Eigene VST3 Plugins/Scripts basteln

  • #41
Hat es irgendeinen Vorteil einen Installer zu haben im Gegensatz zu einem Plugin.vst3 Ordner welchen man einfach in den Ordner schiebt?
Komfort.

Aber wenn noch mehr Content oder Ressourcen dranhängen, ist es schon sinnvoll, wenn ein Installer die Struktur herstellt.
 
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  • #42
Hat es irgendeinen Vorteil einen Installer zu haben im Gegensatz zu einem Plugin.vst3 Ordner welchen man einfach in den Ordner schiebt?
Ein Installer macht Sinn, wenn du mehrere Formate (VST3, VST2, Clap..) unterbringen willst, noch Systemdateien mitinstalliert werden sollen, ein Uninstaller, Kopierschutz usw., aber der einfachste Weg ist für mich momentan "zip entpacken, VST3 in Ordner schieben, fertig". Bei Nichtgefallen, löscht man eben einfach nur wieder das VST3. Wobei ich trotzdem neben den Bedienungsanleitungen und rechtlichen Sachen, eine Install-Anleitung mitliefere.
 
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  • #43
Moment, und obwohl es "nur" ein VST File ist, wird das am Mac blockiert weil du kein Entwickler bist?
 
  • #44
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  • #45
Wie viel Tokens, oder konkret, Euro kostet dich eigentlich so ein Plugin?

Ich komme drauf, weil ich eben ein Video geschaut hatte, in dem sich ein Entwickler mit Claude ein Plugins welches 10 Euro kostet, für den Gegenwert von 50 Euro Vibe-gecodet hat.

Das war zwar nur zu Demo zwecken, zeigt aber worauf ich hinaus möchte.
 
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  • #46
Moment, und obwohl es "nur" ein VST File ist, wird das am Mac blockiert weil du kein Entwickler bist?
Weil der Entwickler nicht die teure Lizenz abonniert hat. "Apple Developer Program" würde mich 99 Dollar pro Jahr kosten.
Ist quasi so ähnlich wie mit Windows, wo ein eigenes Programm zunächst auch geblockt wird. Da erscheint unter Win dieses Fenster:
 

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  • #47
Wie viel Tokens, oder konkret, Euro kostet dich eigentlich so ein Plugin?

Ich komme drauf, weil ich eben ein Video geschaut hatte, in dem sich ein Entwickler mit Claude ein Plugins welches 10 Euro kostet, für den Gegenwert von 50 Euro Vibe-gecodet hat.

Das war zwar nur zu Demo zwecken, zeigt aber worauf ich hinaus möchte.
Da wäre zum Einen der KI Assistent, hier ChatGPT, der 23 Euro im Monat kostet plus Github. Mit dem kostenlosen ChatGPT kommt man nicht weit, bzw. würde ewig dauern. Bei Github kommt es darauf an, wie aktiv man ist, ich hatte z.B. letzten Monat eine Rechnung von ca. 80 Euro, aber eben für mehrere Plugins.

Bei einem einfacheren Plugin kommt man so allgemein und rein privat mit vermutlich 20-30 Euro schon hin. Bei aufwändigeren Plugins, kann es natürlich teurer werden. Bei mir wollen diese "Unkosten" natürlich auch gedeckt sein, ohne jeglichen finanziellen Gewinn. Umso mehr Käufer, umso günstiger könnte ich Plugins anbieten. Die Erstellung eines VST3 für den Mac ist übrigens bei Github etwa 6 mal so teuer, gegenüber der Win Version.
 
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  • #48
Weil der Entwickler nicht die teure Lizenz abonniert hat. "Apple Developer Program" würde mich 99 Dollar pro Jahr kosten.
Ist quasi so ähnlich wie mit Windows, wo ein eigenes Programm zunächst auch geblockt wird. Da erscheint unter Win dieses Fenster:
Nicht geblockt, sondern nur der Hinweis darauf, daß das Plugin mit einem Entwicklerzertifikat gesigned ist.
 
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  • #49
Weil der Entwickler nicht die teure Lizenz abonniert hat. "Apple Developer Program" würde mich 99 Dollar pro Jahr kosten.
Ist quasi so ähnlich wie mit Windows, wo ein eigenes Programm zunächst auch geblockt wird. Da erscheint unter Win dieses Fenster:
Aber das ist doch nur bei .exe so, wenn ich einfach ein .vst3 habe fällt das weg, daher die Verwunderung ob diese beim Mac anders ist.
 
  • #50
Aber das ist doch nur bei .exe so, wenn ich einfach ein .vst3 habe fällt das weg, daher die Verwunderung ob diese beim Mac anders ist.
Das ist korrekt, eine VST3 Prüfung gibt es so in Win wie beim Mac nicht, das macht nur die DAW. Beim Mac brauchst du als Entwickler dieses Entwicklerzertifikat auch für VST3, damit der Mac nicht diese Lizenzierung abfragt. Im Normalfall gibt man das VST3 dann als Anwender einmal frei und dann müsste sich auch der Mac das merken.
 
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  • #51
Bei Github kommt es darauf an, wie aktiv man ist, ich hatte z.B. letzten Monat eine Rechnung von ca. 80 Euro, aber eben für mehrere Plugins.
Du zahlst für Github? Ich habe noch keinen Cent zahlen müssen.

Weil der Entwickler nicht die teure Lizenz abonniert hat. "Apple Developer Program" würde mich 99 Dollar pro Jahr kosten.
Ist quasi so ähnlich wie mit Windows, wo ein eigenes Programm zunächst auch geblockt wird.
99 Euro für ein Jahr ist nu wirklich nicht viel, wenn man ein Hobby hat, bzw. seine Produkte vertreiben will. Unter Windows wird man da 250 Euro los, wenn man es für ein jahr macht, oder knapp 500, wenn es über 3 Jahre geht (Certum). Aber selbst das ist für ein Hobby mMn ok. Was kostet ein Bass?
 
