Ich würde erstmal die "Umgebungsvariablen" abchecken.
1. Gibt's Infos über den Raum? Größe? Bühne ja/nein? Erforderliche Orchesteraufstellung? Daraus resultierende Technik?
2. Dann hast Du schon mal ein Bauchgefühl für die erforderliche Technik. Insbesondere Hardware (Stative etc.) musst Du zu 90% vor Ort leihen.
Gibt's da einen Laden? Hat der das Zeug? Größere Overhead- oder Hochstative stehen nicht in jedem Urlaubsinsel-Gitarrenladen rum.
3. Je nachdem wo das Zeug herkommt, brauchst Du ein Auto/Transporter. Mietwagenfirma? Passende Fahrzeuge?
4. es gibt bestimmt noch mehr, ...
Das Prinzip: Spiele das ganze mal in Gedanken durch, halte fest, wie die einzelnen Punkte laufen müssen und was Du brauchst und woher Du es kriegen kannst.
Dann mach eine Grobkalkulation.
- Was kostet das Ausleihen, wieviel Zeit/Stress steckt dahinter?
- Ich würde alles Equipment auf Leihbasis kalkulieren.
Eventuell merkst Du schon bei diesen Überlegungen, dass Du die Finger davon lassen solltest. Angenommen, der nächste Musikladen ist auf der Nachbarinsel - Bootsverbindung 2x pro Tag - sprich, um an ein Kabel zu kommen, muss Du gleich eine Übernachtung buchen.
Und warum nicht mal den Trompeter fragen, warum er sich überfordert fühlt? Unter Umständen liegt es genau an diesen Umgebungsvariablen.
"Es muss gut klingen" ist sehr diffus.
Wer eine gut klingende Aufnahme haben will, fährt nicht auf eine Urlaubsinsel und lässt eine Recording-Firma nachkommen, sondern sucht sich einen ordentlichen, passend eingerichteten Raum in einer planbaren Situation.
Das lässt Rückschlüsse auf die Ansprüche zu.
Schon ein geschickt aufgestelltes
Zoom* H4n kann "gut klingen". Sowas in der Art würde ich auch als Backup-System nehmen. (Da können ja noch zwei weitere Mikros dran)
EDIT:
Nochwas. Wie "Aufnahmekompatibel" ist das Orchester? Mikros hängen in Konzerthallen nicht ohne Grund von der Decke runter. Du stellst ein Mikro(stativ) gut auf und der 1. Oboist sagt, das muss weg, so kann ich nicht spielen ....