die optimalen, zur Umgebung passenden Einstellungen ein! Überprüft eure Geräte auf Funktionalität und Speichermedien – sonst passiert euch das Gleiche wie mir: Die Hauptkamera (DSLR) für die Frontaufnahme ist direkt zu Beginn der Vorstellung ausgefallen, weil die Speicherkarte defekt war! Erst nach den ersten 3 Songs habe ich es bemerkt und mein Handy als Frontkamera benutzt. Des Weiteren waren auch die von mir gewählten Perspektiven von der Seite nicht optimal. Ach menno... es ist halt, wie es ist, und nächstes Mal wird es besser! Bis dahin arbeite ich mit dem, was ich habe.)

Ich plane noch ein Live-Konzert Ende September/Oktober und werde diesmal euch alle einladen, nach Hannover zu kommen. Die besten Kameras werden gemietet und ich werde noch mehr meiner Songs live performen – auch die, die auf das zweite Album drauf sollen!

Was sagt ihr zu der Entwicklung?
Was soll/kann ich noch machen?

Auf alle eure Fragen gehe ich heut Abend ein!

Viele Grüße und bis später
Fred
 
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  • #31
(Achtung, wichtig: Macht es nicht so wie ich! Nehmt euch die besten Videokameras und stellt sie ...
Ha, ha, das sind die schönen kleinen Vorfälle des Lebens. Finde ich eher sympathisch als beklagenswert. Außerdem hättest du sonst nichts zu erzählen.;-)
Wenn du bei den MusicHub-Statistiken „Top-Regionen anzeigen“ wählst, kannst du sehen, in welcher Region du am beliebtesten bist. Wahrscheinlich Lower Saxony.:smil451c7211b9e19:
Ja, man sieht, dass du bei YT am meisten machst und am beliebtesten bist.
In deinem Falle würde ich mal nach Playlists suchen, die im deutschen Schlagerbereich liegen. Dieser Bereich ist groß und macht richtig Umsatz. Wenn du da reinkommst, kannst du schnell überregional bekannt werden.
Danke fürs Update und Grüße
 
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  • #33
Da leben ja auch die meisten.
 
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  • #34
oder wenn man in eine Playlist kommt
bin da mal in eine Japanische Radioplaylist gerutscht. Wie auch immer das passierte. Da waren dann recht schnell 15.000 Streams zusammen. Ne Schachtel Kippen wär damit nicht mal drin. Nichtraucher sein hat Vorteile. Bier kriegst immer dafür.
 
  • #35
Ich finde das echt spannend, dass du deine Statistiken hier so transparent präsentierst. :2up:
:right:
Spotify/Streaming taugt imho nur, wenn man schon Follower hat oder wenn man in eine Playlist kommt. Tik Tok ... damit hab ich keine Erfahrung. Soundcloud funktioniert bei bestimmten Genres und ist sehr gut um Musik auf ner Website zu hinterlegen oder in einem Forum zu posten. Meiner Erfahrung nach ist Youtube das weit aus bessere Medium um eine Followerschaft aufzubauen.
So sieht es aus! TikTok und Facebook kann man getrost vergessen. Instagram---da geht noch was, es sperrt wenigstens die lizensierten Audios nicht und auch entfernt sie nicht nachträglich. Wobei auf TikTok wir ein Songausschnit vcon mir gewählt und auch 14Mal abgehört wurde, nur meine Snippets lassen sie nicht weiterlaufen:oops:

Allerdings funktioniert es am besten, wenn man richtige Videos postet und nicht nur Songs mit Cover. Entweder ein richtiges Musikvideo produzieren oder eben einen Konzertmitschnitt posten. So One-Take-Sing/Play-Throughs kommen eigentlich auch ganz gut an oder wenn man zeigt wie es gemixt gemastert wurde. Wenn ich das richtig verstanden habe, warst du in einem Studio? Dann beim nächsten mal vielleicht die Kamera/Handy laufen lassen, wenn man einsingt oder sowas.
Man kommt ohne so was überhaupt nicht aus! Wir müssen ALLE Bedenken "Unsere Musik braucht kein Mensch!" Schon vor vielen Jahren auch nicht! Musik muss man aufzwingen! Keiner kommt zu jemanden und sagt "Hast du was neues da?" Es sei denn...naja ein Superfan:headbang:

1000 von solchen lieben und netten Menschen und ein Musiker kann davon leben!:yeah:
 
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  • #36
Hmm, deine Videos, in denen du in jedem mit den Pfoten im Bunker auf der Bühne stehst, sind vermutlich eher unvorteilhaft. Das wurde ja schon angemerkt.

Dann schau dir mal die automatischen Untertitel an. Youtube kann dich nicht verstehen, vielen Hörern gehts vermutlich genauso. Große Baustelle.

Deutsche Sprache in kyrillischen Buchstaben? Das ist jetzt auch ein Witz, oder?

