Behringer ADA8200 Ultragain und Presonus Studio 1824

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Hallo an alle. Hat jmd. in der Runde schonmal externe Hardwareeffekte über das ADA8200 ins Mixing eigeschliffen?
Die Studio 1824 machts. Der ADA8200 nicht. Der fungiert nur als Porterweiterung.
 

Hallo an alle. Hat jmd. in der Runde schonmal externe Hardwareeffekte über das ADA8200 ins Mixing eigeschliffen?

Nein, aber über diverse RME recording interface.

Die Studio 1824 machts. Der ADA8200 nicht. Der fungiert nur als Porterweiterung.

Was ist denn das konkrete Problem, wie ist das Setup?

Ob Du nun externe Geräte analog an das 1824 anschließt oder an das ADA8200, macht prinzipiell keinen großen Unterschied.
Es sind nur andere Portbezeichnungen. Statt Analog-Ports sind es digitale (ADAT).

Falsch verkabelt? Defektes Kabel? Geräte falsch in der DAW definiert? Funktioniert die Clock-Synchronisierung nicht?

Liefere mehr Informationen über das konkrete Setup.
 
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Nein, aber über diverse RME recording interface.



Was ist denn das konkrete Problem, wie ist das Setup?

Ob Du nun externe Geräte analog an das 1824 anschließt oder an das ADA8200, macht prinzipiell keinen großen Unterschied.
Es sind nur andere Portbezeichnungen. Statt Analog-Ports sind es digitale (ADAT).

Falsch verkabelt? Defektes Kabel? Geräte falsch in der DAW definiert? Funktioniert die Clock-Synchronisierung nicht?

Liefere mehr Informationen über das konkrete Setup.
 
Ich beschreibe mal das Setup:

Zunächst einmal sind beide TosLink-Kabel angeschlossen: Ausgang Studio 1824 an Eingang Behringer* ADA 8200 und Ausgang Behringer* ADA 8200 an Eingang Studio 1824. Der ADA 8200 steht auf Slave. Die Studio 1824 steht auf Master „intern“.
In der DAW habe ich die Aus- und Eingänge entsprechend definiert und zugewiesen. Danach habe ich den entsprechenden Eingang des externen Effekts an den definierten Ausgang des ADA 8200 angeschlossen und den entsprechenden Ausgang des ADSA 8200 an den Eingang des externen Effekts. Praktisch genau, wie ich es an den originären Ein- und Ausgängen der Studio 1824 auch mache (und wo es funktioniert). Die DAW selbst zeigt in der IO-Belegung auch auf diesen Ports „FX“ an.
Das Problem ist, dass das externe Effektgerät keinen Eingangspegel anzeigt. Genau wie die DAW. Auch hier wird nichts durchgereicht.
 
Was für eine DAW?

Wird überhaupt ein Audiosignal hinausgesendet?
Sieht man ein Eingangssignal am angeschlossenen FX?
Schickt der was raus?
Sieht man etwas an den Eingängen des ADA8200 ankommen (gibts da eine Pegelanzeige)?
Musst Du da ggf. das Gain aufreißen, weil es ein kombinierter Preamp/Line-Eingang ist?
Siehst Du dann was im digitalen Mixer oder am 1824 oder in der DAW?

Du musst den Signalfluss Stück für Stück untersuchen, unter Zuhilfenahme von allem, was die Geräte an Anzeigemöglichkeiten zu bieten haben.
 
Was für eine DAW?
Presonus Studio one, Jetzt Fender
Wird überhaupt ein Audiosignal hinausgesendet?
Ja, das kann ich sehen
Sieht man ein Eingangssignal am angeschlossenen FX?
Nein
Schickt der was raus?
Nein
Sieht man etwas an den Eingängen des ADA8200 ankommen (gibts da eine Pegelanzeige)?
Nein
Musst Du da ggf. das Gain aufreißen, weil es ein kombinierter Preamp/Line-Eingang ist?
Habe ich. Keine Änderung.
Siehst Du dann was im digitalen Mixer oder am 1824 oder in der DAW?
Ja, in beiden sehe ich Pegel. Aber weiter gehts nicht.
Du musst den Signalfluss Stück für Stück untersuchen, unter Zuhilfenahme von allem, was die Geräte an Anzeigemöglichkeiten zu bieten haben.
Der Signalfluss endet definitiv am Ausgang des ADA 8200 oder kommt gar nicht erst an. Beide Toslinks leuchten aber. Möglicherweise hat der ADA 8200 einen Schaden. Eingangsseiten funzt der aber, z.b. mit Gitarre oder MIC.
 
