MPE ist eigentlich ein „Hack“ des MIDI 1.0 Standards.
Jede einzelne Note in einem Akkord soll unabhängig steuerbar sein und dafür nutzt MPE für jede gedrückte Note einen eigenen MIDI-Kanal. Dadurch können Controller-Daten wie Pitchbend oder Aftertouch auf eine einzelne Note begrenzt werden, statt den ganzen Akkord zu beeinflussen.
Aber ich sehe nicht, dass das in Live aktuell anders ist.
MIDI 2.0 enthält MPE. Polyphone Artikulation ist da fest im Protokoll verankert, ohne dass man den Umweg über 16 Kanäle gehen muss.
Eigentlich sollte bei meiner Einstellung nur Kanal 1 benutzt werden, wie es auch wäre, wenn Osmose 2.0 beherrschen würde.
Das Bild mit den Studioeinstellungen unter Cubase im Post oben zeigt unten bei "Midi Kanäle" MPE Modus und dann Kanal 1.
DIe Alternative zu "MPE-Modus" ist "Channel Rotatation" ... und genau das passiert trotz der MPE Einstellung.
Bei 2.0 hätte jede Note eine ID und die Controller von dieser Taste hätten die gleiche ID, deshalb sind die Kanäle nicht mehr nötig.
Irgendwie bekomme ich auch bei bestimmten Einstellungen (Note Expression) IDs an die Noten gepappt. Für Pitch geht nur 0 und 1, man hört aber kein Pitch im Retrologe, Filter und Vibrato geht polyphon...
Also irgendwie hört da das Verständnis der Spezifikation bei mir auf.
Osmose allein ist super, aber als Controller finde ich das schwierig.
Roli genauso.
Hab jetzt auch den Exquise bestellt. Mal schauen.