Meine kleine Mastering-Limiter Hitliste....

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  • #41
Der MM-1 ist schon ein guter Anfang, aber schöner wirds erst mit dem DS1-MK3. Hatte den gleichen Weg und mag ihn einfach nicht mehr wegdenken. Zusammen mit paar Clipper ist -6db Lufs Integrated und -4db Short Term kein Problem...wenn man möchte.
 
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  • #45
Nein, nur den Elevate und fand den nicht sehr intuitiv. Klanglich aber sehr gut.
Probier mal den saturate, hat nur ein paar regler. Einfach alles auf hart stellen und fertig.
 
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  • #46
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  • #47
Ich bin sehr happy, dass die ultimative Waffe auch hier (wieder) fehlt. :cool:
Seit ich den Hildegard-Orgon-Akkumulator neben meine Monitorboxen gestellt habe, krieg ich aus dem Limiter locker 3-4 db mehr raus.
 
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  • #48
Kompressor auf allen Spuren und Bussen, Master -Kompressor - Clipper - Limiter
Anfängerfrage:
Warum im Master zuerst den Kompressor und dann den Clipper, vor allem wenn vorher schon auf allen Spuren und Bussen ein Kompressor war?
 
  • #49
Also der eine Hitmaker/Produzent aus München den wir kennen meint, er macht alle Tracks sauber samt Kompressor, Panorama, Tape per Track. Hinten dran eigentlich wenn überhaupt nur MasterEQ und Limiter wenn überhauot bei sehr sehr dynamischer Musik. -6db Track, -12db Kick bei norrmaler Rock, Blues, Soul, Reggae bis House Mukke eigentlich gornix.

Mein FluxGender Feen Aggregator toppt Alles was ihr habt und haben werdet, der ist so Vielfältig, dagegen kann die ganze GAS Einfalt einpacken.... 😜😘😋

Frohe Woche und Start in den Musikherbst
 
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  • #50
Anfängerfrage:
Warum im Master zuerst den Kompressor und dann den Clipper, vor allem wenn vorher schon auf allen Spuren und Bussen ein Kompressor war?
Kompressor auf den Spuren zum beruhigen,konstanter machen.
Auf dem Masterbus für den Mixglue.
Danach Clipper um extreme Transitenten zu glätten, danach kann der Limiter ruhiger arbeiten.
EQ kommt bei mir als erstes, damit der Kompressor ein sauberes Signal bekommt.
 
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  • #51
Beim Mastering nutze ich kaum noch Clipper, ich mag den Sound meist nicht so, sondern bin zufriedener mit zwei Limiter in Serie. Wenn's mal einen verträgt, dann den SIR Standard Clip. Ok so ganz stimmt das nicht, der Uni-L hat auch eine Clipper-Stage und der Ozone ebenso.. sind für mich trotzdem in erster Linie Limiter.

Kompressor hängt vom Material ab, so als Ausgansbasis habe ich oft als erstes den Varimu in MS, threshold auf das Seitensignal so weit runtergedreht, dass er etwa gleich viel GR macht wie auf dem Mittensignal, das kontrolliert das Stereobild meist ganz cool mit so ein bisschen pumpiger, langsamer Kompression. Danach ein VCA um den Sack zu zu machen und dann noch ein Diodebridge um die Transienten raus zu kitzeln, bzw etwas Trafo-Färbung.
Also 3 verschiedene Kompressor-Typen die alle so ein bisschen was machen was sie gut können. Oft eigentlich nicht viel mehr als Färben, weil rein von der Dynamik her das meiste Zeug eh schon mindestens fertig komprimiert ist :) wenn aber noch was für die zu tun übrig ist, dann stecken sie's in der Kombi ganz nett weg.

Übern Daumen gepeilt von langsam zu schnell. Jetzt beim Schreiben fällt mir grad auf, dass das voll umgekehrt zu dem ist, wie ich's beim Mischen von Einzenspuren mache.
Ich empfinde es irgendwie als angenehmer, wenn auf dem Master erst was langsames so bisschen das Gesammtbild regelt und was schnelleres hinten nach dann nicht zu heftig auf die Makrodynamik reagiert.

Ansonsten kommt bei mir auch als erstes mal ein EQ, also ein "chirurgischer", bzw "match-EQ" um ein paar Fehler oder die grundätzliche Frequenzbalance zu korrigieren. Bei einem Albummaster schubse ich so alle Songs mal in den gleichen Ballpark, bevor überhaupt sonst was passiert.

Dann die oben erwähnte Hardware-Kette, die auch noch zwei EQ's beinhaltet (einer nach dem varimu um dessen Verlust wieder zu holen), als neuste Errungenschaft einen IGS 825 dann als allerletzte Instanz für's allgemeine toneing & ein bisschen Feenstaub. Zumindest ist der bisher mal so eingegliedert, hab ihn erst ein paar Tage, wird bestimmt noch etwas in der Kette umher wandern.

Limiter wie glaube ich schon vorher mal erwähnt gerne den Ozone im IRC5 (ein aggro Sauhund) & Uni-L (transparenter). Wenn's etwas dynamischer und organischer bleiben darf auch immer noch gerne den Elephant. Bei den lauten Sachen (um die -8lufs) macht der Ozone ca. 1dB und der Uni-L 2dB, falls die mehr zuckeln, stimmt noch vorher was nicht und ich muss mir bei der vorgängigen Bearbeitung etwas mehr Mühe geben. Oder der Mix ist einfach nicht Lautheitsfähig - was nicht unbedingt was negatives sein muss, es aber meistens dann doch ist. Ich finde es immer noch etwas Geheimnissvoll, wann und warum ein Mix sich easy, oder nur krampfhaft laut machen lässt. Manche Songs klingen so ultrageil mit etwas mehr dynamik und Basssumpf und zerfallen komplett, wenn man laut machen will. Da muss man dann halt auch einfach mal dem Sound und nicht einem lufs-Ideal dienen.. ist immer noch hart und ich hab jedes mal übelst Impostersyndrom, wenn ich ein Master leiser abgebe als die Listening-Mixes waren. Die meisten checkens aber und wertschätzen dann mehr Punch gegenüber mehr Lautheit.

