Final Plague - "Downwards" - Death Metal mit schwedischem Einschlag

T

tylerhb

Registriert
26.07.04
Beiträge
7.407
Reaktionen
3.603
Ort
Bremen
Punkte
18.337
Moin Zusammen,

nach langer Arbeit und viel Schweiß und Tränen ist unser erstes Album nun endlich fertig. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr mal rein hört, sofern euch der Sinn nach etwas Geballer steht .

https://distrokid.com/hyperfollow/finalplague/downwards



View: https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_kxL9brVUj60LThWatFNaVVVQ04OrPgyJk



FINAL PLAGUE

...ist eine Death Metal Band aus Bremen (Deutschland). Unsere Musik setzt sich aus Old School Death Metal Elementen zusammen, gepaart mit modernen und groovigen Parts, schnellen Blast Beats, Growls und Screams – abgerundet mit dem schwedischen Gitarrensound der frühen 90er Jahre.

'Final Plague' wurde Ende 2019 gegründet. Das aktuelle Lineup wurde zwei Jahre später, Anfang 2022, komplettiert. Die erste EP 'Blood' wurde Mitte 2023 veröffentlicht.
Lineup


Oliver Wittrock (Drums)

Chris Voltermann (Vocals)

Andreas Walde (Bass)

Thorsten Krebs (Guitar)

Till Schleicher (Guitar)

Das gesamte Album, vom Songwriting, Recording, Mixing bis hin zu Grafiken und Covern ist komplett in Eigenarbeit entstanden.

Es war relativ schnell klar, dass wir mit dem gängigen Konzept „eine Woche ins Studio“ für die komplette Produktion kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen würden, weil die Anforderungen von den einzelnen Bandmitgliedern schon sehr konkret waren und sich manche Vorlieben und Wünsche an die Produktion auch durchaus widersprechen würden, was einfach viel Zeit und Kompromisse erfordert. Da ich schon etliche eigene und fremde Produktionen gemixt hatte wollten wir es also in Eigenregie probieren.

Alle Songs wurden vorab als lose Riffsammlungen mit zunächst nur programmierten Drums erstellt und dann im Proberaum gemeinschaftlich arrangiert. Die Gitarrentracks waren dabei schon am ehesten an der Serienreife. Im nächsten Schritt erfolgten dann das Recording der „echten“ Drums und der Vocals. Der Bass kam dann zum Schluss.

Die Klampfen wurden größtenteils digital als DI Tracks über Kemper aufgenommen. Als Klangerzeugung dienten Tonex Profile der HM-2 bzw. Marshall Ketten, die ich vorher angefertigt hatte. aufgenommen. Im direkten Vergleich zur analogen Kette waren hier sehr geringe Abweichungen hörbar, aber die bessere Nutzbarkeit ging hier eindeutig an die digitale Nachbildung in der DAW.

Digital ist für den Live Betrieb auch einfach leichter zu reproduzieren, weil zur HM-2 Kettensäge noch ein "normaler" Marshall Style Sound leicht dazu gemischt wurde. Ähnlich wurde es damals in den Sunlight Studios bei Entombed und co. wohl auch gemacht. Fand ich relativ wichtig, weil der Sound sonst zu schnell absäuft.

Das Recording und Mixing Drums sind mit Mittelklasse Mikros über ein X32 mit SD16 aufgenommen. SM91A für Kick, Beyer TG-58 für Snare und Toms, Rode* NT5 für OH, Hat und Ride. Im Mixing natürlich noch mit Samples "angefettet", wobei ich schon großen Wert darauf lege, dass es noch ein bisschen "natürlich" klingt.

Aus dem aktuellen Album "Downwards" gibt es auch ein "Drum Playtrough", das während der Aufnahme der Drumtracks entstanden ist:


View: https://youtu.be/Z69y7vGFRgA?si=hmtVwtn-QOCJOb22


Für den Bass hatten wir erst ein analoges Setup mit Ampeg SVT2 Pro und der klassischen 8 x 10. Klingt auf den ersten Blick super mächtig und föhnt die Hosenbeine extrem, aber ist dann im Bandsound leider sehr schnell sehr undefiniert. Wir hatten dann verschiedene Lösungen wie von Darkglass o.ä. probiert. Als Recording Notlösung für den Basser zu Hause hatten wir den Neural DSP Parallax Software Amp genutzt und waren von dem Ergebnis so begeistert, der der Basser sich das Quad Cortex geholt hat, auf dem Parallax jetzt auch seit Kurzem komplett nativ drauf läuft. Sehr geile Lösung.
 
