Update auf Windows 10 ?

  • Ersteller Ersteller deydi
  • Erstellt am Erstellt am
  • #141
Äh Windows ist aber gar nicht kostenlos. Hier bezahlt man viel und trotzdem werden Daten gesammelt.
 

  • #142
Äh Windows ist aber gar nicht kostenlos. Hier bezahlt man viel und trotzdem werden Daten gesammelt.
Das Upgrade auf Win10 ist doch noch ca. ein Jahr lang kostenlos, oder?
 
  • #144
Nichts ist in der Wirtschaft kostenlos. Geht ja gar nicht, alle müssen ihre Leute bezahlen und von dem, was sie tun leben können. Bezahlt wird heute eben oft mit Daten, diese werden dann auf die eine oder andere Weise wieder in "Geld" umgewandelt.
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: DigiBox
  • #145
Nichts ist in der Wirtschaft kostenlos. Geht ja gar nicht, alle müssen ihre Leute bezahlen und von dem, was sie tun leben können. Bezahlt wird heute eben oft mit Daten, diese werden dann auf die eine oder andere Weise wieder in "Geld" umgewandelt.
Aber man kann doch den ganzen "Spionage Wahnsinn" in Win10 deaktivieren.
 
  • #146
Aber man kann doch den ganzen "Spionage Wahnsinn" in Win10 deaktivieren.

Naja, bleibt halt trotzdem und auch berechtigt ein fahles Gefühl zurück. Auch bei Deaktivierung der Onlineanbindung. Ich vermute irgendwelche Nutzer(Nutzungs-)daten werden schlicht offline gesammelt und dann bei Datenverbindung übermittelt.

Also bestmögliche Vorkehrungen treffen und WinX mit einem guten Gefühl und auch erfolgreich nutzen.
 
  • Danke
Reaktionen: CFR
  • #147
CFR, nicht ohne weiteres mit Boardmitteln, da du sicher nicht alle Einträge, die du in der Hosts Liste machen müsstest, im Kopf hast, vielleicht keine richtige Ahnung von der Registry hast, dich nicht wirklich mit den Diensten auskennst, den Gruppenrechten usw.
Gibt natürlich schon Tools, die dir da bereits ein wenig helfen, aber Win10 ist noch so neu, dass da immer noch ständig weitere Dinge deaktiviert werden müssten. Sieht vielleicht in nem Jahr oder so schon besser aus und dann gibts vielleicht wirklich schon nen modifiziertes "Anti-Spionage-Windows".
Der einzige echte Schutz heißt momentan "Offline".
 
  • Danke
Reaktionen: CFR
  • #148
Aber man kann doch den ganzen "Spionage Wahnsinn" in Win10 deaktivieren.

Man kann es seitens MS mit einem Update aber auch leicht wieder aktivieren....oder immer neue Hintertürchen hinzufügen...der Updatezwang öffnet dem ja dann auch noch Tür und Tor. Und das ist ja keine Paranoia, denn das man gerne an unsere Daten möchte ist ja offensichtlich (und auch dass wir es nicht zu leicht haben sollen es zu deaktivieren)....und es wäre ja eher komisch, wenn MS darauf freiwillig verzichten würde.

Der einzige echte Schutz heißt momentan "Offline".
Richtig....aber wer will schon ein BS, dass einen daran hindert online zu gehen :D
 
  • #150
Richtig....aber wer will schon ein BS, dass einen daran hindert online zu gehen :D
Wäre Win10 wirklich in Bezug auf Audio performanter als Win7, würde ich es vermutlich offline auf meinem reinen Audiorechner einsetzen. Da mir diesbezüglich aber Win10 keine Vorteile bietet, gibts dazu auch keinen Grund. Und für Office Anwendungen, Internet usw., brauch ich sowieso kein Win10.

deydi, solche Links gibt Tausende. Allerdings genügt bei weitem nicht das so einzurichten wie die dort nennen. De kratzen gerade mal an der Oberfläche.
 
