Externes Mikro für Handy/ Outdoor-Planespotting gesucht

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Guten Morgen,

für mein Hobby Planespotting am Flughafen suche ich ein gutes, externes Mikrofon, das über USB C an mein Handy (Google Pixel Pro 9 Plus) angeschlossen werden kann.

Seit Wochen suche ich im Internet und mit KI-Unterstützung mögliche Optionen und komme hier nicht weiter. Vielleicht könnt ihr mir helfen? Es gibt unzählige kleine Lavalier-Mikrofone und Mikrofone mit Richtcharacteristik, die aber alle nicht die "eierlegende Wollmilchsau" sind die ich benötige.

Die Anwendung:

Kommentiertes Livestreaming am Flughafen. Hierbei soll sowohl die Atmosphäre vom Vorfeld (Triebwerke etc...) gut zu hören sein aber auch klar meine Stimme auf der "anderen Seite vom Handy". Die folgende schematische Darstellung sollte es ggfs. deutlich machen, wie es aussieht:

Offenes Gelände.jpg


Im Idealfall steht das Mikrofon am/ in der Nähe des Handys und nimmt sowohl nach vorne die Geräusche vom Vorfeld auf, als auch nach hinten meine Stimme.

Das funktioniert mit meinem Google Pixel 9 Pro relativ gut, dennoch ist der Klang im Stream unausgewogen - und eine Verbesserung der Soundqualität wäre mir ein paar Taler wert.

Die Anforderungen:
  • Omnidirektionale Aufnahme oder Mehrfeldaufnahme vorne/hinten. Eine Richtcharacteristik (z. B. Niere auf zwei Meter vor dem Mikrofon) ist in dem Fall wahrscheinlich suboptimal.
  • keins oder kein extrem starkes Noice-Cancelling. Die Geräusche vom Flugfeld sollen ja aufgenommen und nicht gefiltert werden.
  • Größe ist nicht das wichtigste Argument, zur Not wird das Mikro auf ein zusätzliches Stativ gestellt.
  • Mikrofon mit eigener Stromversorgung (eigener Akku oder via Powerbank) oder ohne ist eigentlich egal. Adapter für den Handyanschluss (Direct-Through) ist jedenfalls vorhanden, Powerbanks in ausreichender Anzahl ebenso.
Und jetzt die Gretchenfrage: kennt ihr ein Mikrofon, welches sich für diesen Einsatz eignet? Auf dem großen Fluss findet man meistens Ansteckmikrofone als Lavalieroption, vernünftige Mikrofone für Raumklang (Kugel etc...) am Handy sind schwer zu finden... Ach ich will nicht jammern, aber ich suche mir echt einen Wolf.

Vielleicht noch eins: es muss kein billiger Jakob sein, aber mehr als 150 Euro müsste ich mir dann nochmal überlegen. :) Ausserdem sollte es in einem vernünftigen Rahmen einsetzbar sein ohne die ganze Anwendung zu einer technisch komplizierten Sache zu machen. Ein Laptop kommt nicht zum Einsatz.
 

Was hält die Gemeinde von der Kombi eines einfachen Messmikrofons, z.B.


und einem kleinen Interface z.B.


Evtl. muss man beim Windschutz noch nachrüsten, wenn das kleine Schaumstoffhütchen nicht ausreicht.
 
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Was hält die Gemeinde von der Kombi eines einfachen Messmikrofons, z.B.
Meine Erfahrung mit Messmikrofonen von billig bis teuer (Superlux und Neumann) ist, dass sie für Aufnahmen unbrauchbar sind, da sie viel zu stark rauschen.
 
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Mein erstes Gefühl - ohne, dass ich da große Erfahrungen im Field-Rrecording hätte - wäre, dass ich die zwei Soundquellen als unterschiedliche Signale aufnehmen würde: nach vorne die Flughafengeräusche und dann Deine Stimme separat, durchaus auch mit einem dieser Ansteckmikrofone zum Beispiel von Rode* oder so.

Vielleicht auch damit:

Zwei Kanäle aufnehmbar. Ich habe diese Dinger noch nicht verwendet, könnte mir aber vorstellen, dass das funktionieren kann.


Das finde ich auch interessant für Deinen Einsatzzweck - mit rRecording-Funktion sogar, so dass man die Athmo auf nehmen kann und zusätzlich noch ein weiteres Rode*-Signal mit o.g. Mikros.





Überhaupot würde ich mich mal hier durchwühlen und schauen, was sich für Deinen Einsatzzweck anbietet:
 
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Meine Erfahrung mit Messmikrofonen von billig bis teuer (Superlux und Neumann) ist, dass sie für Aufnahmen unbrauchbar sind, da sie viel zu stark rauschen.
So wie ich es verstehe, geht es um einen Livestream. Ich könnte mir vorstellen, dass das Rauschen bei der Geräuschkulisse vertretbar ist, müsste man ausprobieren.

An einen Fieldrecorder dachte ich auch erst, geht aber eben wegen Livestream nicht.