Heißt also, die 8200er Eingänge funktionieren, aber an den Ausgängen kommt nichts an. Leuchtet rechts „Locked“?
 
Schließ doch mal die aktiven Monitore an den ADA8200 an.
Aber Vorsicht mit der Lautstärke.
 
  • #10
  • #11
Das sind doch Line-Level-Ausgänge, also kann man auch aktive Monitore daran anschließen.

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  • #12
Ich beschreibe mal das Setup:

Danach habe ich den entsprechenden Eingang des externen Effekts an den definierten Ausgang des ADA 8200 angeschlossen und den entsprechenden Ausgang des ADSA 8200 an den Eingang des externen Effekts.
Nur um sicherzugehen:
Du hast sicher nicht gemacht, was da wörtlich steht, sondern einen dieser XLR-Ausgänge des 8200 mit dem Eingang des Effekts und den Ausgang des Effekts mit einem Eingang an der 8200er-Frontseite verbunden. Stimmt's?
 
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  • #13
Nur um sicherzugehen:
Du hast sicher nicht gemacht, was da wörtlich steht, sondern einen dieser XLR-Ausgänge des 8200 mit dem Eingang des Effekts und den Ausgang des Effekts mit einem Eingang an der 8200er-Frontseite verbunden. Stimmt's?
Ja klar!
 
  • #14
Routing in der Software vom 1824 (Mixcontroll oder sowas) auch korrekt? Ich kenn die nicht, nur im RME Totalmix zB. muss alles in der Matrix richtig gesetzt sein.
Oder zu hohe Samplerate würde mir auch noch einfallen..
 
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  • #15
Vielen Dank Euch beiden für die Hilfe. Aber ich habe das Problem gelöst. Bitte festhalten.

Zunächst einmal: Mein Setup war korrekt. Und die Clock funzt auch bestens. Jetzt kommts:

Die Presonus Soundkarte hat ein Controlling Programm, in dem man Einstellungen machen und auch mixen kann. Den Mixer habe ich aber auf „Bypass“ gestellt.
In den Einstellungen stand die Samplerate auf 44kHz und die Clock auf „Intern 44kHz“. Sollte also gehen. Spaßhalber habe ich dies Samplerate mal auf 48 kHz gesetzt und versucht die Clock auf „intern 48kHz“ einzustellen, was nicht gelang, da die Soundkarte das nicht kann. Die Samplerate ist kurz darauf wieder auf „44kHz“ zurückgesprungen und siehe da: es geht.

Offenbar ein Softwarefehler oder die Soundkarte brauchte mal einen definierten Fehler, damit sie sich wieder einkriegt.

Man steckt nicht drin…

Jetzt gehe ich erstmal schlafen und verkabele morgen alles neu.

VG
 
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  • #16
Das 1824 unterstützt bis 192 kHz und das Behringer* 44,1/48 kHz (muss man hinten an den DIP‑Schaltern umstellen).
 
  • #17
Das 1824 unterstützt bis 192 kHz und das Behringer 44,1/48 kHz (muss man hinten an den DIP‑Schaltern umstellen).
Das stimmt. Aber der Behringer* muss dann als Master fungieren. Die 1824 kann 192kHz, ja, aber nur im standalone, ohne Clock-Notwendigkeit. Sobald ein ADAT erkannt wird, gibts nur noch 44kHz und 48kHz. Jedenfalls ist das in der Controlling Software so. Andere Einstellmöglichkeiten gibts nicht. Ist eben ein preiswertes Interface. Genau wie der Behringer*.
 
  • #18
Ich seh grad, der Behri kann nur wenn er über BNC / Wordclock gesynct wird als Slave arbeiten. Wenn du nur ADAT benutzt, dann muss er wohl der Master sein.

Edit: Ist Quatsch 👆
 
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  • #19
Ein oder mehrere ADA8200 waren im RME-User-Forum schon oft Thema für Setups in Kombination mit RME Digiface USB, RayDAT (PCIe) oder auch anderen RME-Recording-Interfaces. Da gab es solche Probleme noch nie. Es war immer möglich, einen ADA8200 auch über ADAT (@single-speed: 44,1/48 kHz) als Master oder Slave zu betreiben

Vorgehensweise

Den Schiebeschalter des ADA8200 auf die Position 2 von links „Slave – ADAT IN“ stellen. Dann kann der ADA8200 der Clock des Masters über ADAT folgen, zumindest für 44,1 und 48 kHz (Double/Quad Speed ist nicht unterstützt).

