Farbenblind

  • Ersteller Ersteller gecko63
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
Ja, so ist es, also das wollte ich zusammenfassen, weil ich, wie gesagt, ganz deutlich beobachte, dass das keine getrennten Gruppen sind, sondern oft eine gesamtheitliche Geisteshaltung ist. Ob es deren Wurzeln sind, die kackbraun bzw. blau sind, oder ob das Blaue eher deren Himmel ist, nachdem sie streben, wäre noch zu klären.
Dann gönne jeder dieser reaktionären Episoden eine Strophe. Ich verachte und verlache die und mit mir sind Millionen.
Nur bei Facebook, Instagram, Tiktok... tummeln sich Hirnis und massenhaft Bots. Russische meist, chinesische wohl auch. Aus Gründen!
Jede noch so irre Geschichte ist denen eine Sau, die sie dann genüsslich durchs Dorf treiben.
Nimm nur die kleinen Beispiele, die ich hier genannt hatte.
Heute sind sie Energie Fachleute, morgen schon Walretter, sie wissen einfach Alles über Jedes. Lol! Mit Hauptschulabschluss oder ohne, egal. Das gibt Stoff für ein Spottlied.
Über allem aber der Herr Precht! Der weiß es natürlich noch besser als der einfache AfD Dulli.
Auf die Schippe nehmen könnte man auch das herrliche Opfergetue.
Wehe sie erleben Widerspruch! Gegenwind ist für sie ganz und gar schlimm, dann kullern die Tränen.
 

  • #42
Was machst du mit deinen Kids auch? Fliegen?
Sie auf Widersprüche hinweisen und ihnen zeigen, wo etwas logisch nicht passen kann.

Jetzt die Preisfrage: welches Interesse haben die genannten Staaten, um soviel Geld in Kampagnen zu stecken, um Desinformation zu verbreiten (um "Gesellschaften zu spalten"?)
Als Journalist frage ich mich als erstes:

Auf welche Informationen kann die KI hierfür zugreifen?
Antwort: In der Regel auf veröffentlichte Geheimdienstinformationen.
Frage: Sind veröffentliche Geheimdienstinfos glaubwürdig?
Antwort: Eher nicht, da der Sinn und Zweck von Geheimdiensten ja gerade darin besteht, dass sie ihre Informationen nicht öffentlich verhandeln.

als Journalist sollte man doch ein Interesse an Geschichten haben, die möglichst nah an der Wahrheit, und weit weg von der Desinformation sind
Das sehe ich auch so.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #43
Antwort: In der Regel auf veröffentlichte Geheimdienstinformationen.
Frage: Sind veröffentliche Geheimdienstinfos glaubwürdig?
Antwort: Eher nicht, da der Sinn und Zweck von Geheimdiensten ja gerade darin besteht, dass sie ihre Informationen nicht öffentlich verhandeln.

Das wäre deine Analyse als Journalist?

Ich habe den Link nicht mehr, aber wenn ich mich erinnere basierte das auf externe und interne Untersuchungen.

Und deine Schlussfolgerung, alles nicht glaubwürdig, weil Geheimdienst ja "geheim" bedeutet...ich weiss nicht

Bisschen dünn, oder? Hier endet deine Recherche? Keine Neugierde, woher die Bots denn kommen, wer dafür zahlt?
 
  • #44
Wofür zuständig?
Ich vermute dass Du den Sinn und die Absicht dieses Textes nicht verstanden hast.
Solange das nicht der Fall ist wirst Du solche Fragen stellen müssen.
Evtl hast dich das inzwischen erledigt.
 
  • #45
Das wäre deine Analyse als Journalist?
Das war keine Analyse, noch nicht mal eine Recherche, sondern die Ausgangsüberlegung für weitere Schritte.

basierte das auf externe und interne Untersuchungen.
Und zwar vor allem von Geheimdiensten und mit diesen verknüpften Diensten.

Bisschen dünn, oder? Hier endet deine Recherche? Keine Neugierde, woher die Bots denn kommen, wer dafür zahlt?
Du bist schon wieder im Inquisitions-Modus. Und ich habe keine Lust auf eine Diskussion, die zwangsläufig ins Politische driften wird und ohnehin längst meilenweit am Thema vorbei ist.
 
