"Hellfire" - Metal Mix auf neuer Abhöre

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Jorchime

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Liebe Recording.de Community,

hier ist ein Stück an dem wir in unserem Online Projekt in ein paar Discord Sessions gearbeitet haben.


View: https://drive.google.com/file/d/12QjoQGji3lECn2UHFVn715e5Nrt_i4mp/view?usp=drive_link

Die Takes sind hier und da vielleicht noch etwas wild eingespielt/eingesungen, aber das Musik machen und zum Release bringen steht in dem Projekt mehr im Vordergrund, einfach um unsere Freundschaft über weite Distanzen zu pflegen.
Art is never finished, only abandoned.

Bevor ich dieses Projekt allerdings in die Öffentlichkeit verbanne, würde mich eure Meinung zum Mix interessieren.
Ich habe nach vielen Jahren meine ollen 5" KRKs durch neue Speaker mit etwas mehr Wums ersetzt und muss mich erst mal wieder neu eingewöhnen.

Gibt es für euch offensichtliche low hanging Fruits, mit denen man den Mix noch deutlich verbessern könnte?

Und für etwas Geschmack in die Suppe hier ein Foto von einem zu großen Osterfeuer:
feuer.webp
 
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Coole Song-Idee!
Ich finde es vom Mix noch relativ flach und roh. Da kann man sicher noch viel mehr rausholen.
Vll wäre das was für die Mischmaschine?! Ich würde rangehen.
 
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Coole Song-Idee!
Ich finde es vom Mix noch relativ flach und roh. Da kann man sicher noch viel mehr rausholen.
Vll wäre das was für die Mischmaschine?! Ich würde rangehen.

Danke fürs Feedback! Roh kann ich gut verstehen. Bei flach würde mich interessieren: Geht es dir da eher um zu wenig Tiefenstaffelung, oder zu wenig Dynamik / zu viel Kompression?

Das mit der Mischmaschine müsste ich mal mit den anderen Besprechen, ist ja nicht nur mein Material.
Als weitere Hürde sehe ich den Ordnungszustand der Reaper Session, die eher an ein Kinderzimmer vor dem Aufräumen erinnert. :)
Wäre einiges an Arbeit da mischbare Multitracks raus zu ziehen.
Das ist vielleicht auch schon ein Hinweis, dass ich das für meinen Mix vorher ebenfalls hätte tun sollen.
 
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Als weitere Hürde sehe ich den Ordnungszustand der Reaper Session, die eher an ein Kinderzimmer vor dem Aufräumen erinnert. :)
Wäre einiges an Arbeit da mischbare Multitracks raus zu ziehen.
Das ist natürlich ein kleines Problem (aber nichts, was man nicht beheben könnte) :headbang:

Die Drums empfinde ich als relativ flach, weil kaum Raum, zu trocken, ebenso bei der Stimme und Gitarren. Da kann man in den einzelnen Parts sicher auch noch unterschiedlich mit Raum/Delay arbeiten.

Gesamtsound: Teilweise mumpft es etwas stark bei 100-300hz (vll die Gitarren), zwischen 1k-4k bäumen sich auch manchmal die Leadgitarren auf, was dann spitz/unangenehm klingt.
 
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Das ist natürlich ein kleines Problem (aber nichts, was man nicht beheben könnte) :headbang:

Die Drums empfinde ich als relativ flach, weil kaum Raum, zu trocken, ebenso bei der Stimme und Gitarren. Da kann man in den einzelnen Parts sicher auch noch unterschiedlich mit Raum/Delay arbeiten.

Gesamtsound: Teilweise mumpft es etwas stark bei 100-300hz (vll die Gitarren), zwischen 1k-4k bäumen sich auch manchmal die Leadgitarren auf, was dann spitz/unangenehm klingt.

Ich habe mal die Kollegen gefragt wie sie zu der Idee mit der Mischmaschine stehen. Wenn es grünes Licht gibt, wäre ich an einem Mix von dir definitiv interessiert. Wann kann man schon mal mit dem eigenen Material so direkt vergleichen? Ist sicher eine gute Lernerfahrung.

