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mackieuser
Tonmensch
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Hallo zusammen,
ich würde gerne mein Heimstudioraum akustisch behandeln und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Ich komme leider nicht mehr weiter
Kurz vorweg zum Aufbau:
- Monitore Adam T7V (Bassreflexöffnung blöderweise nach hinten), gehen runter bis 39 Hz
- kein Sub vorhanden
- Messmikrofon Behringer* ECM8000
Folgendes Konzept a la coffee boy könnte ich mir vorstellen:
1) Bassfallen entlang der Deckenkante am gesamten Umfang + Deckensegel, oder komplett abgehängte Decke
2) Deckenhohe Bassfallen in den senkrechten Ecken
3) Seitenwände auf ca. halber Raumtiefe vollflächig absorbierend
4) Front- oder Rückwand teilweise oder ganz absorbierend
5) Verlattung, um überdämpfte Mitten/Höhen wieder herzustellen
[6) Diffusor an der Rückwand bringt wohl leider nichts aufgrund der kleinen Raumgröße, oder?]
Jetzt zum eigentlichen Thema:
Auf der Suche nach einem sinnvollen Ablauf, wie ich den Raum step-by-step in ein akustisch behandeltes „Studio“ verwandeln kann, bin ich auf den Beitrag von coffee boy gestoßen:
https://recording.de/threads/diy-optimierung-meines-homestudios.231435/post-2847454
bzw. etwas ausführlich hier
https://recording.de/threads/diy-optimierung-meines-homestudios.231435/post-2847796
Da mir die dort genannten Schritte sinnvoll erscheinen, versuche ich mich daran zu halten.
Schritt 1 - Raummoden bestimmen, habe ich bereits gemacht -> https://recording.de/threads/messung-der-raummoden-mit-rew-bitte-um-unterstuetzung.270547/
Ich habe im komplett leeren Raum eine Diagonalmessung gemacht (Lautsprecher in einer Ecke auf dem Boden und diagonal gegenüber in der oberen Ecke das Mikrofon).
Schritt 2 und 3 würde jetzt sein, sich einige Pakete Dämmwolle zu besorgen, diese sinnvoll im Raum zu verteilen, um die größten Moden zu dämpfen und dann die beste Abhörposition im Raum zu finden.
Ich habe jetzt allerdings zunächst ein paar Messungen noch ohne Dämmwolle gemacht, und zwar nur mit dem Tisch und beiden Monitoren im Raum. Meine Hoffnung war, dass ich damit eine „ideale“ Abhörposition finden könnte, noch bevor ich die Dämmwollpakete eingebracht habe.
Das Abhördreieck habe ich dann in verschiedenen Ausrichtungen in REW gemessen, jeweils immer L, dann R, dann L+R.
Die verschiedenen Ausrichtungen sind auf folgendem Bild dargestellt:
In der .mdat sind die Ausrichtungen/Positionen entsprechend benannt.
In der Datei ist an erster Stelle auch noch die Raummodenmessung des leeren Raums enthalten.
An dieser Stelle hänge ich jetzt.
Meiner Meinung nach sind alle Positionen gleich gut bzw. schlecht.
Auch die Raummodenmessung im leeren Raum hat mich nicht weiter gebracht. Ich hatte eigentlich gehofft zu sehen, dass einzelne Moden herausstechen. Stattdessen ist es eine einzige Modensuppe mit einem elends langen Nachhall.
Es wäre echt super nett, wenn einer der Spezialisten hier, sich die .mdat anschauen könnte und mir den ein oder anderen Tipp geben kann.
Welche Abhörposition würdet ihr empfehlen und warum?
Mein Favorit wäre V5 (Ausrichtung Richtung linke Wand), weil ich mir so am ehesten noch vorstellen kann wie hier das Akustikkonzept aussehen könnte. Nachteil ist aber eben, dass es eigentlich entgegen der allgemeinen Empfehlung ist, die da wäre, immer in Richtung der kürzeren Wand zu sitzen, also in Raum-Längsrichtung.
