Projekt Nordliecht

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UtopiaBlues

UtopiaBlues

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Ich hatte heute in der Nacht im Fieberwahn eine Vision: "Nordliecht". So habe ich das Projekt noch umbenannt :)

Liebes Forum

Gerne stelle ich hier meinen ersten Song von meinem Projekt Nordliecht vor. Nach jahrelanger Absenz vom Musikmachen (Band Lost Letters For Lucy) wegen Familie/Arbeit/Weiterbildung, habe ich wieder etwas aufgenommen. Wobei sich das dann doch über Jahre hingezogen hat, immer wieder liegengeblieben ist. Es steckt viel Schweiss und Herzblut darin!

1. Der Song „Mond“
Auf Soundcloud: Nordliecht - Mond

2. Der Text
Es geht um das befreiende Gefühl, das man hat, wenn man etwas Neuem entgegenblicken kann und etwas Altes, das einem belastet hat losgeworden ist. Hoffnung, Aufbruch. Ich habe eine hochdeutsche Übersetzung beigefügt:

Strophe 1
Es schmöckt Es riecht
Als wärs vorbi Als wärs vorbei
Es schmöckt Es riecht
Noch Rose und Wy Nach Rosen und Wein

Noch Für und frei Nach Feuer und frei
Noch Wolke und Mai Nach Wolken und Mai
Noch Honig und Bluet Nach Honig und Blut
Herzchlopfe und Muet Herzklopfen und Mut

Refrain
Und du hangsch Und du hängst
Du hangsch ime Baum Du hängst in einem Baum
Und zeigsch uf de Mond Und du zeigst auf den Mond
Aber du meinsch ned de Mond Aber du meinst nicht den Mond

Will du träumsch Weil du träumst
Du träumsch vo morn Du träumst von morgen
Und du zeigsch ufd e Mond Und du zeigst auf den Mond
Aber du meinsch nöd de Mond Aber du meinst nicht den Mond

Strophe 2
Es schmöckt Es riecht
Als wärs vorbi Als wärs vorbei
Es schmöckt Es riecht
Noch Rose und Wy Nach Rosen und Wein

Noch Eva und ewig Nach Eva und ewig
Noch Erde und seelig Nach Erde und seelig
Noch Träne und Wort Nach Tränen und Wort(en)
Umarmig und furt Umarmung und fort (weg)

Bridge:
Du schauklesch füre Du schaukelst nach Vorne
Du schauklesch zrugg Du schaukelst zurück
Du schnufsch tüf i Du atmest tief ein
Und schnufsch tüf us Du atmest tief aus
Sobald dSunne chunt brichsch du uf Sobald die Sonne kommt brichst du auf

Ich mag es, wenn Texte verschiedene Bilder und Interpretationen hervorrufen. Ein Freund von mir hatte das Wort "Heimat" genannt, nachdem ich ihm den Song gezeigt hatte. Ich musste dann an E.T. denken, der auf den Mond zeigt. Hatte nie daran gedacht beim Texten, aber irgendwie genial :)

3. Das Equipment
Ich hatte jahrelang verschiedenes ausprobiert. Diese Kombination hat sich für mich bewährt:
Gitarre: Seagull Seagull S6 CW Dreadnought Duet Master
Gitarre 2 (im Refrain): Seagull 12-Saiter
Mikrofon Vocals: Gefell M930
Mikrofone Gitarre: 2x Gefell M930
Preamp: 2x ADT-Audio TM 101
Interface: Babyface Pro

Gitarre habe ich mit X/Y Anordnung aufgenommen, also auf etwa 10. Bund und auf den Korpus. 2x eingespielt also gedoppelt. Das hat mich einige Mühe gekostet. Solo und 12-Saiter ohne Dopplung.
M930 - XY.jpg


Wichtiges Helferlein: USB Midi Controller um die Aufnahme per Fussdruck zu steuern.