Die Session etwas aufräumen und Multitracks exportieren müsste schon gehen. Ich denke ich würde die aktuelle Bearbeitung auf diversen Gruppen raus lassen, Automationen deaktivieren und dann die einzelnen Spuren entsprechen raus rechnen. So schlimm wird es schon nicht werden.

Ist dann vielleicht auch eine Gelegenheit noch mal selbst einen zweiten Mix anzugehen und zu gucken wo ich beim zweiten Ansatz lande.

Der Mumpf bei 100 - 300 Hz ist mir auch schon aufgefallen. Ist vermutlich auch eine Kombination davon unten rum nicht zu dünn werden zu wollen, und dass ich ein ~6 dB Loch bei 105 Hz wegen SBIR mit den neuen Speakern habe.

Die 1-4k habe ich im Analyzer gesehen, aber ich war zögerlich da zu viel zu entschärfen, weil ich es tatsächlich ganz geil finde, dass der Song aktuell Ecken und Kanten hat. Ich würde bewusst bei einem Mix gucken wollen, dass es nicht zu glatt gebügelt wird und der Song eher "krass" klingt. Schließlich geht die Welt ja unter. Es sollte aber natürlich nicht weh tun, das stimmt schon.
 
Die Session etwas aufräumen und Multitracks exportieren müsste schon gehen. Ich denke ich würde die aktuelle Bearbeitung auf diversen Gruppen raus lassen, Automationen deaktivieren und dann die einzelnen Spuren entsprechen raus rechnen. So schlimm wird es schon nicht werden.
Ja genau! Das müsste gehen.
Der Mumpf bei 100 - 300 Hz ist mir auch schon aufgefallen. Ist vermutlich auch eine Kombination davon unten rum nicht zu dünn werden zu wollen
Häufig eine Kombi aus Gitarren und Bass und manchmal ist da auch zu viel von der Stimme in dem Bereich.
Die 1-4k habe ich im Analyzer gesehen, aber ich war zögerlich da zu viel zu entschärfen, weil ich es tatsächlich ganz geil finde, dass der Song aktuell Ecken und Kanten hat.
Manchmal darf es auch wehtun ;) Ich finde auch, dass es dem Song gut tut etwas roher zu klingen und nicht vollkommen glatt.
 
Die Session etwas aufräumen und Multitracks exportieren müsste schon gehen.
Alle Spuren anwählen (auf 1 klicken und dann strg+A), auf den FX-Schalter klicken -> alle Effekte aus.
Automationen können leider nur separat ausgeschaltet werden.
Zum Exportieren alle Trackspuren auswählen (also Gruppen auslassen) und bei Render oben links auf Selected Tracks (stems) auswählen, File name -> Wildcard -> $tracks, wenn Du eine brauchbare Reihenfolge hast $tracknumber $tracks.
Das sollte funkionieren.
Ich benutz bei sowas immer das flac Format, das wird wesentlich kleiner.
 
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Gefällt mir echt gut! 😊Besonders das Ende, da geht’s nochmal richtig zur Sache – geil!
Fand ich auch spannend, dass man über Discord komplette Tracks bearbeiten kann.
Zum Mix: Ich bin total Laie, deshalb kann ich nicht super analytisch rangehen. Aber der weibliche Gesang kommt mir etwas zu dumpf und trocken rüber. Auch an der Melodie würde ich noch ein bisschen feilen – die ist mir persönlich etwas zu eintönig / variationsarm.
Aber alles Geschmackssache natürlich!
 
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Alle Spuren anwählen (auf 1 klicken und dann strg+A), auf den FX-Schalter klicken -> alle Effekte aus.
Automationen können leider nur separat ausgeschaltet werden.
Zum Exportieren alle Trackspuren auswählen (also Gruppen auslassen) und bei Render oben links auf Selected Tracks (stems) auswählen, File name -> Wildcard -> $tracks, wenn Du eine brauchbare Reihenfolge hast $tracknumber $tracks.
Das sollte funkionieren.
Ich benutz bei sowas immer das flac Format, das wird wesentlich kleiner.

