Neues Spielzeug: TC-Helicon perform V - Erfahrungen, Test

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Ich habe mir etwas Neues gegönnt und starte mal einen Thread, um hier meine Erfahrungen mit dem TC-Helicon perform V zu posten.

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Er ist teurer als zur Markteinführung und ja, ich weiß, dass man dafür inzwischen fast das neue Headrusch VX5 bekommt.
Mir geht es aber nicht um Autotune, sndern um EINFACHE Bedienung während eines Gigs mit direktem Zugang zu allem Wichtigen.
GENIAL: Die Befestigung am Mic Ständer, direkt in Reichweite


Der TC-Helicon perform V ist schon seit 2016 auf dem Markt und trotzdem ist er -nach laaanger Recherche- genau das was mir noch gefehlt hat von den Features her: Ein komfortabel zu bedienender Voice Prozessor, der etwas mehr kann als mein Flamma FV01 Bodentreter. Der Flamma hat zwar einen wirklich guten Preamp, aber Reverb und Echo sind nur über Potis zu regeln, ohne Presets und man muss immer zum Boden runter...
Außerdem fehlte mir für gewisse Acapella Songs ein Oktaver, mit dem man einen gesungenen Bass eine Oktave tiefer bekommt.
Das geht beim Perform V zwar nur indirekt über den Doppler aber das reicht.
Die Effektqualität soll wirklich brauchbar und intuitiv zu bedienen sein und auf die automatische Pegeleinmessung fürs Mic bin ich sehr gespannt.
Es ist sogar eine Harmonie Funktion dabei, die sich aber nicht an der Gitarre orientiert, wie oftmals der Fall (Das wäre das Perform VG, aber mit weniger Vocals Möglichkeiten) sondern über ein internes Mic, das quasi mithört. Mal sehen wie das funktioniert, ist mir aber nicht sooooo wichtig. Wenn es gut klappt, bestimmt nice to have.

Richtig spannend ist die (Immer noch gepflgte) "Perform V" App, die es ganz normal im Playstore gibt. Mit der kann man super easy (per "Beam") Song Presets auf die Kiste laden. "Beam" heißt dabei, dass über Modemartige Klänge direkt über das interne Micro "rübergebeamt" wird, das soll echt gut funktionieren und schon hat man die Einstellungen von "Ace of Spades" o.ä. :)

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Da mein komplettes Live Rig über den BOSS RC-500 läuft, bzw. von dort in die PA geht, war mir wichtig, dass ich einen XLR Out am Gerät habe, damit ich in den MIC in vom Boss komme, ich nutze nämlich das interne Routing vom RC-500 und dafür benötigt man den Mic Eingang, um ihn auch als solchen separat routen zu können.
Ansonsten könnte man natürlich auch mit einem entsprechenden Pegel in den INST Eingang des Boss, aber damit verschenke ich Flexibilität und Einstellmöglichkeiten.

Ich bin schon im Vorhinein über auf ein paar Stolpersteine gestoßen, doch nach eingehender Recherche über Perplexity, Reddit und Musictribe, konnte ich alles Lösen.

Hier vorab zusammengefasst, alles was man wissen muss:

Die Seite TC-Helicon ist NICHT die richtige Seite für Produktsupport für die Kiste, sondern TC-Electronics:

Die Software für Firmwareupdates usw. (VoiceSupport2) ist ZWINGEND in der aktuellen Version 1.1.0.3 benötigt, der Link heißt zwar so, verweist aber auf die Datei 1.1.0.2 und die geht nicht! Es gibt nach dem Programmstart IMMER die Fehlermeldung, dass wegen fehlendem Internet der Server nicht erreicht werden kann:

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LÖSUNG:
Man sucht sich den gleichen Link über ein anderes Produkt, nämlich den "Mic Mechanic 2"
Dort stimmt der Download:

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Tests:

Manual Deutsch

Damit ist die Vorgeschichte erklärt, sobald ich am Testen und Rumprobieren bin, wird das hier aktualisiert, wenn Interesse an diesem doch etwas älteren Gerät besteht.
 