Für Vinyl bleibt meist nur der Uni-L drin und catcht ein paar Spitzen, alles andere fürs Lautprügeln fliegt raus und dann wird gebetet, dass jemand fähiges die Scheibe cuttet :pray:
 
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  • #52
Warum im Master zuerst den Kompressor und dann den Clipper, vor allem wenn vorher schon auf allen Spuren und Bussen ein Kompressor war?

Das gebietet sich aus der praktischen Logik. Ein Kompressor mit Ratios von meinetwegen 1:2 oder 1:10 ist je nach Regelungsgeschwindigkeit auf der Summe schon grenzwertig und liefert im Grunde wenig Gain Reduction/Pegelgewinn.

Die Werte für die Peaks sind nicht genau einstellbar.

Limiter/Clipper begrenzen eben anders mit genau einstellbaren Peak-Werten. Deshalb *muss* das faktisch immer das letzte Glied in der Kette, abgesehen von vielleicht Dithering, sein.

Daraus resultiert eine bessere Steuerbarkeit des Ergebnisses und ein wesentlich höherer effektiver Pegelgewinn.

Ich bin erstaunt, was hier die meisten auf dem Masterbus alles veranstalten. Das ist erstaunlich.

Und nein, mein Lieblingstool wurde noch nicht genannt (es war eigentlich noch nicht einmal warm) aber ich verrate es auch niemals. :)

Die Entdeckung hat mich Jahre und einiges an Geld (~ Fehlinvestitionen) gekostet.
 
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  • #53
Und nein, mein Lieblingstool wurde noch nicht genannt (es war eigentlich noch nicht einmal warm) aber ich verrate es auch niemals. :)
Ah, die Reinkarnation des O(h)rakels von(m) Delphi(n). Gott sei`s gepriesen. Ich frage mich, welche Opfergaben es bemüßigt sehen würde, uns weitere kryptisch-ominöse Hinweise zum heiligen Gral des Masterings zu geben.....

in Demut (oder D-moll)

gez. Sir Parzellen-Wall
 
  • #54
Moin,
ich nochmal...
Ich denke, dieser Thread hat jetzt eine ungute Richtung eingeschlagen und sollte besser geschlossen werden. Was ich zu sagen hatte, ist gesagt. Wer noch etwas konstruktives hierzu beitragen möchte, kann das nat. gerne tun. Die letzten Beiträge taten dies leider nicht (wenn man von meinem eigenen einmal absieht:cool:).
Darum die Bitte an die Admin.: Thread freundlicherweise schließen.

Danke
 
  • #55
Kompressor hängt vom Material ab, so als Ausgansbasis habe ich oft als erstes den Varimu in MS, threshold auf das Seitensignal so weit runtergedreht, dass er etwa gleich viel GR macht wie auf dem Mittensignal, das kontrolliert das Stereobild meist ganz cool mit so ein bisschen pumpiger, langsamer Kompression. Danach ein VCA um den Sack zu zu machen und dann noch ein Diodebridge um die Transienten raus zu kitzeln, bzw etwas Trafo-Färbung.
Also 3 verschiedene Kompressor-Typen die alle so ein bisschen was machen was sie gut können. Oft eigentlich nicht viel mehr als Färben, weil rein von der Dynamik her das meiste Zeug eh schon mindestens fertig komprimiert ist :) wenn aber noch was für die zu tun übrig ist, dann stecken sie's in der Kombi ganz nett weg.
Wie splittest Du die Signale auf? Nutzt Du einen Comp der M/S kann oder trennst Du beim Mastering generell Mitte und Seite mit irgendeinen Tool wie Voxengo MSED?
 
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  • #56
Wie splittest Du die Signale auf? Nutzt Du einen Comp der M/S kann oder trennst Du beim Mastering generell Mitte und Seite mit irgendeinen Tool wie Voxengo MSED?
Ja genau, mit MSED vor und nach dem Manley Varimu, der mit dem SPL Qure verkabelt ist. MS unter anderem, weil die beiden sich sonst nur sehr mühsam L/R matchen lassen. Die restliche Hardware nutze ich in "normalem" Stereo.
 
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  • #57
Anfängerfrage:
Warum im Master zuerst den Kompressor und dann den Clipper, vor allem wenn vorher schon auf allen Spuren und Bussen ein Kompressor war?
Mit dem Kompressor kannst Du nochmal die Summe shapen. Also ggf. Transienten durchlassen und Punch auf der Summe erzeugen. Damit klebt sich alles zusammen, bevor es global mittels Clipper und/oder Limiter laut gemacht wird. Dazu kommen Späße wie die bereits erwähnte Mitte/Seite- oder auch Dual-Monokompression (VSC-2 anyone?), um auf die Stereobreite mittels Kompression Einfluss zu nehmen. Es geht also eher um das finale Toneshaping. Mit Clipper/Limiter zum Lautmachen möchtest Du idR den Klang gar nicht mehr arg beeinflussen.
 
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  • #58
Die Entdeckung hat mich Jahre und einiges an Geld (~ Fehlinvestitionen) gekostet.
Wissen.

Das ist es was alles laut machen kann ohne daß es scheisse klingt.

Und wissen eignet man sich über Jahre an und manchmal kostet Wissen auch Lehrgeld.
 
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