1789204469324.webp

Achtung: Screenshot eines Produktfotos (mit falscher Schalterstellung), wie oben erwähnt ist Stellung 2 erforderlich ("ADAT IN").

Verkabelung: Du brauchst zwei TOSLINK‑Kabel. Speziell für die Clock-Synchronisierung das TOSLINK-Kabel vom PreSonus zum ADA8200, weil ja darüber die getakteten Daten in Richtung ADA8200 fließen, aus denen das Taktsignal gewonnen wird. PreSonus ADAT OUT → ADA8200 ADAT IN.

PreSonus Studio 1824 als Clockmaster konfigurieren: "clock source“ = „internal“.

1789217606594.webp


Kontrolle an der Front: Es darf nur „LOCKED“ leuchten. Leuchtet zusätzlich „MASTER“, steht der Schiebeschalter noch in einer der beiden rechten Stellungen für Master (Position 3 oder 4). Die LOCKED-LED allein ist kein Nachweis für korrektes Slaving. Sie leuchtet laut Handbuch auch im Master-Betrieb! Daher darauf achten, dass die SYNC MASTER‑LED "aus" und die SYNC LOCKED‑LED "an" ist.

1789202010697.webp

Behringer-Handbuch: https://www.fullcompass.com/common/files/19009-ULTRAGAINDIGITALADA8200UserManual.pdf
Abschnitt „Schritt 2: Bedienelemente“:
Bedienelement "6", SYNC MASTER‑LED leuchtet, wenn der ADA8200 Wordclock-Master ist.
Bedienelement "7", SYNC LOCKED-LED leuchtet, wenn der ADA8200 die Master-Wordclock-Quelle ist, oder wenn ein gültiges Sync-Signal von einer externen Wordclock-Quelle empfangen wird (entweder über den ADAT- oder den Wordclock-Eingang).

Die Funktionsweise / das Handling

A) DAW mit Unterstützung von ASIO-Treibern:
Die DAW lädt den ASIO-Treiber vom PreSonus. Im DAW-Projekt wählst Du die Sample-Rate (44,1 oder 48 kHz). Der ASIO-Treiber stellt die Sample-Rate am PreSonus ein. Der ADA8200 lernt die Sample-Rate automatisch aus dem ADAT-Datenstrom als Slave.

B) Windows mit WDM‑Treiber. Der Installer installiert neben dem ASIO-Treiber auch Windows-kompatible WDM‑Treiber. So ist es dann bei Windows Audio ähnlich wie bei ASIO. Der PreSonus Studio 1824 wird in Universal Control auf eine bestimmte Sample-Rate eingestellt und der ADA8200 lernt sie wie gehabt automatisch als Slave über ADAT.

Weitere Informationen zum Thema Clock-Synchronisierung, siehe meinen Blogartikel.
 
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  • #20
Hi, alles komplett richtig und nachvollziehbar. Dieses Setup habe ich schon seit Wochen so. Ging trotzdem nicht. Wie es sich bei mir aufgelöst hat, schrieb ich ja oben (als Zitat s.u.).
Insofern hatte nicht ich das Problem geschaffen, sondern…naja, keine Ahnung. Jetzt läuft es jedenfalls.



Vielen Dank Euch beiden für die Hilfe. Aber ich habe das Problem gelöst. Bitte festhalten.

Zunächst einmal: Mein Setup war korrekt. Und die Clock funzt auch bestens. Jetzt kommts:

Die Presonus Soundkarte hat ein Controlling Programm, in dem man Einstellungen machen und auch mixen kann. Den Mixer habe ich aber auf „Bypass“ gestellt.
In den Einstellungen stand die Samplerate auf 44kHz und die Clock auf „Intern 44kHz“. Sollte also gehen. Spaßhalber habe ich dies Samplerate mal auf 48 kHz gesetzt und versucht die Clock auf „intern 48kHz“ einzustellen, was nicht gelang, da die Soundkarte das nicht kann. Die Samplerate ist kurz darauf wieder auf „44kHz“ zurückgesprungen und siehe da: es geht.

Offenbar ein Softwarefehler oder die Soundkarte brauchte mal einen definierten Fehler, damit sie sich wieder einkriegt.

Man steckt nicht drin…

Jetzt gehe ich erstmal schlafen und verkabele morgen alles neu.

VG
 
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