Hall-Klassiker von Native Instruments und Softube
Zurzeit erblickt bei Native Instruments ein Produkt nach dem anderen das Licht der Welt, um die ohnehin vielfältige Produktpalette des Unternehmens stetig zu erweitern. Zu der neusten Kreation gehört die „Reverb Classics“-Serie, welche den Klang von zwei der bedeutendsten Hallgeräte der letzten Jahrzehnte in das heimische Tonstudio transportieren will. Von kleinen, eher intimen Räumen, bis zum „endlosem“ Hall soll alles möglich sein.
Kapitel 1: Überblick
Überblick
Die „Reverb Classics“-Serie umfasst zwei verschiedene Modelle, den RC 24 und den RC 48. Beide liegen in allen gängigen Plugin-Formaten vor und sind somit in den üblichen DAWs lauffähig. Auch wenn es keine offizielle Stellungnahme zu den emulierten Hallgeräten gibt, deuten die Namen und das Aussehen der Software auf die in den 80er- und 90er-Jahren sehr beliebten Lexicon 224 und Lexicon 480L hin. Besonders die Fader, welche den Zugriff auf die wichtigsten Parameter des Halls ermöglichen, erinnern stark an das Design der von Lexicon verwendeten LARC (Lexicon Alphanumeric Remote Console). Sie werden dazu verwendet, alle nötigen Einstellungen aus der Ferne vornehmen zu können, damit der Reverb aus der bestmöglichen Abhörposition gestaltet werden kann. Um die Software zu realisieren, hat Native Instruments mit dem in Schweden ansässigen Unternehmen Softtube zusammengearbeitet, das sich auf die Emulation von alter Hardware spezialisiert hat. Bereits die Vintage Compressors und Premium Tube Series gingen aus dieser Kooperation hervor. Bevor ich im Detail das Bedienkonzept, die Besonderheiten, die Unterschiede und den Klang der beiden Modelle vorstelle, möchte ich in dem folgenden Video einen kleinen Überblick über die klangliche Vielfalt geben: https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/ReverbClassicsUeberblick.mp4[/IMG] Beim RC 24 regelt der „Depth“-Fader die wahrgenommene Entfernung zur Schallquelle. Die Einstellung für die „Intensity“ bezieht sich auf die Stärke der Modulation, welche in vier verschiedenen Varianten (A bis D) benutzt werden kann und sich besonders auf die Decay-Phase des Reverbs bezieht. Dieses zeigt sich in der Praxis als sehr interessante Möglichkeit, um dem Reverb mehr Leben einzuhauchen. In dem nächsten Video gebe ich einen Eindruck von den Möglichkeiten, die das RC 24 bietet. [URL]https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/RC24.mp4[/IMG] Möchte man diese Verbindung aufheben, muss man auf den „Effect“-Modus umschalten, denn dann sind auch unrealistische Einstellungen für den eher kreativen Einsatz möglich. Der „Shape“-Fader steuert die Entwicklung des Reverbs, also ob er sich sofort komplett entfaltet oder dafür eine längere Zeit benötigt. Mit dem dazu gehörigem „Spread“-Regler ist es möglich, dieses Verhalten im Klang weiter zu formen. Die Diffusion der Reflektionen kann durch einen Regler genau kontrolliert werden. Zur Veranschaulichung der doch sehr theoretischen Parameter soll das folgende Video dienen: [URL]https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/RC48.mp4 Der Klang beider Plug-Ins ist durchweg sehr hochwertig, bildet die verschiedensten Räume und Situationen in jedem Detail ab und kann sich durchaus mit den auf dem Markt befindlichen Produkten messen. Lediglich das Fehlen eines Plate-Reverbs wird der ein oder andere schmerzlich vermissen. Kapitel 3: Fazit
Fazit
Die Native Instruments Reverb Classics sind eine gute Lösung für Hallräume jeglicher Art und dank der sehr aufgeräumt wirkenden Benutzeroberfläche findet man sich schnell zurecht. Außerdem ermöglichen die Plugins einem auch einen tiefen Eingriff in die Gestaltung des Reverbs. Ein Blick in das Handbuch ist daher zu empfehlen. Für den kreativen Einsatz eignet sich vor allem der RC 24, da er einen sehr vielfältig klingenden Hall erzeugen kann und durch seine völlig unrealistischen Hallräume interessante Ergebnisse liefert. Legt man eher Wert auf hohe Natürlichkeit, liegt man mit dem RC 48 genau richtig. Besonders für akustische Signale eignet sich dieser Hall hervorragend und ist eine Bereicherung für jeden Mix. Ob man sich für dieses Produkt im Dschungel der Reverb Plug-Ins entscheidet, hängt am Ende ganz vom eigenen Geschmack ab. Falsch machen kann man auf jeden Fall nichts, denn für sein Geld erhält man ein vielseitig einsetzbares und professionell klingendes Reverb-Plugin. Man darf gespannt sein, welche Überraschungen Native Instruments und Softtube in nächster Zeit noch für uns bereithalten.
