Eigene VST3 Plugins/Scripts basteln


  • #22
Modulator ist auf gewisse Weise schon für alle DAWs vorhanden, z.b. das hier: *** Aber das kostet was!
Das ist ein anderes Konzept, meiner ist ein Midi-LFO, bzw. 4 LFO`s in einem. Damit kann man alle Instrumente ansteuern, welche Midi-Learn unterstützen und auch Hardwaresynths: LFO 1 → CC74 → Cutoff, LFO 2 → CC71 → Resonance usw. Auch kann der MegaMod wohl keine VST2 Plugins ansprechen. Trotzdem hat der MegaMod interessante Features, danke für den Hinweis.
 
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  • #23
Ja ist auf jeden fall ein anderes konzept, ein plugin-hoster sozusagen.
Habe selbst bereits leider erfahren müssen, dass VST2 zu hosten nicht mehr offiziell "erlaubt" ist von Steinberg*. Dazu bräuchte man einen Lizenz-vertrag, der aber nicht mehr ausgestellt wird! Ziemlich Banane, diese Politik. Aber man muss Steinberg* zugute halten, dass VST3 MIT lizensiert ist - das ist definitiv gut.
 
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  • #24
Ja ist auf jeden fall ein anderes konzept, ein plugin-hoster sozusagen.
Habe selbst bereits leider erfahren müssen, dass VST2 zu hosten nicht mehr offiziell "erlaubt" ist von Steinberg. Dazu bräuchte man einen Lizenz-vertrag, der aber nicht mehr ausgestellt wird! Ziemlich Banane, diese Politik. Aber man muss Steinberg zugute halten, dass VST3 MIT lizensiert ist - das ist definitiv gut.
Genau, man bekommt wohl leider für VST2 keinen Lizensvertrag mehr, somit sind alle neuen Freeware Entwickler raus, bzw. müssen alle auf VST3, Clap, AU usw. umstellen. Auch das Weitergeben der VST2-SDK-Dateien ist laut Steinberg* nicht erlaubt.
Mit VST3 SDK 3.8 hat Steinberg* 2025 auf eine MIT-Lizenz umgestellt. Dieses SDK darf kostenlos genutzt, verändert und auch in kommerziellen und nicht-kommerziellen Produkten verwendet werden. Also wer eine alte VST2 Lizenz hat, darf weiterhin VST2 machen, alle anderen nicht. Paar Auswirkungen auf den Freeware Bereich wird das bestimmt haben.
 
  • #25
Hm, noch keine Rückmeldung zum "MIDI List Editor", obwohl man sich diesen seit zig Jahren gewünscht hat? Okay.
Das passiert interessanterweise selbst bei Features recht oft, die später ganz offiziell in Studio Pro landen.

Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut daran, wie häufig die fehlende Surround-/Dolby-Atmos-Unterstützung kritisiert wurde. Gerade auf VI-Control kam das Thema jahrelang immer wieder auf und wurde teilweise so diskutiert, als wäre es eine der großen Lücken von Studio One. Mit Version 6.5 kamen dann Surround, Spatial Audio und Dolby Atmos und die Resonanz darauf war extrem gering. Seitdem wurde das Thema Surround dort so gut wie nie wieder erwähnt. Ähnlich war es mit dem (neuen) algorithmischen Hall, dem Vocoder oder der Videospur.

Die Lautstärke eines Feature-Wunsches sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, wie groß die tatsächliche Nutzergruppe dahinter ist. Manchmal sind es einfach sehr wenige, aber hartnäckige Stimmen.
 
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  • #26
Jetzt wundert mich auch nicht mehr, dass manche Entwickler Monate und Jahre für ihre Software brauchen, man ist das kompliziert^^
Und dann natürlich immer wieder Bugfixes, die sich erst so nach und nach ergeben. Zumal jeder seine eigene Hardware/Versionen usw. hat. Was bei mir funktioniert, muss bei dir nicht funktionieren, daher wohl auch die vielen Beta-Tester.
Mir selbst fallen auch erst manche Dinge auf, wenn ich intensiv mit dem Plugin arbeite, bei schnellen Tests hingegen weniger.

Naja, jedenfalls gab es nun schon wieder einige Updates und Bugfixes. Der LFO kann jetzt z.B. neben CC auch NRPN senden.
Der Drifter wurde verbessert und einiges korrigiert, der Repeater ebenso. Nur der Humanizer und der Listen Editor blieben so.
Bin mir aber schon sicher, dass da noch einiges nötig und möglich ist, was man verbessern/ändern müsste.
 
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  • #27
Das nächste Plugin gibt es so meiner Meinung nach noch nicht für eine DAW, es wird definitiv eine Überraschung und ich kann schon soviel verraten, dass ich unheimlich viel Spaß an der Entwicklung habe :) Ist auch wieder ein VST3 Plugin und in jeder DAW nutzbar.
 
