Kreativität in Zeiten der Musik-KI: Ein Dilemma

  • Ersteller Ersteller andy456
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  • #41
Guten Morgen andy456,


bleibe dir selbst treu!
Werde nicht das Opfer von solchen KI Tools und neuartigen Techniken. Sie sind da.
Man kann das auch mal benutzen und Spaß damit haben. Vielleicht inspirieren Sie einen ja auch wirklich mal und man kommt auf neue Ideen, die man vorher so gar nicht hatte.

Aber du hast ein Homestudio, eine Cover Band. Ich nehme an, Musik ist (wie bei vielen von uns hier) Leidenschaft ❤️‍🔥 Du brennst dafür
?
Lass dir das auf gar keinen Fall nehmen. Von nichts und niemandem.

Und ja, die Ergebnisse von Suno und Co sind oftmals beeindruckend und wirklich schon hohes Level. Das kommt ein bisschen auf den Style, die Musikrichtung an, aber manches ist wirklich ziemlich gut, was da herauskommt 😎

Aber vielleicht geht es dir ja (wie mir) nicht nur um das Ergebnis, sondern um den Weg dorthin. Darum seine Instrumente, Tools und haufenweise Plugins auch zu nutzen, einfach, weil es Spaß macht. Sich zu überlegen, in welcher Tonart der Song stehen soll. Welche Akkorde und Umkehrung spiele ich auf dem Piano. Wie „Voice“ ich das Pad, damit es nicht mit dem Piano kollidiert. Passt ein synthetischer oder elektrischer Bass besser zu dem Stück ? Ich probiere es aus. Lösche, versuche etwas anderes.
-> Ich benutze mein Gehirn 🧠 😀

Und das ist der Punkt, den ich eigentlich in meinem Beitrag hier auch wenigstens noch mal zu bedenken geben möchte:

Es beschäftigen sich mittlerweile auch schon intensiv Gehirn -Forscher, Neurologen und Psychiater mit diesem Thema, für irgendwelche Studien ist es natürlich noch viel zu früh, aber es deutet sehr viel darauf hin, dass das alles nicht gerade gesund und förderlich ist einfach alles an eine KI abzugeben und sich zu freuen
„ da kann ich ja die Beine hochlegen“

Das eigene Ego macht einem das natürlich sehr schmackhaft. Das kennt doch jeder, immer den Weg des geringsten Widerstands wählen.

Unser Gehirn ist neuroplastisch, kann und sollte bis ins hohe Alter immer wieder benutzt werden, dazuzulernen um neue Nervenverbindungen entstehen zu lassen.
Also bring deinen Po hoch, lerne noch ein neues Instrument, oder werde besser auf deinem jetzigen. Kaufe dir online einen Kurs über Komposition oder Mixing. Habe Spaß daran, freue dich darüber besser zu werden 😌

Dann spricht überhaupt nichts dagegen auch mal zu schauen, was Suno so nettes liefert und ob man damit etwas anfangen kann für sein eigenes Projekt. Aber meiner Meinung nach nicht als Alternative zwecks eigenen, mangelnden Fähigkeiten.

Ich habe manchmal die Befürchtung, die Gesellschaft verdummt regelrecht und wird zu ferngesteuerten Zombies. Lustlos, desinteressiert am echten Leben.
Jetzt gleich sehe ich es wieder in Frankfurt Innenstadt. Da rennen wieder Tausende Menschen an mir vorbei, Blick auf das Smartphone, abhängig von Instagram, TikTok. Die lassen sich für die Schule sogar schon von K I. Ihre Hausaufgaben machen. Das ist wirklich irre. Und dafür braucht man auch kein Neurologe oder Hirnforscher zu sein, um zu merken, dass das nicht gut sein kann.
 
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  • #42
Das ist auch ein guter Punkt. Ich war immer einer der einfach auch freude hatte Songs zu mischen und sich daran erfreut hat einfach einen Song oder so gut klingen zulassen, oder einen Sound genauso nachbauen zu könnnen. Das war einfach auch das Hobby...
Das war schon einfach eine Dopamin Ausschüttung.