  • #151
chip.... die bildzeitung der computerbranche....
die dort genannten tipps habe ich schon ohne sie vorher zu kennen bei der installation von win10 angewendet. zusätzlich in den datenschutzeinstellungen alles auf aus. cortana, edge & co verwende ich überhaupt nicht. und ein godmodeordner schafft schnellzugriff auf vieles.
wenn man also nicht total dummnaiv an die sache rangeht kann man schon einiges bewirken.

alle audiohard-/software läuft bis jetzt übrigens absolut problemfrei.
 
  • #152
Fazit: Windows 10 ist ein hervorragendes Betriebssystem welches man empfehlen kann.





.
 
  • #153
Fazit: Windows 10 ist ein hervorragendes Betriebssystem welches man empfehlen kann.
Ich korrigiere ;)
Windows 10 ist ein hervorragendes Betriebssystem welches man OFFLINE empfehlen kann.
 
  • #154
Ich möchte nicht, dass man an meinen Postings herumdoktert. ;-)
Es war schon so gemeint, wie ich es schrub, Win 10 ist ein modernes und performantes Betriebssystem. Ob nun off oder online, das muss ja jeder selber wissen.
Win 10 ansich ist kein Teufelszeug.


Mein Hauptarbeitsrechner ist und war jedenfalls niemals am Internet. ;-)


Der Trend geht wohl zu totaler Panikmache.




.
 
  • Gute Antwort
Reaktionen: ranzman
  • #155
Guten Tag, ein kleiner Nachtrag:
der berühmte Engineer Andreas Balaskas (www. Masterlab.de) aus Berlin fährt neuerdings auch komplett und erfolgreich mit Windows 10 (!)

Aussage/Quelle im Filmchen:



;-)

.
 
  • #156
der berühmte Engineer Andreas Balaskas (www. Masterlab.de) aus Berlin fährt neuerdings auch komplett und erfolgreich mit Windows 10 (!)
na, denn...
 
  • Danke
Reaktionen: synthpark
  • #157
Da die Frage nochmal auftauchte, welche Daten Windows 10 sammelt:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-Neue-Datenschutzbestimmungen-Windows-wird-zur-Datensammelstelle-2765536.html


- neue Datenschutzbestimmungen, der neue Servicevertrag tritt am 1. August in Kraft, zwei Tage nach dem Start von Windows 10.

- neue Datenschutzbestimmungen sind 45 Seiten lang und räumen Microsoft weitgehende Möglichkeiten ein, auf die Daten der Nutzer zuzugreifen: "Man kann sagen, dass Microsoft sich im Grunde sehr weitgehende Rechte einräumt, alles einzusammeln, was Sie mit und auf Ihren Geräten tun, sagen und schreiben, um damit mehr zielgerichtete Werbung zu verkaufen oder Ihre Daten an Dritte zu verkaufen".

Einstellungen, die Windows 10 standardmäßig übermittelt:
- Standort des Gerätes
- Web-Browser-Verlauf
- Favoriten
- Webseiten, die der Benutzer geöffnet hat
- Apps, die der Nutzer aus dem Windows Store installiert hat
- Daten zur Eingabe-Personifizierung
- Dazu zählen biometrische Daten
- Aussprache + Schreibstil (Handschrift) des Nutzers wie er auf Windows-Geräten tippt

- Windows generiert für jeden Benutzer eines Gerätes eine unverwechselbare Werbe-ID
- Diese kann von App-Entwicklern und Werbenetzwerken dazu verwendet werden, um "relevantere Werbung anzubieten".

- Darüber hinaus kann Microsoft den Nutzer in der gesamten Microsoft-Welt – Windows-Geräte, Online-Dienste, XBox, et cetera – anhand des Microsoft-Logins wiedererkennen

- Aktiviert man auf Windows-Geräten die Geräteverschlüsselung, erzeugt Windows 10 automatisch einen Wiederherstellungsschlüssel. Diesen Bitlocker-Schlüssel speichert das Betriebssystem per default im OneDrive-Konto des Nutzers, sprich: in Microsofts Cloud.