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Ich habe mein Effektboard aufgeräumt/aufgerüstet und den Perform V jetzt mal getestet.

Die Kurzform: Das Ding ist schon geil, auch wenn es durch die Situation mit TC Helicon / TC Electronic auch Schatten gibt.

Hall und Delay klingen super, die Presets sind praktisch, Doppler und Pitch Korrektir sind brauchbarer als ich dachte, das automatische Einpegeln des Mics klappt gut und das "Beamen" von Presets ist irre cool! (Soll aber bei IOS aktuell nicht mehr klappen)

Sogar eine Harmony Funktion hat man über das "Beamen"

Dadurch, dass ich den Preamp fürs Mic nicht mehr auf dem Board habe (Flamma FV01) und dadurch, dass ich Akustikgitarre und E-Gitarre jetzt nur noch durch den selben Weg leite (Mein Akustikpefal ist auch raus), war Platz für einen ABY Schalter (Akustik oder E-Gitarre) und einen Tuner mit Buffering.

Super Sache jetzt, ich stelle das kommende Woche alles mal vor.
 

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Ich habe mein Effektboard aufgeräumt/aufgerüstet und den Perform V jetzt mal getestet.

Die Kurzform: Das Ding ist schon geil, auch wenn es durch die Situation mit TC Helicon / TC Electronic auch Schatten gibt.

Hall und Delay klingen super, die Presets sind praktisch, Doppler und Pitch Korrektir sind brauchbarer als ich dachte, das automatische Einpegeln des Mics klappt gut und das "Beamen" von Presets ist irre cool! (Soll aber bei IOS aktuell nicht mehr klappen)

Sogar eine Harmony Funktion hat man über das "Beamen"

Dadurch, dass ich den Preamp fürs Mic nicht mehr auf dem Board habe (Flamma FV01) und dadurch, dass ich Akustikgitarre und E-Gitarre jetzt nur noch durch den selben Weg leite (Mein Akustikpefal ist auch raus), war Platz für einen ABY Schalter (Akustik oder E-Gitarre) und einen Tuner mit Buffering.

Super Sache jetzt, ich stelle das kommende Woche alles mal vor.

Gibt es schon Neuigkeiten?
 
Moin und ja...
Ich bin mal wieder nicht dazu gekommen, das alles schriftlich hier festzuhalten.
Tatsächlich habe ich das Ding noch in Betrieb und so auch schon für einige kleine Gigs genutzt.
Definitiv Bühnentauglich, weil es einfach superpraktisch ist, die direkte Kontrolle am Micständer zu haben.
Am Boden hat sich noch einiges geändert. Zu dem Bild da oben Folgendes:
Der analoge Octaver ist draußen und wurde durch ein Zoom* CDR70+ ersetzt, der in Verbindung mit einem Vierfachfußschalter nun alles abdeckt, was ich Live nutze... (Reverb, Delay, Octaver, Chorus) jeweils als Presets abgespeichert und per einmal Klick aufrufbar.
Für den Crunch Sound ein Jims45, für harte Töne ein UZI und weil das Jims digitale Knackgeräusche im Zoom* verursacht hat, die wirklich nur in der Konstellation vorkamen, ist noch ein Behringer* HD400 zwischen die beiden gewandert, was das tatsächlich behoben hat.
Den AB/Y Schalter brauche ich nicht mehr, weil der Acoustik EQ bei E-gitarre einfach ausgeschaltet wird und der Jims wird ausgeschaltet bei Akustik Gitarren Nutzung.
Durch das Stimmgerät, welches den Kanal stummschaltet, wenn es aktiviert ist, so dass ich keine Knackgeräusche habe, wenn ich die Gitarre wechsle.
Alles ist angeschlossen an EINE zentrale Stromversorgung, die im Board Platz hat

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Aktuelles Board (Aber schon seit letztem Jahr) und für mich so wie es ist, nahezu perfekt:

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Der Helicon Perform-V ist wie gesagt richtig toll!
Wirklich lustig ist das "Beamen". Mit der App auf dem Handy kann man akustisch (Sounds wie ein altes Modem) direkt Presets über das eingebaute Mic. draufspielen für Harmonizer, Doppler oder regelchtete Presets, die den Vocalsound bekannter Songs nachbaut... Ist ein bisschen Spielerei aber wenn man mal was gefunden hat, was einem gefällt, bleibt es eh drauf.