Helferlein.jpg


4. Der Aufnahmeraum (Mein Refugium)
Ganz bescheiden, installiert bei uns auf dem Dachboden. Masse 1.8m x 2.5m, oben abgeschrägt.
Absorber: 6 Stück, Selbstbau, ca. 20cm dicke Steinwolle.
In der Ecke vom Dachboden einfache Bassfallen aus Schaumstoff.
Sehr eng, aber funktioniert.
Aufnahmeraum.jpg


5. Das Mixing/Mastering
Da mich das Mixing doch auch sehr fasziniert, wollte ich zuerst alles selber machen und mich einfach darin beraten lassen. Ich habe aber gemerkt, dass mich das völlig überfordern würde. So habe ich mich ganz auf die Musik konzentrieren können
Whitealbum hat das dann übernommen, zum Glück :).
Meine Vorstellungen waren: Intim, warm, nahe, wenig Veränderungen (kein Melodyne war nötig). Hat er ganz nach meinem Gusto umgesetzt, herzlichen Dank nochmals! Es war sehr spannend auch einen Einblick in die Möglichkeiten und was sie verändern zu erhalten. Sein grosses Musikwissen waren dabei sehr hilfreich!

Die Entscheidungen waren gar nicht immer einfach, es gibt unzählige Möglichkeiten, die alle etwas anders klangen… Aber die Ausgangslage für die nächsten Songs ist gesetzt. Auch einige Freunde haben mir dabei geholfen.

6. Wie es weitergeht:
Ich habe so einen Weg für mich gefunden, trotz dem ganzen Alltagswahnsinn an meiner Musik dranzubleiben. Ich möchte weitere Songs aufnehmen auf diese Weise. Die Zusammenarbeit mit Whitealbum war ein Glückstreffer für mich und soll fortgesetzt werden.
Es gibt nur noch kleine Änderungen vorzunehmen wie "weichere" Gitarrensaiten oder der Versuch die Gitarre nur mit einem Mikrofon aufzunehmen. Dies damit ich mich nur hinsetzen muss und einfach aufnehmen kann (1 Mic Gesang, 1 Mic Gitarre).
Vielleicht ergibt sich eine Zusammenarbeit mit einzelnen Musikern, wenn ich einige Songs zusammenhabe, um damit auf die Bühne zu gehen. Das wird sich aber noch zeigen.

Merci für euer Interesse!
 
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Da die obige Übersetzung wegen der Leerzeichen für Verwirrung gesorgt hat, füge ich hier nur die hochdeutsche Übersetzung des Textes ein. Vielen Dank für den Hinweis an Crosswise 🙏

2.2 Übersetzung Deutsch (Die Reime leiden etwas darunter):

Strophe 1:

Es riecht
Als wärs vorbei
Es riecht
Nach Rosen und Wein

Nach Feuer und frei
Nach Wolken und Mai
Nach Honig und Blut
Herzklopfen und Mut

Refrain:
Und du hängst
Du hängst in einem Baum
Und du zeigst auf den Mond
Aber du meinst nicht den Mond

Weil du träumst
Du träumst von morgen
Und du zeigst auf den Mond
Aber du meinst nicht den Mond

Strophe 2:
Es riecht
Als wärs vorbei
Es riecht
Nach Rosen und Wein

Nach Eva und ewig
Nach Erde und selig
Nach Tränen und Wort(en)
Umarmung und fort (weg)

Bridge:
Du schaukelst nach vorne
Du schaukelst zurück
Du atmest tief ein
Du atmest tief aus
Sobald die Sonne kommt
Brichst du auf

Ref.

Ich mag es, wenn Texte verschiedene Bilder und Interpretationen hervorrufen. Ein Freund von mir hatte das Wort "Heimat" genannt, nachdem ich ihm den Song gezeigt hatte.
Ich musste dann an E.T. denken, der auf den Mond zeigt. Hatte nie daran gedacht beim Texten, aber irgendwie genial :)
 
Song 2: Utopia Blues
Endlich fertig :) Fast 1.5 Jahre sind vergangen seit meinem letzten Song "Mond".
Gerne stelle ich auch meinen neuen Song "Utopia Blues" hier vor.

