AKG C414 B-ULS

TheEar

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Moin alle!

Ich habe diese Woche ein AKG C414 B-ULS ergattert... (also ein altes, vor-LED-Ära)

Noch nicht soo viel zum Testen gekommen, habe ich es bisher nur mit "modernen" Neumännern verglichen: TLM 102/103.
Klar, gerade diese Neumänner haben einen gewissen Höhenboost, aber das AKG klingt auch untenrum hochauflösender, voller...
...die Neumänner (die sicherlich echt gute Mikros sind, denke ich) klingen im Vergleich erstaunlich dünn.

In ersten Tests hat das AKG allerdings schnell mal ein ganz bisschen intern übersteuert (kein falscher-gain-Problem).

Wie sind eure Erfahrungen mit dem B-ULS? Lust auf Hörbeispiele? =)

Ach, ja: Das Mikro hat die alte Spinne, nicht die neue bei der man unten den Ring dreht...Weiß jemand wie man das da raus bekommt, aus der Alten?

Ahoi!
 
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Ach, ja: Das Mikro hat die alte Spinne, nicht die neue bei der man unten den Ring dreht...Weiß jemand wie man das da raus bekommt, aus der Alten?

Ahoi!
Die alte "Spinne" aufdrehen bis sie ganz locker ist und das Micro dann rausdrücken. ( braucht ein wenig Kraft, aber der Schaft des Micro's hält das aus ;) )
Für mich ist die alte Spinne eigentlich nur eine Klemme. Unter einer richtigen Spinne verstehe ich etwas anderes wie z.B. die alte Spinne eines U87 usw.
 
Das C 414 B-ULS ist ein feines Mikro. Im Gegensatz zu den genannten TLM-Mikros hat es einen Ausgangsübertrager und anders als das TM 103 eine randkontaktierte Kapsel, die noch nahe an der ursprünglichen CK12 ist. Es hat allerdings einen nicht so hohen Output für ein Großmembrankondensatormikrofon. Es klingt aber toll.
Ich habe eines meiner Freundin geschenkt. Die ist Sprecherin.
 
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  • Gute Antwort
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Glückwunsch zum Neuzugang! Mir hat damals viel Ruhe und Sicherheit gegeben, mein frisch gebrauchtes BULS zum Komplettcheckup an einen Mikrophonspezialisten zu schicken, beispielsweise an Herrn Michael Amon (mikrofonservice.at). Seitdem hab ich einfach Gewissheit, das alles in Ordnung ist und ich mich täglich stundenlang in meinen Hörbuchaufnahmen darauf verlassen kann. Und was soll ich sagen? Es ist meine sichere Bank für fast alle Arten von Aufnahmen; Kundenwünsche anderer Mikrophone ausgenommen. 🤓
Und falls Du eine richtig (!) gut entkoppelnde Halterung für das BULS brauchst, kann ich die Rycote INV 6 sehr (!) empfehlen; die funktioniert erheblich besser als die Originalspinnen und etliche andere; sie ist für manche Positionierungen tatsächlich zu wabbelig, bei mir hängt das BULS kopfüber und das funzt für meine Anwendungen absolut perfekt.
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  • Danke
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Moin zusammen,

ich reaktiviere den alten Thread ma, weil ich noch neue AKG-Fragen habe ;)

Vorweg: Das C414-B-ULS ist inzwischen gut bei mir angekommen ;) Ist weniger ein Mikro mit sofortigem Oho-Effekt, aber man lernt es lieben.

Nun die Fragen: Diese 'neuen' C104/114 sehen ähnlich aus, klingen wohl lt Internetrecherche erstmal nicht ganz blöd...
...hab nix hier gefunden, daher:
Wurden die hier schon diskutiert und evtl. sogar verglichen?

(Bin seltener hier, mache wohl zu viel Plugin-Quatsch :) )
 
Ohne zu wissen, was diese "C104/114" sind, behaupte ich ganz einfach, daß kein anderes Mikrophon so klingt wie ein gut gewartetes B-ULS. Nicht mal das direkte Nachfolgemodell B-XLS klingt ähnlich. Auch das AA OC 818 klingt ähnlich. Im Gegenteil: die Klangsignatur eines B-ULS ist sehr eigen. Was sind diese C104/114?
 
Ich habe mich nicht genau damit beschäftigt was AKG im laufe der Zeit am C414 geändert hat, aber die B ULS Version hätte ich auch gerne noch im Mikrofon Koffer.
Das Mikrofon klingt für mich einfach rund. Alles da, von nichts zu viel.
Hat immer eine gute Figur abgegeben an Flügel, Mallets, Overheads…

Die aktuellen Versionen haben bei mir nicht diesen Haben-wollen-Faktor ausgelöst.
C214 empfinde ich als Bauernfänger. Das hat bis auf Bauform und Name leider nichts mit dem großen Bruder gemeinsam.

Mir würde eine reine Nieren Version 99% der Zeit reichen. Hat jmd. das AA OC18 mal ausführlich gegen ein B ULS getestet?
Da ich mehrere MBHO Bodys besitze (mit und ohne Trafo) frage ich mich auch immer wieder ob ein Pärchen KA1000 Kapseln vielleicht eine alternative wäre?
 
  • #10
Die B ULS sind Allrounder vom Feinsten, hab 3 Stück davon. ( für Snare, Overheads, Gitarrenamps usw. )
Alle 414-er nachher kommen da nicht ran. Als Alternative würde ich eher bei Austrian Audio suchen z.B. OC 18 oder 818.
 
  • #11
Die 104/114 müssen ja nicht (genau) wie ein C414-B-ULS klingen, mich hat eher interessiert, was die grundsätzlich taugen bzw. was ihr so davon haltet, ob die schon diskutiert wurden... ;)

Bin übrigens erfreut, wie gut das B-ULS immer wieder besprochen wird. Das bestätigt einen doch im Besitz eines solchen.
 
  • #12
Ja, das wird von den hiesigen akustischen Feinschmeckern äußerst geschätzt. Soll eben noch sehr nahe an der berühmten C12-Kapsel sein, und hat einen Ausgangsübertrager, was wir alle ja ausdrücklich begrüßen. Und da scheinen wir auch keine kleine nerdige Minderheit zu sein, sonst würde MTG ja das M 930 nicht auch als M 930 Ts anbieten.

Man braucht wohl einen halbwegs vernünftigen Vorverstärker, aber das sollte ja bei Leuten, die sich ernsthaft mit Tonaufnahmen beschäftigen, auch kein Problem sein.

Aber Vorsicht: Es gibt Exemplare, wo auf der einen Seite B-ULS und zusätzlich auf der anderen Seite TL II draufsteht. Die haben keinen Übertrager mehr. Das "echte" B-ULS hat auch keinen halbseitig goldenen Einsprachekorb, sondern einen silbernen.

Matthias
 
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  • Danke
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