Semiakustik - Bass Trauma

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LordBB.68

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Hallo Zusammen, ich bin neu in der Mischmühle und in der DAW ein fortgeschrittener Anfänger. Der Semiakustik ist aktuell meine große Herausforderung - ich spiele ihn über einen Preamp Ampeg SGT & einen neutralen flat eingestellten Phil Jones PB-200 Amp an einer 119er Box. Den Sound finde ich als absolut zufriedenstellend.



Jetzt zur Aufnahme: ich möchte jetzt diesen Sound auch aus der Spur und im Mix erreichen.

Ein Akustikbass ist da wohl besonders herausfordernd.



Fragen zu den Frequenzen - geht ihr da mit?



30–40 HzMeist unnötig, nur Rumpeln → Hochpassfilter sinnvoll
HPF bei 40 Hz verwenden

40–60 HzTiefster Fundamentbereich, sparsam behandeln
kein Boost, kein Cut



80–120 HzHier sitzt häufig der “zu große” oder “wummernde” Bass
breite Glocke von 80 - 120Hz als Cut einsetzen



120–180 HzWärme und Holzkörper, kann schnell mulmig werden
Boost, ich will ja den Holzkörper



250–400 HzHolzigkeit, Bauchigkeit
Boost , ich will Holzigkeit



700–1.000 HzFingeranschlag, Transparenz, Definition
Boost, ich will alle 3 Dinge



2–4 kHzAttack und Saitengeräusche
Boost, ich will beides



weitere Frage: bei den vielen Frequenzen schalte ich zwei EQ hintereinander?

Ich danke euch
 

*110er
 
Was ist die Frage? Ja, der Bass hat solche Frequenzen. Was du warum wie viel brauchst haengt vom Mix (und Geschmack - des Einen "nasal" ist des Anderen "praesent") ab, also was drum rum passiert. Irgendwas solo "gut" klingen lassen is meistens wenig zielfuehrend, ausgehend davon es ist kein Solo Stueck. Am einfachsten waere es glaub ich, wenn du was hoeren lassen und dein Problem damit kurz beschreiben wuerdest.
 
Ich würde empfehlen deine Frage im Forum "Sounddesign" zu stellen. Denke, da ist man besser aufgehoben mit dieser Art von Fragen.
...und willkommen hier bei recording. de
 
80–120 HzHier sitzt häufig der “zu große” oder “wummernde” Bass
breite Glocke von 80 - 120Hz als Cut einsetzen
Ich möchte mal darauf antworten.

Ein Bass spielt Noten und idealerweise sind alle Noten gleich laut.
Dieser Bereich ist für die Noten E bis B zuständig.

Senkst du hier ab, dann sind ein paar dieser Noten leiser als andere.

Dieses Wummern ist eher am Ende auf der Summe, wenn alle Spuren spielen, also Gitarre, Schlagzeug usw.

Aber auf der Bass Spur selbst sollte man da nur absenken wenn die Bassgitarre eine Note überbetont oder bei der Mikrofonabnahme der Raum da eine Mode erzeugt.
Schaue dir das auf dem Analyzer an ob da Peaks wirklich lauter sind als andere, ansonsten ist es dein Raum der dir was vorgaukelt.
 
Mische nach Funktion und die Frequenzfragen erübrigen sich.
Natürlich ist die Abhöre sowie die Hörumgebung auch wichtig wie Silenzio es schon angedeutet hat, gerade für den Bassbereich.
Dein Bassinstrument könnte mit einen shelf den man 120 Hz ansetzt und absenkt ein ähnlich klingendes Ergebnis bringen, wenn du die Lautstärke danach anpasst. Eine saubere Performance vorausgesetzt.
 
Ich habe mal nach MIXING verschoben...
 
  • Danke
Reaktionen: holgi und Nicoletti
Zur Sache...

Die digitale Welt der Audiobearbeitung gibt dir schlichtweg alles an Möglichkeiten zu Verfügung.
So als wenn dir jemand 1 Glas Milch abbietet, dir aber dazu 1200 Schieberegler mit welchen du beliebig alle Stoffarten, aus denen die Milch besteht, verdrehen kannst bis zur einzelnen Aminosäure.
Ich schwöre dir - du wirst dein Glas nicht genießen können ;-)

Wenn da überhaupt was zu EQen ist, denke/suche dir 1 Frequenz die du als Anomalie empfindest und gehe mit dem EQ rein und raus und beobachte die Welchselwirkungen.

Und ja- du kannst beliebig viele EQs hintereinander schalten.
Technisch ist das möglich.
 
Fragen zu den Frequenzen - geht ihr da mit?
Bei der Charakterisierung, so grob, bei der Behandlung gar nicht.
Du "solltest" verstärken, was unterrepräsentiert ist und fehlt und absenken, was überrepräsentiert ist und stört - im Kontext.
Um Mulm unter 200Hz zu reduzieren würde ich ITB einen spektralen EQ nehmen, das kann nämlich ganz schön schwanken und dann ist ein statischer Eingriff schnell kontraproduktiv und ein dynamischer evtl nicht präzise/fein genug.

zwei EQ hintereinander
Du kannst soviele EQs hintereinanderschalten wie Du möchtest, aber die Frage ist, wozu? Das ist nur sinnvoll, wenn die Funktionen (oder Frequenzen) haben, die die anderen nicht haben.
Wenn Du mehr als ~ fünf, oder sieben Bänder brauchst, ist die Quelle vielleicht unpassend.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
ich spiele ihn über einen Preamp Ampeg SGT & einen neutralen flat eingestellten Phil Jones PB-200 Amp an einer 119er Box. Den Sound finde ich als absolut zufriedenstellend.



Jetzt zur Aufnahme: ich möchte jetzt diesen Sound auch aus der Spur und im Mix erreichen.
Mir ist nicht klar, wie Du den Ton aufnimmst. Dein Preamp färbt, Dein Amp färbt, die Box färbt, der Raum färbt. Nimmst Du das mit einem Mikrofon auf? Falls Du nur mit dem Kabel aus dem Bass in das Interface gehst, fehlt ein wesentlicher Teil an Klanginformationen, den Du bei Deinen theoretischen Frequenzüberlegungen außer Acht gelassen hast.
 
  • #11
Wenn es denn ein Beispiel Schnipselchen des Klanges gäbe, könnte man ja auch mal heraushören, was das Problem ist und wie man es verbessern kann...
 
  • Gute Antwort
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  • #12
War die tabellarische Darstellung im Originalpost jetzt wirklich händisch erstellt, oder ist das irgendein LLM Versuch ?
Händisch die einzelnen Tabellen anzulegen wäre in diesem Fall doch eigentlich überflüssig gewesen.... Fragen über Fragen...
 
  • Gute Antwort
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  • #13
der Lord hat sich auf sein Landgut zurück gezogen und sinniert über eure lichtvollen Ausführungen ...
 
  • Haha
  • Danke
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