Whitealbum wird in einem Post sein Vorgehen beim Mixing beschreiben und euch ein paar Einblicke in seine Arbeit geben.
An dieser Stelle möchte ich mich bereits einmal ganz herzlich bei ihm für seine Zusammenarbeit und Unterstützung bei diesem Song bedanken!

1. Der Song "Utopia Blues"
Nordliecht - Utopiablues auf Soundcloud

2. Der Text (Mundart)

Liebi staht uf me leere Blatt
Wörter warted hinderenand
S'Cherzeliecht goht langsam us
Im Dunkle schrib i Utopia Blues

Utopia Blues, Utopia Blues

Am Himmel taucht en Engel uf
Er lacht und spilt de Joker us
Er risst em König dChrone us
Und verchündet eus Utopia Blues

Hey lueg wie schön, wie wunderschön
Us üsere Hut chrücht Utopia Blues
Hey lueg wie schön, wie wunderschön
Us üsne Auge tropft Utopia Blues

Sie säged Gott heg sLäbe gmacht
Und sLäbe seg, was me drus macht
Doch eine teilt und ein wählt us
Em letschte blibt Utopia Blues

Utopia Blues, Utopia Blues

2.1 Hochdeutsch (natürlich leiden die Reime...)

Liebe steht auf einem leeren Blatt
Wörter warten hintereinander
Das Kerzenlicht geht langsam aus
Im Dunkeln schreib ich "Utopia Blues"

Utopia Blues, Utopia Blues

Am Himmel taucht ein Engel auf
Er lacht und spielt den Joker aus
Er reisst dem König die Krone aus
Und verkündet uns Utopia Blues

Utopia Blues, Utopia Blues

Hey schau wie schön, wie wunderschön
Aus unserer Haut kriecht Utopia Blues
Hey schau wie schön, wie wunderschön
Aus unseren Augen tropft Utopia Blues

Sie sagen Gott, habe das Leben gemacht
Das Leben sei, was man draus macht
Doch einer teilt, einer wählt aus
Dem letzten bleibt Utopia Blues

3. Die Instrumente
Gitarre: Seagull Seagull S6 CW Dreadnought Duet Master
Gitarre 2 (solo): Seagull 12-Saiter
Gitarre 3 (Dopplung und in Bridge): Seagull Entourage

4. Das Equipment
Bei diesem Song habe ich die Gitarre nur mit einem Mikrofon aufgenommen. Vor allem, weil es mich stresst, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob die Mikrofone exakt genauso stehen wie beim letzten Mal. Das ist viel entspannter.

Mikrofon Gesang, Gitarre: Gefell M930
Preamp: DT-Audio TM 101
Interface: Babyface Pro

5. Das Mixing/Mastering
Dazu wird euch Whitealbum einen Post machen! Mein Wunsch an ihn war, dass der Song natürlich, authentisch, intim und nah klingen soll. Meiner Meinung nach hat er das hervorragend hingekriegt:)!

6. Weiteren Dank
Gilt meinen Freunden Valerio, Dominik und Louis, die mich mit ihren Rückmeldungen bei Entscheidungen unterstützt und allgemein beigestanden sind!
Weiter allen, die sich für mein Projekt Zeit nehmen und meine Musik hören!
 
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ein schönes melancholisches stück
 
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5. Das Mixing/Mastering
Dazu wird euch Whitealbum einen Post machen! Mein Wunsch an ihn war, dass der Song natürlich, authentisch, intim und nah klingen soll. Meiner Meinung nach hat er das hervorragend hingekriegt:)!

Vorab, herzlichen Dank auch an Utopia Blues für das Vertrauen Deine Songs auch in meine Hände zu "legen", und für die vertrauenvolle und sehr nette Zusammenarbeit, über jetzt schon viele Jahre hinweg :)

Mixing

Vorab:

Ich habe den Song über die 1,5 Jahre von der Entstehung bis zum jetzigen Arrangement begleitet.
Da Utopia Blues auch Cubase nutzt, konnte ich die Versionen bei mir in Cubase öffnen.