Aber jetzt kommt die Krucks.... wenn ich auf einmal mit Glück einen 80 prozentzigen KI generiereten Song erschaffen habe, der aufeinmal genau das Thema wiedergibt wovon er handeln soll und auch noch genau in das Gerne passt für den er gedacht war, passiert eben genau das auch schon mal.( Von wegen, kann ki Musik Menschen berühren....)

.... Und dann kommt der Teufel auf der Linken Seite und sagt ... nee nee nee nee kannst nicht veröffnetlichen, es fehlen dir die rechte und oder du hast davon ja nicht großartig was von erschaffen und du müsstest den auch nochmal besser klingend aufbauen. etc. .....

Da ist so der innere Kampf glaube ich, den man entweder so einsetzt und sagt entweder ich nutze das mit allen Konsequenzen, oder ich lasse die finger davon.

Aber Ihr habt natürlich auch recht weiter an den Skills schrauben und einfach mal Songs schreiben egal wie sie werden würde warscheinlich auch helfen. ( Selbst das hätte ich vor 20 Jahren auch schon machen sollen ... ;-)

Vielen Dank schonmal für eure Gedanken dazu.
Dann hattest du bereits eine Vision von dem Song im Kopf und die KI hat sie gut getroffen. Dein Gehirn ist dann halt nur verwirrt, dass der gesamte Prozess bis dahin gefehlt hat. Die mehrfache Dopaminausschüttung; Das sind ja sehr viele Schritte mit dem Einsatz deines Erlernten mit denen du dich selbst belohnts und damit letztendendes am Werk identifizierst. Umso mehr dein eigener Input daran beteiligt ist, desto eher wirst du den Song als dein eigenes Werk wahrnehmen. Das kann man auch mit der Nutzung einer KI erreichen, wenn man sie dezent einsetzt und dennoch selber viel eigenen Input einbringt.

Versuche doch den 80 prozentigen KI-Song komplett von Grund auf zu reproduzieren und vielleicht sogar besser zu machen. Das hat fast den gleichen Effekt. Das ist nämlich auch ein sehr aufwendiger Lernprozess. Und am Ende stehst du mit einem Ergebnis dar mit weniger Zweifel an dir selbst.
 
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  • #44
Ich verstehe KI an sich nicht.

Man macht Musik weil man es liebt und kreativ sein möchte.

Dann verwendet man widersprüchlich eine KI?

Ist wie "ich koche gerne, aber verwende Fertigprodukte"

Und dann beschäftigt sich ein Forum wie Rec de mit so etwas?

Eigentlich pusht dieses Forum das ganze noch.
Ich habe noch nie etwas von Suno gehört, dank rec.de habe ich was davon gehört, aber mich trotzdem nicht damit beschäftigt. Es interessiert mich als Musikschaffenden einfach nicht.
 
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  • #45
Bin mir zu 99% sicher, weswegen der Thread schon einen gewissen Humor hat.
Hey, nee nicht wirklich, ich habe den eigentlich nur formatieren lassen und etwas lesbarer machen lassen. Aber ja dann war es copy paste und er hat die Standart formatierung übernommen, Man sieht es ;-) Erwisch Ihr Schlawiner.

Aber hier geht es um die Musik, den Menschen, das Hobby, die Emotion und der Spagat zwischen technick, Tools inspiration und co. Deshalb habe ich das auch nicht mit dem Chatbot ausdiskutiert ;-)
 
  • #46
Guten Morgen andy456,


bleibe dir selbst treu!
Werde nicht das Opfer von solchen KI Tools und neuartigen Techniken. Sie sind da.
Man kann das auch mal benutzen und Spaß damit haben. Vielleicht inspirieren Sie einen ja auch wirklich mal und man kommt auf neue Ideen, die man vorher so gar nicht hatte.

Aber du hast ein Homestudio, eine Cover Band. Ich nehme an, Musik ist (wie bei vielen von uns hier) Leidenschaft ❤️‍🔥 Du brennst dafür
?
Lass dir das auf gar keinen Fall nehmen. Von nichts und niemandem.