Infos
Kapitel 1: Überblick
Überblick
Die „Reverb Classics“-Serie umfasst zwei verschiedene Modelle, den RC 24 und den RC 48. Beide liegen in allen gängigen Plugin-Formaten vor und sind somit in den üblichen DAWs lauffähig. Auch wenn es keine offizielle Stellungnahme zu den emulierten Hallgeräten gibt, deuten die Namen und das Aussehen der Software auf die in den 80er- und 90er-Jahren sehr beliebten Lexicon 224 und Lexicon 480L hin. Besonders die Fader, welche den Zugriff auf die wichtigsten Parameter des Halls ermöglichen, erinnern stark an das Design der von Lexicon verwendeten LARC (Lexicon Alphanumeric Remote Console). Sie werden dazu verwendet, alle nötigen Einstellungen aus der Ferne vornehmen zu können, damit der Reverb aus der bestmöglichen Abhörposition gestaltet werden kann. Um die Software zu realisieren, hat Native Instruments mit dem in Schweden ansässigen Unternehmen Softtube zusammengearbeitet, das sich auf die Emulation von alter Hardware spezialisiert hat. Bereits die Vintage Compressors und Premium Tube Series gingen aus dieser Kooperation hervor. Bevor ich im Detail das Bedienkonzept, die Besonderheiten, die Unterschiede und den Klang der beiden Modelle vorstelle, möchte ich in dem folgenden Video einen kleinen Überblick über die klangliche Vielfalt geben: https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/ReverbClassicsUeberblick.mp4[/IMG] Beim RC 24 regelt der „Depth“-Fader die wahrgenommene Entfernung zur Schallquelle. Die Einstellung für die „Intensity“ bezieht sich auf die Stärke der Modulation, welche in vier verschiedenen Varianten (A bis D) benutzt werden kann und sich besonders auf die Decay-Phase des Reverbs bezieht. Dieses zeigt sich in der Praxis als sehr interessante Möglichkeit, um dem Reverb mehr Leben einzuhauchen. In dem nächsten Video gebe ich einen Eindruck von den Möglichkeiten, die das RC 24 bietet. [URL]https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/RC24.mp4[/IMG] Möchte man diese Verbindung aufheben, muss man auf den „Effect“-Modus umschalten, denn dann sind auch unrealistische Einstellungen für den eher kreativen Einsatz möglich. Der „Shape“-Fader steuert die Entwicklung des Reverbs, also ob er sich sofort komplett entfaltet oder dafür eine längere Zeit benötigt. Mit dem dazu gehörigem „Spread“-Regler ist es möglich, dieses Verhalten im Klang weiter zu formen. Die Diffusion der Reflektionen kann durch einen Regler genau kontrolliert werden. Zur Veranschaulichung der doch sehr theoretischen Parameter soll das folgende Video dienen: [URL]https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/test-reverbclassics/RC48.mp4 Der Klang beider Plug-Ins ist durchweg sehr hochwertig, bildet die verschiedensten Räume und Situationen in jedem Detail ab und kann sich durchaus mit den auf dem Markt befindlichen Produkten messen. Lediglich das Fehlen eines Plate-Reverbs wird der ein oder andere schmerzlich vermissen. Kapitel 3: Fazit
Fazit
Die Native Instruments Reverb Classics sind eine gute Lösung für Hallräume jeglicher Art und dank der sehr aufgeräumt wirkenden Benutzeroberfläche findet man sich schnell zurecht. Außerdem ermöglichen die Plugins einem auch einen tiefen Eingriff in die Gestaltung des Reverbs. Ein Blick in das Handbuch ist daher zu empfehlen. Für den kreativen Einsatz eignet sich vor allem der RC 24, da er einen sehr vielfältig klingenden Hall erzeugen kann und durch seine völlig unrealistischen Hallräume interessante Ergebnisse liefert. Legt man eher Wert auf hohe Natürlichkeit, liegt man mit dem RC 48 genau richtig. Besonders für akustische Signale eignet sich dieser Hall hervorragend und ist eine Bereicherung für jeden Mix. Ob man sich für dieses Produkt im Dschungel der Reverb Plug-Ins entscheidet, hängt am Ende ganz vom eigenen Geschmack ab. Falsch machen kann man auf jeden Fall nichts, denn für sein Geld erhält man ein vielseitig einsetzbares und professionell klingendes Reverb-Plugin. Man darf gespannt sein, welche Überraschungen Native Instruments und Softtube in nächster Zeit noch für uns bereithalten.
Infos
- Hersteller: Native Instruments
- Systemvoraussetzungen: Mac OS X ab 10.6, Intel Core Duo, 2 GB Ram, Windows 7/8, Intel Core Duo oder AMD Athlon 64 X2, 2 GB Ram
- Nutzbar mit: Jedem Host / DAW (Formate: AU, VST, RTAS, AAX)
- Preise: Zusammen 199 €, einzeln jeweils 149 €
- Website: www.native-instruments.com

Das Hall nie schaden kann ist ja klar 