Der Song wuchs von Version zu Version, und ich hatte in diesem Stadium nie versucht einen Mix zu machen, um mich auch nicht zu früh festzulegen, außer Rohmix, sprich Leveling, Panning ggf. etwas EQing habe ich nie was gemacht.
Ein Grund war auch, um zu hören, ob die Aufnahmequalität an sich schon alles hergibt bei jeder Quelle.
Und das war und ist auch so!

Hier merkt man sofort, passender Raum wie passende Mikrofonabstände wie auch die beiden Gefell M930 mit den Preamps ADT TM101 ergeben einfach eine hervorragende Aufnahme.


Struktur und Organisation des Projektes:

Von Utopia Blues bekam ich wie gesagt die finale Version als Cubase Projekt.
Jeder Mixer, so auch ich, hat eine eigene Organisation und Struktur im Projekt, Stichwort Mixtemplate.

Wesentlich für mich:
Navigation durch das Projekt mit Markern, so dass ich sofort auf die entsprechenden Parts springen kann.

Zusammenhängende Spuren im Song (Hauptgitarren, Sologitarren etc.) gehören zusammen, gleiche Farben bei gleichen Quellen, auf der Spur und auch bei den Events.
Im Projekt sind Ordner die zusammengehörenden Instrumente/Quellen auch zusammen.
So auch im Mixer, hier erstelle ich Konfigurationen für Hauptgesang, Hintergrundgesang etc. und nutze die entsprechenden Zonen.
Links die entsprechende Spuren zu bspw. Hauptgesang, und rechts die Gruppen der Spuren inkl. Effektweg und Mixbuss.

Das ist für mich wesentlich bevor ich überhaupt irgendeinen Regler ziehe ;-)

Mixing

Für mich war von Anfang an klar, diese Songs von Utopia Blues, die persönlichen Charakter haben, sollen intim klingen, und einen berühren.
Ich wollte das Mixergebnis so natürlich, nah und intim wie möglich haben.
Also defintiv KEINEN"polished" Sound, sondern ehrlich, natürlich und authentisch.

Die erste "finale" Version war ein Mix OHNE jeglichen künstlichen Reverb.
Und er klingt einfach toll, sehr nah und direkt.
Diese Idee geht auf Utopia Blues zurück, und das ist eine gute Idee.

Dann kam die Frage auf, auf die Gesangsstrophe Reverb.
Da fiel mit Jeff Lynnes Mixingansatz ein, Überall Reverb, aber nicht auf Stimmen ;-)
Und das fand ich wieder, auch wenn das hier ein ganz anderes Genre ist, total passend.

Um einen Vergleich zur ersten Mixversion zu haben, schlug ich vor, den Gesang ohne Reverb zu lassen und die Gitarren in einen Reverb zu geben.
Konkret wurde es der Waves Abbey Road Plates, den ich liebe wegen seines starken Charakters.

Diese Version ist dann auch die finale Version geworden.

Mit dem Reverb bei den Gitarren öffnet sich der Raum etwas in der Tiefe und Breite, zudem "gluen" die Gitarren besser zusammen.
Der Gesang thront davor, und es klingt so, als hätte der Gesang auch was davon.

Alle folgende Arbeiten mit EQ und Kompression wie auf dem Mixbuss habe ich alle mit Bedacht und mit kleinen Schritten gemacht, damit es nicht zu stark bearbeitet klingt.
Manchmal habe ich dann wieder Plugins rausgenommen, oder andere benutzt.

Ein Beispiel zu EQ/Kompression:
Nach dem Reduzieren des Tiefenmulms habe ich bei dem Gesang bewusst den LA-2a von IKM genutzt, weil der zur Kompression einen Tacken Helligkeit dazugibt.
Sprich, ich habe den LA-2a auch als EQ genutzt.