Und ja, die Ergebnisse von Suno und Co sind oftmals beeindruckend und wirklich schon hohes Level. Das kommt ein bisschen auf den Style, die Musikrichtung an, aber manches ist wirklich ziemlich gut, was da herauskommt 😎

Aber vielleicht geht es dir ja (wie mir) nicht nur um das Ergebnis, sondern um den Weg dorthin. Darum seine Instrumente, Tools und haufenweise Plugins auch zu nutzen, einfach, weil es Spaß macht. Sich zu überlegen, in welcher Tonart der Song stehen soll. Welche Akkorde und Umkehrung spiele ich auf dem Piano. Wie „Voice“ ich das Pad, damit es nicht mit dem Piano kollidiert. Passt ein synthetischer oder elektrischer Bass besser zu dem Stück ? Ich probiere es aus. Lösche, versuche etwas anderes.
-> Ich benutze mein Gehirn 🧠 😀

Und das ist der Punkt, den ich eigentlich in meinem Beitrag hier auch wenigstens noch mal zu bedenken geben möchte:

Es beschäftigen sich mittlerweile auch schon intensiv Gehirn -Forscher, Neurologen und Psychiater mit diesem Thema, für irgendwelche Studien ist es natürlich noch viel zu früh, aber es deutet sehr viel darauf hin, dass das alles nicht gerade gesund und förderlich ist einfach alles an eine KI abzugeben und sich zu freuen
„ da kann ich ja die Beine hochlegen“

Das eigene Ego macht einem das natürlich sehr schmackhaft. Das kennt doch jeder, immer den Weg des geringsten Widerstands wählen.

Unser Gehirn ist neuroplastisch, kann und sollte bis ins hohe Alter immer wieder benutzt werden, dazuzulernen um neue Nervenverbindungen entstehen zu lassen.
Also bring deinen Po hoch, lerne noch ein neues Instrument, oder werde besser auf deinem jetzigen. Kaufe dir online einen Kurs über Komposition oder Mixing. Habe Spaß daran, freue dich darüber besser zu werden 😌

Dann spricht überhaupt nichts dagegen auch mal zu schauen, was Suno so nettes liefert und ob man damit etwas anfangen kann für sein eigenes Projekt. Aber meiner Meinung nach nicht als Alternative zwecks eigenen, mangelnden Fähigkeiten.

Ich habe manchmal die Befürchtung, die Gesellschaft verdummt regelrecht und wird zu ferngesteuerten Zombies. Lustlos, desinteressiert am echten Leben.
Jetzt gleich sehe ich es wieder in Frankfurt Innenstadt. Da rennen wieder Tausende Menschen an mir vorbei, Blick auf das Smartphone, abhängig von Instagram, TikTok. Die lassen sich für die Schule sogar schon von K I. Ihre Hausaufgaben machen. Das ist wirklich irre. Und dafür braucht man auch kein Neurologe oder Hirnforscher zu sein, um zu merken, dass das nicht gut sein kann.
Danke, du hast recht und man brauch vielleicht einfach mal einen kleinen Anstubers wie hier und Leute die sagen hey mach das so und beschäftige dich mit dem Instrument oder probiere was aus, als dem Perfekten Ergebniss hinterher zulaufen... Danke dafür.


zum Thema verdummen.... ja das ist leider in der tat so ich sehe das schon im Job. Wie schnell lässt man sich eben eine englische Email verfassen, 2-5 Anpassungen machen und fertig, ohne groß drüber nachzudenken. ( Ja klar sollte man den inhalt schon verstehen) Aber Man verlernt die Sprache reglrecht, oder bleibt auf Schulniveau, aber es ist einfach schneller als eimal zu überlegen und dann wieder Rechtschreibkorrektur, von der Grammatik mal abgesehen. Klar kann ich auch mal wieder einen Buisnessenglisch kurs machen, aber das fehlt die Zeit oder auch das Geld , dem Unternehmen oder einem Privat, wenn es doch theoretisch nicht mehr nötig ist....... Das ist nur eins von Vielen Beispielen. Man muss sich da immer an die eigene Nasefassen und die Tools im beruf gerade da nutzen, wo es nützlich ist aber das Wissen und Knowhow nicht flöten geht.
 
