News Eventide - H9 Harmonizer Gen 2

Die nächste Generation des legendären Multieffektpedals von Eventide.

Eventide will mit dem H9 Harmonizer Gen 2 das legendäre Multieffektpedal in eine neue Ära führen. Das Gerät vereint Studioqualität und kreative Flexibilität in einem kompakten, live-tauglichen Format. Aufbauend auf den H9 Classics (H9 Max, H9 Core, H9 Standard) erweitert der H9 Harmonizer Gen 2 die Plattform um die gesamte Algorithmus-Palette des H90, inklusive polyphoner Tonhöhenverschiebung und der Harmonizer+-Suite für Gesang.

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Die neu gestaltete Benutzeroberfläche verfügt über ein 2,5-Zoll-Display, Tastenfelder, Quick Knobs sowie Select-, Bank- und Perform-Modi für einen schnelleren und intuitiveren Workflow. Dank moderner ARM-Prozessortechnik, drahtloser Bluetooth-Steuerung auf Mac und iPad, USB-C-Anschluss, MIDI, Aux-Schalter, Expression-Pedal-Eingängen, Instrument- und Line-Pegel-Ein- und Ausgängen, flexiblem Routing, Effekt-Spillover und integriertem Stimmgerät ist der H9 bereit für Bühne und Studio.

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Der H9 Harmonizer Gen 2 ist nach Angaben des Herstellers als langfristige Plattform konzipiert. Er enthält die komplette H9 Max-Bibliothek und soll vollständig kompatibel mit älteren Presets bleiben. Neue Algorithmen sollen weiterhin als Updates bereitgestellt werden. Die moderne Software-Grundlage soll es zudem ermöglichen, dass der H9 sich gemeinsam mit den Bedürfnissen der Anwender:innen weiterentwickelt.


View: https://youtu.be/Qdc1IqqjvCI

Der H9 Gen 2 vereint das gesamte Erbe des ursprünglichen H9 mit dem erweiterten kreativen Spektrum des H90. Er umfasst die gesamte Palette der 74 Algorithmen des H90, einschließlich aller 52 Original-Algorithmen des H9 Max, die Delay, Reverb, Pitch, Granular, Vocal-Effekte, Looping und mehr abdecken. Die proprietäre Spectral Instantaneous Frequency Tracking (SIFT)-Technologie soll für makelloses polyphones Pitch-Shifting sorgen und unterstützt Algorithmen wie Polysynth, Polyphony, Polyflex und Prism Shift.

Die überarbeitete Benutzeroberfläche mit hellem 2,5-Zoll-Display, Tastenfelder und Quick Knobs soll zudem die Navigation schneller und intuitiver machen. Der Workflow basiert auf drei Kernmodi: Select-Modus, Bank-Modus und Perform-Modus. Mit HotSwitch- und HotKnob-Makrosteuerung sowie flexiblen Fußschalterfunktionen soll sich der H9 weniger wie ein menügesteuerter Prozessor, sondern eher wie ein echtes Instrument anfühlen.

Der H9 unterstützt jeweils einen Algorithmus und bietet flexible Ein- und Ausgänge sowie globale oder presetspezifische Einstellungen. Durch die vielfältigen Routing-Optionen lässt er sich in Pedalboards, Amp-Loops, Hybrid-Setups und Studiokonfigurationen integrieren. Bluetooth-Unterstützung für H90 Control, 5-poligem MIDI-I/O, Stereo-Audio-I/O sowie Expression- und Aux-Steuerung ermöglichen einen schnellen und einfachen Anschluss.

Preise und Verfügbarkeit
Der Eventide H9 Harmonizer Gen 2 gibt es für 699 €.

Quelle: Eventide Audio | Sound Service
 

Als ich in den 80er-Jahren anfing, mich mit Effektgeräten zu beschäftigen, habe ich schnell herausgefunden, dass Reverb mein Lieblingseffekt war. Er hat das Signal am stärksten verändert und irgendwie immer gut geklungen.
Natürlich wollte ich als junger Mensch auch wissen, was sonst noch möglich ist. So kam ich schnell zu Chorus, Flanger, Phaser und Delay. Irgendwann kam dann auch noch Pitch Shifting dazu. Das war es im Grunde aber schon. Es gab zwar noch Effektgeräte, die Delay und Pitch Shifting miteinander kombiniert haben, aber schon damals dachte ich mir, dass das eigentlich nur ein Furz ist. Es macht den Effekt nicht wirklich besser.
Ganz ehrlich gesagt habe ich in den letzten 40 Jahren den Eindruck gewonnen, dass alle angeblich neu erfundenen Effekte letztlich auf denselben Grundideen beruhen – nur in anderen Varianten und Kombinationen. Wirklich Neues wurde meiner Meinung nach nicht erfunden, jedenfalls nichts von großer Bedeutung. Stattdessen gibt es immer mehr Möglichkeiten, ein klares Signal in eine Klangwolke zu verwandeln.
Und ich meine wirklich eine völlig diffuse, oft sinnlose Klangwolke. Mit der immer besser werdenden Technik oder angeblich besser werdenden Technik hat man diese Klangwolken immer dichter, größer und diffuser gemacht als je zuvor.
Deshalb bin ich der Meinung, dass moderne Geräte wie das Eventide H9 vor allem Spezialisten dafür sind: Sie können aus einem klaren Signal eine regelrechte Rausch- und Effektwolke bröseln.
Schöne Effekte sind allerdings eine andere Sache. Sie müssen zur Musik passen. Keine Effekthascherei der Welt macht ein Musikstück besser, wenn der Effekt nicht zum Song passt. Das ist ein schwieriges Thema.
Ich verstehe natürlich auch, dass die Industrie den Musikern immer wieder neue Geräte verkaufen muss. Deshalb wird der Ball ständig neu ins Rollen gebracht und das Rad immer wieder neu erfunden selbst dann, wenn es eigentlich schon längst erfunden wurde.
 
Wieviele Fx sind denn gleichzeitig nutzbar?
 
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