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  • #37
In der Enwicklung sind vernünftige Ansätze zu erkennen. Das verdient eine gewisse Anerkennung.
Danke sehr🥰
Du bleibst dir natürlich treu: schön was du schreibst, viel interessanter ist, was du nicht schreibst:
"Beim Soundcheck lief es super." = Das Konzert selber war schei*e?
Nicht ganz "*******" aber es war halt ganz anders! Erstmal es war viel dunkler und meine Sonnenbrille hat mir Bährensdienst geleistet! Ich konnte nicht mal die wenige Leute und deren Reaktionen sehen... ich war wie "in der Kapsel".

Du bräuchtest halt Performance. Wenn du dich um größere Auftrittsoptionen bemühen möchtest, ist Soundcheck oft ein Privileg, was nicht jedem zuteil wird. Du müsstest trotzdem abliefern. Routine, vielleicht eigene InEars/Mikros, bestmögliche Vorbereitung, Variablen ausschalten und soweit möglich durch Konstanten ersetzen. Bringt per se Ergebnisse und wirkt sich auf die Geisteshaltung aus.
Mal sehen, ob es je solche Zustände kommen! Wer stand schon mal Live mit Gesang und Performance auf der Bühne? Berichte mal was davon bitte!
Nicht so aufs Geld anderer Leute schielen.
Na ja, bis jetzt ist kein Cent dazu geflossen.
 
  • #38
Erstmal finde ich super spannend wie offen du hier sprichst und was du alles zur Verfügung stellst. Das ist am Ende für die meisten "Musiker" deutlich realistisch, als die gehypten Erfolgsstories, die es in die Medien schaffen.
:right: Dann mache ich es so weiter!

Ich finde, dass du die Grenzen hier noch klarer ziehen solltest, damit man als Supporter weiß, worauf man sich einlässt.

Es kommt darauf an, welches Paket du buchst. Als Sponsor hast Du volles Mitspracherecht auf alles Öffentliche, ob Sound, Bild oder Video. In dem Fall bist du ein Vorstandsmitglied und ohne deine Freigabe erfolgt kein öffentlicher Schritt.
Ansonsten darfst du die 2 CD Supporten, und/oder den backstage Material betrachten.
 
  • #39
Hmm, deine Videos, in denen du in jedem mit den Pfoten im Bunker auf der Bühne stehst, sind vermutlich eher unvorteilhaft. Das wurde ja schon angemerkt.

Dann schau dir mal die automatischen Untertitel an. Youtube kann dich nicht verstehen, vielen Hörern gehts vermutlich genauso. Große Baustelle.

Deutsche Sprache in kyrillischen Buchstaben? Das ist jetzt auch ein Witz, oder?
Kein Witz:cool: Ich will doch zweisprachig auftretten! Meine Zuhörer sind auch in Russen die mal Deutsche Aussprache lernen wollen, ob sie das bei meine Songs machen werden, mal sehen...

Bald kommt mein russischsprachiger Song raus, wo die Untertitel genau umgekehrt sind. Dann kansst du auch russisch mitsingen:girlp: Und diese automatische Übersetzung...na ja was soll ich sagen?

deine Videos, in denen du in jedem mit den Pfoten im Bunker auf der Bühne stehst
kannst hier bitte weiter ins Detail gehen? Was den konkrett soll ich machen?
 
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  • #40
Wer stand schon mal Live mit Gesang und Performance auf der Bühne? Berichte mal was davon bitte!
Dieses Jahr des öfteren: Das größte war Vorband von Oxo86 mit ca. 200 Leuten im Publikum und sehr gutem Tontechniker, das kleinste war Pub mit 20 Leuten im Publikum und wir stellen selbst den Mischer ein. Ich bin dabei Gitarrist und mal Main-, meist Backingvocal.

Manchmal kommt es vor, dass man den Tonmenschen nicht symphatisch findet und manchmal kommt es auch vor, dass der Tonmensch erstaunlich inkompetent ist (von verzerrten Kickdrums bis zu die falschen Vocals als Main eingestellt, war alles dabei).

Im Grunde sollte ein Linecheck für einen Soloartist genügen und keine 5 Minuten in Anspruch nehmen. Set muss auf Autopilot laufen können. Ich nutze Live keine In Ears, weil ich kein Funksystem habe und mich sehr viel bewege, da nervt mich das Kabel. Würde es aber eigentlich empfehlen.

Ansonsten: Ich trete grundsätzlich mit Sonnenbrille auf (ist so ein Spleen von mir) und ignoriere das Publikum für gewöhnlich, weil mich das nervös macht.

Wichtigster Faktor auf der Bühne: Selbstvertrauen, dann läuft der Rest von alleine und das kommt nur durch Routine.

Weitere Fragen gerne stellen.

Ansonsten weiterhin viel Erfolg, spannende Reise :)
 
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