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  • #47
Aber hier geht es um die Musik, den Menschen, das Hobby, die Emotion und der Spagat zwischen technick, Tools inspiration und co. Deshalb habe ich das auch nicht mit dem Chatbot ausdiskutiert ;-)
Genau. Und das fängt bei mir schon bei einem Forenpost an. Ich will nicht mit der vorformatierten, korrigierten, sprachlich ekelhaft geglätteten ChatGPT-Version schreiben, sondern mit dir.

Du beschreibst ein bestimmtes Problem mit KI sehr treffend, aber dann tappst du selbst trotzdem in die Falle.
 
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  • #50
Das ist ein fantastischer Fortschritt! Ich müsste diese Songs ja nur noch covern, und mein eigener Track wäre quasi fertig.

Da haben wir gleich die erste Fehlannahme. Die Songs sind nicht "deine eigenen Tracks", egal wie man es dreht und wendet (noch nicht einmal rechtlich betrachtet).
Bedeutet automatisch: Wenn du deine eigenen Tracks willst, ist das auch kein Fortschritt.

Mein Problem ist nun, dass ich immer seltener einfach in der DAW oder an der Gitarre herumprobiere, um eigene Riffs und Songideen zu entwickeln. Ich werde zunehmend unkreativer, weil der Weg über die KI mittlerweile so einfach ist.

Dann lass es einfach sein.
Suche dir Mitmusiker, ob IRL oder online.
Korrekt, die werden das in der Regel nicht so gut wie Suno können. Vielleicht finden die auch dein Ausgangsmaterial *******. Aber such is life - und nur weil Suno dir virtuellen Honig um den Bart schmiert und aus jedem Pups einen hochglanzpolierten, perfekten Song generiert, ändert das ja absolut gar nichts. Und wie man sieht, stellt es dich ja auch nicht zufrieden, denn dir wurde einfach komplett die Erfahrung des Machens und Lernens genommen, folglich hast du auch keine entsprechenden Erfolgserlebnisse. Selbst dann nicht, wenn andere diese Tracks abfeiern. Denn du kannst dich dafür schlichtweg nicht feiern.
 
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  • #52
  • #53
Eigentlich ist die Möglichkeit, schnell und mühelos Musik produzieren zu lassen, gar nichts Neues.
Früher nannte man das eben nicht „prompt schreiben“, sondern „Radio einschalten“.
Komisch, dass wir trotzdem Musik gemacht haben.
 
  • #54
Diese KI Threads hier sind die beste Werbung für dieses KI Zeugs.
Jeder Post treibt das Interesse daran hoch.
Vielleicht mal darüber nachdenken, bevor wieder die große Keule rausgeholt wird.
 
  • #55
Einfach kleine Brötchen backen!

Ein Song oder ein Track kann beliebig einfach gebaut sein sein. Mach erstmal Sachen, die du hinbekommst und steigere den Schwierigkeitsgrad immer weiter. Arbeite dabei immer genau an dem, was dich am meisten nervt, was besser werden muss. Das Gehirn kann gar nicht anders, als langsam dazuzulernen und immer besser zu werden. Man muss aber am Ball bleiben. Da scheitern die meisten.

KI kann man mit gutem Gewissen nutzen, solange man ihr keine kreativen Entscheidungen überlässt. Man kann zum Beispiel Texte bewerten lassen, die man selbst geschrieben hat, oder schlimme Patzer in der englischen Sprache vermeiden, indem man den Text mal gegenprüfen lässt, den man geschrieben hat. Oder man fragt halt, wie man z.B. einen Bass vernünftig komprimiert - wie man da ansetzen muss. KI kann ein guter Lehrer sein.