  • #46
Das war keine Analyse, noch nicht mal eine Recherche, sondern die Ausgangsüberlegung für weitere Schritte.


Und zwar vor allem von Geheimdiensten und mit diesen verknüpften Diensten.


Du bist schon wieder im Inquisitions-Modus. Und ich habe keine Lust auf eine Diskussion, die zwangsläufig ins Politische driften wird und ohnehin längst meilenweit am Thema vorbei ist.

Naja, eventuell hast du recht, ich bin hier vielleicht zu sehr im Terrier-Modus. Das Thema liegt mir nun mal am Herzen. Auch teile ich die Sorge von @gecko63 . Ich hatte ja vor einigen Jahren einen Text gepostet, der auch zumindest grob diese Problematik anspricht, "Filterblase":


Ich finde es trotzdem bemerkenswert, dass du - nachdem du richtigerweise festgestellt hattest, dass Bots für einen gewichtigen Teil der Desinformationskampagne verantwortlich sind - offensichtlich kein Interesse daran hast, welche Akteure hinten diesen Bots stecken und was ihre Motivation ist.
 
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  • #47
Nun gut.

Ich bin aufgewachsen damit, dass die Erde ein kugelförmiger Ellipsoid ist. Und daran halte ich auch nach wie vor fest. Dennoch gehe ich prüfend durch die Welt und schaue - nachdem ich mich mit der Flacherde-These befasst habe - ob es Beobachtungen gibt, die dem klassischen Modell widersprechen.

Und nun meine Frage:

Weißt Du, dass die Erde kugelförmig rund ist - oder glaubst Du es?
Ich muss nochmal hierauf zu sprechen kommen und die flache Erde nochmal ausgraben.
Ich kann das so nicht stehen lassen, den was vorderdründig so klingt als wärst Du offen für alles und Du gehst mit wachen Augen durchs Leben, ist das für diesen Fall einfach nicht angebracht.
Wenn ich mir die Haare schneide, sind sie hinterher kürzer, ein Berg hat mehr Masse als ein einzelner Stein. Darüber zu diskutieren ist nicht möglich. Man kann da nicht sagen, ja das wurde einem so beigebracht aber ich interessiere mich auch für Konzepte, die das anders sehen.
Die Erde ist rund, Punkt! Das wurde vor über 2000 Jahren bereits mathematisch belegt und vor über 500 Jahren empirisch bewiesen.
Ich war nie eine Leuchte in der Schule aber Physik ist Physik. Man kann in dem Falle nicht sagen, das ist ja alles gut und schön, aber ich bin offen dafür, dass es auch anders sein könnte. Wissenschaft ist ja keine Glaubensgemeinschaft. Wissenschaft ist definiert:

KI fasst das so zusammen:

Wissenschaft bezeichnet ein systematisches, begründetes und geordnetes System von Erkenntnissen, das auf methodischer Forschung basiert und darauf abzielt, die Realität, logische Zusammenhänge oder das menschliche Handeln zu verstehen und zu erklären.

Der Begriff umfasst dabei zwei Ebenen:

  1. Der Prozess: Die gezielte, methodegeleitete Aktivität des Forschens, Überprüfens und Veröffentlichens.
  2. Das Ergebnis: Der Gesamtkörper des bisher erarbeiteten, gesicherten und systematisierten Wissens innerhalb eines Fachgebiets oder insgesamt.

Kernmerkmale wissenschaftlichen Arbeitens​

Ein Erkenntnisgewinn gilt erst dann als wissenschaftlich, wenn er bestimmte Standards erfüllt:

  • Methodik: Wissenschaft arbeitet nach festgelegten, transparenten Abläufen (z. B. Experimente, Befragungen, mathematische Beweise, Textanalysen).
  • Replizierbarkeit und Überprüfbarkeit: Verfahren und Daten müssen so dokumentiert werden, dass andere Forscherinnen und Forscher die Ergebnisse nachvollziehen und testen können.
  • Falsifizierbarkeit & Kritisierbarkeit: Theorien müssen so formuliert sein, dass sie widerlegt werden können, wenn neue Gegenbeweise vorliegen. Wissenschaft verlangt die Bereitschaft, eigene Annahmen stets zu hinterfragen.
  • Systematik: Das erlangte Wissen steht nicht isoliert da, sondern wird in bestehende Theorien, Begriffe und Konzepte eingeordnet.