So kann man eben mal kurz die Talk Taste betätigen, um bei Ansagen alle Effekte auszuschalten, den Reverb wechseln für Strophe Chorus usw.
Klar man braucht die Hand und eben keinen Fuß, was beim Gitarre Spielen mit Singen ein gewisses Timing, bzw. die richtige Stelle im Song braucht, aber es geht sehr gut und man hat immer alles im Blick und nicht NOCH mehr mit dem Fuß zu tun als eh schon :)

Wenn Bedarf besteht, für genauere Erläuterungen zu einem Gerät oder Du ein Beispiel hören/sehen willst, sag Bescheid.
 
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Klangbeispiele vom Helicon Perform-V. Hört sich das natürlich an? Gerade das Thema Pitch
 
Pitch... ist so eine Sache. Diese Tools (In dieser Preisklasse) sind ALLE mit Vorsicht zu genießen. Ich nutze das gar nicht, ich versuche lieber richtig zu singen ^^

Reverb und Delay finde ich ziemlich gut (Für die Preisklasse)
Man hat jeweils drei verschiedene Modi, die mit dem Drehrad sehr schnell und einfach in der Intensität angepasst und mit den Schaltern Rechts ebenso schnell und einfach ein- und ausgeschaltet werden können.
Dann gibt es noch den dritten Modus (Die Presets und Spezial Effekte) die per "Beam" dazu kommen. Da drückt man einfach nochmal auf eine der Tasten, dann verändert sich die Farbe und man weiß, dass jetzt noch ein Layer zusätzlich aktiv ist.
Auch das kann man separat steuern, also NUR die Special Efffekts, alles zusammen oder NUR die internen Standard Effekte
Alles in Allem intuitiv und gut brauchbar.
Ich versuche das mal aufzunehmen. Einfach mit Handy vor die PA, das gibt am Besten wieder, was wirklich aus den Lautsprechern rauskommt.

Hier ist das Gerät eingesetzt:


View: https://youtu.be/1aIS0kepGPU?si=6rzb6EvxwVJTgZDu

View: https://youtu.be/1lJI1TAAaCU?si=JzyYOL8_wfi73rlO

Das ist beides direkt in ein USB Audio Interface aufgenommen, direkt aus meinem Pedalboard und dem Helicon
Sind aber Beide noch im "Draft" Status, also nicht zu viel erwarten
 
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Wie bereits jemand geschrieben hat, den Loop hast du gut aufgebaut. Hört sich alles stimmig an.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass man als Gitarrist ja nicht unbedingt eine Hand frei hat :) für die Bedienung des Helicon Perform-V
 
Danke :)
Schrieb ich ja aber oben, im Song braucht man das ja eher selten und wenn, findet sich auch eine Lücke.
Ich finde die visuelle Kontrolle über die aktuellen Einstellungen sehr gut. Am Häufigsten nutze ich die Talk Taste und die leuchtet auch schön rot ;)
Am zweithäufigsten ein anderes Preset für einen anderen Song....
Im Song wechseln tue ich nur bei meinem "Spießerrap" und der ist Acapella, ohne Gitarre. Da aktiviere ich tatsächlich einen leichten, raptypischen Dopplereffekt während der Strophen, habe die Hand dafür aber auch frei. Muss ich mal aufnehmen, hatte ich eh schon lange vor
 
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tolle songs und klasse performt...
 
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