Bitte helft mir, ich verzweifle so langsam
(
ich würde gerne mein Heimstudioraum akustisch behandeln und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Ich komme leider nicht mehr weiter

Kurz vorweg zum Aufbau:
- Monitore Adam T7V (Bassreflexöffnung blöderweise nach hinten), gehen runter bis 39 Hz
- kein Sub vorhanden
- Messmikrofon Behringer* ECM8000
Folgendes Konzept a la coffee boy könnte ich mir vorstellen:
1) Bassfallen entlang der Deckenkante am gesamten Umfang + Deckensegel, oder komplett abgehängte Decke
2) Deckenhohe Bassfallen in den senkrechten Ecken
3) Seitenwände auf ca. halber Raumtiefe vollflächig absorbierend
4) Front- oder Rückwand teilweise oder ganz absorbierend
5) Verlattung, um überdämpfte Mitten/Höhen wieder herzustellen
[6) Diffusor an der Rückwand bringt wohl leider nichts aufgrund der kleinen Raumgröße, oder?]
Jetzt zum eigentlichen Thema:
Auf der Suche nach einem sinnvollen Ablauf, wie ich den Raum step-by-step in ein akustisch behandeltes „Studio“ verwandeln kann, bin ich auf den Beitrag von coffee boy gestoßen:
https://recording.de/threads/diy-optimierung-meines-homestudios.231435/post-2847454
bzw. etwas ausführlich hier
https://recording.de/threads/diy-optimierung-meines-homestudios.231435/post-2847796
Da mir die dort genannten Schritte sinnvoll erscheinen, versuche ich mich daran zu halten.
Schritt 1 - Raummoden bestimmen, habe ich bereits gemacht -> https://recording.de/threads/messung-der-raummoden-mit-rew-bitte-um-unterstuetzung.270547/
Ich habe im komplett leeren Raum eine Diagonalmessung gemacht (Lautsprecher in einer Ecke auf dem Boden und diagonal gegenüber in der oberen Ecke das Mikrofon).
Schritt 2 und 3 würde jetzt sein, sich einige Pakete Dämmwolle zu besorgen, diese sinnvoll im Raum zu verteilen, um die größten Moden zu dämpfen und dann die beste Abhörposition im Raum zu finden.
Ich habe jetzt allerdings zunächst ein paar Messungen noch ohne Dämmwolle gemacht, und zwar nur mit dem Tisch und beiden Monitoren im Raum. Meine Hoffnung war, dass ich damit eine „ideale“ Abhörposition finden könnte, noch bevor ich die Dämmwollpakete eingebracht habe.
Das Abhördreieck habe ich dann in verschiedenen Ausrichtungen in REW gemessen, jeweils immer L, dann R, dann L+R.
Die verschiedenen Ausrichtungen sind auf folgendem Bild dargestellt:
In der .mdat sind die Ausrichtungen/Positionen entsprechend benannt.
In der Datei ist an erster Stelle auch noch die Raummodenmessung des leeren Raums enthalten.
An dieser Stelle hänge ich jetzt.
Meiner Meinung nach sind alle Positionen gleich gut bzw. schlecht.
Auch die Raummodenmessung im leeren Raum hat mich nicht weiter gebracht. Ich hatte eigentlich gehofft zu sehen, dass einzelne Moden herausstechen. Stattdessen ist es eine einzige Modensuppe mit einem elends langen Nachhall.
Es wäre echt super nett, wenn einer der Spezialisten hier, sich die .mdat anschauen könnte und mir den ein oder anderen Tipp geben kann.
Welche Abhörposition würdet ihr empfehlen und warum?
Mein Favorit wäre V5 (Ausrichtung Richtung linke Wand), weil ich mir so am ehesten noch vorstellen kann wie hier das Akustikkonzept aussehen könnte. Nachteil ist aber eben, dass es eigentlich entgegen der allgemeinen Empfehlung ist, die da wäre, immer in Richtung der kürzeren Wand zu sitzen, also in Raum-Längsrichtung.
Bitte helft mir, ich verzweifle so langsam
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