  • Danke
Reaktionen: EarDrum, Jimsonweed, jet2 und 2 andere

Moin Zusammen,

nach langer Arbeit und viel Schweiß und Tränen ist unser erstes Album nun endlich fertig. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr mal rein hört, sofern euch der Sinn nach etwas Geballer steht .

https://distrokid.com/hyperfollow/finalplague/downwards

sehr schön, hab ich auch schon 2x durchgehört...

Für den Bass hatten wir erst ein analoges Setup mit Ampeg SVT2 Pro und der klassischen 8 x 10. Klingt auf den ersten Blick super mächtig und föhnt die Hosenbeine extrem, aber ist dann im Bandsound leider sehr schnell sehr undefiniert. Wir hatten dann verschiedene Lösungen wie von Darkglass o.ä. probiert. Als Recording Notlösung für den Basser zu Hause hatten wir den Neural DSP Parallax Software Amp genutzt und waren von dem Ergebnis so begeistert, der der Basser sich das Quad Cortex geholt hat, auf dem Parallax jetzt auch seit Kurzem komplett nativ drauf läuft. Sehr geile Lösung.
hätte er sich mal einen valeton gp-5* für 66 euro geholt...
damit hätte er genau das gleiche ergebnis wie mit dem quad cortex erzielen können,
hätte aber eine noch bessere live kontrolle über die effekte gehabt...
 
  • Danke
Reaktionen: tylerhb
hätte er sich mal einen valeton gp-5* für 66 euro geholt...
damit hätte er genau das gleiche ergebnis wie mit dem quad cortex erzielen können,
hätte aber eine noch bessere live kontrolle über die effekte gehabt...

Nein, es geht ja explizit um Neural DSP Parallax. Das was das Teil macht kann man selbst mit parallelen Signal Pfaden und Crossovern nicht nachbilden. Hatte ich alles probiert. Er hatte sich das Quad Cortex ja schon ein Jahr früher geholt, aber die Betriebssystem Version erlaubt es erst seit ein paar Monaten, dass man wirklich 1 zu 1 die Software nativ nutzen kann und sogar die importierten Presets klingen gleich. Mit den onboard Amps und Effekten bekommt man es leider nicht nachgebaut.
 
Nein, es geht ja explizit um Neural DSP Parallax. Das was das Teil macht kann man selbst mit parallelen Signal Pfaden und Crossovern nicht nachbilden. Hatte ich alles probiert. Er hatte sich das Quad Cortex ja schon ein Jahr früher geholt, aber die Betriebssystem Version erlaubt es erst seit ein paar Monaten, dass man wirklich 1 zu 1 die Software nativ nutzen kann und sogar die importierten Presets klingen gleich. Mit den onboard Amps und Effekten bekommt man es leider nicht nachgebaut.
ok, wenn du das parallax direkt auf dem quadcortex nutzen kannst, ist das natürlich sehr vorteilhaft.
ansonsten kann man sich aber auch amp und cab profile vom parallax 1:1 mit dem neuralamp modeler capturen und auf den valeton übertragen.
 
ok, wenn du das parallax direkt auf dem quadcortex nutzen kannst, ist das natürlich sehr vorteilhaft.
ansonsten kann man sich aber auch amp und cab profile 1:1 mit dem neuralamp modeler capturen und auf den valeton laden.
ja, ich finde die ganze NAM Geschichte auch super spannend. Das Problem ist, dass bislang keiner der "Profil/Capturing" Geschichten wie Kemper, Quad Cortex, Tonex oder NAM mit Multiband Setups klar kommen, bzw. diese schlicht nicht korrekt einfangen können. Bei Parallax ist ja der Bass Bereich immer clean aber hart komprimiert, die Mitten und Höhen dafür dann relativ stark verzerrt wie ein Gitarrenamp aber dafür dann nicht komprimiert. Beim Profiling kommen die Teile dann mit den Signalen i.d.R. nicht klar.
 

Ähnliche Themen

EmbraceTheDestruction
Antworten
26
Aufrufe
2K
BodoH
BodoH
×
Dir gefällt Recording.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Oft gelesene Themen

Zurück
Oben