Ich denke eine Kombi aus einem kleinen Interface (buspowered), dass sich mit dem Telefon koppeln lässt und einem Kugelmicro passt am besten.

Das dumme ist, halbwegs brauchbare Kugelmicros kosten dann schon was, deshalb der Gedanke mit dem Messmikro.
 
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Mein erstes Gefühl - ohne, dass ich da große Erfahrungen im Field-Rrecording hätte - wäre, dass ich die zwei Soundquellen als unterschiedliche Signale aufnehmen würde: nach vorne die Flughafengeräusche und dann Deine Stimme separat,
Da gehe ich mit - ich komme im Kopf immer auf eine Stereo-Atmospur und eine davon separierte Monospur mit nur den Kommentaren drauf (also möglichst wenig Atmo hier).
Das ganze müsste dann nachträglich gemischt werden und wieder mit dem Bild vereint werden.

Die Frage ist jetzt: wie kann man das so machen, dass es keine Materialschlacht vor Ort wird und auch nicht übermäßig teuer?

Mein Vorschlag wäre ein Handyrecorder wie z.B. der Zoom* H5, der vier Spuren aufnehmen kann. Dieser bringt zwei interne Mics mit, die vielleicht die Atmo aufnehmen könnten. Dazu dann über den XLR-Eingang ein weiteres Mikrofon für die Sprache - dies auch gerne als Ansteckteil mit Funkübertragung zum Handyrecorder. Das alles zusammen liegt aber schon deutlich über 150,- und erhöht den Aufwand erheblich.

Eine etwas einfachere Umsetzung wäre, mit dem Handy nur Bild und Kommentare aufzunehmen und dafür ein Headset über USB an das Handy anzuschließen. Für die Atmo käme dann ein Handyrecorder mit Katzenfell zum Einsatz, den man in einiger Entfernung so aufstellt, dass er nicht im Bild ist und auf der Atmospur nichts von den Kommentaren zu hören ist. Es bleibt aber immer dabei, dass eine Audio-Nachbearbeitung notwendig ist…

PS: Anforderung Livestreaming nicht bemerkt - damit ist mein Vorschlag hier hinfällig…
 
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Das könnte in der Tat die Lösung sein!
Ja, dafür müsste es möglich sein, den Ton der zwei Sender in Stereo zusammen mit einem am Empfänger angeschlossenen Headset in Echtzeit via USB auszugeben. Wenn das System das ermöglicht, wäre das eine sehr schlanke und auch preislich interessante Lösung.
 
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von deity gibts bzw gabs ein mirko mit 2 kapseln, eine nach vorne eine nach hinten gerichtet:
https://www.amazon.de/Deity-V-Mic-Duo-Dual-Kapsel-Mikrofon-Camera-Schwarz/dp/B09S3JV95S

dh. das mischungsverhältnis kannst du dann in der software regeln. das ding ist allerdings prinzipiell für DSLRs gedacht, dh. du bräuchtest dann noch ein kleines usb interface dafür das auch die notwendige speisespannung bereitstellt (evtl. adapter via P48V).

wenn man schon ein externes interface oder einen field recorder (als batteriebetriebenes interface via usb) als front end verwendet kann man eigentlich einsetzen was man will. also zb. ein kabelgebundenes lavalier für dich und das mikro deiner wahl für vorne.

gebraucht sollte das auch insg. sich vielleiht <150 Euro ausgehen. ein alter Zoom* h4/h4n/h5 zb... wichtig ist einfach dass sie als interface via usb ohne treiber (class compliant mode) nutzbar sind.

wie schauts denn lautstärketechnisch aus, schallpegel ist ja nicht so gering, oder bist du eh weit genug weg und das ist nicht so das thema?
 
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Ob und wie das alles funktioniert, kann ich nicht sagen, keinerlei Erfahrung.
Aber da du nicht viel gefunden hast, ein paar Beispiele mit folgendem Suchbegriff.

Von Sennheiser* gäbe es das hier. Richtcharakteristik Kugel + USB-C Anschluss.

Das wäre wohl die einfachste Methode für die gedachte Anwendung und dazu gar nicht so teuer.
Ob das damit allerdings funktioniert, Sprache und Atmo im ausgewogenen Verhältnis, müsste man ausprobieren.

Wenn nicht, bietet Thomann 30 Tage Money-Back.

Oder das hier, mit zwei Kugelmikros.

Oder hier: arbeitet als USB-Mikrofon an Mac, PC, iOS und Android

Zum Aufstecken, Mitte-Seite-Stereomikrofon für Android-Geräte.
 
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  • #11
Das könnte in der Tat die Lösung sein!
Die Teile sind gut, insbesondere, wenn man dann an die Mikros noch Lavaliermikros mit Kugel Charakteristik anstöpselt, die 20-20000 Hz liefern, denn die internen Mikros sind nicht so hochauflösend, da diese eher für Sprache gedacht sind.
In dieser Kombination nutze ich die gerne. Bemerkenswert ist die hohe Reichweite, wie Sender und Empfänger auseinanderliegen dürfen.
 
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