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  • #28
Klingt spannend. Bitte erzähle mehr.
 
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  • #29
Klingt spannend. Bitte erzähle mehr.
Hm, schwierig, ohne zu viel zu verraten. ^^
Ich finde, es gibt bereits mehr als genug Reverbs, Ampsims, Delays usw., auch wenn man davon natürlich nie genug haben kann. :D
Trotzdem fehlt einem manchmal etwas, wenn man so ganz allein musiziert und sonst keiner da ist, oder? 😏
 
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  • #30
Hm, schwierig, ohne zu viel zu verraten. ^^
Ich finde, es gibt bereits mehr als genug Reverbs, Ampsims, Delays usw., auch wenn man davon natürlich nie genug haben kann. :D
Trotzdem fehlt einem manchmal etwas, wenn man so ganz allein musiziert und sonst keiner da ist, oder? 😏
Der paralleluniverseator.vst3 ? Oder der meeetriplucator.vst3 ?

Bin gespannt :)
 
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  • #32
Ein weiterer kleiner, aber eigentlich nichtssagender Hinweis :D

dom_positive.webp
 
  • #33
Jetzt hat sich der AI-Kreis einmal vollkommen geschlossen...
 
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  • #34

Motivator – weil deine DAW dich nicht lobt.​

Du sitzt seit drei Stunden am selben 8-Takt-Loop und weißt nicht mehr, ob er genial oder kompletter Müll ist?

Motivator weiß es.

Das VST3 kommentiert deine musikalischen Großtaten auf Knopfdruck – wahlweise als Motivator, Demotivator oder im Mixed Mode, wenn dein Selbstwertgefühl heute besonders stabil ist.

Drei Charaktere, Deutsch & Englisch und jede Menge ungefragte Meinungen zu deiner Musik.

Von „Das klingt sau geil!“ bis „Das braucht keinen Mix. Das braucht ein Wunder.“

Endlich ein Plugin, das nichts am Sound verändert – aber möglicherweise am Produzenten. 😁

Die Demo-Version kann hier heruntergeladen werden und enthält eine kleine Auswahl an Sprüchen.

Wer die Vollversion mit der kompletten Spruchsammlung möchte, schreibt mir einfach eine PN.

Die Vollversion gibt’s kostenlos – ich schicke lediglich einen PayPal-Link für eine freiwillige Unterstützung mit. Betrag völlig frei wählbar. Die Entwicklung und vor allem die vielen Builds verursachen schließlich auch ein paar Kosten. 😉

Spenden ist kein Muss. Lachen schon. 😁

Motivator Plugin.webp
 

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  • #36
Jetzt hat sich der AI-Kreis einmal vollkommen geschlossen...
Ja, AI ist eine wirklich feine Sache und große Hilfe beim programmieren der Software. Quasi wie in einem Team, wo jeder seine spezielle Aufgabe hat. Meine Aufgabe ist das "erfinden" der Plugins, die Parameter zu bestimmen, immer wieder zu testen usw., während die AI die reinen Programmieraufgaben erledigt und mir beratend zur Seite steht.

Im letzten "Fun Plugin" (Motivator) hatte ich die Idee "kommunizierende Plugins", also Plugins, welche mit dir sprechen können, Befehle entgegennehmen (Sprachsteuerung) usw. Das Ziel soll eine Schnittstelle o.ä. werden, die für alle Plugins funktioniert. Eine große Hilfe für Menschen mit Behinderungen, gleichzeitig eine Hilfe für Anfänger, da sie bei den Einstellungen beraten werden. Das Projekt läuft bereits im Hintergrund, wird aber vermutlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Mit dem Spaßprojekt wollten wir damit erstmal einige Grundlagen schaffen.

Auch ein ganz konkretes neues Plugin, kein Spaßprojekt, befindet sich bereits in Entwicklung, auch dies geht weit über das hinaus, was ich bisher erschaffen habe. Macht auf jeden Fall alles viel viel Arbeit, auch wenn die KI dabei unterstützt. Vorläufiger Name "Mixorator" :)

Danke für deinen Kommentar.
 
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  • #37
Hab mir mal zwischendurch in quasi wenigen Minuten ein Kopfhörer-Korrekturplugin gebaut, natürlich mit Lautstärkeausgleich.
Ich weiß, gibts schon einige von, aber beschränkt sich eben auf genau ein Model, ohne Schnickschnack und ist (fast) kostenlos.
Falls jemand exakt diesen Kopfhörer nutzt, hänge ich die Datei gern an.