Wenn wir beide uns also nicht darauf einigen können, dass die Erde eine Kugel ist und zwar nicht nur deswegen, weil Dir bisher nur einfach keiner das Gegenteil beweisen konnte, sondern weil Dir das völlig, unumstößlich klar ist, dann fehlt uns tatsächlich eine gemeinsamer kleinster Nenner, auf dessen Fundament wir überhaupt sinnvoll diskutieren können, denn ich bekomme es nicht hin das ernst zu nehmen und in dem Falle will ich das tatsächlich auch nicht.
Ich halte zwar auch Chemtrails für Quatsch (Und so Vieles anderes, was in dem Umfeld geglaubt wird) aber das ist zumindest ein diskutabler Punkt, wo ich bereit wäre mir Argumente anzuhören, wie das vonstatten gehen sollte oder lasse mir Beweise zeigen.
 
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  • #48
Falsifizierbarkeit & Kritisierbarkeit: Theorien müssen so formuliert sein, dass sie widerlegt werden können, wenn neue Gegenbeweise vorliegen. Wissenschaft verlangt die Bereitschaft, eigene Annahmen stets zu hinterfragen.
Diesen Punkt erfüllst Du in Punkto "Erdgestalt" nicht.

Weil Du nicht bereit bist, Deinen Wissensstand / Deine Erkenntnisse / das, wovon Du überzeugt bist jederzeit hinterfragen zu lassen - auch durch vermeintlich Abwegiges.

Was wiederum der Beweis dafür ist, dass Du keinen wissenschaftlichen Zugang zur Welt hast, sondern - wie die meisten Menschen - einen sehr stark verankerten Glaubenszugang.

Das ist nicht falsch, schlecht oder "böse" . . . es ist einfach wie es ist. Souverän wäre, das für sich selbst anzuerkennen. Das ist dann auch ein Fundament, von dem aus sich wunderbar über alles Weitere diskutieren lässt. Man kann den anderen stehen lassen und akzeptiert die Begrenztheit des eigenen Weltbildes, weil man weiß, dass man damit in Gesellschaft aller anderen ist.

Ah ja, und noch mal dieses (weil es oben nicht direkt mit erwähnt ist):

Wissenschaft ist nicht dazu da, Wahrheiten zu formulieren. Dafür sind Philosophie und Theologie zuständig. Die Aufgabe von Wissenschaft es, theoretische Modelle zu entwickeln, mithilfe derer sich unserer Wiklichkeitswahrnehmung beschreiben lässt.

Beispiel: Gravität. Die Dinge fallen (gefühlt) nach unten (wir wissen nicht einmal sicher, ob das wirklich "unten" ist). Für das Phänomen suchen wir eine Erklärung. Die, die sich bisher am besten durchgesetzt hat, ist die der Gravität (Erdanziehung). Aber ob es diese Kraft wirklich gibt, weiß keiner 100%ig. Denn man kann nicht die Kraft selbst beweisen, sondern allein ihre Auswirkungen. Das ist ein bisschen wie bei der Suche nach bestimmten Erregern. Manche lassen sich nur nachweisen, weil man die Antikörper nachweisen kann, die sie bekämpfen.
 
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  • #49
Was wiederum der Beweis dafür ist, dass Du keinen wissenschaftlichen Zugang zur Welt hast, sondern - wie die meisten Menschen - einen sehr stark verankerten Glaubenszugang.
Normalerweise wuerde ich mich ja hier raus halten, aber das is natuerlich Bloedsinn. Gecko befindet sich nicht ausserhalb des Raumes der Wissenschaft, weil die "flache Erde" keine wissenschaftliche Hypothese ist. Hier wird kein alternatives Modell der Welt vorgestellt, dass die eigene Wahrnehmung hinterfragt, es handelt sich schlicht und einfach um ein Maerchen. Da wird eine magische Welt beschworen, in der UFOs durch die Luft sausen, Bigfoot den Wald und die Echsenmenschen uns beherrschen.