Und hier noch Ergänzungen zu Cortana:

http://winfuture.de/news,88235.html "Cortana hört ganz genau zu"

Wie Microsoft im entsprechenden Abschnitt der Datenschutzerklärung schreibt:
- Gerätestandort
- Daten aus dem Kalender
- Daten aus den Anwendungen, die verwendet werden
- von E-Mails und SMS-Nachrichten
- von Anrufen
- Kontakte und wie oft man mit diesen auf dem Gerät interagiert

Das ist aber noch nicht alles, was laut Microsoft nötig ist, damit Cortana "personifizierte Erfahrungen und relevante Vorschläge" bieten kann. Besonders die Erklärung, dass der Assistent dabei auch immer sieht, was Nutzer sich "ansehen und kaufen" dürfte nicht nur bei Datenschützern für komische Gefühle sorgen. Wer Cortana nutzt gibt also auf jeden Fall folgende Daten weiter:

- Standort sowie Standortverlauf
- Kurzmitteilungen und E-Mails
- Sprachdaten die Sprachweise und Sprachbefehle enthalten
- Nutzungstatistiken zu verwendeten Apps und Dienste
- Browser und Suchverlauf

Besonders witzig finde ich, dass man den Key für die Bitlocker Verschlüsselung natürlich bei Microsoft in die Cloud stellt, da ist er bestimmt besonders sicher ;)
Inzwischen haben wir Windows 11 und die neuere Hardware im BIOS eine Funktion Secure Boot bei dessen Aktivierung Windows 11 sich anmasst eine Automatische Geräteverschlüsselung :mad: durchzuführen, beim erstellen eines neuen Windows 11.


"Die Windows 11 "Geräteverschlüsselung": Microsoft hat in Windows 11 eine Funktion namens Automatische Geräteverschlüsselung integriert. Sobald ein PC bestimmte technische Kriterien erfüllt (ein moderner AMD-Prozessor mit integriertem TPM 2.0-Sicherheitschip und aktiviertem Secure Boot im BIOS), bereitet Windows die Verschlüsselung im Hintergrund vor.

Die Verknüpfung mit Ihrem Microsoft-Konto: Scharf geschaltet wird BitLocker in dem Moment, in dem Sie den PC das erste Mal einrichten und sich mit einem Microsoft-Konto anmelden. Windows lädt den Wiederherstellungsschlüssel heimlich in Ihren Microsoft-Account hoch und sperrt das Laufwerk ab. Viele Nutzer merken das gar nicht, bis ein Tool wie Paragon blockiert."

Ich bin auf dieses Problem gestossen, da bei mir eine Kingston SSD abrauchte und ich das System aus einem Backup auf eine neue SSD der Marke Samsung aufspielte. Mir war aufgefallen dass der Festplattenmanager nach dem Backup zurückholen meldete das Bitlocker aktiv wäre, obwohl ich Bitlocker nie aktiviert habe und auch nicht aktiviert haben will. Meine PC Laufwerke will ich nicht verschlüsselt haben. Ausserdem funktionierte mein Tool Festplatten Paragon Festplattenmanager nicht mehr, weil der nicht mit Bitlocker arbeitet.

Trotzdem verschlüsselte Windows 11 im Hintergrund das Laufwerk C: ohne mich nachzufragen wie geschildert. Meiner Meinung verstösst das gegen meine Privatsphäre und setzt mich unfreiwillig einem Sicherheitsrisiko aus und bremst mein System aus, da diese 128 Bit Verschlüsselung Zeit kostet um Daten zu entschlüsseln. Ebenso erzeugt das Latenzen bei einem Audio PC. Ich erfuhr dass