  • #52
Du zahlst für Github? Ich habe noch keinen Cent zahlen müssen.
Ja, weil die freien Action Minuten, welche du hast, wenn du das Repro auf "public" stellst recht schnell weg sind und ab dann zahlt man für jede weitere Action Minute. Steht das Repro gleich auf "private" wirds nochmal teurer.
99 Euro für ein Jahr ist nu wirklich nicht viel, wenn man ein Hobby hat, bzw. seine Produkte vertreiben will. Unter Windows wird man da 250 Euro los, wenn man es für ein jahr macht, oder knapp 500, wenn es über 3 Jahre geht (Certum). Aber selbst das ist für ein Hobby mMn ok. Was kostet ein Bass?
Für mich sind 99 Euro ne Menge Geld als Erwerbsunfähigkeitsrentner auf "Bürgergeldniveau". Unter Win kann man sich so eine Lizenz kostenlos zulegen, hab mich aber noch nicht genug damit befasst, da ich bis auf den Plugin Tester noch keine Win Programme entwickelt habe und für VST3 keine Lizenz benötige. Und ja, als ernsthafter Entwickler sollte man Win und Mac Versionen anbieten, wenn man damit wirklich Geld verdienen will, aber da es mir nur um Unkostendeckung geht, sind mir Mac Versionen so ziemlich egal, hab ja keinen Mac.
 
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  • #53
wenn man damit wirklich Geld verdienen will
Gefühlt sind die Neuveröffentlichungen an Plugins in letzter Zeit expotentiell angestiegen, ich glaube da ist mit "einfachen" Plugins dazu noch ohne bekannte Marke nur noch wenig Markt übrig.
 
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  • #54
Das,was du machst, ist die Rechenkapazität von Github zu nutzen, sognannte Actions. Dafür zahlst du natürlich. Warum lässt du die ganzen Sachen nicht bei Dir lokal laufen? Das kostet dich keinen Cent. Und Github verwaltet nur deine Daten.
 
  • #55
Das,was du machst, ist die Rechenkapazität von Github zu nutzen, sognannte Actions. Dafür zahlst du natürlich. Warum lässt du die ganzen Sachen nicht bei Dir lokal laufen? Das kostet dich keinen Cent. Und Github verwaltet nur deine Daten.
Gute Frage! ChatGPT und Github arbeiten online ja ziemlich gut zusammen. Github meldet Fehler, ChatGPT schaut nach, berichtigt diesen. Ich habe mir das alles zwar auch local mit Visual Studio C++, Steinberg* SDK usw. eingerichtet, aber ist momentan alles deutlich umständlicher. Oder hat bei dir die KI Zugriff auf deine lokalen Daten? Machst du das mit lokalem Work und Codex? Günstiger wäre wohl eine gemischte Form: Lokal: C++-Entwicklung, Builds, Debugging, Validator, DSP-Tests, GUI-Prüfung und Github: für Versionskontrolle, Sicherung, unabhängige CI-Prüfung, Releases.
 
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  • #56
Also ich arbeite nur lokal in der CLI mit Claude Code, das funktioniert hervorragend - die Einrichtung geht flink, das Tooling spart viele Tokens und insgesamt flowt das ganze mit Skills und co. echt ganz gut :)
 
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  • #57
Gefühlt sind die Neuveröffentlichungen an Plugins in letzter Zeit expotentiell angestiegen, ich glaube da ist mit "einfachen" Plugins dazu noch ohne bekannte Marke nur noch wenig Markt übrig.
Und genau deswegen entwickle ich nicht "noch einen Comp, noch ein Delay, Limiter, Auto EQ usw. usw.", sondern nach Möglichkeit nur Sachen die es so noch nicht gibt, bzw. ich selbst tatsächlich noch vermisse. Überschneidungen kann es natürlich trotzdem mal geben, aber wenn ich keine Notwendigkeit sehe, lasse ich lieber gleich die Finger davon. Manches ist dann speziell auf meine DAW Fender Studio Pro zugeschnitten, andere Plugins viel allgemeiner.
 
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  • #58
Also ich arbeite nur lokal in der CLI mit Claude Code, das funktioniert hervorragend - die Einrichtung geht flink, das Tooling spart viele Tokens und insgesamt flowt das ganze mit Skills und co. echt ganz gut :)
Ebenso hier, Claude hat Zugriff auf meine lokalen Projektdateien und pusht den Kram, wenn ich ok sage. Super bequem, kein Aufwand und alles bleibt synchron auf allen Rechnern. Allerdings habe ich keinen plan, wie ChatGPT das macht.
 
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  • #59
Ebenso hier, Claude hat Zugriff auf meine lokalen Projektdateien und pusht den Kram, wenn ich ok sage. Super bequem, kein Aufwand und alles bleibt synchron auf allen Rechnern. Allerdings habe ich keinen plan, wie ChatGPT das macht.
Muss ich mich mal mit befassen, vielleicht mach ich mir ja manches zu schwer, obwohl es bereits einfachere und genauso gut und besser funktionierende Lösungen gibt. Vielleicht erstelle ich mir sogar eine eigene Entwicklungsumgebung, was durchaus möglich wäre und nur die wirklich notwendigen Elemente enthalten würde. Auf jeden Fall mal interessant zu lesen, wie Andere das so machen.
 
  • #60
Vielleicht erstelle ich mir sogar eine eigene Entwicklungsumgebung,
Das kann ganz normal im normalen PC passieren, kein großer Aufwand und deine KI gibt dir genaue Anweisungen. Ein eigener pc ist unnötig, falls du das im Kopf haben solltest
 
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