Wenn man hier eine ernsthafte Hypothese aufstellen wollen wuerde, muesste man auch ne Erklaerung abgeben, warum die bisherige Modellierung der Welt hinreichend funktioniert. Sprich, warum funktionieren die Gezeiten auf der Erde so, wie es ein beinahe-runder Himmelskoerper mit einem beinahe-runden Satelliten vorraussagt. Warum funktioniert die Gravitationskraft so, wie sie es tut. Warum schaffen wir es trotz der flachen Erde, Zeug in die Weite des Alls zu ballern, was sogar manchmal wieder - groesstenteils nach Plan - zurueck kommt. Die flache Erde ist kein isolierter Sachverhalt, sie wuerde das gesamte Gebaeude der modernen Physik in Frage stellen und man muesste darauf Antworten geben. Weil das aber nicht passiert und da nur "is halt flach, lulz" kommt, ist es vollkommen unnuetz mit weit aufgerissenen Augen sein Weltbild zu hinterfragen. Das hat nichts mit Glauben im religioesen Sinne zu tun.
 
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  • #50
Was Du beschreibst, ist (bzw. wäre) ein Paradigmenwechsel.
Kannst ja mal googeln, wie oft es einen solchen im Bereich der Wissenschaft schon gegeben hat.

Wie dem auch sei:
Gecko befindet sich nicht ausserhalb des Raumes der Wissenschaft, weil die "flache Erde" keine wissenschaftliche Hypothese ist.

Nein, nicht deshalb, sondern weil er nicht bereit ist, das bisherige Modell hinterfragen zu lassen. Das ist der Punkt. Wenn ich mir einer Sache 100%ig sicher bin, könnte sie von mir aus jeder hinterfragen, der möchte - es würde mich nicht jucken. Wenn es mich aber juckt, zeigt das, das ich ein Problem damit habe, dass hinterfragt wird. Und die Erklärung dafür lautet nicht, weil es durch Schwachsinn hinterfragt wird. Denn die Richtigkeit unserer Annahmen muss auch - und vor allem! - Schwachsinn standhalten.
 
  • #51
[..]Nein, nicht deshalb[..]
Genau deshalb. "Paradigmenwechsel" passieren nicht aus heiterem Himmel, da wird nicht einfach was mir nichts dir nichts in den Raum gestellt, ohne dass es bessere Antworten als das bisherige Modell der Welt gaebe. Eine reine Behauptung ist noch keine Wissenschaft. Wenn ein Kind mir erzaehlt, der Baum den ich da sehe waere pink muss ich das als Wissenschaftler nicht ernst nehmen. Nicht, weil ich das nicht aushalten wuerde dass da jemand mein Modell hinterfragt, sondern weil das Kind die Implikationen, etwa bzgl. Elektromagnetismus oder wie die menschliche Retina funktioniert, ignoriert hat. Das Kind bewegt sich im Reich der Fantasie, es hat als wisschenschaftlicher Akteur versagt und muss zurueck in die Schule.
 
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  • #52
Was wiederum der Beweis dafür ist, dass Du keinen wissenschaftlichen Zugang zur Welt hast, sondern - wie die meisten Menschen - einen sehr stark verankerten Glaubenszugang.

Das ist nicht falsch, schlecht oder "böse" . . . es ist einfach wie es ist. Souverän wäre, das für sich selbst anzuerkennen. Das ist dann auch ein Fundament, von dem aus sich wunderbar über alles Weitere diskutieren lässt. Man kann den anderen stehen lassen und akzeptiert die Begrenztheit des eigenen Weltbildes, weil man weiß, dass man damit in Gesellschaft aller anderen ist.
Das ist exakt die Begründung mit der man jedes Narrativ begründen kann, mit dem man alles in Frage stellen kann, eben auch Dinge, die nicht mehr in Frage stehen. Man braucht sich dann gar nicht mehr die Mühe machen, Dinge wirklich zu verstehen, äußert einfach "begründete Zweifel" ohne sie mit Fakten oder auch nur Erklärungen zu unterlegen (Ebbe/Flut? Corioliskraft? Physik? Mathematik?) bezichtigt alle, die das anders sehen des begrenzten Weltbildes und sieht sich selbst als sehend. Wissen wird damit einfach entwertet.
Im Grunde zweifelst Du damit auch zwangsläufig an, das Menschen jemals im All gewesen sind, oder auch nur ein einziger Satellit mit Fotoapparat. Damit sind wir schon im Bereich der Verschwörungstheorie.
Mit Deinen Argumenten kann jeder noch so ungebildete Mensch einfach alles anzweifeln und sich dann als "offen für alles", und sein Gegenüber als engstirnig darstellen und sich auch noch gut dabei fühlen.
Du "philosophierst" Dir hier eine Begründung zusammen, die in diesem speziellen Fall nun mal nicht greift. Damit ist das hier für mich auch ausgereizt, denn ab hier kommen wir ganz sicher nicht mehr weiter.
Das ist -und bitte fühle Dich nicht persönlich beleidigt, denn das ist nicht meine Absicht- in meinen Augen Schwurbelei und die grundlegende Ursache für die Leute im Kaninchenbau.
 