Screenshot 2026-09-07 053021.webp
 

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  • #38
Dazu müsste man 99 Euro Pro monat
Pro Jahr, nicht pro Monat. Ist erheblich billiger, als wenn man das für Windows macht, wo man zwischen $250-500 abdrücken muss (ich bin selber dran und finde den betrag schlicht unverschämt)
Claude sagt dazu:

Erkläre OV und EV

Beides sind Prüfstufen, keine Technik. Die Signatur selbst ist in beiden Fällen dieselbe Kryptografie, die signierte Datei sieht technisch identisch aus. Der Unterschied liegt allein darin, wie gründlich die Zertifizierungsstelle prüft, wer du bist, bevor sie das Zertifikat ausstellt.

Der Anker, den du schon hast​

Bei TLS kennst du die Stufen: Let's Encrypt für leadchartpro.com ist DV (Domain Validation), rein maschinell, beweist nur „wer immer das ist, kontrolliert diese Domain".

Beim Code-Signing gibt es kein DV. Die unterste Stufe ist bereits eine Prüfung durch Menschen. Das ist der Grund, warum es Geld kostet und Tage dauert, während dein TLS-Zertifikat alle 60 Tage von selbst nachwächst.

OV, Organization Validation​

Die Zertifizierungsstelle prüft, dass es dich als Rechtsperson gibt:

  • Eintrag in einem öffentlichen Register oder eine gleichwertige Quelle
  • Geschäftsadresse
  • Rückruf unter einer Nummer, die die CA selbst ermittelt hat, nicht unter der, die du angibst
Für eine Einzelperson heißt dieselbe Stufe manchmal IV (Individual Validation). Statt Registerauszug kommt dann ein amtlicher Lichtbildausweis, ein Adressnachweis (Strom- oder Kontoauszug) und ein persönliches Identitätsverfahren. Sectigo ist einer der letzten Anbieter, die das für Privatpersonen überhaupt noch machen.

Dauer: einige Tage.

EV, Extended Validation​

Dieselbe Prüfung, aber nach einem strengeren, im CA/Browser Forum festgeschriebenen Katalog. Zusätzlich:

  • Eine eingetragene Rechtsform ist Pflicht. An eine Privatperson wird EV nicht ausgestellt. Eine eingetragene Einzelfirma genügt.
  • Nachweis, dass der Betrieb tatsächlich läuft. In der Regel über einen Registereintrag, der mindestens drei Jahre alt ist. Ist die Firma jünger, geht es trotzdem, aber nur mit Zusatznachweis: Bestätigung einer regulierten Bank, Anwalts- oder Steuerberaterschreiben.
  • Verifizierte Anschrift und Telefonnummer, unterschriebene Erklärung, teils ein Face-to-Face-Verfahren.
Dauer: eine bis drei Wochen, manchmal länger.

Was im Zertifikat landet​

In beiden Fällen derselbe Effekt: Windows zeigt beim Start und in den Dateieigenschaften einen „Verifizierten Herausgeber" mit dem geprüften Namen statt „Unbekannt". Bei OV/IV kann dort dein Personenname stehen, bei EV steht der Firmenname.

Was heute noch verschieden ist​

OV / IVEV
Wer darfFirma oder Einzelpersonnur eingetragene Rechtsform
Preis pro Jahrab rund 220 USDrund 290 bis 500 USD
PrüfdauerTageein bis drei Wochen
Hardware-TokenPflichtPflicht
SmartScreenReputation muss wachsenReputation muss wachsen
Die letzten zwei Zeilen sind der Kern: Das waren früher genau die Unterschiede, und beide sind weg. Bis Juni 2023 kam OV als Datei, EV nur auf Token. Bis März 2024 sprang SmartScreen bei EV sofort auf Grün, bei OV nicht. Heute gilt für beide dasselbe.

Übrig bleibt bei EV ein einziger echter Vorteil, und der betrifft dich nicht: Kernel-Treiber lassen sich nur mit EV bei Microsoft zur Attestierung einreichen.

Was keins von beiden tut​

Weder OV noch EV sagt irgendetwas über deine App aus. Geprüft wird ausschließlich die Identität des Unterzeichners. Es ist kein Gegenstück zur Notarisierung: Apple lässt die App tatsächlich durch eine automatische Schadcode-Prüfung laufen, bevor sie das Ticket ausstellt. Die CA schaut sich deine Binärdatei nie an.
 
  • #39
Pro Jahr, nicht pro Monat.
Woops, absolut richtig

Ja, bei Windows ist das wirklich lächerlich.. Aber dadurch, dass bei Windows die Warn-Hinweise Nutzerseitig leichter "weg-klickbar" sind, denke ich, dass man als kleiner Entwickler sich die Kosten erst mal sparen kann. Habe schon mal bei kleineren VST developern auf deren Webpage den hinweis gesehen, "not certified for windows" - wodurch Nutzer aufgeklärt werden, dass sie das blaue Windows-Sicherheits-Warn-Schildchen erwarten können :D
 
  • #40
Hat es irgendeinen Vorteil einen Installer zu haben im Gegensatz zu einem Plugin.vst3 Ordner welchen man einfach in den Ordner schiebt?
 
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