Expressive E Osmose CE MPE-Controller Keyboard

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  • #21
Das Keystage kostet aktuell ja wieder nur 299€, zumindest in der 49 Tasten Version:
Warum gibt es das eigentlich nur bei Korg selbst und nicht bei den großen Versendern? Steckt ein dunkles Geheimnis dahinter, gibt es irgendwelche Hardware-/Firmwareprobleme oder wurde die Serie eingestellt?
Eigentlich sieht es doch recht attraktiv aus.
 

  • #22
Warum gibt es das eigentlich nur bei Korg selbst und nicht bei den großen Versendern? Steckt ein dunkles Geheimnis dahinter, gibt es irgendwelche Hardware-/Firmwareprobleme oder wurde die Serie eingestellt?
Eigentlich sieht es doch recht attraktiv aus.

Ich weiß nicht wieso aber dieses 299€ Angebot auf die 49er Version gibt es immer mal wieder bei Korg.
 
  • #23
Ich meinte jetzt nicht mal das 299€-Angebot, ich wunderte mich eher, dass das Ding bei den großen Händlern gar nicht erst zu haben ist.
 
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  • #24
Ich meinte jetzt nicht mal das 299€-Angebot, ich wunderte mich eher, dass das Ding bei den großen Händlern gar nicht erst zu haben ist.

also hier in der Schweiz sehe ich auch dass die Version mit 49 Tasten kaum erhältlich ist. Ich finde hier nur die 61 Tasten Version für 492 CHF bei https://www.muziker.ch/korg-keystage-61 Korg Deutschland liefert hier nicht direkt in die Schweiz.

Das ist schon etwas Unheimlich, die Aktionen scheint es nur bei Korg selbst zu geben. Kann es daran liegen dass derzeit Korg Geräte unter Windows Schwierigkeiten haben mit den MIDI 2.0 Treibern von Windows 11?
 
  • #26
Überhaupt schade, dass MPE Controller nicht grundsätzlich immer auf Midi 2.0 laufen.
Dieses Gefrickel mit den 16 Kanälen ist echt lästig und der Grund warum MPE zwar nice ist, aber für normale Aufgaben völlig ungeeignet ist.

2.0 sollte das so weit ich verstanden habe normal handeln können.
 
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  • #27
Überhaupt schade, dass MPE Controller nicht grundsätzlich immer auf Midi 2.0 laufen.
Dieses Gefrickel mit den 16 Kanälen ist echt lästig und der Grund warum MPE zwar nice ist, aber für normale Aufgaben völlig ungeeignet ist.

2.0 sollte das so weit ich verstanden habe normal handeln können.

Von welchen Aufgaben sprichst Du denn da? Ich hatte bisher noch kein Gefrickel - einfach in der DAW auf MPE stellen, dann passiert im Hintergrund alles von alleine. Von den 16 Kanälen bekomme ich überhaupt nichts mit.
 
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  • #28
Wenn Du mal in den Editor schaust?
Aftertouch, Pitch, jede Note anderer Kanal - ein Tohowabohu -
Wenn Du da mal was editieren willst oder musst, hast Du da keinen Bock drauf.

Aber ich glaube mit Midi 2.0 ist das dann wieder sauberer.
 
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  • #29
Ich kann nur für Ableton* sprechen, aber da gibt's überhaupt kein Tohuwabohu. Das Editieren ist völlig normal, kaum ein Unterschied zu normalem Midi (bis auf den Fakt, dass es halt mehr Möglichkeiten gibt, pro Note zu editieren).
 
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  • #30
hm, vielleicht mache ich einiges falsch, aber bei mir sieht es seit Jahren so aus.


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  • #31
Wenn Du mal in den Editor schaust?
Aftertouch, Pitch, jede Note anderer Kanal - ein Tohowabohu -
Wenn Du da mal was editieren willst oder musst, hast Du da keinen Bock drauf.