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  • #53
Das ist exakt die Begründung mit der man jedes Narrativ begründen kann, mit dem man alles in Frage stellen kann, eben auch Dinge, die nicht mehr in Frage stehen. Man braucht sich dann gar nicht mehr die Mühe machen, Dinge wirklich zu verstehen, äußert einfach "begründete" Zweifel ohne sie mit Fakten oder auch nur Begründungen oder Erklärungen zu unterlegen (Ebbe/Flut? Corioliskraft?) bezichtigt alle, die das anders sehen des begrenzten Weltbildes und sieht sich selbst als sehend. Wissen wird damit einfach entwertet.
Im Grunde zweifelst Du damit auch zwangsläufig an, das Menschen jemals im All gewesen sind, oder auch nur ein einziger Sattelit mit Fotoapparat.
Du "philosophierst" Dir hier eine Begründung zusammen, die in diesem speziellen Fall nun mal nicht greift. Damit ist das hier für mich auch ausgereizt, denn ab hier kommen wir ganz sicher nicht mehr weiter.
Das ist, bitte fühle Dich nicht persönlich beleidigt, denn das ist nicht meine Absicht, in meinen Augen Schwurbelei und die grundlegende Ursache für die Leute im Kaninchenbau.
Dem ist nichts hinzuzufügen!
 
  • #54
Eines möchte ich noch anfügen: Ich finde diesen inzwischen drei Seiten langen Thread unfassbar wichtig.
Er hat mir interessante neue Einblicke gegeben und mich auch selbst nochmal gezwungen meine Gedanken in Worte zu fassen.
Dabei sind durchaus ein paar Erkenntnisse dazu gekommen, genauso wie auch ein paar schöne neue Ideen, um meinen Text zu verbessern!
Toll, dass wir hier so kontrovers und doch zivilisiert diskutieren können!
 
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  • #55
bezichtigt alle, die das anders sehen des begrenzten Weltbildes und sieht sich selbst als sehend.
Wie es eben für diese Leute typisch ist.
Es geht einzig darum sich selber furchtbar schlau und "wissend" und auf jeden Fall überlegen zu fühlen. Janu wichtich!
Wissen wird damit einfach entwertet.
Im Grunde zweifelst Du damit auch zwangsläufig an, das Menschen jemals im All gewesen sind, oder auch nur ein einziger Satellit mit Fotoapparat. Damit sind wir schon im Bereich der Verschwörungstheorie.
Das genau tut er. Sehr gut zusammengefasst. Lächerlich, aufgeblasen und nichts als laue Luft.
Mit Deinen Argumenten kann jeder noch so ungebildete Mensch einfach alles anzweifeln und sich dann als "offen für alles", und sein Gegenüber als engstirnig darstellen und sich auch noch gut dabei fühlen.
Besser kann man das nicht ausdrücken. Danke.
Das ist -und bitte fühle Dich nicht persönlich beleidigt, denn das ist nicht meine Absicht- in meinen Augen Schwurbelei und die grundlegende Ursache für die Leute im Kaninchenbau.
Schwurbel,schwurbel. Lol.
Ist die Erde WIRKLICH rund? Ist es TATSÄCHLICH nachts dunkler als tagsüber?
Friert Wasser WIRKLICH bei Minus Temperaturen? Usw usw
Kann man sich irgendwie noch mehr selber lächerlich machen?
 