Special Effects ;-)

Am Anfang singt Utopia Blues mehrfach Mmmhh's, und ab 1:41 hat sich Utopia Blues was besonderes einfallen lassen:
Stimmen-Rückwärtseinspielung.
Hier habe ich sofort was im Kopf gehabt, um das präsent zu bekommen und auch speziell, da dass aus dem eher trockenen Mix sofort heraussticht und den Zuhörer einerseits darauf aufmerksam macht aber auch überraschen soll.
Und zwar ein Plugin was dynamisch moduliert, dynamisch Delay erzeugt und dynamisch Reverb erzeugt.
Hier passt der Waves Space Rider wie angegossen!

Besonderheit im Mixbuss, der Limiter:

Hier habe ich mich für den Waves L4 entschieden, weil da auch Upward Kompression dabei ist.
Hier konnte ich als Abschluss im gesamten Mix, leisere Stellen etwas mehr hochholen, dass hat der Gleichmäßigket, Hörbarkeit sehr gut getan, ohne zu stark zu limiten.

Das soll es erstmal gewesen sein.

Bei Interesse kann ich gerne weitere Fragen zum Mischen beantworten.
 
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Für mich war von Anfang an klar, diese Songs von Utopia Blues, die persönlichen Charakter haben, sollen intim klingen, und einen berühren.
Ich wollte das Mixergebnis so natürlich, nah und intim wie möglich haben.
Also defintiv KEINEN"polished" Sound, sondern ehrlich, natürlich und authentisch.

Die erste "finale" Version war ein Mix OHNE jeglichen künstlichen Reverb.
Und er klingt einfach toll, sehr nah und direkt.
Diese Idee geht auf Utopia Blues zurück, und das ist eine gute Idee.
Aus meiner Sicht möchte ich noch schreiben, wie die Änderungen auf mich gewirkt haben. Ich habe den Song über ein Jahr lang aufgenommen, immer wieder bearbeitet, verändert und erweitert. Dabei habe ich ohne Effekte gearbeitet, nur mit den puren Aufnahmen von mir.

Beim ersten Mix von Whitealbum, der ja nur wenig Bearbeitung enthielt, musste ich mich wirklich erst an die Veränderungen gewöhnen. Vor allem die „ch“, „s“ und „t“, die in meinem Dialekt sehr präsent sind, haben mich gestört. Als ich den Mix Freunden zeigte, ist ihnen das überhaupt nicht aufgefallen.

Für mich war der Unterschied riesig.

Aber auch „White Album” hat mich ermutigt, den Song ein paar Tage ruhen zu lassen und ihn mir dann noch einmal anzuhören. Und tatsächlich: Plötzlich störten mich die Laute nicht mehr und ich konnte mich auf die Emotionen dahinter einlassen. Besonders auf den Monitoren fand ich es eindrücklich.

Ich habe mir dann Songs angehört, bei denen diese „Laute“ nicht herausgeschliffen wurden bzw. bei denen der Gesang gezügelt wurde. Eindrücklich finde ich es bei „Exit Music“ von Radiohead. Oft habe ich mich gefragt, warum sie diese Laute so auffällig drinlassen. Aber so klingt es, als würde Thom es direkt ins Ohr singen …
 
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Kurze Anmerkung zum Thema Mix/Master aus meinem Feedback aus dem Songvoting, damit der Engineer es auch mitbekommt
(Gerne überall ein "meiner Meinung nach" dazu denken ;) )

Die Gitarre(n) klingen schön breit und "crispy" ohne zu sehr zu "glitzern" (Ich hoffe die Adjektive machen Sinn). Durch diese Breite leidet finde ich aber etwas die oben angesprochene Intimität. Die hätte man in den Strophen vielleicht noch etwas einfangen können, sowohl im Stereo Image als auch die Höhen im EQ (oder Compressor, je nachdem wie Du die Balance angegangen bist).

