Wie vergleicht man die Qualität von Limitern?
Vor einigen Jahren hatten wie mal einen Vergleichstest gemacht, wo eine bestimmte Lautheit eines Mixes erreicht werden musste, ganz bewusst etwas übertrieben. Da gab es dann eine Stelle im Mix bei denen die verzerrten Gitarren immer angefangen haben zu "britzeln". Der Weiss war aus meiner Erinnerung der einzige Limiter bei dem das "Britzeln" weg war – und das obwohl er kein True Peak Limiter ist. Die andere Möglichkeit das "Britzeln" zu unterdrücken war mit zwei Limitern zu arbeiten.
Hallo,
da das hier "mein" Thread ist, sehe ich mich bemüßigt darauf zu antworten.
Ich bin Amateur, das muss ich vorausschicken und meine Hitliste ist das rein subjektive Ergebnis einer willkürlichen Testreihe, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Wollte man alle, der von mir (an-) getesteten Limiter/Maximizer objektiv miteinander vergleichen müsste man sicher ganz anders herangehen:
- andere, weiterführende Analysewerkzeuge verwenden (statt bloß Youlean)
- viele unterschiedl. Tracks/Musikstile heranziehen
- auf einzelnen Spuren/Bussen/Instrumenten testen (statt nur dem Master)
- viele "Ohren" zu Rate ziehen
- die unterschiedlichsten Audioquellen (Nahfeld, KH, Autoradio, PA, Handy usw.) nutzen
- uam.
Vieles davon habe ich nicht gemacht, aus den unterschiedl. Gründen (Mangel an Möglichkeiten, Zeitnot, Bequemlichkeit ect.). Trotzdem habe ich versucht, ein klein wenig Objektivität zu schaffen, beispielsweise indem ich viele Plugins ausgewählt und eine ganze Reihe unterschiedl. Audio-Quellen genutzt habe. Darüber hinaus ging die Testreihe fast eine Woche lang.
Das war sicher alles nicht ausreichend aber ich erhebe auch nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Der Thread ist lediglich Ausdruck meiner Begeisterung für die Plugins und der von mir gewonnenen Erkenntnisse. Er soll aber auch anregen, das eine oder andere Plugin auszuprobieren und die Erfahrung zu teilen.
Fazit: Mein einziges "objektives" Messinstrument waren meine Ohren, mehr nicht aber auch nicht weniger!
PS: Das ist keine (!) Rechtfertigung, sondern eine Einladung mein Handeln nachzuvollziehen.