  • #56
Zu Lebzeiten Nietzsche galt er als extrem "durch", er selber wusste das seine Ideen ins Radikale führen werden, heute sieht man in ihm nicht den "Erfinder" des Nationalsozialismus, als der er lange galt, man weiss, das man ihn lange schlicht nicht verstanden hat, er galt als wirr

vor ca 100 Jahren war man sich in der Wissenschaft einig, das Frauen nicht nur ein kleineres Gehirn haben als Männer, das konnte man sehen, nein, man war sich auch einig darin das sie deshalb dümmer sind als Männer, heute hält man das für bescheuert

vor Jahrzehnten noch war sich Wissenschaft einig, das man Kinder schwul machen kann, man meinte beweisen zu können, eine Gesellschaft erodiert wenn Schwule offen schwul sind, anders lässt sich nicht erklären, warum man schwul sein unter Strafe stellte

ich will sagen, das Wissenschaft immer im hier und jetzt, resultierend aus dem gestern, spekulierend ins morgen gedacht werden muss, kein Schwurbler denkt so, aber auch kein im vorauseilenden Gehorsam beflissener Anhänger der Wissenschaft

Barberowski ist Historiker und Schriftseller, Ostexperte, Kommunismusexperte usw, ich hab gerade ein Buch von ihm gelesen, er wurde mal gefragt, was man aus Geschichte lernen kann, er sagte: nichts

Begründung: Menschen machen immer dieselben Fehler aus immer sehr guten Gründen, Historie ist immer Ergebnis aus unzähligen Zutaten

das die Erde rund ist kann man sehen, ausm Flieger, habbich letzte Woche noch getan
:)

alles in allem: Wissenschaft braucht Vertrauen, Wissenschaftler sind Menschen, also auch bescheuert ab und an, Wissenschaft ist keine Religion, man kann an sie glauben, dann isses aber keine Wissenschaft mehr, und; Wissenschaft ist nie "fertig", also fehlerbehaftet, will ich etwas ohne Fehler muss ich mir ne Religion basteln, da gibts nix zu beweisen, also auch nix zu widerlegen
 
  • #57
Man braucht sich dann gar nicht mehr die Mühe machen, Dinge wirklich zu verstehen, äußert einfach "begründete Zweifel" ohne sie mit Fakten oder auch nur Erklärungen zu unterlegen (Ebbe/Flut? Corioliskraft? Physik? Mathematik?) bezichtigt alle, die das anders sehen des begrenzten Weltbildes und sieht sich selbst als sehend. Wissen wird damit einfach entwertet.

Kannst Du mir zeigen, wo jemand oder ich geschrieben hat, dass ein Hinterfragen der einen Sichtweise / Überzeugung ohne Begründung oder Belege durch eine andere Sichtweise / Überzeugung erfolgen sollte?

Oder ist das wieder eine Eisegese (ein Hineinlesen von Motiven in Aussagen, die aus den Aussagen selbst so gar nicht hervorgehen)?
 
  • #58
vor ca 100 Jahren war man sich in der Wissenschaft einig, das Frauen nicht nur ein kleineres Gehirn haben als Männer, das konnte man sehen, nein, man war sich auch einig darin das sie deshalb dümmer sind als Männer, heute hält man das für bescheuert
Ich sage nicht, dass ein wissenschaftliches Ergebnis, immer unumstößlich Bestand haben muss!
In der von mir geposteten KI Definition, ist dass auch ausdrücklich so beschrieben:
Falsifizierbarkeit & Kritisierbarkeit: Theorien müssen so formuliert sein, dass sie widerlegt werden können, wenn neue Gegenbeweise vorliegen. Wissenschaft verlangt die Bereitschaft, eigene Annahmen stets zu hinterfragen.

Ich bezog mich auf den Fakt, dass die Erde rund ist und das ist nun nach wissenschaftlichen Standards, seit 2300 Jahren immer wieder neu in Frage gestellt und immer wieder neu bewiesen worden! Es geht darum, dass ein Ergebnis nur dann als wissenschaftlich gelten darf, wenn es bestimmte Normen erfüllt, es geht NICHT darum, dass ein solches Ergebnis nie wieder angezweifelt werden darf.
Kannst Du mir zeigen, wo jemand oder ich geschrieben hat, dass ein Hinterfragen der einen Sichtweise / Überzeugung ohne Begründung oder Belege durch eine andere Sichtweise / Überzeugung erfolgen sollte?
Ja, natürlich, das ist sogar ganz leicht: Nenne mir eine Stelle in diesem Thread, wo Du oder jemand anders, auch nur EIN faktenbasiertes Argument geliefert hätte, welches die vielen Beispiele, die ich für wissenschaftliche Belege einer runden Erde genannt habe, wiederlegen oder zumindest in Frage stellen würde.

Ich habe Dir eine Vorlage gebastelt, in der noch viele weitere Beispiele genannt sind, für die ich gerne eine alternative Erläuterung hätte, über die es sich nachzudenken lohnen würde. EIN Beispiel würde mir reichen.

Die Erde könnte flach sein weil:

- Coriolis Kraft ist auch erklärbar durch: (Hier bitte Argument einfügen)
- Ebbe und Flut sind auch erklärbar durch (Hier bitte Argument einfügen)
- Fotos aus dem Weltall kann man keinen Glauben schenken weil (Hier bitte Argument einfügen)
- Ein Schatten zur selben Zeit an zwei unterschiedlichen Orten, hat einen anderen Winkel weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Der Sonnenverlauf erklärt sich auch durch: (Hier bitte Argument einfügen)
- Bei einer Mondfinsternis ist der Erdschatten immer kreisrund weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Man sieht einen völlig anderen Sternenhimmel, wenn man in Neuseeland ist weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Am Äquator herrscht ein warmes Klima weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Die Pole unserer Erde sind immer kalt weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- In Neuseeland herrschen exakt die umgekehrten Jahreszeiten wie bei uns weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Der Sonnenstand ändert sich im Laufe eines Jahres weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Die Sonne geht am Äquator nahezu senkrecht auf und unter weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Über dem Polarkreis geht die Sonne zur Sommerwende gar nicht ganz unter und zur Winterwende gar nicht ganz auf weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Wir haben unterschiedliche Zeitzonen weil: (Hier bitte Argument einfügen)
- Es gab noch keine erfolgreiche Expedition zum Rand der Welt weil: (Hier bitte Argument einfügen)

- Wir waren nie auf dem Mond weil: (Hier bitte Argument einfügen)-
- Der Grund für die Vortäuschung, dass wir auf dem Mond waren ist: - (Hier bitte Argument einfügen)

Oder ist das wieder eine Eisegese (ein Hineinlesen von Motiven in Aussagen, die aus den Aussagen selbst so gar nicht hervorgehen)?

Nur, weil Du das Wort gerne benutzt, setzt Du es noch lange nicht sinnvoll ein.
Eigentlich bist DU derjeniger mit der Eisegese.

Gemini sieht es so:

Woran du erkennst, ob eine Interpretation abdriftet
Eine Bewertung wird meist dann zur Eisegese, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:

  • Absichts- und Motivunterstellung: Dem Gegenüber werden ungesagte Beweggründe (z. B. Taktik, Unwille, Ausreden) zugeschrieben, statt sich an die Fakten zu halten.

Denn ich nenne ja Fakten, die Du Dich weigerst aufzugreifen oder zu widerlegen. Du deutest mein Worte einfach um und bezichtigst mich der Eisegese.

PS: Man möge mir die Zuhilfenahme von Gemini verzeihen, aber aber ich habe nur Realschulabschluss ;)
 
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  • #59
Ich sage nicht, dass ein wissenschaftliches Ergebnis, immer unumstößlich Bestand haben muss!
ich hab dich nicht gemeint :-D

ich hab auch nicht alles gelesen hier, das ist mir in weiten Teilen zu schräg

ich wollte nur anmerken, von der Seitenlinie, das ich als Gast in unserer Zeit an allem gerne Zweifel hege, nichts als gegeben verstehe, und mich freue, das alles in Bewegung bleibt, ich bin mir nicht einmal sicher darin, das wir existieren, wir könnten gut und gerne Teil einer KI Projektion des Jahres 2026 sein, irgendwann in der Zukunft erechnet/erdacht, und man schaut uns zu dabei, wie wir uns hier die Omme heiss diskutieren :-D
 
  • Haha
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  • #60
OK, ja das mit der Matrix kann ich natürlich nicht widerlegen. Das wäre dann auch der Ort, wo die Erde flach ist
 

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