Aber ich glaube mit Midi 2.0 ist das dann wieder sauberer.

Das stimmt leider, das Osmose, auch das Neue Modell, unterstützen noch kein MIDI 2.0, was dann dieses Gefrikel beim Editieren ergibt.

MIDI 2.0 unterstützt „Per-Note Expression“ nativ innerhalb eines einzigen Kanals. Jede Note erhält eine eigene ID, an die Controller-Daten direkt gekoppelt sind. Das macht die Ansicht im Editor (z. B. in Cubase) deutlich übersichtlicher, da nicht mehr 15 Kanäle gleichzeitig befeuert werden.

Die Cubase Funktion "Note Expression" kann dabei helfen das Problem zu minimieren.

Zusätzlich ist MIDI 2.0 Bidirektional, das bedeutet dass Cubase und das MIDI 2.0 Gerät Daten austauschen können. Das Gerät kann so bekannt geben welche Funktionen es unterstützt (property exchange), was manuelles Mapping erspart.

Während MIDI 1.0 auf 128 Stufen (7-Bit) begrenzt ist, bietet MIDI 2.0 bis zu 32-Bit Auflösung für feine Verläufe ohne hörbare Stufen.

Ich stelle mir vor dass das Korg Keystage mit MPE und MIDI 2.0 wesentlich einfacher zu konfigurieren und zu editieren ist in einer DAW, wenn auch dessen Tastatur "nur" polyphones Aftertouch beherrscht und nicht wie das Osmose 4 Dimensionen bei jeder Taste.

Beim Roli Seaboard ( 5 Dimensionen pro Taste) kenne ich mich nicht aus, habe aber nachgesehen das es bisher auch noch kein MIDI 2.0 überträgt.

Ich vermute dass die Hersteller derzeit dabei sein MIDI 2.0 einzuprogrammieren und man es später per Firmware Update erhält. Das Osmose ist gemäss Hersteller dazu in der Lage https://expressivee.happyfox.com/kb/article/162-will-osmose-support-midi-20/ , beim Roli weiss ich es nicht.
 
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  • #32
In Live sieht das so aus:

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Da sind die Expression Curves eben den einzelnen Noten zugeordnet. Von unterschiedlichen Bearbeitungslanes pro Midi-Kanal bleibt man zum Glück verschont, was ich auch logisch finde, denn die verschiedenen Kanäle bei MPE sind ja nur Mittel zum Zweck und für mich als Benutzer völlig unerheblich.
 
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  • #33
MPE ist eigentlich ein „Hack“ des MIDI 1.0 Standards.
Jede einzelne Note in einem Akkord soll unabhängig steuerbar sein und dafür nutzt MPE für jede gedrückte Note einen eigenen MIDI-Kanal. Dadurch können Controller-Daten wie Pitchbend oder Aftertouch auf eine einzelne Note begrenzt werden, statt den ganzen Akkord zu beeinflussen.

Aber ich sehe nicht, dass das in Live aktuell anders ist.

MIDI 2.0 enthält MPE. Polyphone Artikulation ist da fest im Protokoll verankert, ohne dass man den Umweg über 16 Kanäle gehen muss.

Eigentlich sollte bei meiner Einstellung nur Kanal 1 benutzt werden, wie es auch wäre, wenn Osmose 2.0 beherrschen würde.
Das Bild mit den Studioeinstellungen unter Cubase im Post oben zeigt unten bei "Midi Kanäle" MPE Modus und dann Kanal 1.
DIe Alternative zu "MPE-Modus" ist "Channel Rotatation" ... und genau das passiert trotz der MPE Einstellung.

Bei 2.0 hätte jede Note eine ID und die Controller von dieser Taste hätten die gleiche ID, deshalb sind die Kanäle nicht mehr nötig.

Irgendwie bekomme ich auch bei bestimmten Einstellungen (Note Expression) IDs an die Noten gepappt. Für Pitch geht nur 0 und 1, man hört aber kein Pitch im Retrologe, Filter und Vibrato geht polyphon...