Die Vocals klingen gut, brechen im Mix (vor allem in der zweiten Hälfte) aber an ein paar Stellen in den Höhen/hohen Mitten etwas aus. Bisschen (mehr) de-essing würde ich noch empfehlen. Beispiel 2:35 "Sie sagen Gott" zischt auf meinen Monitoren arg!
Und vorsicht, der Export hat nen "klick" am Ende, ist also nicht release geeignet ;)
 
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Und vorsicht, der Export hat nen "klick" am Ende, ist also nicht release geeignet ;)

Der Originalexport hat keinen Klick am Ende, und die Version auf Soundcloud hat auch keinen Klick.
Das ist nur in der Songvotingversion hier im Forum so.
Liegt also nicht an der Datei, sondern irgendwas beim Einbinden im Songvoting.
 
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Der Originalexport hat keinen Klick am Ende, und die Version auf Soundcloud hat auch keinen Klick.
Das ist nur in der Songvotingversion hier im Forum so.
Liegt also nicht an der Datei, sondern irgendwas beim Einbinden im Songvoting.
Screenshot der Waveform der Soundcloud Version:
1774980991701.webp
 
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  • #11
Sehr interessant!
Das MP3 File habe ich ein paar mal abgespielt (Windows Medien Wiedergabe) am Schluss, kein Knackser.
Mache ich immer, ganz durchhören, bevor raus.

Ich gehe direkt ins Projekt, und siehe da ganz am Schluss, da kommt der Knackser in einer Spur.

Dann gehe ich ins mp3 File, jetzt kommt er auch da, obwohl ich das MP3 File x-mal abgespielt habe.
Vermerk: Traue der Windows Medien Wiedergabe nicht.
Weird!

Knackser können vielfältig entstehen, wie hier im Poroekt in einer Spur, oder beim Exportieren, alles schon erlebt.
Aber das ein MP3 File im Medien Player nicht knackst, dann doch auf einmal, ist komisch.


Da hilft nur eins, folgender Prozessschritt im Export wieder mit aufnehmen, MP3 File ins Projekt importieren und abhören, da kommen alle Fehler zu Tage.

Danke für den Hinweis!
 
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  • #13
Ich persönlich mag die ganzen Plattformen klangtechnisch überhaupt nicht, das klingt einfach nicht richtig.

Utopia Blues plant eh eine kleine "EP" mit ein paar Songs, da werden die Songs nochmal gemeinsam aneinander angeglichen, ich denke auch, das hier und da leichte Änderungen an den Mixen notwendig werden, wenn man die Songs zusammen hört.
Export ist wie gewohnt im guten Wav Format bzw. Formaten.

Aktuell ist das als ein Preview zu sehen, der Song will einfach nach 1,5 Jahren in die Öffentlichkeit :jawohl:
 
  • #14
Utopia Blues, Utopia Blues
Die Zeilen Doppeln wie es ist, alle anderen raus, das wirkt unreif auch weil die vox nicht exakt übereinander liegen. Das Instrumental gefällt gut , da sind feine Akzente drin, aber wie gesagt die unnötigen Dopplungen raus, die machen es kaputt.
 
  • #15
Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und eure Auseinandersetzung.
Für mich stimmen die genannten Ungleichheiten in meinem Song, da sie Abwechslung bieten und mich gefühlsmässig mehr ansprechen, als wenn alles exakt ausgebügelt ist. Darum wurde auch bewusst auf Melodyne und co. verzichtet.
Ausserdem verfolge ich meist mehrere Ideen beim Komponieren, es kommt zu vielen Aufnahmen und Versuchen, was man am Schluss wohl auch hört. Und so lasse ich dann bewusst mal etwas stehen, was mich gefühlsmässig einfach mehr anspricht und so vielleicht auch unerwartet auftritt. Wenn etwas für mich falsch klingt, wird es nochmals aufgenommen.
Das heisst nicht, dass mir nicht auch Musik gefällt, wo alles top zusammenpasst.
Und ich kann auch verstehen, wenn jemandem nicht alles gleich zusagt.
PS: Und auf die Verständlichkeit des Gesangs werde ich zukünftig achten, bildet er doch das Herzstück eines Songs
 
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