Es handelt sich um eine "halbe" Verschlüsselung, die Microsoft ab Werk einrichtet: [1, 2]
  • Datenträgerverwaltung ("BitLocker-verschlüsselt"): Sagt Ihnen, dass die Daten auf der SSD technisch gesehen bereits mathematisch verschlüsselt auf den Speicherzellen liegen. Das Dateisystem ist für Programme wie Paragon gesperrt. [1, 2]
  • BitLocker-Verwaltung ("Wartet auf Aktivierung"): Bedeutet, dass der Schutz noch nicht scharf geschaltet ist. Da Sie die Einrichtung nie bewusst abgeschlossen haben, existiert noch kein echtes Passwort und kein offizieller Wiederherstellungsschlüssel in Ihrem Microsoft-Konto. Der Schlüssel liegt quasi im Klartext direkt auf der Festplatte ("in the clear"). [1, 2, 3, 4, 5]



Ich habe nun Bitlocker Manuell deaktiviert. Wer im Windows 11 Festplattenmanager bei einem Laufwerk vermerkt sieht "Bitlocker aktiv", der muss diese Aktivierung manuell rückgängig gemacht werden um die Nachteile zu entfernen, die von der Verschlüsselung ausgehen kann.

2026-06-10 11_12_03-Systemsteuerung_System und Sicherheit_BitLocker-Laufwerkverschlüsselung.webp


Zum Schluss sollte es unter "Bitlocker verwalten" so aussehen wie oben, Bitlocker muss deaktiviert sein auf allen Laufwerken.


Um das zu erreichen öffnest Du die CMD Shell als Administrator und gibst folgenden Befehl ein:

manage-bde -off C:

Um danach den Status der Laufwerke zu prüfen (die Entfernung der Verschlüsselung kann einige Minuten dauern) gibst Du ein:

manage-bde -status

Das zeigt Dir den Verschlüsselung Status aller Laufwerke an.
 
  • Danke
Reaktionen: cauerpower
  • #158
Trotzdem verschlüsselte Windows 11 im Hintergrund das Laufwerk C: ohne mich nachzufragen wie geschildert.
Benutzt du Win 11 Pro? Bei Win 11 Home scheint es keine Verschlüsselung zu geben, zumindest nicht bei mir.
 
  • Danke
Reaktionen: Vast
  • #159
Benutzt du Win 11 Pro? Bei Win 11 Home scheint es keine Verschlüsselung zu geben, zumindest nicht bei mir.

Damit Windows 11 verschlüsselt müssen bestimmte Hardware Kriterien beim PC vorhanden sein, zum Beispiel muss im BIOS Secure Boot aktiviert sein und eine kompatible CPU vorhanden sein. Auch Windows 11 Home verschlüsselt automatisch sobald die Anforderungen erfüllt sind, aber dort gibt es da Grafische Bitlocker Tool nicht wie in Windows 11 Pro und es heisst anders, obwohl es dasselbe macht.

In Windows 11 Home heisst die exakt gleiche Technologie unter der Haube "Geräteverschlüsselung". Es basiert zu 100 % auf BitLocker (es nutzt dieselbe XTS-AES-Verschlüsselung) & verhält sich im Hintergrund genauso.
Um auf Win 11 Home den Status zu prüfen gib in der CMD Shell, die du als Administrator gestartet hast ein:
manage-bde -status
Falls eine Verschlüsselung vorhanden ist kann es unter Home wie folgt deaktiviert werden:
In den Windows-Einstellungen auf Datenschutz Sicherheit > Geräteverschlüsselung klicken. Wenn der Schalter dort auf "Ein" steht, ist die SSD verschlüsselt. Man kann ihn dort direkt auf "Aus" stellen.
Noch besser: Verschlüsselung dauerhaft abschalten:
Cmd als Administrator öffnen und tippen
manage-bde -off C:

(Wandelt das angegebene Laufwerk im Hintergrund in ein normales NTFS-Laufwerk um).
Falls es verschlüsselt war, dauert die Entschlüsselung im Hintergrund einige Minuten
Danach wieder prüfen mit manage-bde -status
 
  • Danke
Reaktionen: fender_rhodes
  • #160
Danke, habe das wie angegeben geprüft. Bei mir ist zumindest keine Verschlüsselung aktiv.
 
  • Danke
Reaktionen: Vast
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben