YouTube-Audio-Komprimierung

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martin-h

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Bitte ggf. verschieben/zusammenfügen, bin mir sicher, dass es schon oft abgehandelt wurde, allerdings könnten sich Gegebenheiten über die Zeit auch ändern.)
Habe mich bisher noch nicht damit beschäftigt, und bislang aus Praktibilitätsgründen MP3 mit 320 kBit/s verwendet (da mein alter Rechner für Video quasi unbrauchbar ist (Graka ohne HW-Beschleunigung) und ich bislang sowieso nur Standbilder brauche, daher einen Onlinedienst nutze, der allerdings eine schnell erreichte Maximalgröße der Files vorgibt.) Quasi hobbymäßig, eigene einfache Klassikaufnahmen und v.a. "aus Jux" Bearbeitung von alten Mono-Klassikproduktionen in "Pseudostereo".

1. Ich dachte, gelesen zu haben, dass YT NICHT weiter komprimiert, wenn man AAC anbietet, stimmt das?
2. Stimmt es, dass YT das Audio(!) NICHT zwangsläufig komprimiert seit kurzem, man also FLAC oder WAV anbieten könnte?
3. Oder stimmt (vermutl.), dass IMMER komprimiert wird und eben deshalb WAV oder FLAC (44 oder 48) angeboten werden sollten? Oder ist eine hochwertige eigene Vorabkomprimierung in AAC vorzuziehen?
4. Wenn man Audio von YT runterladen will, am besten AAC, da so unverändert, korrekt? Das man dann ja verlustfrei in ein WAV konvertieren kann. Oder?
5. Über automatische Pegelanpassungen liest man auch einiges. Gibt es da einen Grenzwert in Bezug auf LUFS (kann ich ermitteln) oder Pegelspitzen (natürlich auch ermittelbar). War nicht eine AES/EBU-Empfhelung bei -19 dB LUFS oder so? Insgesamt doch eher sehr leise, oder? Könnte dnan sogar angehoben werden? Oder wird nur ggf. abgesenkt?

Anlass war, dass ich gerade ein AAC von YT runtergeladen habe udn mit meinem dort hochgeladenen 320-MP3 verglichen, da kam weit mehr als das erwartete Rauschen bei raus, sondern quasi Komplettmusik, die gut erkennbar ist, wenn auch (gottseidank) nicht zu allerbestem Hörgenuss. War aber erschreckend. Samplegenau angeordnet wurde es, die Pegel prüfe ich gleich noch.
Danke.
 

Mal was ausm Nähkästchen: ob WAV oder MP3 ist der Grafikkarte egal. Wenn man es praktisch haben will, dann nutzt man am besten nur WAV.

Soweit ich weiss, codiert YT immer, aber was die genau alles aktuell immer so tun, weiss ich leider auch nicht. Es konvertiert ja auch das Video in alle möglichen Grössen.

Ich habe schon verschiedene Tests gemacht und finde es klingt am besten, wenn man ein Video mit WAV hochlädt.

AAC kannst du zwar in WAV konvertieren, es bleibt aber in der Auflösung von AAC, man kann was verlorenes nicht zurück holen.

YT normalisiert auf -14LUFS. Genauso wie viele andere Streaming-Plattformen. Das ist ein nicht-destruktiver Prozess, sonder quasi nur ein Lautstärkeregler. Dann gibt es aber noch eine weitere Funktion, wo YT das Audio anhebt, da wird dann per Kompressor/Limiter/Maximiser was auch immer gepusht und der Klang wird verändert. Jetzt basteln sie gerade wieder an was neuem "Stimme verbessern" oder so.

Das einzige, was ich leiser mache als -14LUFS sind zB. Podcasts (-16 Standard) oder wenn ich was an Tontechnik zeigen möchte, wo es um die Dynamik geht und man es dementsprechend nicht "an die Wand fahren" kann oder soll :)

Also: einfach normal laut Mastern (bei mir meist um die -10LUFS, bei Klassik ist das sicher etwas übertrieben) und die Plattformen runter regeln lassen. Nicht auf den Zielwert gehen.

Wenn du mit einem YT-to-MP3 Tool was runterziehst, dann bekommst du nicht das normalisierte File, sondern in der Lautheit wie es hochgeladen wurde, halt einfach zu MP3 konvertiert - das sagt also nichts darüber aus, was YT macht.

Wenn du Analysieren willst, bräuchtest du irgend eine Software, die sich ins System hängt. Ich hab dafür (Mac only) Audiohijack, da kann ich mir jeden erdenklichen Analyser reinhängen. Oder du nimmst per Loopback Echtzeit in dein Musikprogramm auf und analysierst dann die Aufnahme.
 
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YouTube komprimiert immer neu. Am besten immer das bestmögliche Material hochladen.
Beim Download lädst du demnach auch nicht das originale Material herunter.
Der Pegel sollte nicht unter -14 LUFS liegen. Alles was leiser ist, wird entsprechend leiser abgespielt, was lauter ist wird herunter geregelt. Wobei man hier sagen muss, dass es je nach abspielgerät unterschiedlich ist. Ich habe festgestellt, dass ich über den Browser meines Handys keine Audioanpassung bekomme. Da liegen teilweise schon Welten zwischen.
 
Mal was ausm Nähkästchen: ob WAV oder MP3 ist der Grafikkarte egal. Wenn man es praktisch haben will, dann nutzt man am besten nur WAV.
Falsch verstanden. Es "rödelt" immer viel zu lang (minimalste lüfterlose uralte Grafikkarte), auch mit Standbild. Daher habe ich es ausgelagert (Standbild reicht), und das Zussammenfügen wird z.Zt. "extern" online gemacht. Hier kann ich aber keine wavs hochladen wegen eienr Maximalgrößenbegrenzung von 200 MB Upload. Wird aber irgendwann upgedated werden müssen. Für Audio ist alles wunderbar. Nur nebenbei.
AAC kannst du zwar in WAV konvertieren, es bleibt aber in der Auflösung von AAC, man kann was verlorenes nicht zurück holen.
Das ist klar, aber viele Tools bieten ja (auch) MP3 an, und da wird dann doch schon wieder konvertiert, oder? Sei es auch 320 kBit/s.

YT normalisiert auf -14LUFS. Genauso wie viele andere Streaming-Plattformen. Das ist ein nicht-destruktiver Prozess, sonder quasi nur ein Lautstärkeregler.
Immer? Muss ich mal prüfen.
Dann gibt es aber noch eine weitere Funktion, wo YT das Audio anhebt, da wird dann per Kompressor/Limiter/Maximiser was auch immer gepusht und der Klang wird verändert. Jetzt basteln sie gerade wieder an was neuem "Stimme verbessern" oder so.
Wan wird das eingesetzt? Das sollte man dann aber auswählen müssen.
Wenn du mit einem YT-to-MP3 Tool was runterziehst, dann bekommst du nicht das normalisierte File, sondern in der Lautheit wie es hochgeladen wurde, halt einfach zu MP3 konvertiert - das sagt also nichts darüber aus, was YT macht.
Ich denke doch, dass man das bekommt, wie es YT "geändert" hat. Merkte ich ja spätestens jetzt. AAC runtergeladen, mit hochgeladenem MP3 verglichen (einmal Phase gedreht), da kommt leider "Musik raus" (=Differenz zwischen den bei den Files). Habe extra beides normalisiert (war aber diesbez. quasi original, nur um die 0,2 dB Unterschied, die YT "leiser gemacht" hatte) und natürlich samplegenau untereinandergesetzt.
 
Immer? Muss ich mal prüfen.
Jup. Kannst auch mal Rechtsklick ins Bild machen, da gibts "Statistiken für Interessierte", da siehst du um welchen Wert es Normalisiert wurde.
Ich denke doch, dass man das bekommt, wie es YT "geändert" hat.
Nicht die Normalisierung, weil das ja nicht destruktiv ist.
AAC runtergeladen, mit hochgeladenem MP3 verglichen
Das sind halt zwei unterschiedliche "psychoakustik" codecs, die werden sich nie nullen.
 
Ok, nicht die Normalisierung, das ist aber das kleinste Problem. Und in meinem Fall ja quasi nicht vohanden, obwohl ich bis -0,1 dB ausgesteuert hatte. Hätte ja sein können, dass da gleich 2 dB Puffer gesetzt wird. Ach, das sieht man dort, wusste ich gar nicht. Erwarten kann man natürlich, dass automatisch analysiert wird, welche Art Musik vorliegt.
Erschreckend finde ich mein Nullungstestergebnis aber schon. Wav mit einem guten MP3, 320 kBit/s verglichen - da bleibt selbst bei komplexem Material nicht viel hörbarer Unterschied übrig (mittels obigem Dateivergleich) - angewandte Psychoakustik ist schon was Feines...
 
Habe gerade den "Shutter Encoder" gefunden, wohl mit am besten als ext. Programm und alle nur denkbaren Varianten. Wie gesagt: ich brauche Standbild und Audio unverändert (wav).
Tolles Programm, habe allerdings noch Anfangsschwierigkeiten: Schwarzbild und kein Ton - die Länge und Dateigröße stimmt aber :), über 700 MB für CD-Länge. Komprimiert wird das so 1/10.
 
Zuletzt bearbeitet:
YT normalisiert auf -14LUFS

da wird dann per Kompressor/Limiter/Maximiser was auch immer gepusht und der Klang wird verändert.
Interessant, soweit ich weiß benutzt YT gar kein LUFS zur Messung, sondern ihren eigenen Algo (der sowas ähnliches macht) und daß die Limiter anwenden, um leise Songs lauter zu machen, hab ich auch noch nie gehört. Ist das beides neu? Möglich wär's ja, da die nirgends eine Verpflichtung eingegangen sind, ihre Standards unangetastet zu lassen (haben sie ja auch schon geändert).
 
Interessant, soweit ich weiß benutzt YT gar kein LUFS zur Messung, sondern ihren eigenen Algo (der sowas ähnliches macht) und daß die Limiter anwenden, um leise Songs lauter zu machen, hab ich auch noch nie gehört. Ist das beides neu? Möglich wär's ja, da die nirgends eine Verpflichtung eingegangen sind, ihre Standards unangetastet zu lassen (haben sie ja auch schon geändert).

Ist nicht soo neu, es gibt dafür allerdings Regler bei manchen Videos und bei manchen nicht. Also zB. bei Musik gibts es nicht, bei Sprachlastig eher schon. Wie es sich klanglich verhält, hat sich auch immer wieder mal ein bisschen geändert, ist mir aufgefallen.
Das "Stimmenverstärkung" ist neu, das seh ich erst seit ein paar Tagen.

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