Also irgendwie hört da das Verständnis der Spezifikation bei mir auf.

Osmose allein ist super, aber als Controller finde ich das schwierig.

Roli genauso.
Hab jetzt auch den Exquise bestellt. Mal schauen.🤓
 
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  • #34
MPE ist eigentlich ein „Hack“ des MIDI 1.0 Standards.
Jede einzelne Note in einem Akkord soll unabhängig steuerbar sein und dafür nutzt MPE für jede gedrückte Note einen eigenen MIDI-Kanal. Dadurch können Controller-Daten wie Pitchbend oder Aftertouch auf eine einzelne Note begrenzt werden, statt den ganzen Akkord zu beeinflussen.

Aber ich sehe nicht, dass das in Live aktuell anders ist.

MIDI 2.0 enthält MPE. Polyphone Artikulation ist da fest im Protokoll verankert, ohne dass man den Umweg über 16 Kanäle gehen muss.

Eigentlich sollte bei meiner Einstellung nur Kanal 1 benutzt werden, wie es auch wäre, wenn Osmose 2.0 beherrschen würde.
Das Bild mit den Studioeinstellungen unter Cubase im Post oben zeigt unten bei "Midi Kanäle" MPE Modus und dann Kanal 1.
DIe Alternative zu "MPE-Modus" ist "Channel Rotatation" ... und genau das passiert trotz der MPE Einstellung.

Bei 2.0 hätte jede Note eine ID und die Controller von dieser Taste hätten die gleiche ID, deshalb sind die Kanäle nicht mehr nötig.

Irgendwie bekomme ich auch bei bestimmten Einstellungen (Note Expression) IDs an die Noten gepappt. Für Pitch geht nur 0 und 1, man hört aber kein Pitch im Retrologe, Filter und Vibrato geht polyphon...

Also irgendwie hört da das Verständnis der Spezifikation bei mir auf.

Osmose allein ist super, aber als Controller finde ich das schwierig.

Roli genauso.
Hab jetzt auch den Exquise bestellt. Mal schauen.🤓

Natürlich ist das in Live technisch nicht anders, weil MPE genau so funktioniert wie von Dir beschrieben.
Aber: In der Praxis ist es mir doch völlig schnuppe, ob die Signale alle auf einem Kanal ankamen oder auf mehreren. Davon bekomme ich in Live nichts mit. Wenn die Daten über Midi 2.0 angekommen wären, würde es für mich auch nicht anders aussehen. Deswegen kann ich dieses grundsätzliche Problem, das Du mit den Controllern hast, nicht nachvollziehen.
 
  • #35
Bei mir ist der Sinn einer DAW vor allen Dingen, quantisieren, editieren, korrigieren, effektieren und so. Auch Noten schreiben.
Wenn Du "nur" recordest oder sogar "nur" live spielst, ist es Wurst. Das ist natürlich richtig, hab wieder mal nur an mich gedacht. sorry.
 
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  • #36
Bei mir ist der Sinn einer DAW vor allen Dingen, quantisieren, editieren, korrigieren, effektieren und so. Auch Noten schreiben.
Wenn Du "nur" recordest oder sogar "nur" live spielst, ist es Wurst. Das ist natürlich richtig, hab wieder mal nur an mich gedacht. sorry.
also ich möchte auch die MPE Ausdrucksdaten in der DAW pro Taste editieren können, also alle 4 Dimensionen bei Osmose in einer Automationskurve, was 4 Automationskurven pro Note entspricht. Bei 62 Tasten wären das 248 Automationskurven. Natürlich wäre es sinnvoll wenn man über alle Tasten hinweg die Automationskurven für z. B. Anschlagsstärke auch gemeinsam verändern könnte. Ich denke bald wird es ein MIDI 2.0 Firmware Update für Osmose geben.
 
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