Danke für die Hinweise! Ich mache noch ein paar Schweinereien auf den Gruppen mit Sends zwischen den Instrumenten, oder es gibt Effekte auf den Gruppen die für den Klang essenziell sind. Aber ich werde es nachher mal sortieren und gucken, dass ich die Spuren heute noch entsprechend vorbereite.

Hättest du auch Interesse damit in die Mischmaschine zu gehen?

Gefällt mir echt gut! 😊Besonders das Ende, da geht’s nochmal richtig zur Sache – geil!
Fand ich auch spannend, dass man über Discord komplette Tracks bearbeiten kann.
Zum Mix: Ich bin total Laie, deshalb kann ich nicht super analytisch rangehen. Aber der weibliche Gesang kommt mir etwas zu dumpf und trocken rüber. Auch an der Melodie würde ich noch ein bisschen feilen – die ist mir persönlich etwas zu eintönig / variationsarm.
Aber alles Geschmackssache natürlich!
Danke für die Blumen! Das Musik Projekt (Black Mountain Cult) läuft schon seit ein paar Jahren so. Anfangs haben wir in der gleichen Region gewohnt und uns mit der Absicht 1-Abend-1-Song getroffen. Entsprechend "einfach" war die Musik auch, aber es hat ganz gut geklappt.
Dann sind wir jeweils wieder in unsere Heimat gezogen und überbrücken die vielen Kilometer mit Discord Sessions alle 1-2 Monate. In denen schreiben wir die Texte, ich share meine Reaper Session über Loopback ins Mikrofon (noise reduction ausmachen!) und wir diskutieren was es als nächstes braucht. Eingespielte vocals/gitarren schicken wir uns dann stumpf über irgendeinen Filesharing hin und her. So wächst die Musik dann mit der Zeit von alleine.

Zum Gesang: zu dumpf und trocken kann ich nachvollziehen. Deshalb reizt mich auch die Idee mit der Mischmaschine sehr.
Die Melodie ist eher typisch für uns. Einerseits, weil wir das eintönige stilistisch mögen, andererseits aber auch, weil es uns so einfacher fällt schnell was cooles raus zu hauen. Wir haben eine Idee, packen ein paar Takes in die Dose, und dann geht's auch schon weiter.
 
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  • #11
Das Musik Projekt (Black Mountain Cult) läuft schon seit ein paar Jahren so.
Das klingt nach einer richtig starken Truppe! Finde es immer schön zu lesen, wenn Freundschaften auch über größere Distanzen hinweg funktionieren. Danke auch für den Einblick in euren Discord-Workflow – echt interessant!
Die Mischmaschine kann ich aus eigener Erfahrung übrigens nur wärmstens empfehlen. Da tummeln sich echt fähige Leute wie Leary, die absolut wissen, was sie tun.
 
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  • #14
Ihr seid eine recht schmerzfreie Truppe.
Über Handy poltert das rum das Timing und tonal flippt das ganz schön , uha.
Bei den Drums könnte man hoffen daß du es kaputt gemischt hast das es weder Groove noch swing hat. Bin mal gespannt was die Jungs da rausholen. Scheint beim ersten hören mehr editieren von Nöten zu sein .
Bin gespannt.
 
  • #15
Ihr seid eine recht schmerzfreie Truppe.
Über Handy poltert das rum das Timing und tonal flippt das ganz schön , uha.
Bei den Drums könnte man hoffen daß du es kaputt gemischt hast das es weder Groove noch swing hat. Bin mal gespannt was die Jungs da rausholen. Scheint beim ersten hören mehr editieren von Nöten zu sein .
Bin gespannt.
Gehen dir bzgl. Groove dir Gitarren, Bass und Drums einfach zu stark im Timing auseinander?
In dem Fall weiß ich was du meinst. Da könnte einiges deutlich mehr in the pocket sein und in einer besseren Welt würde sich jemand hinsetzen und das noch mal einspielen. 😁
Aber als so katastrophal wie du es beschreibst empfinde ich es echt nicht, der Song funktioniert für mich schon ziemlich gut, trotz handwerklicher Grobheiten. 😎
 
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