Man kann aus der kleinsten musikalischen Idee ein Werk machen. Das Problem ist oft gar nicht, dass man keine Ideen hat, sondern eher, dass man sie nicht gut in Szene setzen kann - Stichwort Arrangement.

Wenn es Kenntnislücken in Musiktheorie oder Arrangement oder Mixing gibt, kann man das lernen. Das ist eher Handwerk, als Zauberei.
 
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  • #56
Deswegen verplemper ich meine Zeit nicht mehr mit Hobbymusizieren sondern mache stattdessen Sport.
Noch gibt es keine KI, die sportliche Erfolge oder Muskelwachstum vortäuschen kann in der physischen Realität. Ich rede nicht von Bildbearbeitung.
Über neue Plugins freue ich mich dennoch.
 
  • #57
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  • #58
Erstaunlich das es vielen Heutzutage nicht in den Sinn kommt, das Ihr Talent vielleicht woanders liegt.
Nicht bei der Musik.
 
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  • #59
verplemper ich meine Zeit nicht mehr mit Hobbymusizieren
macht dir das denn keinen Spaß oder gibt dir irgendwas an guten Feelings ?
Finde das wäre dann kein Verplempern.
 
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  • #60
Dann lass es einfach sein.
Suche dir Mitmusiker, ob IRL oder online.
Korrekt, die werden das in der Regel nicht so gut wie Suno können. Vielleicht finden die auch dein Ausgangsmaterial *******. Aber such is life - und nur weil Suno dir virtuellen Honig um den Bart schmiert und aus jedem Pups einen hochglanzpolierten, perfekten Song generiert, ändert das ja absolut gar nichts. Und wie man sieht, stellt es dich ja auch nicht zufrieden, denn dir wurde einfach komplett die Erfahrung des Machens und Lernens genommen, folglich hast du auch keine entsprechenden Erfolgserlebnisse. Selbst dann nicht, wenn andere diese Tracks abfeiern. Denn du kannst dich dafür schlichtweg nicht feiern.

Ich war in den 90ern schon jemand, der bloß keine Loops nutzte, viel selbst schraubte und an Samples ausschließlich One Shots nutzte.

War dann immer erstaunt, dass Kumpels, die eigtl gar nichts konnten, ne Weile deutlich besser klangen.

Warum?

Construction Kits, fertige Midis aus Nexus, Vanguard und dieses andere Synthschlachtschiff, das mehr Ready2use aufgebaut war.
Oder generische one-click wunder aus Ableton* Live.

Du hörst nicht immer direkt raus, wieviel oder wenig Arbeit hinter einem Titel stecken. Das betrifft dann odt entweder sehr einfache oder sehr abstrakt wirkende Musik und ich persönlich finde es schade, wenn sich Menschen quasi fürs Nichtstun, Malen nach Zahlen oder diesen hingeschissenen Rotz feiern lassen.

Selbst einfache Musik ist - wenn man alles selbst macht
und es halbwegs gut klingen und gut unterhalten soll richtig Arbeit, die sich sehr viele Leute schon eine sehr lange Zeit abnehmen lassen und sich mit fremden Federn schmücken oder sich unter dem Label etwas Neues zu erschaffen brüsten. Von Handsup Schlagertechno bis zum Amon Break Drum'n'Bass. Bei Letzterem sprach man sogar von "Königsklasse"

Gerade in der elektronischen Musik sind so viele lächerliche Flachpfeifen unterwegs. Im Rock ist das anders. Die machen dann Punk mit 3 Powerchords und stehen dazu - Was dann ja auch richtig cool ist.

Diese KI Scheisse setzt dem ganzen nur noch die Krone der Unkunst auf und wird bald so gut sein, dass wirklich alles egal ist.

Ich könnte heulen wie wertlos das wurde, was ich mein Leben lang lebte und kenne auch Leute, die früher neidvoll bewunderten, wenn hemand Musik machte und konnte und jetzt gehässig werden.

Der Mensch ist eklig und für nichts zu schade.
Das Thema Musik ist durch, aber auch schon seit der Jahrtausendwende
 
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